Ich bin SasaKia aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 15.02.2010
"Qype City Patin für Hamburg"
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Profil von SasaKia
PLUTO - Rotherbaum
Milchstr. 3-4, 20148 Hamburg
06.05.2012
(aktualisiert am 07.05.2012)
Der Neffe meines Freundes war in der Stadt und eigentlich hatten wir vor spontan ins Block House am Mittelweg zu gehen. Doch das scheint am Sonntagabend unmöglich zu sein. Denn der Laden war gerammelt voll und so standen die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes bis auf die Straße Schlange, als wenn es was umsonst gäbe. So reihten wir uns gar nicht erst ein und suchten eine Alternative. Dabei landeten wir letztendlich im Pluto, welches sich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Dexters und des Graurocks aus der VOX-Sendung “Mein Restaurant” befindet.
Glücklicherweise war es nicht so voll, sondern angenehm halb besetzt, was ich eher an einem Sonntagabend erwarten würde. Da waren wir schon eher über das Schlange stehen im vorher angepeilten Lokal erstaunt…
Hier im Pluto war alles ganz anders. Nicht so hektisch, überfüllt und rustikal, sondern eher entspannt und gemütlich mit einer gewissen Eleganz. Kurz: Wir hatten den Eindruck ein schönes Esszimmer zu betreten. Hier war alles bestens! Eine angenehme, sehr dezente Musik spielte im Hintergrund und so empfanden wir auch nach dem Dinner das Lokal für eines unserer nächsten Familienessen geeignet. Überzeugt hatten uns der nette Service und die übersichtliche Speisekarte.
Als Vorspeise wählten wir je zwei Plutos, die deutsche Antwort auf Tapas.
Das uns zuvor gereichte Amuse Geule gab uns bereits einen angenehmen Vorgeschmack, wie so etwas aussehen könnte. Tja, und das war schon sehr, sehr lecker!
Meine Plutos waren zum einen ein Mini Kasseler-Sauerkraut Strudel auf Portweinjus und zum anderen zwei pochierte Rouladen vom Seeteufel auf süß-saurem Linsensalat. Mein Gaumen frohlockte vor Freude. Das war wirklich ein großartiger Einstieg!
Da wir uns bereits den ganzen Tag auf unser Steak gefreut hatten, fiel die Wahl des Hauptgerichts nicht schwer. Denn wir entschieden uns geschlossen für das gegrillte Rumpsteak auf saisonalem Gemüse mit Belgischen Pommes und waren damit äußerst zufrieden. Es schmeckte einfach köstlich! So köstlich, dass wir gleich drei Wochen später wieder in unserem neuen Lieblingslokal einkehrten.
Auf der nahe gelegenen Alster steppte an diesem Wochenende der Bär. Denn es herrschte gerade das Alstereisvergnügen und auch im Pluto brannte seit morgens die Hütte. Denn viele nutzten den angebotenen Brunch und den extra zur Veranstaltung eröffneten Außenverkauf, um sich beispielsweise mit Waffeln und Glühwein einzudecken.
Unsere Bedienung meinte im Gespräch, dass das Lokal so überbucht wäre, dass sogar ihr Freund an dem Abend aushelfen würde. Welch ein Glücksfall, dass wir es dann tatsächlich noch geschafft haben zwei Stunden zuvor einen Tisch für vier Personen zu reservieren. Entgegen aller Vorwarnungen am Telefon mussten wir nicht warten und bekamen sofort einen Tisch zugewiesen. Auch mit unserem Essen waren wir wieder einmal sehr zufrieden! Vorweg gab es, wie beim ersten Besuch, zwei Plutos. Ich entschied mich dabei erneut für die beiden Varianten, welche mir so lecker in Erinnerung geblieben waren.
Als Hauptgang wählte mein Liebster hausgemachte Tagliatelle mit frischem schwarzen Trüffel und Rinderfiletstreifen.
Da ich noch einen Mini-Augenblick länger auf mein Essen warten musste, hatte ich einen Bissen davon probieren dürfen und fand es einfach nur lecker. Naja, sobald irgendwo Trüffel auf der Karte stehen, weiß ich auch schon immer ungefähr was ich essen möchte. Wie so oft schwankte ich zwischen zwei sehr schmackhaft klingenden Gerichten. Wie gut, dass mein Freund die Tagliatelle nahm. So war letztendlich klar, dass ich mich für das rosa gebratene Kalbsfilet unter der Macadamianusskruste, mit tourniertem Gemüse und hausgemachten Kartoffelkrapfen entscheiden würde.
Das Fleisch war auf den Punkt zubereitet, wunderbar zart und zerging förmlich auf der Zunge. Schön, dass als Beilage ausschließlich saisonales Gemüse verwendet wurde. Die hausgemachten Kartoffelkrapfen waren ein Traum und so musste ich schleunigst zusehen, dass mir nicht allzu viel vom Teller wegstibitzt wurde.
Auch dieses Mal waren wir nicht alleine. Ein befreundetes Pärchen saß mit am Tisch. Sie, “Pescovegetarierin”, ergötzte sich förmlich an ihren sechs Plutos, die eine wunderbare Alternative zu dem sonst spärlichem vegetarischem Angebot schufen.
Ein Dessert bestellten wir am Ende nicht mehr. Denn die uns im Anschluss servierte heiße Schokolade mit Sahne war Hüftgold genug!
Der Service hat übrigens den Härtetest des “Ausnahmezustandes” mit Bravour bestanden. Unser positiver Eindruck vom ersten Besuch wurde somit an diesem Abend bestätigt. Ich habe selten so ein taffes Personal im Restaurant erlebt, welches an Tagen wie diesen immer noch seine Nerven behielt und ein ausgezeichneter Gastgeber war. So soll es sein!- Hut ab!
Ja, wir hatten wirklich nichts zu meckern! Denn das Essen und der Service haben uns bei beiden Besuchen überzeugt! Die Preise sind moderat und absolut angemessen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!
blearpro Toller Beitrag – SasaKia …
sollte man nicht mit leerem Magen lesen.
Diese appetitanregenden Fotos –
mann, hab’ ich nen Kohldampf.
vor 18 Stunden
Alster-Eisvergnügen - Rotherbaum
Alte Rabenstraße, 20148 Hamburg
29.04.2012
Wo endlich nun sommerliche Temperaturen in Hamburg Einzug halten, sorge ich hier für ein wenig erfrischende Erinnerungen ans vergangene Alstereisvergnügen…
Denn auch ich habe es mir dieses Jahr nicht nehmen lassen, mich auch mal in dieses Getümmel zu stürzen.
War das ein Aufmarsch!
Wo kamen bloß all die Menschen her? Fast ganz Hamburg schien da auf den Beinen zu sein, um diesem seltenen Ereignis beizuwohnen. Sie waren alle da: jung & alt, mit dem Fahrrad, dem Hund, mit Kind & Kegel.
Viele Stände säumten die Wege an der Außenalster und mussten sich eine goldene Nase verdient haben. Die Leute standen überall geduldig Schlange, um einen warmen Schluck Glühwein zu erhaschen oder beispielsweise einen Crépe bzw. leckeren Pfannkuchen zu naschen.
Freunde von uns waren mit ihren Kiddies extra aus Berlin angereist. Gleich nach der Meldung, dass in Hamburg die Alster für Fußgänger freigegeben wird, hatten sie ihren Besuch bei uns angekündigt. Wir beschlossen uns direkt vor Ort zu treffen. Denn sie sind gleich vom Dammtor aus hingesaust. Die Kinder sollten abends noch zu den Großeltern gebracht werden. So hieß es keine Zeit verlieren.
Zugegeben, ich war ein wenig skeptisch, ob wir uns in diesem Gewimmel treffen würden, auch wenn wir im mobilen Zeitalter leben. Aber es hat letztendlich geklappt. Wir fanden sie beim Wurststand an der alten Rabenstraße. Das passte prima, denn wir hatten noch nicht gefrühstückt und einen Mordshunger. Selber anstehen wollten wir lieber nicht… Wir hätten einfach zu lange warten müssen und die Kinder unserer Freunde wären sicherlich schnell ungeduldig geworden. Na ja, aber das wäre auch echt Quatsch gewesen, wenn wir keine Sammelbestellung aufgegeben hätten.
Nachdem alle Curry- und Bratwürste verdrückt waren, begaben wir uns auf die Suche nach etwas Süßem. Denn kaum war das Würstchen vertilgt, quengelte der Jüngste in unserer Runde nach einem Pfannkuchen. Das kam seiner Mami sehr gelegen, denn auch sie wollte als Vegetarierin endlich einen Happen essen.
Der Crépe-Stand war uns zu voll und so gingen wir noch ein wenig den Wanderweg entlang. Denn nachdem wir nach langem mal wieder Bekanntschaft mit dem rutschigen Eis gemacht hatten, waren wir zwischenzeitlich froh, wieder festeren Boden unter den Füßen zu haben.
Wir stießen auf einen sehr einladenden Pfannkuchenstand, der zum Glück nicht so überrannt war. Daneben gab es auch noch Bio-Glühwein und Kinderpunsch. So teilten wir uns auf, um nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Die Männer waren für die Drinks zuständig und wir fürs Hüftgold.
Yammi! Die Pfannkuchen, wenn auch ganz simple gemacht, so verriet es der weit geöffnete blaue Sack hinterm Stand, waren echt köstlich! Ja, lecker waren die süßen Kerle mit heißen Erdbeeren, Puderzucker und Minze. Vanilleeis hätten wir auch dazu nehmen können. Aber nein, uns war schon kalt genug.
Gestärkt ging es wieder aufs Eis. Hier war echt die Hölle los! Viele Fußgänger, Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler waren unterwegs, und leider sehr viele starke und weniger schlimme Stürze zu sehen. Die Sanitäter schienen im Dauereinsatz zu sein.
Auch in den Öffis ging es auf dem Hin- und Rückweg heiß her. Alleine schon mit dem Bus vom Alstereisvergnügen wegzukommen war schwer. Trotz Zusatzbussen war alles hoffnungslos überfüllt. So waren wir froh noch zu Fuß nach Hause gehen zu können und uns das ganze Chaos nicht wirklich antun zu müssen. Dabei begegneten uns allerlei Krankenwagen, die zum Eis unterwegs waren. So viele Martinshörner habe ich lange nicht mehr in der Stadt gehört…
Und, dennoch war es ein wunderschönes einmaliges Erlebnis. Keiner von uns ist gestürzt, kein Bein ist kaputt und leuchtend orange Kinderjacken sind echt der Knaller! – So geht auch in dem Getümmel nichts verloren…
Mir hat der Tag auf dem Eis sehr gut gefallen! Also, sollte mal wieder ein Alstereisvergnügen anstehen, lasst es Euch bloß nicht entgehen. Denn die Gelegenheit über die Alster zu laufen ergibt sich vielleicht auch wieder erst in 15 Jahren. Es ist und bleibt also etwas ganz Besonderes, zudem jeder Hamburger einmal im Leben hingehen sollte!font-face { font-family: "Times New Roman";}font-face {
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wasserratte Ich war vor 15 Jahren auf der zugefrorenen Alster und habe es bis heute in schöner ERinnerung. Allerdings waren damals noch die Buden auf dem Eis erlaubt…
vor 5 Stunden
Otto Hatje, Zigarrenmacher - Altona-Altstadt
Alte Königstraße 5, 22767 Hamburg
23.04.2012
(aktualisiert am 25.04.2012)
Als Kind liebte ich den bitter-süßen Duft von Papis Zigarren. Auf Studienreise und Partys habe ich dann auch mal gerne eine gepafft. Hmh, das hört sich nun so an, als wenn ich ständig vor mir her qualme… Nein, wirklich nicht! Denn insgesamt sollten es gerade einmal drei Zigarren gewesen sein, an denen ich genuckelt habe. Doch selbst das scheint mir noch zu hoch gegriffen. Bei den meisten durfte ich nur kurz dran ziehen, wenn die in der Gruppe wie ein Joint rumgereicht wurden. Aber, Frauen und Zigarren? Warum denn nicht? Da befinde ich mich doch in bester Gesellschaft von meiner Mitqyperin yellowduck und unter anderem der Schriftstellerin George Sand, die als eine der wenigen Frauen ihres Jahrhunderts in aller Öffentlichkeit Zigarren rauchte und dieses als einen Akt der Emanzipation empfand. Greta Garbo, Julie Andrews, Bette Midler, Demi Moore, Sharon Stone und Madonna sind als weitere Beispiele zu nennen.
Im Grunde genommen, bin ich eigentlich bekennende Nichtraucherin. Trotzdem üben Zigarren auf mich eine gewisse Faszination aus. Umso neugieriger wurde ich, als ich auf ein Minikärtchen des Traditionsgeschäfts Otto Hatje in Altona stieß, welches auf die dort gebotene Schauproduktion aufmerksam machte. Ein Blick auf die Homepage sagte mir: „Da muss ich hin!“
Otto Hatje gibt es bereits seit 1922 und ist bis heute in denselben Räumlichkeiten geblieben, die am Rande der ehemaligen „Mottenburg“, dem heutigen Ottensen, liegen. Der Name „Mottenburg“ reicht in die Zeit zurück, als Zigarrenmacher wie Otto Hatje das Bild des Stadtteils prägten. Nun gibt es nur noch ihn, den letzten Zigarrenmacher Hamburgs. Hier kann der Zigarrenliebhaber kaufen, was sein Herz begehrt. Mit 70% Luftfeuchtigkeit und ca. 20° C Raumtemperatur ist das ganze Geschäft ein einziger Humidor. Die Auswahl ist enorm und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Edle kubanische und brasilianische Zigarren gibt es hier genauso wie die unter anderem im Laden handgefertigten Eigenmarken, die man unbedingt probieren sollte.
Bis zu den 50er Jahren gab es in Deutschland den Ausbildungsberuf des Zigarrenmachers. Danach war aber leider Schluss. Schön, dass noch ein paar wenige Betriebe existieren, die diesem Job am Leben halten.
Den Gründer Otto Hatje gibt es leider nicht mehr. Dafür hat sich aber ein würdiger Nachfolger gefunden, der das Traditionsgeschäft weiterführt. Denn Kinder, die in die Fußstapfen ihres Vaters hätten steigen können, hatte Otto nicht. Wie schön, dass unser Gastgeber Stefan vor gut 20 Jahren sein Herz an dem kleinen Laden verloren hatte, den er als Quereinsteiger übernahm. Schnell lernte er das Zigarrenmachen und verkauft seine Stücke unter der Eigenmarke „Otto Hatje“. Aufgrund der hohen Nachfrage wird er von zwei kleinen süddeutschen Familienunternehmen unterstützt, die ebenfalls noch das Handwerk des Zigarrenmachens beherrschen.
Durch einen von karibischen Spirituosen gesäumten Gang geht es in die Smokers Lounge, die Platz für 6 Personen in gemütlichen Ledersesseln bietet. So manches Mal wünscht sich Stefan mehr Ladenfläche, wie er beim Besuch des kleinen Geschäfts erwähnte. Denn gerade um die Mittagszeit ist der Raum extrem gut besucht und die Sitzplätze reichen bei weitem nicht aus. Ja, und so kamen auch an diesem Abend ein, zwei Leute vorbei, die sich dort bei einer netten Zigarre entspannt zurück lehnten. Auch wir hatten unseren Besuch in diesem kleinen gemütlichen Raum ausklingen lassen, nachdem wir von Stefan in die Kunst des Zigarrenmachens eingeführt wurden. Was bei Stefan auf den ersten Blick so einfach und schnell erscheint, war für den Einzelnen unter uns keine leichte Übung. Kein Wunder, es ist schließlich noch nie ein Meister vom Himmel gefallen…
Zum Zigarren rollen werden schöne reißfeste Java-Tabakblätter verwendet, die als erstes mit einem geschliffenen Stahlmesser von der Mittelrippe befreit und anschließend mit etwas Wasser befeuchtet werden. Danach werden die Umblätter mit einer Tabak-Mischung aus Mexiko, Brasilien, Sumatra und Java gefüllt. Allerdings erweist es sich ein wenig kniffelig die richtige Menge zu bestimmen. Dann gilt es mit dem Pedal leicht Schwung zu holen und so den Tabak zu einer Rolle zu pressen, die vom untergelegten Umblatt eingewickelt wird. Ist das erledigt, muss man die „Puppen“ am Ende unter der Walze herausziehen, bevor diese rausfliegen und an Spannung verlieren.
Als nächstes werden sie in einen Holzblock mit 30 Rillen eingearbeitet, in Form gepresst und von den überstehenden Tabakresten befreit. Danach werden aus weiteren Tabakblättern circa 3 Zentimeter breite Streifen zugeschnitten, die als Geschmack gebende Deckblätter die Puppen umrollen und mit Hilfe des natürlichen Klebstoffs Tragant umschlossen werden.
Das fertige Stück sollte noch eine gute Woche bis 10 Tage ruhen. Denn das Aroma sollte sich erst einmal richtig entfalten. Kein Problem, denn wir verkosteten bereits eine von uns selbst gewählte Zigarre, die wunderbar vom passenden Rum begleitet wurde. Das war schon ein leckeres Tröpfchen! Danke Stefan für die gute Beratung! Klar, habe ich dann eine schöne Flasche mit nach Hause genommen, die ich bei Gelegenheit einem lieben befreundeten Pärchen schenken werde. Schließlich musste ich beim Anblick der tollen Auswahl sofort an diese Rum-Liebhaber denken! Ich bin gespannt, wie der denen munden wird. Wenn nicht, dann… Na ja, soll man nicht stets schenken, was man selbst am liebsten hätte?
Für mich ist Otto Hatje ein kleines Geschenke-Paradies für den Genießer. So werde ich künftig auf jeden Fall vorbei schauen, wenn ich schöne handgefertigte Zigarren, einen leckeren Rum oder einen Gutschein zum Whisky-Tasting verschenken möchte. Ja, Whisky-Tastings in kleiner gemütlicher Runde gibt es hier auch, zu denen regelmäßige Termine angeboten werden. Reinschauen lohnt sich also allemal und besonders an jedem ersten Samstag im Monat, wenn Stefan in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr wieder seine Zigarren rollt. Wer will, kann sich dann auch daran versuchen und sein eigenes Stück anfertigen.
Das Traditionsgeschäft Otto Hatje ist selbst dem interessierten Nichtraucher zu empfehlen und der leidenschaftliche Raucher sollte auf jeden Fall mal auf eine Zigarre vorbei schauen!
Klassensprecher pitzfischer: Stefan wusste zu berichten, dass die kubanischen “Mädels” in den Zigarrenfabriken ein wenig betagter sind. Schenkeln rollen: negativ ;-)
28 April 2012
Kochhaus - St. Georg
Lange Reihe 60, 10099 Hamburg
14.04.2012
Das Kochhaus-Konzept hatte mich neugierig gemacht und so bin ich gleich bei der nächsten Gelegenheit dort eingekehrt. Seitdem bin ich zur überzeugten Wiederholungstäterin geworden!
Der Shop ist sehr angenehm und interessant gestaltet. Vorne gibt es eine kleine gemütliche Ecke wo man kalte und warme Snacks zu sich nehmen kann. Ansonsten handelt es sich beim Kochhaus aber nicht um ein Bistro, sondern um ein begehbares Kochbuch mit Inspirationsquellen für den hauseigenen Speiseplan.
Man trifft auf allerlei Rezepttafeln, die zeigen wie schnell und einfach man ein leckeres Gericht zaubern kann. Gut finde ich dabei die ungefähre Preisangabe pro Portion, die sich an den vor Ort erhältlichen Zutaten orientiert.
Ein sehr anschaulich gestalteter Rezeptflyer rundet das Angebot ab. Allerdings muss man schon 0,50 Euro berappen, wenn man den ohne die entsprechenden Zutaten mitnehmen möchte.
Das Kochhaus bietet aber noch viel mehr. Neben all den Snacks und Rezept-Zutaten kann man hier die verschiedensten Weine, Würzmittel, Öle, Essige, Schokoladen und Tees ausgewählter Manufakturen erstehen. Auch Kochgeschirr wie Pfannen und Auflaufformen sowie kulinarische Führer und Kochbücher sind vorhanden.
Mit anderen Worten: „Hier ist man für jede Kochsession gewappnet!“
Achja, und die gibt es hier natürlich auch. Passt schließlich gut ins Gesamtkonzept! Für im Schnitt 75 Euro pro Person kann man sich im Kurs ein paar Tipps und Tricks für zu Hause abschauen und seine Kochkunst in geselliger Runde verfeinern. Vielleicht mach ich da auch mal mit…
Bei meinem ersten Besuch habe ich gleich zwei Rezeptflyer und für exakt zwei Personen abgewogene Zutaten (Madras Curry und Bulgur) mitgenommen, um zu Hause nicht extra die Küchenwaage für gerade mal 6 oder 200g zu bemühen.
Den Rest wollte ich erst holen, wenn ich eines der mitgeschnappten Rezepte ausprobieren würde. Zwei Wochen später hatte ich mich dann an die Umsetzung vom Putenfilet mit Paprika und Curry-Orangen-Bulgur an Joghurtsoße gewagt. Es war wirklich easy peasy und vor allem köstlich! Ich bin begeistert! Da die Rezepte im Kochhaus immer saisonal und abwechslungsreich angeboten werden, musste ich meine restlichen Zutaten dann andernorts im von mir bevorzugten Bio-Markt kaufen, was gleich ein wenig teurer ausfiel. Aber, beim nächsten Mal hatte ich gleich alles zusammen mitgenommen und auch das Essen war ein Traum! Schweinefilet mit gerösteten Kräuterseitlingen und Süßkartoffeln an Tomaten-Pesto. Himmlisch!
Darauf muss man erst einmal kommen, dass raffinierte Küche nicht immer gleich kompliziert ist! Darum gefällt mir das Kochhaus-Konzept auch so sehr!
Wer auf der Suche nach einer netten Auswahl an kulinarischen Geschenken (auch für sich selbst) ist, wird hier mit Sicherheit fündig und Kocheinsteiger sowie passionierte Hobbyköche kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Das Kochhaus ist eine Bereicherung für Hamburger Hobbyköche! Es macht Spaß durch den Laden zu bummeln und sich an allen Ecken inspirieren zu lassen. Ja, und das Personal wirkt ebenfalls sehr nett und hilfsbereit, weswegen das Wiederkommen leicht gemacht wird. Ich freue mich auf weiterhin viel Inspiration durch die immer wieder spannenden Rezeptvorschläge! Hach, und was habe ich jetzt schon wieder tolles auf der Homepage entdeckt? Supréme von der Maispoularde mit weißem Spargel, Estragonsoße und violetten Kartoffeln! Das muss ich unbedingt probieren!
SasaKia @pitzfischer: Die Lange Reihe hat sich in den letzten Jahren schon sehr gemausert! :-)
Die Etablissements, die Du hier gerade erwähnst, befinden sich am Steindamm und am Hansaplatz.
18 April 2012
pitzfischer Danke für die Info. Muss wohl mal wieder nach Hamburg fahren. Natürlich in die Lange Reihe!!!;-))
18 April 2012
Zoologisches Museum der Universität Hamburg - Rotherbaum
Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg
11.04.2012
Nun wohne ich gerade mal 10 Minuten vom zoologischen Museum entfernt und habe es noch nie von innen gesehen. Na denn mal los! So beschloss ich an einem freien verregneten Urlaubstag hineinzuschauen. Ich traute meinen Augen kaum. Denn so eine großartige Sammlung hatte ich an dieser Stelle nicht erwartet!
Eine Kasse am Eingang sucht man vergebens. Dafür gibt es aber eine Spendenbox, die den Erhalt und Ausbau des Uni-Projekts unterstützen soll.
Das Museum wurde bereits 1843 gegründet, welches auf einer Sammlung des damaligen Johanneums am Speersort basiert. Nach einigen Umzügen gelang es dann nahe des Hauptbahnhofes an seinen Höhepunkt. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Sammlung leider fast gänzlich zerstört. Nur einige Exponate konnten Dank voriger Evakurierung in einem U-Bahnschacht gerettet werden. So blieb die bis dahin aufgebaute ornithologische Sammlung sowie eine ordentliche Reihe an in Gläsern konservierten Tieren erhalten. Alle andern Ausstellungsstücke kamen leider nicht so glimpflich davon. Auch wenn nur wenig erhaltene Bilder vom Museum am Hauptbahnhof zeugen, wird dennoch klar, wie imposant und bedeutend die damalige Sammlung gewesen sein muss. Nach dem Krieg begann die Universität Hamburg seine Ausstellung wieder neu aufzubauen, was bis heute in mühevolle Kleinarbeit ganz gut gelang. Doch scheint es noch lange nicht an seine alte Pracht heranzureichen. Eindrucksvoll ist es aber auf jeden Fall! Denn mit so einer ausführlichen Sammlung hatte ich hier bei weitem nicht gerechnet!
Das Museum war für einen Mittwochnachmittag sehr gut besucht. So traf ich mehrere Familien mit kleinen Kindern an, bei denen das eine oder andere präparierte Tier wahre Begeisterungsstürme auslöste. Ständig konnte ich ein „Mami hier…“ oder „Papi da…!“ vernehmen. Auch neugierig Löcher in den Bauch fragende Laute, wie „Omi warum…, weshalb…, weswegen….“ erklangen durch den Raum. Irgendwie war ich ja schon erstaunt, dass hier kein kleiner Angsthase unterwegs war. Schließlich erinnere ich mich noch zu genau an den ausgestopften Wolf in Klein Wittensee der mich beim Betreten des dort ansässigen Landgasthauses begrüßte und zutiefst erschauderte. Ob Mami mir damals zu oft die Geschichte vom Rotkäppchen vorlas? Ich weiß es nicht mehr genau… Jedenfalls gruselte es mich vor dem Tier, dem ich nicht im Geringsten über dem Weg traute. Da half auch keine Erklärung, dass der gute Wolf mir nichts mehr tun kann. Aber vielleicht war es auch die Tatsache eines toten ausgestopften Tieres, welches mir nicht geheuer war… Auf jeden Fall war das zuviel für eine vierjährige wie mich… Nie wieder wollte ich in dieses Lokal, geschweige denn Rotkäppchen oder den Wolf und die sieben Geißlein vorgelesen bekommen… Ja, ja, auch solche Ängste und Marotten verfliegen mit der Zeit… Zum Glück! Den Wolfskrug gibt es heute immer noch und mittlerweile bin ich schon versucht auf dem Weg zur Ostsee dort wieder einzukehren. Doch nun zurück zum zoologischen Museum in Hamburg!
Wie sind doch die kleinen Stöpsel von heute mutig! Oder, ist denen etwa noch nicht bewusst, was mir leider schon zu früh beigebracht wurde? Das die süßen „Kuscheltiere“ mal lebendige Wesen waren? Auch, wenn ich nun selbst im, in diesem Sinne, recht furchtlosen Erwachsenenalter bin, muss ich gestehen, mich doch noch an so ein zwei Stellen leicht erschrocken zu haben. So erging es mir beim Anblick von in einer Schublade zusammengequetschten Mäusen und Elstern. Dagegen haben mich die in Gläsern konservierten Exponate eher weniger schockiert.
Gut gelungen waren die insgesamt sehr anschaulichen Darstellungen und Beschreibungen der einzelnen Exponate.
Spannend fand ich, dass das Tierreich noch viel mehr zu bieten hat als uns bisher bewusst ist. Denn fast täglich werden neue, dem Menschen unbekannte Wesen entdeckt, die uns später in den Museen dieser Welt vorgestellt werden. Aber auch viele bekannte Tiere gibt es hier zu bestaunen. So wird man gleich am Eingang von der Walross-Dame Antje, einst das NDR -Wahrzeichen, begrüßt, die zu Lebzeiten in Hagenbecks Tierpark beheimatet war.
Da werden wieder einmal Kindheitserinnerungen wach!
Das zoologische Museum bietet ein paar nett ausgearbeitete Kindergeburtstage an. So traf ich bei meinem Besuch auf eine Reihe kleiner Forscher, die sich mit dem Knochenbau der Tiere auseinandersetzten. Aber auch für das erwachsene Publikum werden regelmäßig Touren und wechselnde Vorträge angeboten.
Mir gefällt das zoologische Museum sehr und gerade an verregneten Tagen ist es ein sehr willkommenes Ausflugsziel. Kaum zu glauben, dass hier der Eintritt frei ist und lediglich nur eine Spendenbox existiert, in die ich sehr gerne einen kleinen Obolus gegeben habe. Denn dieses Uni-Projekt ist absolut unterstützenswert! Ich kann nur sagen: Hingehen und anschauen! Es lohnt sich!
BloggerHH Aufgrund dieses Berichtes bin ich auch endlich mal dort gewesen. Eigentlich muss man sich schon schämen, da ist man seit 20 Jahren in unserer schönen Stadt und war noch nie dort.
Ich kann alles unterschreiben und nachvollziehen was hier geschrieben wurde und jedem Hamburger oder Besucher unserer Stadt nur wärmstens ans Herz legen das Museum zu besuchen.
Eine Bitte hätte ich aber: Den Obolus sollte jeder in angemessener Höhe entrichten. Danke.
9 Mai 2012
SasaKia @BloggerHH: Dein Feedback freut mich sehr! Was den Obolus anbetrifft, muss ich Dir absolut zustimmen. Mir war der Besuch jedenfalls einiges wert und das habe ich dann auch gerne gegeben!:-)
9 Mai 2012
TH2 finest food GmbH - Winterhude
Mühlenkamp 59, 22303 Hamburg
25.03.2012
Wie gut, dass ich vor meinem Besuch ausnahmsweise nicht auf Qype geschaut habe. Denn meine Begleitung und ich waren mit unserem Abendbrot in diesem gemütlichen Lokal nicht gerade unzufrieden.
Im vergangenen Sommer hatten wir zwei Ehrenkarten für eine Kampnagel -Vorstellung und wollten uns vorher noch ein wenig stärken. Das TH2 am Mühlenkamp wirkte sehr einladend und so begaben wir uns hinein und auf deren bequemen Sitzmöbel.
Als kleinen Feierabend-Snack wählten wir beide ein geröstetes und überbackenes Sauerteigbrot zu dem es noch einen kleinen Salat gab.
Meine Freundin entschied sich für ein Brot mit Honig, Ziegenkäse und frischen Birnen und ich mich für die Variante mit hausgemachter Pesto, Tomaten und Mozzarella.
Beide Speisen (ich durfte auch von der anderen probieren) haben gut geschmeckt. Doch 7,90 Euro sind schon ein stolzer Preis für eine sonst nicht gerade weltbewegende Kleinigkeit.
Wir waren an diesem Abend die einzigen Gäste. So wurden wir freundlich und problemlos umsorgt. Wie es hier zu den Hauptstoßzeiten aussieht, wenn der Laden voll ist und alle auf ihr warmes Essen warten, kann ich nicht beurteilen. Aber das werde ich ausprobieren. Denn ich werde diese Filiale (es gibt auch TH2-Lokale im Mittelweg und nahe des Isemarktes) sicherlich wieder besuchen. Schließlich empfand ich das Ambiente und die Auswahl an hausgemachten Speisen sehr ansprechend.
Kochkurse werden hier auch angeboten. Vielleicht sollte ich die mal testen um neue Inspiration, Tipps und Tricks mit nach Hause zunehmen. Das Angebot klingt jedenfalls verlockend! Ich komme wieder!
VHH PVG Fundbüro - Schenefeld
Osterbrooksweg 73, Busbetriebshof, 22869 Schenefeld
20.03.2012
Hmhm, eigentlich bin ich ja nicht so schlusig… Also verloren habe ich noch nie wirklich was. Aber einmal ist schließlich immer das erste Mal! – Leider…
Vor zwei Monaten hatte ich morgens einen Termin beim Orthopäden und stieg in den „15er“ Richtung Alsterchaussee. Während der Fahrt kramte ich kurz in meiner Handtasche um in meinem Terminkalender zu blättern. Dabei dachte ich wie üblich meine Handschuhe links und rechts in die Manteltaschen gesteckt zu haben. Als ich aus dem Bus stieg und zur Praxis ging, hielt ich es nicht für nötig diese wieder anzuziehen. Warum auch? War ja schließlich nur ein Katzensprung…
Nachdem ich mit all den Untersuchungen durch war, griff ich in meine Jackentaschen. Leider vergebens… Auch ein scharfer Blick zu meinem Sitzplatz im Wartezimmer ergab nichts…
Die Sprechstundenhilfen waren sehr nett und schauten noch einmal gründlich in den Untersuchungsräumen nach. Doch leider auch erfolglos. Hoffnungsvoll lief ich langsam suchend denselben Weg wie zuvor von der Praxis zur Bushaltestelle zurück. Schade, doch auch hier wurde ich nicht fündig…
Ein paar Busse machten an der Haltestelle Fofftein und warteten auf ihren nächsten Einsatz. Ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben und lugte so in Höhe meines ehemaligen Sitzplatzes. Zwei freundliche Busfahrer, die sich gerade im Klönsnack befanden, fragten mich, ob sie mir helfen könnten. Ich schilderte mein Anliegen. Doch auch sie hatten meine Handschuhe nicht gesehen. Dafür bekam ich aber kleinen Zettel mit der Nummer des Fundbüros in die Hand gedrückt.
Auf der Heimfahrt hatte ich sofort mein Handy gezückt und dort angerufen. Es meldete sich eine nette Dame der PVG. Hier fühlte ich mich gut aufgehoben. Denn Kundenservice scheint kein Fremdwort zu sein. Nachdem ich meine Handschuhe inklusive Schramme am linken Daumen sowie Buslinie, Einstiegszeit und Haltestelle beschrieb, bekam ich keine 5 Minuten später den Rückruf, dass der entsprechende Busfahrer in der Tat Handschuhe gefunden hätte und diese gegen 14:00 Uhr im Fundbüro abgeben würde. Erst dann ließe sich mit Gewissheit sagen, ob es auch wirklich meine wären… Punkt 14:00 Uhr meldete sich die Dame erneut und ich hatte Glück! Unter den ganzen Handschuhen, die jener Tage ständig im Bus liegen blieben, haben sich nach kurzem Abgleich tatsächlich meine angefunden!
Wie gut, dass ich ein paar Tage frei hatte… Denn leider war ich innerhalb des VHH nicht in einen HVV sondern in einen PVG-Bus gestiegen. Die werden in Hamburg gerne gemischt eingesetzt…. So musste ich ganz ins Schenefelder Industriegebiet. Gefühlt war es eine kleine Weltreise, als ich in die S-Bahn Richtung Elbgaustraße stieg und von dort fast eine knappe halbe Stunde mit dem Bus zum Fundbüro fuhr. Nunja, was tut man nicht alles für seine heißgeliebten und bequem eingetragenen Handschuhe…. Da lohnt sich auch die ganze Anreise, wenn man bedenkt, was man einst dafür ausgegeben hat.
Der Busbetriebshof war schon etwas älter und verfügte über einen kleinen sehr nett angelegten Innenhof, den ich überqueren musste. Aber dann war ich auch schon im Fundbüro und hielt endlich wieder meine geliebten Handschuhe in bzw. an den Händen. Die Dame vom Vortag war nicht anwesend. Dafür aber eine nette Männertruppe, die sie ebenso freundlich und engagiert vertrat. Keine 5 Minuten später war ich wieder draußen und hatte sogar Glück mit meinem Anschluss nach Hause, da der nächste Bus nicht lange auf sich warten ließ.
Jetzt werde ich lieber drei Mal nachschauen, dass ich nicht wieder etwas versehentlich liegen lasse. Denn wenn man als Verlustort ausgerechnet einen Bus der PVG erwischt, muss man als berufstätiger Hamburger schon schauen, wie man das mit der Abholung deichselt… Schade, dass hier kein Versand bei Empfängerzahlung angeboten wird. Das würde so einiges erleichtern. Ansonsten bin ich aber hinsichtlich der für mich überraschend guten Servicequalität beeindruckt. Danke!
_bonner_ Ich hatte mal in Berlin meinen Rucksack im Bus liegen gelassen.
Da habe ich den nächsten Bus abgewartet und den Fahrer gebeten sich mit der Leitstelle in Verbindung zu setzen. Hat alles irgendwie geklappt und ich bekam meinen Rucksack sogar an eine vereinbarte Haltestelle gebracht. Es war sogar noch alles drin. Das nenne ich mal erstklassigen Service.
@ mecky
Ich wollte vor ein paar Jahren mit dem Auto in die Bonner City. War aber zuviel Verkehr, da dachte ich, ich stelle den Wagen ab und fahre mit dem Bus weiter.
Gesagt getan.
Als ich wieder zurück kam war der Wagen weg. Alles abgesucht, an der Tanke in der Nähe nachgefragt, alles vergebens.
Also ab zur Polizei, den Wagen als gestohlen melden.
Auf dem Weg zurück meinte meine Frau, wir sollten doch noch mal nachschauen, vielleicht haben wir ja nur nicht richtig hingesehen.
Und siehe da, der Wagen stand an dem Platz, an dem ich ihn abgestellt hatte. Wir haben nur eine Parkmöglichkeit zu früh nachgeschaut und dort konnte er ja nicht stehen.
Also schnell wieder zur Polizei und die peinliche Nummer geklärt.
Ja so kann´s kommen……
21 März 2012
SasaKia @Limoncina: Das tut mir leid. Dann kannst Du das alles ja ganz gut nachvollziehen.
bonner: Das nenn ich wirklich Service! Das hätte ich mir auch so gewünscht! Den Service-Ansatz könnte man ja auch mal für das VHH-Gebiet vorschlagen! Oder, war es tatsächlich hier in Hamburg passiert?
22 März 2012
Old Mac Donald - Eimsbüttel
Stellinger Weg 33, 20255 Hamburg
05.03.2012
(aktualisiert am 18.03.2012)
Letztens ging es ins Old MacDonald zum Burger-Tasting, wo wir allesamt herzlich vom Inhaber Andreas Lübcke begrüßt wurden. Hier wollte ich schon immer mal hin. Denn dieser extrem beliebte Laden, welcher für die besten Burger der Stadt bekannt sein soll, hat mich neugierig gemacht. Doch bisher hatte sich noch kein Besuch ergeben, da die Gegend rund um die Osterstraße nur knapp außerhalb meines üblichen Radius liegt. Aber das kann nach diesem Abend künftig geändert werden…
Wir erlebten einen genussvollen Abend, wo wir als erstes einen leckeren Begrüßungscocktail gereicht bekamen. Zur Wahl standen ein Cosmopolitan, eine Cuba Libre und eine Virgin Colada. Ich entschied mich für die letztere, alkoholfreie Variante, die wirklich sehr, sehr köstlich war!
Ja, da überlegt man schon gelegentlich mit Freunden auf einen Drink ins Old MacDonald einzukehren. Wie praktisch, dass es hier eine sehr verlockende Cocktail-Flatrate (12,90 Euro) gibt.
Das Old Mac Donald bietet aber nicht nur Burger und Cocktails. So bekamen wir als Gruß der Küche herrliche Mini-Pizzen gereicht. Ich entschied mich für die vegetarische Variante mit Rucola und Parmesan. Schließlich sollte noch ein fleischlastiger Burger folgen.
Die kleine Pizza war wunderbar knusprig und luftig. Sie wurde mit einer leckeren Créme serviert schmeckte wie beim Italiener. Kompliment an die American Sportsbar, die hier absolut mithalten kann!
Der kulinarische Einstieg war perfekt und machte Appetit auf mehr! Ja, und mehr als nur Burger wollte uns Andreas auch mit diesem Starter, den es sonst nicht in dieser Größe zu bestellen gibt, von seiner Küche zeigen.
12 verschiedene Burger-Varianten bietet das Old MacDonald. Nicht einfach, wenn man hier eine Auswahl treffen soll. Jeder klang für sich sehr köstlich. Ich stand also mal wieder vor der Qual der Wahl und spielte mein gewohntes „Speisekarten-ene mene muh“. Letztendlich fiel das Los auf den Burger Deluxe mit extra Bacon, Cheddar und Spiegelei. Knapper Verlierer sollte in diesem Rennen der Fitness Burger mit Cheddar und Pfannengemüse sein. Aber, dass war mir ganz recht. Denn so was Ähnliches habe ich bereits öfter gegessen. Daher musste endlich was Neues her. Aufgrund der nicht allzu großen Restaurant-Küche wurden die Burger Tischweise serviert. Was aber niemanden störte. Denn Ruckzuck waren wir alle samt versorgt und 20 Burger im nu Verzehr bereit. Mir läuft noch immer das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur an meinen Deluxe Burger denke…
Hierzu gab es einen knackigen gemischten Salat, der nur ein wenig mit Essig und Öl angemacht war.
Country Fries bildeten eine weitere Beilage. Super, fand ich, dass die Soßen zum Burger extra in kleinen Gläschen serviert wurden. So konnte ich bei jedem Bissen nach Herzenslust zwischen Ketchup, Sour Créme und Honey-Mustard wechseln. Letztere konnte ich noch on Top wählen.
Schon beim bloßen Anblick meines 200g Burgers kamen mir ernsthafte Bedenken. Würde ich diesen Oschi überhaupt aufkriegen? Kann ich mir notfalls auch ein Doggybag packen lassen? Ja, ich wusste schon, warum ich zum Mittag nur einen kleinen Salat gegessen hatte… Also, auf ihn mit Gebrüll! Ähm, nein besser mit stillem Genuss! So zückte ich mein Besteck und los ging´s. Wenn auch mit einem Holzstäbchen für den Handverzehr zusammengehalten, hätte ich das Ding einfach nicht besser zu bändigen gewusst.
Das Fleisch war spitzenmäßig gewürzt und zerging förmlich auf der Zunge. So soll es sein! Die Kombi mit dem Bacon und Spiegelei war super! Ich hatte für mich die perfekte Wahl getroffen! Dennoch kam es, wie es kommen musste… Viel zu schnell, stellte sich das gefürchtete Sättigungsgefühl ein. Hallo Hunger, wo bist Du? Du kannst Dich doch nicht so einfach davon stehlen und auf die faule Haut legen! Ich habe doch noch so viele leckere Sachen auf dem Teller, die unbedingt verzehrt werden müssen. Also, auf mit Dir und ran an den Speck! Ja, kapitulieren gab es hier nicht. Denn die Idee mit dem Doggybag verwarf ich schnell, auch wenn sich einige von uns ein kleines Päckchen zurecht machen ließen. Kalt oder wieder aufgewärmt schmeckt mit Sicherheit nur halb so gut. Also riss ich mich zusammen und näherte mich letztendlich Biss für Biss dem Ziel. Geschafft! Hätte mich jemand mit einer Stecknadel gekitzelt, ich wäre bestimmt geplatzt. Kugelrund und pappsatt habe ich mich gefühlt. Doch Schluss war noch lange nicht… Schnell kam noch ein Dessert um die Ecke gebogen. Zum Glück hatte Andreas ein Einsehen mit uns und servierte nicht die üblich angebotene Portion. Denn fast keiner von uns hätte noch einen ganzen Brownie oder Cheesecake nachschieben können. Wie schon von meinen Vorschreibern erwähnt, kam der Brownie angenehm fluffig und schokoladig daher. Aber auch der mit Himbeersoße gereichte Cheesecake war nicht von schlechten Eltern. – Yammi!
Wie gut, dass das doch noch seinen Weg in meinen Magen fand. Danach war aber wirklich finito!
Der uns präsentierte Speisekartenauszug hat Lust auf mehr gemacht. Mehr Old MacDonald, der sogar sonntags einen Brunch für günstige 5 Euro pro Person bietet. Das macht neugierig und so gab es eine kleine Verlosung unter uns. Der Glückliche gewann einen Gutschein im Wert von 10 Euro, der nun in Begleitung eingelöst werden kann. Ich bin gespannt auf den Brunch-Beitrag!
Auch wenn bloomsburys Partner des Old MacDonald ist, habe ich bisher immer gezögert mir einen der Burger nach Hause liefern zu lassen. Selbst wenn die vom besten Burger-Brater der Stadt kommen. Zu hoch ist die Gefahr, dass beim Transport die Qualität leidet. Daher werde ich nun öfter in der American Sportsbar vorbeischauen, wenn ich Janker auf einen richtig guten Burger habe.
Gleich am nächsten Tag hat sich mein Liebster einen Daily Deal Gutschein vom Old MacDonald gekauft. Noch nie war er dort zum Essen gewesen. Doch meine kleine Burger-Schwärmerei hat ihn neugierig gemacht. Ich bin gespannt…
violeth wusste gar nicht, dass die auch Pizzen haben! den vegetarischen Burger find ich aber nicht so dolle… bzw. dass ist gar kein Burger, sondern nur Salat und getrocknete Tomaten – ziemlich langweilig und dafür auch zu teuer.
11 April 2012
SasaKia Die Pizzen waren echt lecker und sind normalerweise Größer als die uns servierten. Also wenn der Burger nichts für Dich ist, dann versuch es doch mal mit der Pizza! Die ist wirklich großartig! :-)
11 April 2012
Taparia Emilia - Eimsbüttel
Emilienstraße 22-24, (Osterstraße), 20259 Hamburg
12.03.2012
Zur Qype City Night im Februar ging es nach Eimsbüttel in die Taparia Emilia. Das kleine Lokal war an diesem Abend extrem gut besetzt und so waren wir mit über 30 Personen dabei. Einzig ein kleiner zweier Tisch am Fenster blieb frei. Aber auch dieser erfreute sich im Laufe des Abends über den Besuch eines mit seinem Hund eingekehrten Paares.
In zwei Tischreihen Platz nehmend, bekamen wir von der Inhaberin Steffi und ihrem Team ein kleines und sehr schmackhaftes Überraschungsmenü geboten. Als Starter gab es Oliven mit herzhaft leckerem Zwiebelbrot. Das war schon ein sehr guter Einstieg. Denn das Brot war außergewöhnlich köstlich!
Danach kamen die eigentlichen Tapas und so verzehrten wir unter anderem tomatisiertes Gemüse mit Meeresfrüchten, Hackklöschen mit Feigen in pikanter Tomatensoße,
mit Hack und Spinat gefüllte Teigtaschen,
Hähnchen in Ananas-Curry,
Rosmarin-Kartoffeln sowie marinierten und frittierten Ziegenkäse.
Den krönenden Abschluss bildete eine Créma Catalana mit Eis. Lecker!
Ein Reiz zum Wiederkommen ist auf jeden Fall geschaffen. Denn die zubereiteten Speisen waren einfach wunderbar, auch wenn ich mir im Nachhinein noch etwas außer der Reihe hätte bestellen sollen. Denn so richtig satt bin ich von den Tapas leider nicht geworden. Aber vielleicht hatte ich tatsächlich nur Appetit auf mehr?
Mir hatte der Abend in der kleinen Taparia sehr gefallen und ich kann absolut empfehlen dort mal vorbei zu schauen. Es lohnt sich!
El Pikosito - Altona-Altstadt
Behnstraße 23, 22767 Hamburg
11.03.2012
Im Januar waren wir zur privaten Siesta im El Pikosito eingeladen. Anlass war der Geburtstag eines Freundes, der sich mit seiner Frau als wahrer Mexiko-Fan entpuppte.
Die Besitzer betrieben einst einen Markstand, den man unter anderem auf dem Ottensener Spritzenplatz antreffen konnte. Hier haben unsere Freunde, die in ganz Hamburg immer nach authentischer mexikanischer Küche gesucht hatten, sich öfter einen kleinen Snack gegönnt. Die Nachricht, dass dieser Marktstand aufgegeben werden sollte, hatte sie zu nächst ein wenig traurig gestimmt, bis sie erfuhren, dass der Grund in der Eröffnung eines Restaurants in der Behnstraße lag. Laut Homepage-Informationen soll der Stand aber weiterhin noch auf vereinzelten Biomärkten und Flohmärkten anzutreffen sein. Es gibt ihn also doch noch!
Ja, und in dem erst gegen Ende des vergangenen Jahres eröffneten Lokal fand nun die Geburtstagsfeier statt. Zur Begrüßung wurden Margarita oder selbstgemachte Limonada gereicht. Ich habe von beidem gekostet, fand aber letzteres eindeutig besser.
Das Lokal ist recht klein und erinnert noch sehr stark an den rustikal eingerichteten Griechen, der zuvor in diesen Räumlichkeiten beheimatet war. Dennoch haben wir uns alle sehr wohl gefühlt. Unter den Gästen befanden sich auch viele Kleinkinder. Wie praktisch, dass es hier einen kleinen Nebenraum samt Sofa und Teppich gab, der schnell zum Spielzimmer erklärt wurde. So konnten sich die Kleinen zum Mittagsschlaf aufs Ohr packen und anschließend richtig austoben. Ein Spielplatz zum Auslüften ist auch nicht weit und so war die Location sehr gut für Groß und Klein geeignet.
Das Essen war köstlich! Es gab Tacos al pastor, kleine Maistortillas, die wir am Tisch mit lecker gegrilltem Schweinefleisch, Salat, Zwiebeln und Gurken füllen konnten. Als Würzmittel dienten Zitronen, Koriander, Guacamole und Salsa. Als begleitende Getränke wurden eine Horchata und ein Hibiskussaft gereicht. Die haben Lust auf mehr gemacht und so habe ich den Tag über jeweils 3 – 4 Gläser von getrunken. Pappsatt und vom Durst gestillt, glaubte ich beinahe durchs Restaurant zu kugeln. Ganz so schlimm war es dann aber doch nicht. Tja, und dann gab es auch noch so einen fiesen, süßen und extrem verlockend gut aussehenden Kuchen. Sollte der wirklich noch in meinen Magen passen? Er passte, denn irgendwann sackten meine mit Sicherheit 10 verspeisten Tacos und so wagte ich mich an ein Stück. Allerdings glaubte ich nach dem Zuckerrausch endgültig zu platzen.
Wenn das El Pikosito auch für meinen Geschmack eine Spur zu rustikal war, empfand ich das Essen großartig und den Service sehr bemüht.
Komme ich wieder? Das Essen wäre es schon wert! Beinahe hätte sich für mich auch schon die nächste Gelegenheit bei der kommenden Qype-City-Night im März geboten. Doch da habe ich nun einen anderen Termin. Unabhängig davon, könnte ich mir schon vorstellen mal wieder vorbei zu schauen. Doch glaube ich, dieses Lokal leider wieder schnell aus dem Blickwinkel zu verlieren, da es nicht auf meiner gängigen Route liegt. Schade eigentlich, denn das El Pikosito ist für alle, die in Hamburg ein Restaurant mit authentischer mexikanischer Küche suchen absolut empfehlenswert!
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