Parc de Montjuïc, 08038 Barcelona
fundacio joan miro - Sants-Montjuïc
simoncolumbus
am 7 Juli 2008
Die Fundacio Joan Miro, etwas oberhalb von Barcelona gelegen (den Weg hinunter kann man mit der Seilbahn machen), ist innen wie außen ein großer, weiter Bau.
Der Innenraum des Museums gefällt mit weiten, allerdings auch klinisch weißen Räumen, die den häufig großformatigen Werken Miros genügend Platz geben.
Auch wenn die Beschriftungen in Englisch verfasst sind: Miros Kunst erschließt sich nicht leicht. Eine große Hilfe dabei ist das Museum nicht, Erklärungstafeln wird der Besucher vermissen (ob sie weiterhelfen könnten, ist sowieso fraglich).
Für Miro-Liebhaber einen Abstecher wert, aber als Museum selbst nicht 100% überzeugend.
Montcada 15-23, 08003 Barcelona
simoncolumbus
am 7 Juli 2008
Für den kunstinteressierten Besucher Barcelonas ist ein Besuch hier natürlich Pflicht. Dank der langen Schlange vor der Tür ist es innen angenehmerweise nicht zu voll. Tipp: Als angekündigte Gruppe kommt man deutlich schneller rein.
Das Museum ist nicht anfangs gut strukturiert, chronologisch kann der Besucher die jungen Jahre des Künstlers abschreiten. Die Infotafeln erklären auf Spanisch, Catalan und Englisch die gröbsten Züge der Biographie, aber nur wenig zur künstlerischen Entwicklung Picassos.
Später löst sich die Ordnung leider völlig auf, von einer guten Beschilderung kann der Besucher nur träumen. Allerdings befinden sich auch kaum nennenswerte Werke aus den späteren Schaffensperioden im Besitz des Museums.
Wirklich unangenehm ist die Atmosphäre des Museums. An jeder Ecke stehen bewaffnete Schutzposten herum, alle Kunstwerke stecken natürlich hinter Glas. Sitzmöglichkeiten werden gar nicht erst geboten - als wolle man den Besucher schnellstmöglich wieder loswerden. An gut frequentierten Tagen kann einem auch schon einmal das Stehenbleiben verboten werden.
Picasso mag ein ganz großer sein, dieses Museum ist es nicht.
Barcelona
simoncolumbus
am 1 Juli 2008
Es gibt eigentlich nur einen Grund, die Rambla zu betreten: Weil man nicht per Metro zum Strand fahren möchte - oder weil man die Boqueria besuchen will.
Ansonsten sollte man dieses ehemalige Flussbett, heute Touristenmeile, besser meiden. Zwar bekommt man auf dem Weg vom Placa Catalunya Unmengen an Pantomimen, Portraitzeichnern und Vogelhändlern zu Gesicht, später am Abend auch Hütchenspieler, Prostituierte und andere zweifelhafte Gestalten - ob das aber wirklich unterhaltungswert hat, ist fraglich. Und vor allem, ob es einem das Risiko wert ist, seine Wertsachen loszuwerden. Taschendiebe sind zu Genüge unterwegs.
Als Fazit kann man sagen: Einmal lang gegangen sollte man die Rambla schon sein, ansonsten sind die ruhigeren Nebenstraßen weitaus angenehmer.
Mallorca 401, Metro: Sagrada Familia (Blaue Line, L5) und (Lila Linie, L2), 08013 Barcelona
Temple Expiatori de la Sagrada Familia - Eixample
simoncolumbus
am 1 Juli 2008
(aktualisiert am 24 Juli 2008)
Ein wunderschönes Beispiel für die bisweilen sonderbar anmutende Kunst Antonio Gaudis, dessen Besuch bei einem Aufenthalt in Barcelona sicher Pflicht ist.
Allerdings macht der Touristenansturm auf die hundertjährige Kunstbaustelle das ganze zu einem zweiseitigen Erlebnis.
Schon allein, dass man nur auf engen Wegen in langen Schlangen durch den Innenraum der Kirche kriechen darf, die rundherum eingezäunt ist (damit der durchaus saftige Eintritt auch bezahlt wird), schadet dem Erlebnis ungemein. Für einen Aufstieg auf die Türme muss man teilweise über eine Stunde warten, was der Ausblick einfach nicht wert sein kann.
Immerhin kommt man für den Eintritt auch noch in das unter der (noch nicht-) Kirche liegende Museum hinein, das allerdings so chaotisch und unattraktiv gestaltet ist, dass man sich dort höchstens aufhält, um der Sonne zu entfliehen.
So viel Lob Antonio Gaudi für dieses architektonische Meisterwerk verdient hat, so sehr wird es doch durch die Vermarktung herabgewürdigt.
Carrer D'olot 3-5, Gracia, 08024 Barcelona
simoncolumbus
am 1 Juli 2008
Wunderschöner Park über der Stadt, von dessen Gipfel aus man einen weiten Blick bis zum mehr hat. Weiter unten finden sich wunderschöne Bänke, auf denen man vom Spaziergang durch den Park ausruhen kann.
Ein schöner Ort, um einmal von der Großstadt Barcelona weg zu kommen - mit viel Ruhe auf den verschlungenen, serpentinenhaften Wegen über dem Dach der Stadt.
Allein, dass Teile des Parks ziemlich überlaufen sind - weiter unten demonstrieren Hausbesetzer mit Sprüchen wie “Tourist go home - Park needs air” gegen den Anstrom der Schaulustigen und Ruhe suchenden - mag störend sein.
Moll d’Espanya 5, Maremagnum, Floor 0, Shop 59, 08039 Barcelona
simoncolumbus
am 1 Juli 2008
All you can eat-Restaurant im “Maremagnum” Einkaufscenter. Hier gibt es ein günstiges Büffet für alle, die den Touristenfraß von der Promenade satt haben.
Ein reiches Angebot an Salaten und Hauptgerichten, die auch mal ohne Fisch auskommen, lädt zum Essen ein. Besonders die Pizza ist wirklich zu empfehlen und besser als bei den meisten Pizzerien.
Nach dem Essen gibt es dann auch noch eine kleine Auswahl an Desserts und frischen Früchten.
Zu dem bereits billigen Büffet (9,95 € unter der Woche / 9,30 € am Wochenende) gibt es sogar noch ein freies Getränk dazu, Kaffee, Cappuccino und Wasser können unbegrenz nachgeholt werden.
Und auch wenn das am Büffet kaum nötig ist: Die Bedienung spricht durchweg Englisch, sollten doch mal Fragen bestehen.
Genau der richtige Ort für Touristen ohne allzu großes Budget, die einfach mal etwas normales essen wollen.