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Ich bin sinaa aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 11.03.2008

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marienBurger - Prenzlauer Berg

Marienburger Straße 47, Prenzlauerberg, 10405 Berlin

13.03.2008

Es gibt ja in Berlin nun mehrere tolle Burgerläden, aber dies ist definitiv einer davon. Am nettesten ist es, wenn man auf der Bank vor dem Laden sitzt, in seinen Burger beisst, und die Menschen an einem vorbeiziehen.
Ich find die Burger auch nicht überteuert, ich habe noch keine gleich leckeren für billiger gekriegt (ausser vielleicht zuhause, aber da muss man so viel rechnen). Ich mag den Laden.

Wochenmarkt Kollwitzplatz - Prenzlauer Berg

Kollwitzplatz, Berlin

13.03.2008

An meinem ersten Wochenende in Berlin geriet ich durch Zufall auf den Markt am Kollwitzplatz, und fand, dass die Realität all meine Vorstellungen von Prenzlauer Berg bei weitem übertraf. Hier ist es rappelvoll mit Leuten, die alle jung, erfolgreich und cool sind, und drei Kinder an der Hand haben. Oder den Grosseltern davon. Es gibt auch Dinge, die es auf einem “normalen” Wochenmarkt nicht gibt, z.B. frische Austern, Schals aus Nepal, Stofftiere aus Madagaskar und handgeflochtene Körbe. Man kann aber auch sehr schön Obst und Gemüse und einen Snack einkaufen (allerdings nur Bio ;) ), und noch ein Bisschen durch die nahegelegenen Läden bummeln.

königin-gözleme Hallo Sinaa,, .... und wann komst mal vorbei zur Gözleme genissen? Berlin ist wunder denn Berlin zu endeken; da reicht dass Leben nicht. bleib bitte gesund und zufrieden. gruss H

Bistro Sonnenschein - Adlershof

Volmerstr. 7, b, 12489 Berlin

13.03.2008

Dies ist eine weniger bekannte Mittagessensoption in Adlershof. Vorteil: der Laden ist relativ klein, und also im Vergleich zu Mensa und Co ruhig und gemütlich. Im Winter ist es allerdings manchmal kalt.
Es gibt jeden Tag 3 Gerichte zur Auswahl, alternativ Suppe oder Salat. Hauptspeisen kosten zwischen 4 und 5 Euro. Das Essen ist OK, das Preis-Leistungs-Verhältnis klar Adlershof’sch: anderswo in Berlin bekommt man für’s gleiche Geld wesentlich besseres Essen. Aber was soll man tun, bei dem Mangel an Alternativen.
Im Bistro werden ausserdem einige Bioprodukte verkauft, z.B. Tee und Schokolade.

La Locanda - Prenzlauer Berg

Landsberger Allee 101, 10407 Berlin

13.03.2008

Dieser nette kleine Italiener sieht von aussen wie eine Spelunke aus. Von innen ist er aber richtig nett, und das Essen ist sehr gut. Und das bei echt billigen Preisen: Hauptgerichte kosten um die 6 EURO. Die Bedienung ist nett und spricht italienisch mit einem, wenn man will. Als Vorspeise gibt es Bruschetta aufs Haus, und natuerlich Schnaps zur Rechnung.
Was fuer ein Glueck, neben so einem Lokal zu wohnen!

Impala Coffee - Prenzlauer Berg

Pappelallee 1, 10437 Berlin

13.03.2008

Netter Coffee-Shop mit selbstgeröstetem Kaffee (wird in der anderen Filiale gemacht). Hat das normale Sortiment an Kaffeespezialitäten, Bagles und Gebäck, soweit ich es probiert habe, alles sehr lecker.

Spielwiese - Friedrichshain

Kopernikusstr 24, 10245 Berlin

13.03.2008

Dieser Laden allein ist es Wert, nach Berlin gezogen zu sein. Man kann dort Gesellschaftspiele kaufen, ausleihen (wie Videos in einer Videothek), oder sich auch dort hinsetzen und bei Kaffee, Kuchen und Bionade der Spielleidenschaft frönen. Das ganze ist dabei nicht teuer: Das Spielen vor Ort kostet 1 Euro pro person und Tag, fuer Kinder 50 Cent. Die Spielewiese ist zurecht sehr beliebt, und meist voll junger Leute, die sich auch gern mit anderen Gästen über ihre jeweiligen Lieblingspiele austauschen. Das macht ja an sich schon Spass: vor dem riesigen Spieleregal zu stehn, und zu entscheiden, welches Speil als naechstes dran ist.

kakao - Prenzlauer Berg

Dunckerstraße 10, 10437 Berlin

12.03.2008

Dies ist wieder einer von den Läden, die es in kleineren Städten nicht gibt: Das Cafe Kakao gehört zu dem danebenliegenden Schoko-Laden in’t veld. Das heisst, sie können das mit dem Kakao. Neben “normaler” heisser Schokolade gibt es unter anderem auch den “puro”, eine Art Espresso auf Kakao-Basis. Sehr interessant. Es gibt aber auch die gängigen Kaffee- und Tee-Variationen. Was sie auch können, sind die kleinen Törtchen: der Barmann meinte “bessere findet ihr in ganz Berlin nicht”, und so unrecht hatte er nicht. Sie sehen ausserdem aus wie kleine Kunstwerke. Aber Achtung: die Grösse täuscht: nach einem Törtchen wollt Ihr den Rest des Tages nichts mehr essen. Und: besser nicht Sonntag Nachmittags hingehen, ich stand schon davor und es war kein einziger Platz mehr frei.

Jüdisches Museum Berlin - Kreuzberg

Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

12.03.2008

Ins jüdische Museum bin ich tatsächlich gegangen, weil die Werbung bei mir verfangen hat: “Nicht das, was sie erwarten”. Und es stimmt: zum Beispiel macht der Holocaust nur ca 10% der Dauerausstellung aus. Dafür ist der Keller komplett Gedenkstätte, aber bis dahin war ich nicht mehr so furchtbar aufnahmefähig. Man muss tatsächlich auf dem Weg in die Dauerausstellung auch schon durch den Keller, aber da gibt es nette junge Menschen, die einem erzählen, dass man eigentlich oben anfangen sollte.
Der Hauptteil der Ausstellung befasst sich also mit dem Leben der Juden in Deutschland in Mittelalter und Neuzeit, und ich habe viel gelernt, was ich nicht wusste. Es gibt auch viele interaktive Austellungsstücke, wo man zum Beispiel lernen kann, seinen Namen auf hebräisch zu schreiben, oder (am Computer) für eine mittelalterliche Händlerin ihren Koffer packt. Zwischendurch kommt man immer wieder an schmale Fenster, von wo aus man interessante Ausblicke auf die beeindruckende Architektur hat. Später gibt es dann auch Bereiche, die über jüdisches Alltagsleben früher und heute informieren - tatsächlich geht der chronologische Bogen bis in die Nachkriegszeit, interessant sind beispielsweise die Biografien von jüdischen Menschen, die nach 1945 im deutschsprachigen Raum aufwuchsen.
Neben der Dauerausstellung gibt es auch eine wechselnde Ausstellung, die im Allgemeinen aktueller, abstrakter, und emotionaler ist. Ich hab sie nicht gesehen - ich war 2 Stunden im Museum und habe nicht mal in der Dauerausstellung alles angeguckt. Muss ich definitiv nochmal hin.

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH - Friedrichsfelde

Am Tierpark 125, 10319 Berlin

12.03.2008

Der Tierpark eignet sich hervorragend fuer einen Sonntagsspaziergang mit zoologischer Abwechslung. Das Gelände ist in der Tat parkartig, an manchen Stellen sogar ein regelrechter Wald. Dadurch verlaufen sich die Besucherscharen auch ganz gut, man sollte allerdings auch gutes Schuhwerk und Entdeckungsgeist mitbringen. Sucht man sein ganz bestimmtes Lieblingstier, empfiehlt es sich, am Eingang einen Übersichtsplan zu erstehen, denn Übresichtstafeln sind etwas spärlich verteilt. Besonders gefallen hat mir die Ecke mit den alten Haustierrassen, da gibt es mehrfarbige Schweine, gewaltige Rinder, und Esel mit langem Zottelfell. Als ich da war, gab es ausserdem diverse Tierkinder, eine Giraffe, einen schwarzen Panther, und 3 kleine Elefanten - da kann Knut einpacken!