Bild

Ich bin stfn aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 03.01.2008

Kontakt hinzufügen

Kompliment

Meine Website:
nologo.stfn.net

Statistiken
  • Beiträge: 21
  • Kontakte: 1
  • Einladungen: 0
  • Fotos: 0
  • Videos: 0
  • Kategorisierungen: 0
  • Events hinzugefügt: 0
  • Check-Ins: 0
  • Komplimente: 38
  • Lieblings-Qyper:0
  • Lustig:0
  • Stimme ich zu:1
  • Mehr davon:2
  • Super Guide:0
  • Tolle Gruppe:0
  • Tolles Profil:0
  • Schönes Foto:0
  • Gut geschrieben:4
  • Hilfreich:31

NewbieBadge RookieBadge PioneerBadge InsiderBadge

Zeige alle 4 Medaillen


  • Benutzerfoto: Elli79

Alle 1 Kontakte ansehen

Profil von stfn

Galerie Tolerance - Sternschanze

Lerchenstr. 103, 22767 Hamburg

30.11.2009

Etwas versteckt in der Lerchenstr. (zwischen Schulterblatt und Stresemannstr.) befindet sich die "Galerie Tolerance", von der man zunächst nicht erwarten würde, dass es sich um ein etabliertes Thai-Restaurant im 30. Jahr seiner Existenz handelt.

Die Einrichtung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie eher an eine europäische 80er-Jahre-Bar mit Asia-Touch erinnert (viel schwarz, viel rot, viel Kalligraphie), aber insgesamt herrscht im gemütliches Ambiente durchaus Wohlfühlatmosphäre. Vielleicht ist aber es auch gerade diese optische Abweichung vom üblichen Style asiatischer Restaurants, die die "Galerie Tolerance" zu etwas Besonderem macht.

Die Speisen sind schlichtweg top und können es sowohl hinsichtlich Qualität und Geschmack als auch preislich jederzeit mit jeder Bok-Filiale aufnehmen. Sonderwünsche (extra scharf, kein Koriander, Sauce separat etc.) wurden bisher stets einwandfrei berücksichtigt, der Service ist freundlich und schnell, lediglich in den Stoßzeiten hin und wieder etwas kurz angebunden. Im Großen und Ganzen stimmen also Preis und Leistung!

Tipp: bei schönem Wetter unbedingt einen Platz im Garten neben dem Restaurant sichern, hier sitzt man schön unter Bäumen in der Sonne und kann etwas abseits des Schanzen-Lebens herrlich entspannen.

Isemarkt - Eppendorf

Isestraße 7, 20149 Hamburg

30.11.2009

Dienstags und Freitags den Isemarkt direkt vor der Haustür zu haben ist toll, aber auch der weitere Weg zum Markt unter der Hochbahnbrücke zwischen den Haltestellen Hoheluftbrücke und Eppendorfer Baum lohnt sich in jedem Fall.

Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Geflügel, mediterrane Spezialitäten: der Isemarkt bietet alles, was man braucht, in reichhaltiger Auswahl und mehrheitlich bester Qualität.

Und wenn der kleine Hunger kommt? Dann nichts wie zum Bio-Imbiss oder zum Asia-Stand, für kleines Geld satt essen und etwas Abstand zum Trubel auf dem Markt gewinnen.

Den Abstand braucht man mitunter auch, denn auf dem Isemarkt geht es ganz schön chaotisch zu. Gelegentliche Vollsperrungen durch in Sternform zueinander geparkte Kinderwagen und den Schnack der zugehörigen Muttis über die gesamte Breite des Wegs inbegriffen.

Nichtsdestotrotz: wer in Hamburg frische Lebensmittel kaufen möchte, sollte den Isemarkt nicht verpassen. Denn was es hier nicht gibt, gibts auch auf keinem anderen Markt.

Morton's The Steakhouse - New York

Adams Street 339, Brooklyn, 11201 New York

13.11.2009

"Morton's" gilt Insidern als die beste Steakhaus-Kette in den USA, mangels echter Vergleichsmöglichkeiten lasse ich das einfach mal so im Raum stehen.

Das Restaurant an der Fifth Avenue in Midtown Manhattan ist so, wie ein amerikanisches Steakhaus zu sein hat: voll, laut, es dominieren dunkles Holz und gedeckte Farben. Witziges Detail: Stammgäste haben namentlich gekennzeichnete Getränkeschränke, um angebrochene Weinflaschen für den nächsten Besuch zu lagern - das spricht schon mal für die Qualität der ausgeschenkten Tropfen, eine Menge Weine sollte man nicht wieder lagern, nachdem sie erstmal Luft geatmet haben.

Die Gerichte werden am Tisch zusammengestellt, Steaks, Fisch und Hummer werden in allen verfügbaren Größen nebst möglichen Beilagen auf Tablettes präsentiert, auf der Basis trifft der Kunde seine Wahl.

Die Steaks sind erwartungsgemäß perfekt zubereitet, bestellt man das Filetsteak medium, dann ist es außen kross und innen zartrosa gegrillt, besser gehts kaum.

Auf Vegetarier ist man bei "Morton's" allerdings nicht wirklich eingestellt, anstelle eigener vegetarischer Gerichte gab es den Beilagenteller - und zwar mit allen Beilagen in ihrem Urformat, was durchaus zur Erheiterung beitrug, dass jemand als vegetarische Mahlzeit tatsächlich einen ganzen Brokkoli, eine ganze Paprika (jeweils zumindest halbiert), ein halbes Bund Spargel und eine rieisge Ofenkartoffel serviert bekommt habe ich so noch nicht erlebt.

Leider hat sich der Service im Verlauf des Abends von Anfangs gut eher in Richtung ok entwickelt: irgendwann wurden Wasser und Wein nicht mehr automatisch, sondern nur noch auf Zuruf nachgefüllt, zudem kamen die Sauce zum Steak und zusätzliche Beilagen erst, als die Teller schon zur Hälfte leer gegessen waren.

Dennoch: Steak-Liebhaber machen bei "Morton's" sicherlich nichts falsch, zumal sich das Preisniveau im Vergleich zum wesentlich exklusiveren "Smith & Wollensky's" noch in Grenzen hält, bei vergleichbarer Qualität.

Bubbys DUMBO - New York

1 Main Street, Brooklyn, 11201 New York

13.11.2009

Das "Bubby's" liegt zwischen Manhattan und Brooklyn Bridge direkt am Ufer des East River in Brooklyn. Der Zusatz "DUMBO" bezieht sich nicht etwa auf niedliche Cartoon-Elefanten, sondern bezeichnet des Standort des Restaurants "Down Under Manhattan Bridge Overdrive" genauer, da es noch ein zweites "Bubby's" in TriBeCa gibt.

Der Stil ist irgendwo zwischen Diner und Family Restaurant anzusiedeln, also gemütlich und typisch amerikanisch. Wenn möglich sollte man unbedingt auf der Empore sitzen, denn hier erschließt sich, warum das "Bubby's" eine New Yorker Berühmtheit ist: der freie Blick auf die Skyline Manhattans ist phänomenal.

Gleiches gilt für das Essen. Die Pommes sind hausgemacht und bisher die leckersten, die ich in den USA gegessen habe, Fleischgerichte werden mit der für Amerikaner sprichwörtlichen Liebe zum Gegrillten perfekt zubereitet und auch die Beilagen werden in punkto Qualität und Zubereitung nicht vernachlässigt. Dafür sind die Preise selbst bei weniger attraktiven Wechselkursen durchaus moderat, was sicherlich auch daran liegt, dass Insider-Tipps in Brooklyn doch ein gutes Stück erschwinglicher sind als das touristisch mehr erschlossene und insgesamt einfach kaufkräftigere Manhattan.

Der Service ist amerikanisch aufmerksam, leere Gläser gab es nur auf ausdrücklichen Wunsch.

Durch die Lage ist zudem nicht nur die Location, sondern auch die Anfahrt ein Highlight, da man das "Bubby's" von Manhattan eben am besten über die Manhattan oder die Brooklyn Bridge erreicht, Top-Aussicht inklusive.

Geht ins "Bubby's", wenn ihr in New York seid - es lohnt sich!

Marriott Marquis New York Times Square - New York

Broadway 1535, 10036 New York

13.11.2009

Vorab: ich kenne nur das Restaurant des "The Marquis". Aber auch das lohnt sich, es ist im 48. Stock des Hotels gelegen und ist das einzige Restaurant New Yorks, das sich um seine eigene Achse dreht - so bekommt man während des Essens einen fantastischen Rundblick über die Stadt und muss aufpassen, dass dabei das Essen nicht kalt wird!

Das "The Marquis" selber liegt direkt am Times Square, mit dem Express-Lift geht es direkt hoch ins Restaurant.

Die Einrichtung ist amerikanisch-luxuriös, sprich: dicke Teppiche und gedämpfte Farben, ohne jedoch plüschig zu wirken.

Die Speisen sind teuer - auch das typisch für diese Restaurantkategorie -, aber jeden Cent wert. Das geschmorte Rindersteak war so zart, dass man es mit der Gabel zerteilen konnte, das selbstgebackene Brot (zweierlei Sorten) frisch gebacken und der New York Cheese Cake ist ein Gedicht.

Ebenso perfekt ist der aufmerksame Service, kaum war das Weinglas leer, wurde bereits nachgeschenkt, besser gehts eigentlich nicht.

Aber das Highlight ist und bleibt die Location, die Drehung des Restaurants ist so subtil, dass man sie kaum merkt, trotzdem bekommt man tatsächlich die gesamte Stadt im "Rundflug" zu sehen - besonders im Dunkeln ein echtes Erlebnis!

Daher: wer in NY ist und nicht unbedingt aufs geld achten muss sollte sich einen Abend im Restaurant des "The Marquis" gönnen!

The Muse Hotel - New York

130 West 46th Street, 10036 New York

11.11.2009

Das "The Muse" ist ein unauffälliges Design-Hotel zwei Blocks nördlich des Times Square gelegen, etwas abseits vom Trubel aber doch mitten im Leben.

Die Standard-Zimmer sind klein, aber gemütlich, es dominieren dunkle Farben und angenehme Kontraste. Große Spiegel sorgen dafür, dass der Raum in keiner Weise beengt wirkt. Über das King-Size-Bett muss man nicht viele Worte verlieren, es ist groß und weich und man schläft wie auf Wolken. Safe, Minibar, Fernseher, Weckradio mit iPod-Ladestation, 42" LCD-Fernseher - die Ausstattung lässt keine Wünsche offen.

Die Zimmer sind mit geräumigen Vollbädern ausgestattet, wer also statt der Dusche lieber ein Bad nehmen möchte, bittesehr. Auch hier wurde viel Wert auf Design und subtilen Luxus gelegt: dunkle Fliesen auf dem Boden und an den Wänden, der Spiegel füllt in Breite und Höhe die gesamte Wand hinter dem Waschbecken aus, die Pflegeprodukte sind von Aveda.

Das Frühstück im zugehörigen Restaurant "Nios" ist reichhaltig und abwechslungsreich, das Restaurant selber fungiert gleichsam als Hotelbar, in der sich ein Abend perfekt in stilvollem Ambiente ausklingen lässt. Bemerkenswert ist die Auswahl an internationalen Weinen, bei der auch Kenner auf ihre Kosten kommen. Tipp: unbedingt mehrmals die (Unisex-) Toiletten aufsuchen, jeder Raum folgt einem eigenen Design-Motto und ist konsequent durchgestylt.

Der Service lässt keine Wünsche offen, der Gepäckträger gehört ebenso zum Standard wie der Greeter, der nicht nur die Tür aufhält, sondern auch Taxen heranwinkt oder Feuer anbietet. Und selbst um 1 Uhr morgens wird noch eine nicht funktionierende Toilettenspülung im Handumdrehen instand gesetzt.

Wer es also stylisch, aber trotzdem gemütlich mag und bereit ist, gut $400,- pro Nacht zu investieren, der wird vom "The Muse" nicht enttäuscht. Design, Ausstattung, Service - hier stimmt alles.

Hatari Pfälzer Stube - Sternschanze

Schanzenstraße 2-4, 20357 Hamburg

26.10.2009

Früher war an gleicher Stelle das "Noodles", und als das "Noodles" wegging war ich sehr traurig. Schön, dass die Location mit dem "Hatari" einen würdigen Nachfolger gefunden hat!

Die Einrichtung ist auf Kneipe gemacht (der Beiname "Pfälzer Stube" lässt grüßen) und verströmt Second-Hand-Flohmarkt-Charme, wie man ihn auch ein paar Häuser weiter aus dem "Zoes" kennt. Weitere Attribute der "Pfälzer Stube" in ihrer Neuinterpretation a la Schanze: Jagdmotive als Stencil-Bilder an der Wand, viel braun, viel Holz.

Gute Überleitung zur Karte, die Mittags mit zwei Highlights aufwartet: Flammkuchen und Burger, der riesige Flammkuchen stilecht auf dem Holzbrett serviert (daher die Überleitung). Bei beiden Gerichten überzeugt mich jeweils die klassische Variante am meisten, die Küche des "Hatari" experimentiert jedoch auch gern, und wers mag findet auch mal Flammkuchen mit Kürbis oder Burger mit Taco-Chips im Repertoire. Gutbürgerlich mit modernem Touch versuchen ja viele, beim "Hatari" kann man sich aber drauf verlassen, dass alles passt.

Nächste Überleitung zum Preis, der passt nämlich auch. Für einen frisch zubereiteten und darüberhinaus sehr guten Burger mit einer Riesenportion Pommes €7,- zu nehmen ist sicher kein Straßenraub.

Service könnte etwas mehr auf Zack sein, wenn etwas mehr los ist bricht schnell Hektik aus, mit Pech gibts dann mal was Falsches oder Lauwarmes. Das kommt aber selten genug vor und ist absolut verzeihlich, denn die "Hataris" sind allesamt jung, freundlich und machen eventuelle Defizite durch den lässigen Charme der Schanze allemal wieder wett.

Insgesamt muss man dem "Noodles" also nicht nachweinen, mit dem "Hatari" hat sich ein vollwertiger Ersatz in der Schanze etabliert, der in jeder Hinsicht genauso viel Spaß macht wie sein Vorgänger.

Glocke - Harvestehude

Klosterallee 65, Ecke Isestraße, 20144 Hamburg

26.10.2009

Harvestehude rustikal: an der Ecke Klosterallee / Isestraße hält sich mit der "Glocke" beständig eine Hamburger Kneipen-Institution. Der Beweis: wenn mein Taxifahrer auf der Heimfahrt die Klosteralle mal wieder nicht kennt, "bei der 'Glocke' rauslassen" findet jeder - das können viele Locations nicht von sich behaupten!

Dazu trägt maßgeblich das urige Ambiente bei, die "Glocke" ist genau so, wie eine richtige Kneipe zu sein hat (sage ich, als Ex-Kölner und somit quasi Champions-League-Spieler, kneipenmäßig gesehen). Also irgendwie braun und schummrig und verraucht und laut. Der Tresenbereich und die angrenzenden Sitzgelegenheiten gehören schon tagsüber den Stammgästen, die Laufkundschaft sitzt im Schankraum, so nennt man das bei solchen Läden wohl, sowie im Sommer draußen unterm Schirm zum Feierabend-Bier beisammen.

Für den - mehrheitlich großen - Hunger gibts natürlich auch was: ewige Klassiker a la Schnitzel "Wiener Art", Bauernfrühstück und Leberkäse mit Bratkartoffeln z.B., aber auch Pasta, Croques und Salate sowie wechselnde Tagesgerichte. Alles in allem grundsolide Speisen ohne viel Zipp und Zapp, lecker zubereitet zu günstigen Preisen. Tipp: unbedingt den Grünkohl probieren!

Dementsprechend entspannt und angenehm unprätentiös ist das Publikum, diese "typischen" Eppendorfer, die keiner mag, und auch sonst jede Art von Schickimicki sucht man dort vergebens.

Und sonst? jeder sollte mal ein Bier in der "Glocke" getrunken haben. So einfach ist das.

Web - Christel - Westerland

Süderstr. 11, 25980 Westerland

26.10.2009

Südlich vom Bahnhof, etwas abseits der wenig malerischen westerländer Fußgängerzone befindet sich das "Web-Christel" in einem alten Reetdachhaus.

Die Atmosphäre: gediegener Landgasthof auf gehobenem Niveau, man kommt rein und fühlt sich wohl.

Wenig urtümlich hingegen die Karte: ein gesunder Crossover aus gutbürgerlichen Klassikern (z.B. Wiener Schnitzel oder die halbe Ente, die tatsächlich in zwei individuellen Gängen serviert wird und hoch gelobt wird) und moderner internationaler Küche. Und frischer geht nicht, alle Speisen sind von hervorragender Qualität und entsprechend hochklassig zubereitet. Ohne jedoch an der Menge zu sparen, die Preise sind zwar ebenfalls im gehobenen Bereich anzusiedeln, aber die Portionen sind auch entsprechend üppig. Insgesamt ist das Preisniveau für ein Restaurant dieser qualitativen Kategorie absolut angemessen.

Das Personal der "Web-Christel" ist freundlich, aufmerksam und auch bei Vollauslastung in keinster Weise gestresst oder überfordert. Die Wartezeiten sind moderat, trotzdem bekommt jeder Gast individuelle Aufmerksamkeit und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, abgefertigt zu werden oder die Geduld des Personals zu überstrapazieren. Der gelungene Service rundet einen kulinarisch ohnehin bereits gelungenen Abend zusätzlich ab.

Daher mein simples Fazit zum "Web-Christel": super Ambiente, super Speisen, super Service - super Restaurant. Unbedingt ausprobieren!

morpheus21 Was ich mich jedesmal gefragt habe, wenn ich dort vorbeigefahren bin: Warum heisst es Web Christel? Kann das jemand von denen die schon da waren, erklären?

stfn @morpheus21: Weil die Christel dort jahrzehntelang eine Webstube betrieben hat, bevor es zum Restaurant wurde :)

Kupferkanne - Kampen

Stapelhooger Wai 1, 25999 Kampen

04.10.2009

Lust auf Kuchen in Kampen? Etwas außerhalb des Orts, an einem verwinkelten Waldweg, liegt die "Kupferkanne" auf einem ehemaligen Bunkergelände und wirkt auf den ersten Blick zunächst einmal recht unspektakulär, da sich das Gebäude mehrheitlich unterirdisch befindet.

Im Innern entfaltet sich dann die volle Größe, und von der labyrinthartigen Anordnung wird man auf der Suche nach einem guten Platz immer wieder von kleinen Erkern und größeren Räumen überrascht, in denen man sich bequem niederlassen kann. Großzügige Dachfenster, helle Farben und eine angenehm unaufdringliche Ausleuchtung sorgen für eine freundliche, gemütliche Atmosphäre, man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass man sich eigentlich einige Meter unter Bodenniveau befindet.

Berühmt ist die "Kupferkanne" für den hausgemachten Kuchen, und es ist kein Bisschen übertrieben, diesen als "spektakulär" zu bezeichnen. Dafür lohnt es sich zur Not auch, ein paar Minuten auf einen Platz warten zu müssen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend, der Kuchen kostet durch die Bank €3,50 - wesentlich günstiger und vor allem besser bekommt man ihn auch beim Bäcker um die Ecke nicht. Da nimmt man sogar den Aufpreis für die - selbstredend frische - Schlagsahne gerne in Kauf.

Der Service ist sehr aufmerksam und freundlich, und die Betreiber sparen nicht am Personal, was auch bei Vollauslastung nicht zu Engpässen oder übermäßigen Wartezeiten führt.

Alles in allem ist die "Kupferkanne" perfekt für einen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, dafür bin ich auch gern 10 Min. durch Regen und Matsch gestapft - spätestens wenn man mit dem Auto auf Sylt unterwegs ist hat man definitiv keine Ausrede mehr, nicht in der "Kupferkanne" gewesen zu sein!