Beiträge von stilangel
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Bergmannstraße 33, 80339 München
stilangel
am 15 November 2007
Mit einer Nacht Abstand wage auch ich mich an einen Rückblick auf die gestrige Qype-Night, auch liebevoll "Hax'n-Night" genannt, im Bürgerheim. Viel neues gibt es ja nach dem wunderbaren Bericht von le-gourmet nicht mehr zu berichten...
Nachdem es ja zwei Vorgaben gab, Hax'n und Augustiner, fiel die Wahl schnell und demokratisch auf das Bürgerheim.
Außen und Innen fällt einem sofort das uniforme Auftreten der Augustiner-Lokale auf. Die Einrichtung ist bayerisch zeitlos, Holzverkleidung an den Wänden, lange Eckbänke und die klassischen Wirtshausholzstühle. An bayerischen Kitsch wurde wurde gespart, dafür ist der hohe Raum sehr gut ausgeleuchtet. Also eher weniger eine Platz für romantische Candle-Light-Dinners, sondern zum Treffen mit Freunden, Karteln, Feiern.
Die Kruste meiner halben Haxe war wunderbar kross und würzig, das Fleisch zart und die beiden Knödel bei so viel Fleisch nur die Nebenakteure. Leider ist danach beim besten Willen kein Nachtisch mehr möglich gewesen, dabei hätte es ganz tolle selbstgemachte Apfelküchle gegeben!
Der Service war flott, und das über eine halbe Marathonstrecke bis zur Theke, aufmerksam, schlagfertig und durchaus für einen Scherz zu haben.
Fazit: Ein wunderbarer Ort, um nach all der teilweise exotischen Küche endlich mal wieder ehrliche gutbürgerliche Küche zu geniessen, gerne in größerer Runde und zu anständigen Preisen.
PS: Am Sonntag bit es übrigens ein All-You-Can-Eat für unter 10 Euro. Hat sich in der Anpreisung wirklich toll angehört und sollte wirklich mal ausprobiert werden! -
Bergmannstr. 66, 80339 München
stilangel
am 9 Oktober 2007
Was macht man, wenn man dummerweise am Samstag auf die Wiesn geht und merkt, dass der Platz zum gemütlichen Schlendern und Ratschen stark eingeschränkt ist? Man sucht sich nen Ort, wo das mit dem Plaudern besser geht.
Auf unserer Suche landeten wir dann pünktlich zur Öffnung im der Realwirtschaft Stragula, einer gemütlichen Eckwirtschaft im Westend.
Realwirtschaft, das wird einem auf der Rückseite der Speisekarte dann erklärt: Früher wie heute brauchte man zum Bierausschank eine Konzession. Zusätzlich musste auf dem Gebäude das Recht liegen, dass es als Schänke für Bier genutzt werden durfte. Es war also eine reale Bierwirtschaft.
Aber wieder zurück zum Stragula. Zum Ausschank kommt Augustiner-Bier, die Karte ist überschaubar und bietet gutbürgerliche Speisen sowie leckere Pasta. Meine scharfen Spagetti waren recht lecker, vor lauter Reden habe ich vergessen, meine Begleitung zu fragen, wie die Tortelloni waren ;-).
Am 1. und 3. Samstag im Monat sind hier Lesungen und Poetry-Slams unter dem Motte "Westend ist Kiez", was immer das auch bedeuten soll.burkey ...wieder was gelernt. Den Begriff Realwirtschaft hatte ich schon gehört, Bedeutung aber nie hinterfragt.
9 Oktober 2007

burkey Gut geschrieben! Konnte man sich dort normal unterhalten, oder herrschte die übliche bayerische Wirtshaus-Lautstärke?
15 November 2007
stilangel Es war nicht so viel los, als dass der Lärmpegel schlimm gewesen wäre. Wir haben uns gut verstanden (merkst du die Doppeldeutigkeit ;-)). Durch die Höhe des Raumes kann ich mir aber gut vorstellen, dass bei starken Betrieb es durchaus eine ordentliche Lautstärke erreichen kann. Typisch bayrisch eben ;-).
15 November 2007