Beiträge von thetanier
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Georgenstraße 25, am Bahnhof Friedrichstraße, 10117 Berlin
thetanier
am 8 August 2011
Mittags in der Innenstadt und nur eine Kleinigkeit essen, da bot sich das Chico direkt neben dem S+U-Bahnhof Friedrichstraße an.
Bestellt hatte ich eine Sommerrolle mit Hühnerfleisch und Krabben. Es hatte sich jemand in der Küche viel Mühe mit der Zubereitung gegeben, di Krabben waren nähmlich längsgeteilt und dann auch noch in mindestesten 2 bis drei Stücke geschnitten. Davon waren dann ein paar unter den Teil gerollt. Vom Hühnerfleisch habe ich nichts gespürt. Die Rolle selbst war so dick, das man sie kaum in den Mund bekam. 6 – 7 cm Durchmesser und dann in kurze Stücke von 5 – 6 cm Länge geschnitten, beide Seiten offen. Sie fielen beim ersten Bissen auseinander.
Da lobe ich mir denn doch die etwas längeren, dünnen gut gefüllt und mit einer leckeren Sauce in den vietnamesischen Lokale der etwas weiteren Umgebung.Das Lokal scheint neu zu sein, weil es noch nicht in Qype erwähnt wurde. Die Zubereitung scheint auf’s Touri-Laufpublikum ausgerichtet oder die Küche muss ihren Weg noch finden. Das etwas höhere Preisniveau ist wohl den Standortmieten geschuldet.
Ansonsten: Groß, einladend, Innenhof, sehr nette Bedienung. Vielleicht kann ich beim nächsten Besuch mein sehr subjektives Urteil ja noch ändern.
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Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
thetanier
am 9 Juni 2011
Kantine. Sie trägt Ihren Namen zu recht - sie ist auch eine und entsprechend ist das Angebot: frisch, herzhaft, ausreichend und preiswert.
Wenn nur die vielen Kostümträgerinnen und Anzugträger nicht wären, die hier alternativ zu den in ihrem Umfeld existierenden Lokalitäten zu Mittag speisen und dann auch noch Kritik üben, obwohl sie weniger als ein Drittel des dort üblichen berappen müssen.
Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis ausgesprochen gut und das auf niedrigem Preisniveau. Und wo, bitte, bekommt man ab und zu heutige und künftige Kulturschaffende so hautnah präsentiert.
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Auguststraße 36, 10119 Berlin
thetanier
am 28 Februar 2009
In letzter Zeit war ich mit Otto11 dort essen, ist aber auch schon wieder eine Weile her. So enthusiastisch wie er kann ich den Laden nicht loben. Es war zwar alles gut an diesem Abend, was auf den Tisch kam - aber für 2 kleine Speisen, eine geteilte Vorspeise und einen halben Liter Wein + Wasser musste ein nicht unerheblicher Betrag auf den Tisch gelegt werden. Charmant ist das Lokal durch seine Enge, weil es in eie alte großbürgerliche Berliner Wohnung hineingequetscht wurde und durch das italienische Chaos, das Inhaber und Personal verbreiten. Man muss mal dort gewesen sein.
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Auguststraße 36, 10119 Berlin
thetanier
am 28 Februar 2009
In the past I went there with Otto11 to have some food, but that is a while ago. I cannot be as enthusiastic about the place as he was. Everything was good at that evening though, regarding to what was served - but for 2 small portions, a shared starter and a half litre wine + water, we had to pay quiet a lot. The venue has a lot of charm because of its narrowness, it was placed in an old middle class apartment in Berlin and through the Italian chaos, which is spread by manager and staff. One has to go there at least once.
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Schloßplatz, 10115 Berlin
thetanier
am 1 November 2008
Eines der potthäßlichsten Gebäude Deutschlands verschwindet endlich. Kein Bauer kommt auf die Idee seinen Misthaufen zum Kulturerbe zu erklären und der für den Palast verantwortliche Sozialismus hat wirklich bessere und erhaltenswertere Gebäude errichtet.
Niemand würde heute noch vom Museum König als dem Sitz des ersten bundesrepublikanischen Parlamentes sprechen, wären dort nicht die ausgestopften Tiere des Weltreisenden und Forschers (im Sinne von Alexander Humboldt) Herrn König zu besichtigen. -
10115 Berlin
thetanier
am 23 August 2008
Auch meins, naviman, kennt den Tunnel, verliert aber drinnen immer die Orientierung, so das ich die Ausfahrt aUF GUT GLÜCK WÄHLEN MUSS. INZWISCHEN HABE ICH MIR DIE ABER GEMERKT.
Großschreibung war nicht beabsichtigt.
Nicht alle Technik und alle straßenbautechnischen Massnahmen sind des Teufels.
Bäume kann man neu anpflanzen und Kröten sind sehr flexibel. Sie suchen sich einen anderen Weg. Nur nicht den durch den Tunnel, wenn am anderen Ende kein Licht winkt. -
gormannstr,, Berlin
thetanier
am 19 Juli 2008
(aktualisiert am 4 Oktober 2008)
Wichtige Ergänzung vom 4. Oktober 2008
Das Gorman hat vor einer Woche seine Pforten geschlossen. Die Inhaberin kommt ihrem schon länger geplanten Vorhaben nach - sie wandert aus. Sie kehrt Deutschland den Rücken, weil die hiesigen Bedingungen den Wunsch nach kreativem Dienst am Kunden unzulässig einschränken, vor allem, wenn man in einer räumlich nicht ausbaufähigen alten Eckkneipe residiert. In Frankreich und England würde seitens der Gemeinde alles unternommen, um historisches Gut und Kneipentradition zu erhalten. Hier wird behördlicherseits das Gegenteil getan. Die Öko- und Gesundheitsinquisition trägt ein übriges dazu bei.
Ich wünsche der ehemaligen Inhaberin alles Gute für den Neuanfang.
Der Berliner Mitte, insbesondere dem Scheunenviertel, ist ein Stück Tradition auf hohem genießerischen Niveau verloren gegangen.Das Gormann kommt im Stil einer alten Berliner Eckkneipe daher. Wer sich durch das rustikale, liebenswert verkommene Ambiente im Kneipenteil nicht erschrecken lässt und den Mut aufbringt die Speisekarte zu verlangen wird sehr angenehm überrascht sein. Nicht die Snacks und bodenständigen Kleinigkeiten, die auf der Wandtafel stehen, sind es, die überraschen, sondern die frische neue deutsche Küche, die durch die mindestens wöchentlich wechselnde Karte durchscheint und manchmal einen mediteranen Einschlag zeigt. Man bekommt je nach Jahreszeit Schwarzwurzeln, Steckrübchen, also vergessene Dinge der deutschen Küche, die bekanntlich ja Arbeit bei der Zubereitung machen, ebenso, wie einen auf den Punkt gegarten Lammrücken oder ein zart gebeiztes und perfekt gebratenes Hirschsteak.
Es lohnt sich immer mal wieder vorbei zu schauen.
Wer mit der Weinauswahl nicht klar kommt, sollte die Bedienung fragen und wenn die Chefin selbst Auskunft geben kann ist die Beratung ebensogut, wie im Weinstein. Nicht zuletzt: Die angebotenen Weine können sich sehen lassen.
Mein Urteil: Das Gormann’s sticht so gut wie alle im näheren Umkreis befindlichen Lokale, und das sind einige, mit seiner Küche aus.

