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Ich bin thoja . Ich bin Qyper seit dem 27.07.2011

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Schlossmuseum - Schwerin

Lennéstr. 1, Schwerin

15.12.2012

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Ich muss mal hier die Stimmung trüben, denn ich war mit dem Schlossmuseum unzufrieden. Wer erwartet durch große Schlossräume zu laufen und Prunk zu bestaunen, ist hier genau richtig. Wer aber erwartet etwas über die Geschichte des Schlosses, die Funktion der Räume und deren Geschichte zu erfahren wird enttäuscht werden. In jedem Raum steht zwar ein Schild, nennt Namen des Raumes und die von Architekten, aber das reicht nicht zum Verständnis. Es wird hier leider kein für mich erkennbares didaktisches Ziel verfolgt. Selbst die Ahnengalerie, die man zur Übersicht über die Mecklenburgisch-Schweriner Herrschergeschichte hätte nutzen können, bleibt unkommentiert. So bleibt der Museumsbesuch leichte Kost, die Appetit anregt, aber nicht sättigt. Schade, denn die Frage an einen der Museumswächter offenbarte spannendes und witziges zur Beheizung des Thronssaals. Da wurde plötzliche das Problematische solch eines Schlosses mit den Fehleinschätzungen der Physik in einer Anekdote zusammengeführt. Es ist einfach schade, wenn man eine Ausstellung nur mit Führung oder Audioguide versteht - aber zu deren Güte kann ich nichts sagen.

Schwerin Mitte - Schwerin

Lobedanzgang, 19053 Schwerin

15.12.2012

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Ein Bahnhof wie man ihn sich vorstellt ist Schwerin Mitte nicht. Es sind nur zwei Gleise, zwei getrennte Bahnsteige und ein paar Treppen. Es gibt keinen Fahrkartenautomat, der steht im Schlosspark Center und das hat Sonntag geschlossen. Also wenn man in Schwerin stranden sollte, dann wartet es sich besser am Hauptbahnhof.

Museum für Unterwasser-Archäologie - Sassnitz

Alter Fährhafen, 18546 Sassnitz

09.09.2012

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Das Museum für Unterwasserarchäologie hat irgendwie das Thema verfehlt. Spannend untergebracht im alten Fährterminal des Sassnitzer Hafens, geht es aber um alles andere, als um Unterwasserarchäologie. Gut, am Anfang trifft man auf die Beschreibung einer Ausgrabung dreier slawischer Boote nahe Ralswiek, was durch den Nachbau eines solchen Bootes nachdrücklich abgerundet wird. Aber dann? schon neben den Bootsnachbauten sieht man in den Vitrinen Besteck und Geschirr von alten Fähren der Königslinie, die ab Sassnitz startete. Mein Eindruck war, dass der Rest der Ausstellung dann nur noch um den Fährbetrieb ging. Was sicher auch nicht unspannende ist, aber völlig am Thema vorbei. Wirklich ärgerlich ist die Aufbereitung der "Ausstellung" - sie hat kein erkennbares Konzept oder gar eine Richtung. Die Vitrinen, Aufsteller und Displays scheinen beliebig zusammengetragen zu sein. Es ist letztlich kein Museum, sondern ein Sammelsurium. Schade ist auch, dass die Funktion, der Aufbau usw. des Terminals ignoriert wird - obwohl das meiste von der Fährschifffahrt handelt. Das einzig Positive ist, dass die zu zahlenden 1,50€ Eintritt das "Museum" verkraften lassen. Hoffentlich tut sich hier bald was, denn eigentlich könnte es toll sein!

Bistro Wiek-In - Wiek

Am Hafen 3, 18556 Wiek

09.09.2012

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Leider schaue ich oft erst, nach dem ich mich an den Tisch gesetzt habe, wie die Bewertungen der Lokalität bei Qype so ist. Das Wiek In hat es bei Qype sehr gemischt getroffen (man schaue sich aber auch die Qyper hinter den Bewerbungen an). Ich kann irgendwie beide Richtungen bestätigen. Der Kellner war durch unsere Anwesenheit nicht gerade motiviert seine gelangweilte Reinigungsaktion der Theke zu unterbrechen und es dauerte recht lang, eh eine freundliche und zuvorkommende Kellnerin an unseren Tisch kam. Auf den lieblosen Kuchen in der Theke wollte ich lieber verzichten, aber letztlich war er nicht schlecht. Der Kaffee, den wir hatten, ging völlig in Ordnung und rundete den spannenden Blick auf den Wieker Hafen ab. Letztlich kann ich keinem vom Wiek In abraten, aber ich kann es auch nicht als Muss empfehlen. Bilde sich jeder selbst seine Meinung, denn Bedienungen und Köche können ja auch wechseln.

Rügener Inselfrische, Molkerei Naturprodukte GmbH - Poseritz

Poseritzer Hof 15, Hofladen & Cafe, 18574 Poseritz

09.09.2012

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Man darf nicht aufgeben, bei der Fahrt zur Inselfrische. Die Ausschilderung könnte etwas ermutigender sein. Aber wenn man einmal in dem kleinen Laden angekommen ist, kann man in der Fülle der Angebote nur so schwelgen. Wir hatten Quarktorte, Kaffe, Milchshakes und Beerenquark - alles sehr köstlich und von sehr netten Bedienungen zubereitet und serviert. Obwohl es ein Mittwoch Nachmittag war, war der Laden gut gefüllt (sehr viele Rügener) und dennoch wurde flink und freundlich gearbeitet. Deshalb ein Extralob für die zwei Damen! Aus der Theke nahmen wir zum Abschied noch Frischkäsebällchen mit Tomaten in Öl mit - unbedingt probieren! Die Inselfrische ist ein kulinarischer (Geheim-)Tipp auf Rügen und die Fahrt alle Male wert.

steinmüller - Lohme

Zum Hafen 6, steinmüller & Rügenantiquariat, 18551 Lohme

04.09.2012

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Kleiner feiner Laden, der eine Mischung aus Steinshop, Buchladen und Schmuckgeschäft. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Bernstein, den es in jeglicher Form gibt. Schön ist, dass es hier nicht die Souvenier Massenware gibt, wie sonst überall. Der Besitzer und Bernsteinkünstler steht selbst hinter der Ladentheke, berät, erklärt und gibt über alles Auskunft. Man kann sich hier auch seinen Bernstein heraussuchen und entsprechend bearbeiten lassen - dauert natürkich etwas. Wir waren zufrieden, haben schöne Besonderheiten gekauft und spontan noch einen "Qype-Rabatt" bekommen. ;-)

Klostergenuss - Bergen

Billrothstraße 20, 18528 Bergen

03.09.2012

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Den/das Klostergenuss gab es bei Qype einfach noch nicht, aber es ist ein echter Geheimtipp. Was eigentlich ein Laden bzw. ein Markt für die unterschiedlichsten regionalen Produkte ist, bietet auch einfache Getränke und sehr köstlichen selbstgemachten Kuchen zu günstigem Preis. (Blechkuchenstück 1€ ;-). Wer also abseits des Trubels am Marktplatz ein ruhige Auszeitbraucht, der sollte der guten Ausschilderung folgen. Wer Mitbringsel und Urlaubserinnerungen erwerben will, der ist hier auch am richtigen Fleck. Nicht der typische Kitsch, viele regionale Besonderheiten, aber auch außergewöhnliches gibt es in sehr vollen Regalen - an der Menge mangelt es nicht. Mir hat es gefallen, aber war auch ein guter Moment.

Harm Zweirad OHG - Sassnitz

Hafenstr. 19b, 18546 Sassnitz

06.08.2012

Gute Beratung, freundlich und unkompliziert. So sollte ein Fahrradladen sein und so war er bisher auch. Man kann nicht nur Räder sowie Zubehör kaufen und das eigene Rad reparieren lassen, sondern auch Fahrräder ausleihen.

Grundtvighaus - Sassnitz

Seestr. 3, 18546 Sassnitz

04.08.2012

Das Grundtvighaus ist ein wirkliches Kleinode in Sassnitz. Das Mehrgenerationenhaus bietet eine Menge an. Es gibt einen großen Saal mit Flügel, in dem Kino, Theater, Lesungen und ähnliches stattfindet.

Von Montag bis Freitag ist das Café von 14-17 Uhr geöffnet. Es ist alles recht einfach, aber die Mitarbeiterinnen des Vereins waren sehr freundlich und die Atmosphäre so wohnlich. Ein wirklicher Kontrast in der touristischen Hochsaison.

Es gibt aber auch eine Ferienwohnung, Einzel- und Doppelzimmer zu angemessenen Preisen. Ebenso werden 4 Praktikantenzimmer angeboten, was in der Ferienzeit mitunter die einzige Möglichkeit sein kann, kostengünstig an der See zu wohnen.

Ebend so im Angebot des Hauses sind Ausstellungen (da hingen Fotos von Leuten auf den Straßen von Berlin :-) , Kreativtreffs, Mahlkurse und noch vieles mehr. Wer also in Sassnitz ist, dem sei der Gang ins Grundtvighaus empfohlen, denn hier findet das Kulturleben abseits der Kulturmuscheln am Strand statt.

HumboldtBox - Mitte

Schloßplatz, 10178 Berlin

04.08.2012

Gut, man kann sich darüber streiten, ob man die Fasade des Stadtschlosses des Deutschen Kaisers unbedingt wieder haben will oder nicht. Ich bin von dieser Kulissenlösung wahrlich kein Freund, aber ich habe es versucht, ich wollte die HumboldtBox sehen. Leider haben die Mitarbeiter es verpaßt, mich als Befürworter des Hauses zu gewinnen.

Die Dame an der Kasse wechselte kein Wort mit mir. Ist für Berliner Verhältnisse auch in Ordnung, aber ich hätte gern am Eingang und nicht erst in der zweiten Etage erfahren, dass es auch einen Audioguide gibt und in der 4. Etage eine Sonderausstellung. Kommentar der Dame im 4. Stock: "Dass sollen die an der Kasse aber alles sagen." (Soll ICH dass der Dame an der Kasse mitteilen?)

Auf der "Aussichtsplattform" ist, ein Restaurant. Was an sich kein Problem ist, aber die Nutzung der Plattform fast unmöglich macht. Zur Baustelle hin ist gerade einmal ein 2x1 Meter großer Bereich etwas durch Kordeln abgesperrt - ich war recht froh, dass niemand sonst Interesse hatte, die Aussicht zu bestaunen.

Wirklich geärgert hat mich aber die Ausstellung. Die erste Etage zum Schloss ist mehr Shop als Ausstellung. Der gezeigte Film vertritt natürlich die Meinung der Aufbaubeführworter, aber gut. Jedoch sind Behauptungen wie, dies wäre das bedeutenste Kulturpolitische Projekt in Deutschland oder gar Europa (durch einen Mann der das Modell erklärte) doch weit am Thema vorbei. Aber gut, die fleißigen Sammler haben erst 20 Millionen der rund 100 Millionen an notwendigen privaten Spenden zusammengekratzt. Hier muss also laut getrommelt werden.

Die anderne Teile der Ausstellung zu den Sammlungen des Ethnologischen Museums, des Museums für Asiatische Kunst, der Humboldt-Universität sowie der Nutzung durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin sind entweder so allgemein oder so speziell, dass nicht klar wird, was sie damit zu tun haben. (Aber vielleicht wurde das durch den Audioguide erklärt?)

Der krönende Abschluss ist aber der Ausgang der Box. Fährt man nicht Fahrstuhl sondern nimmt die Treppe, kommt man direkt an den Mülltonnen vorbei. Hier gibt sich auch keiner Mühe irgend etwas zu verstecken oder gerade hinzurücken. Für mich war es der optisch passende Abschluss.