Ich bin ursu aus Hildesheim. Ich bin Qyper seit dem 30.03.2008
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Profil von ursu
Lyrik im Park - Hildesheim
Am Marienfriedhof, 31135 Hildesheim
13.07.2008
(aktualisiert am 26.10.2008)
Kunst braucht keine Worte. Außer es ist Lyrik. Dann braucht die Kunst selbst Worte, und dazu braucht man wiederum viele Worte, um sie zu erklären.
An diesem Wochenende fand "Lyrik im Park" auf dem Marienfriedhof statt. Das ist gleich bei mir um die Ecke. So ein fauler Sonntag braucht ein Ziel - also ab in den Park.
Als erstes fiel mir auf, dass da ein Auto auf der Wiese stand, weiß angemalt und bekritzelt. Na ja...
Der übrige Park stellte sich allerdings ganz anders dar als sonst. 145 Installationen, Bühne, Hörspielzelt, Werkstattzelte. Überall versteckte Gedichte - in den Bäumen und Büschen, in Einmachgläsern und in Briefumschlägen, die an einem Baum hingen, auf blauen Schmetterlingen, auf Mülltüten als Doppelgedicht, Briefe inhaftierten Frauen um eine große Rolle Natodraht auf einem Grabstein gewickelt. Geschichtliche Erläuterungen zu den Gräbern und den Begrabenen, Arbeiten von Kindern über einen gefällten Baum, Naturinstallationen aus Holz, Federn, Tannenzapfen, Steinen.
Eine Stelle mit Federn und einem Vogelnest faszinierte ein kleines Mädchen. Die Mutter : "Tritt da nicht drauf. Das ist Kunst!"
Die Kästen mit den Büchern drin habe ich für einen Reklamegag einer Buchhandlung gehalten - es war aber die Bibiothek der vergessenen Bücher...
Als ich kam, brachten gerade Gerhard Kreuzer (Gitarre und Gesang) und Maren Drangmeister (Sopran und Flöte) auf der Hauptbühne "Renaissance der Poesie". Sehr schön!
Danach gab´s die Leseshow "Text, Drugs and Rock´n Roll".
Überrollt von diesen vielfältigen Eindrücken verließ ich leicht irritiert den Park. Im Café Übersee sah ich mir das Programmheft, das ich im Park erhalten hatte, genauer an.
Leider hatte ich die nächtliche Gruselwanderung über den Friedhof verpasst.
Auch sonst gab es ein volles Programm für die gesamten drei Tage.
Das Auto auf der Wiese war übrigens das Ausstellungsstück 6:
ICH
Installationen/Performance in zwei Akten:
Feuerzauber/Sprayaktion, Lyrik & Grafitti auf einem Autowrack. "Wir sterben ins Blaue hinein" Ein Wrack wird brennen. Dazu HipHop und ein Satz in drei Sprachen.
I + C Mitterecker (Wien, Autoren und Schauspieler)
Kunst braucht keine Worte.
http://lyrikpark.de/index.php/Programm/Lyrikinstallatione...
meme ... leider etwas spät, aber ein tolles Event hattet Ihr da. Gibt es bestimmt dieses Jahr wieder ??
18 Januar 2009
Mammographie-Screening Dr. med. Norbert Uleer - Hildesheim
Bahnhofsplatz 5, 31134 Hildesheim
30.09.2008
Ich war am Freitag da. Wirklich nett die Leute da. Die Untersuchung ist wirklich auszuhalten. Wat mut, dat mut!
112 Notruf - Duisburg
Königstrasse 1, Rettungsambulanz, Duisburg
30.07.2008
Wirklich gut, dass es sie gibt, die Retter unter 112.
Als Ersthelfer kann man eine Menge tun, um die Zeit bis zu ihrem Eintreffen zu überbrücken.
Das kann man sich hier angucken:
http://www.drk.de/was_wir_tun/index.htm
oder besser, einen Erste-Hilfe-Kurs machen und alles ausprobieren und trainieren.
Notruf!
Wenn nur ein Helfer anwesend ist, erfolgt die Alarmierung des Notrufs direkt nach Herstellen der stabilen Seitenlage oder nach Feststellung“ Keine normale Atmung vorhanden“. Sind weitere Helfer vor Ort, erfolgt der Notruf so früh wie möglich.
Hinweis: Rufe so schnell wie möglich an bzw. lasse einen weiteren Helfer so schnell wie möglich anrufen!
Wenn man dabei aufgeregt ist, sollte man das dem Menschen in der Rettungsleitstelle am besten gleich sagen: "Ich bin aufgeregt! Bitte fragen sie mich!"
Er fragt dann nach dem Ort des Geschehens, danach was passiert ist, wie viele Verletzte oder Erkrankte zu versorgen sind, um welche Verletzungen es sich handelt. Er beendet das Gespräch auch, wenn er alle wichtigen Infos erfragt hat.
So ist es falsch:
Komm se schnell, komm se schnell! Es ist was Schreckliches passiert!" - Buff - aufgelegt.
Aber Gott sei dank werden Rufnummer und vom Festnetz auch Name und Adresse in der Leitstelle gespeichert, so dass dann unverzüglich ein Rückruf erfolgt. Kostet nur Zeit...
wrnr schon alleine diese Tipps sind Gold wert.
Bin dafür, daß jeder alle 5 jahre (oder öfter) verpflichtend einen Erste-Hilfe-Kurs macht. (könnte auch gleich verbunden werden mit einer Auffrischung der Verkehrsregeln und etwas über Gefahren in der Umwelt und deren vorausschauende Vermeidung).
31 Juli 2008
upaheinz Ein sehr empfehlenswerter Beitrag mit vielen praktischen Tipps für jeden der mal in so eine Situation gerät !!
Tina Dein Kommentar schließt sich hervorragend an.
wrnr, alle vier Jahre würde ich als sinnvoll betrachten,ebenso die Auffrischung der Verkehrsregeln. Wer nicht immer in größeren Städten unterwegs sein muß oder lebt,da kann es schon mal passieren, das man in eine Situation gerät wo man nicht 100%
korrekt reagiert.
21 September 2008
Huckup-Denkmal - Hildesheim
Hoher Weg, Ecke Schuhstraße, 31134 Hildesheim
29.07.2008
Manche nennen ihn einen Kobold, aber das trifft es wohl nicht richtig. Im Grunde ist er ein gefährlicher, richtender Gnom, der Selbstjustiz begeht: der Huckup oder Huckauf, eine bekannte Hildesheimer Sagengestalt.
Damit alle Qyper, die im Herbst nach Hildesheim strömen -http://www.qype.com/groups/1098-Qyper-Herbstreffen-2008-i..., nicht achtlos an ihm vorüberschlendern, erzähle ich Euch seine Geschichten.
Die eigentliche Sage besagt, dass ein Mann am Ziegenberge Beeren gesammelt hat. Während seine Gefährten nach Hause gingen, legte er sich in den Schatten eines Baumes und machte ein Päuschen. Darüber muss er wohl eingeschlafen sein, bis ihn ein lautes Rufen: "Ho ho ho!" aufschreckte. Irritiert blickte er sich um. Das einzige, was er entdeckte, war ein Rabe im Baum, so groß wie eine Gans. Der Mann schimpfte über die Störung, nahm einen Stein und warf ihn nach dem Vogel. Der Vogel flog unter lautem Gekrächze davon. Der Mann wollte sein Nickerchen fortsetzen, als das Geschrei wieder losging: "Ho ho ho!". Der Mann schaute sich erneut um, um die Ursache der Störung zu finden. Er konnte aber den Grund für den Lärm nicht finden und machte sich ängstlich auf den Heimweg nach Söhre. Nach ein paar Schritten sprang ihm unter lautem Geschrei etwas in den Nacken. Durch alles Rütteln und Schütteln ward er seine Last nicht wieder los, die wie ein Mehlsack an ihm hing. Keuchend und von Angstschweiß überströmt schleppte der arme Kerl seine unheimliche Bürde bis an den Waldrand, wo die goldenen Kreuze der Dorf- und Stadtkirchen glänzten. Erst dort plumste die unheimliche Erscheinung von seinen Schultern und er war frei. Was es war, dass ihn da angesprungen hatte, konnte er nicht sagen, weil er sich hütete, sich umzublicken.
Wie gefährlich es ist, sich nach einem Huckup umzuschauen, erzählt die Geschichte vom Huckup im Itzumer Holze, der die "Holzgänger" ansprang und sich bis zur Greitchenkuhle schleppen ließ. Wer sich umsah, dem drehte er den Hals um.
Das Denkmal am Hohen Weg in Hildesheim weist aber nicht auf Tierquälerei oder Holzfrevel hin. Die Inschrift zeigt den Huckup als Warnung vor Diebstahl: Junge lat dei Apels stahn, süs packet deck dei Huckup an, dei Huckup ist en starken Wicht, hölt mit dei Stehldeifs bös Gericht!
http://www.lycos.de/1001stadt/story_objekt.html,,i_10910_...
zozimus ich bin gespannt…..............da kommt bestimmt noch was….........das dicke ende musssssss noch kommen….................
die geschichte ist noch nicht zu ende !
ursu hilf ! spann uns nicht so auf die folter!
wir können keinesfalls bis morgen warten,
hab erbarmen!
29 Juli 2008
Kieler Woche - Kiel
Kieler Förde 0, 24103 Kiel
13.07.2008
In diesem Jahr war ich zum ersten Mal bei der Kieler Woche. Uns interessierte mehr das Rahmenprogramm, das ja gigantisch ist.
Am ersten Abend schleppte uns unsere Gastgeberin zur NDR-Bühne zum Auftritt von Annett Louisian. Bisher kannte ich sie nur mit Ihrem Lolita-Image und dem Lied “Ich will ja nur spieln”. Die junge Dame hat sich wirklich entwickelt - tolle Texte - gute Musik.
Nach der Show bummelten wir noch weiter. Auf einer kleinen Bühne spielte eine anscheinend einheimische Band, die ich im Programm leider nicht ausfindig machen konnte. Der Name stand auch nicht dran, aber die waren richtig gut.
Am nächsten Morgen waren wir schon früh in der noch verschlafenen Buden- und Zeltstadt an der Kiellinie unterwegs. Ein Schiff nach dem anderen machte klar zum Auslaufen. War schön anzusehen. Mittags gab´s dann eine Fütterung auf dem internationalen Markt - pakistanisch. War lecker!! Wie allerdings die Reinigung des Geschirrs vor sich ging, habe ich erst hinterher gesehen. Sonst hätte ich auf diese Mahlzeit wohl verzichtet.
Wir freuten uns auf den abendlichen Höhepunkt “Torfrock”. Die waren allerdings grottenschlecht ausgesteuert - mehr Krach als Musik - kaum zu erkennen. Enttäuscht machten wir uns von dannen. Ein Freund, der extra für das Konzert angereist war, war nach 7 Minuten schon weg. Einige tausend Besucher sahen das wohl anders und feierten mit Torfrock ab.
Wir trieben uns ein bisschen in der Stadt rum und landeten dann wieder an der NDR-Bühne. Marquess zauberte Urlaubsstimmung herbei. Tolles Konzert.
An diesem Abend waren Massen von Menschen unterwegs, die reinste Völkerwanderung. Die Straßen waren mit Glas übersät, als wir den Heimweg antraten. Wer großes Gedränge nicht vertragen kann oder wie ein junges Mädchen barfuß laufen möchte, für den ist die Kieler Woche sicher nichts.
Wer ein tolles Programm haben möchte und viel erleben, der ist richtig.
Nur nicht übertreiben - die Helfer der Hilfsorganisationen hatten auch so schon genug zu tun.
Domäne Marienburg - Hildesheim
Domänenstraße, 31141 Hildesheim
12.07.2008
Geschichtliches und schöne Bilder von der Domäne sind auf der Internetseite der Uni zu finden:
http://www.uni-hildesheim.de/de/14460.htm
Früher war da mal eine MUKU-Eisfabrik. Heute ist die Uni dort eingezogen.
Das Hofcafé ist klasse. Supertorten... Immer ein schönes Ausflugsziel.
Mir geht es aber um eine ganz besondere Nacht - die Mittsommernacht.
Das jährliche Sommerfest der Uni fiel in diesem Jahr genau auf diesen Termin.
Das gesamte Gelände war für dieses Fest geschmückt. Es gab Musik auf mehreren Bühnen, Vorführungen und Ausstellungen in einzelnen Gebäudeteilen und eine Leinwand für die, die der Fußball auch an diesem Abend nicht losgelassen hat.
Der Park war märchenhaft gestaltet, in eine wahre Feenlandschaft verwandelt. Lichter in den Bäumen, sogar illuminierte Kleidungsstücke. Geboten wurde ein tolles Programm, gekrönt durch ein Gartenfeuerwerk. Dabei wurden keine Raketen in die Luft geschossen, sondern es gab Kaskaden aus Funken, Sonnenräder, Sternenregen... Sehr romantisch!
Wer mochte, konnte tanzen bis in den frühen Morgen.
Für nächstes Jahr habe ich einen Besuch beim Sommerfest der Uni jedenfalls schon mal wieder fest eingeplant.
Pressespiegel:
http://www.uni-hildesheim.de/de/33598.htm
Botanischer Garten - Steglitz
Königin-Luise-Straße 6, 14195 Berlin
12.07.2008
Während eines Berlinbesuches waren wir neulich im Botanischen Garten. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch, und das Wetter war eher trübe. Bereits am Eingang fanden wir den Hinweis, dass das Tropenhaus wegen Umbau bis 2009 geschlossen ist.
Der botanische Garten (auch ohne Tropenhaus) ist einen Besuch wert. Schon auf dem Weg zu den Glashäusern gab es viel zu entdecken (oder wiederzuentdecken).
Es blühte und duftete. Jedenfalls hatte ich den Waldmeister in der Nase, bevor ich ihn gesehen habe.
Ich war erstaunt darüber, wie viele Pflanzen ich bestimmen konnte. Verschüttetes Schulwissen? Omas vergessene Gartenweisheiten? Keine Ahnung…
Das Gewitter überstanden wir unbeschadet in den Glashäusern. Die Orchideen hatten keinen Urlaub und die fleischfressenden Pflanzen waren auch zu Hause.
Sehr schön fand ich es, durch die verschiedenen “Gebirge” zu wandeln und hochinteressant war der Arzneipflanzengarten.
Wunderbar, dass es in einer riesigen, hektischen Hauptstadt so eine Oase gibt!
Restaurant Lütt Huus - Heiligenhafen
Brückstr. 8, 23774 Heiligenhafen
29.06.2008
Nach der Bratwurst auf dem Hildesheimer Schützenfest, dem Döner bei der Mittsommernacht der Uni, dem Imbiss am Sonntag, dem Essen beim Thai Cowboy auf der Schanze in Hamburg am Montag, dem pakistanischen Essen auf dem internationalen Markt der Kieler Woche gelüstete es mich nach einer anständigen Fütterung. Ich hatte außerdem genug vom Rummel auf der Kieler Woche und wollte Meer sehen.
Voll auf meine Kosten kam ich da im Lütt Huus in Heiligenhafen. Nach einer Wanderung zum Naturschutzgebiet kehrten wir dort ein.
Das, was ich dort auf den Tellern der anderen Gäste so entdeckte, sah schon total lecker aus. Das Lütt Huus ist liebevoll eingerichtet und hat nicht sehr viele Tische (lütt halt).
Ich hatte das Tagesgericht (zwei Sorten Fisch, Salat und Kartoffeln). Jensm2 hatte Ente mit Rotkohl und Kartoffeln. Alles wurde frisch zubereitet serviert und schmeckte hervorragend.
Grunddeutsche Küche - ohne Schickimicki!
Sehr zu empfehlen!
Forstbaumschule Steen GmbH - Kiel
Düvelsbeker Weg 46, 24105 Kiel
29.06.2008
Fußball gucken in der Forstbaumschule - an sich eine gute Idee. Netter Biergarten mit rustikalem Ambiente. Großleinwand. Viele, viele Menschen hatten die gleiche Idee, so dass wir keinen Platz mehr ergattern konnten, von dem aus wir das Spiel hätten verfolgen können. Wir wollten also zurück ins Quartier. Aber dann kam alles ganz anders.
Wir haben das Halbfinale mit netten Menschen (die wir vorher gar nicht kannten) auf einem großen Fernseher auf einer Straße (Scharnhorststr.) in Kiel erlebt. Die haben uns einfach zugucken lassen! Einer hat gesagt: “Wenn wir alleine gucken wollten, würden wir in unseren Wohnzimmern sitzen!” Das Restaurant an der Ecke hat wohl zum allerersten Mal Außer-Haus-Lieferung gemacht. Die haben uns alles gebracht, was wir bestellt haben. War klasse!
Nette Menschen, die in Kiel. Der eine hat einen italienischen (Eis?)laden, der andere ein Taschengeschäft in der Scharnhorststraße. Das flexible Restaurant ist dort direkt an der Ecke. Guckt doch mal rein bei denen, wenn Ihr vorbeikommt.
Volksbank Fußball-Fest Hildesheim - Hildesheim
Kennedydamm 10, 31134 Hildesheim
15.06.2008
Als Anlieger stört mich die riesige EM-Leinwand weniger.
Kater Anton fand es erst ganz interessant, dass so viele Leute in der Straße unterwegs waren. Als die dann allerdings laut wurden, war er doch etwas vestört, und sein Revier riecht wohl etwas fremd für ihn, wenn etliche Leute ihr Bier in den Vorgärten und an den Häuserecken wieder loswerden wollen. Wenn Deutschland spielt, ist die hinterste Ecke im ehemaligen Hühnerstall sein Lieblingsort.
Mich stört eigentlich mehr, dass ich morgens so aufpassen muss, damit mein neues Rad durch die rumliegenden Glasspliter nicht gleich nen Platten hat.
Aber die Veranstalter haben schnell reagiert. Der Platz wird bei Deutschlandspielen vergrößert. Dann können die Zuschauer auch zum Toilettenwagen vordringen, und Leute sammeln Flaschen und Scherben in der Gegend ein.
Feiern können die Fans immer, wenn auch die anderen. Die gestern vorbeiziehenden Russen sahen ganz zufrieden aus.
Ich guck dann wohl nachher mal da vorbei. Mal sehen, ob ich Nachbarn treffe. Unsere Ehrenamtlichen vom Roten Kreuz treffe ich auf jeden Fall.
http://www.hildesheimer-allgemeine.de/98cpg/thumbnails.ph...
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