Ich bin vh_ aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 01.02.2008
Meine Website:
www.valentinheyde.de
Meine Blogs:
fahrtenschreiber, http://www.twitter.com/valenti...
- Beiträge: 4
- Kontakte: 23
- Einladungen: 0
- Fotos: 3
- Videos: 0
- Kategorisierungen: 1
- Events hinzugefügt: 0
- Check-Ins: 3
- Komplimente: 37
- Lieblings-Qyper:0
- Lustig:0
- Stimme ich zu:0
- Mehr davon:0
- Super Guide:0
- Tolle Gruppe:0
- Tolles Profil:0
- Schönes Foto:0
- Gut geschrieben:14
- Hilfreich:23
Profil von vh_
Vietbowl - Mitte
Lensbachstraße 7, 10249 Berlin
22.09.2010
"BUN CHA GIO" - davon verstehe ich kein Wort, aber schmecken tut es großartig. Zu lesen ist: "Reisnudeln mit knusprig gebackenen, mit Hackfleisch gefüllten Frühlingsrollen, Möhren, Sojasprossen, Gurke, gerösteten Zwiebeln, Erdnüssen, Frühlingszwiebeln, vietnamesischem Basilikum und Minze in hausgemachtem Limettendressing". Das Gericht kostet 7,20 Euro und kommt in einer Schale, schmeckt super-frisch und rundum lecker. Erfrischend. So, als könne man schlecht ein gesünderes Essen finden als dieses.
Den Rest der Karte kenne ich nicht, aber auf Nachbartischen sah auch alles andere prima aus. Dazu ist auch das Personal wunderbar und zuvorkommend. Warum gibt es solche Läden eigentlich nicht in meiner Hamburger Nachbarschaft. Echte Küche, ohne Schnörkel und allein schon fürs Preis-Leistungsverhältnis gibt es von mir 5 Punkte.
Ich komme gerne wieder. Und probiere das nächste Gericht.
4experiment Gastraum - St. Pauli
Karolinenstr. 32, St. Pauli, 20357 Hamburg
10.06.2009
(aktualisiert am 23.06.2009)
Liebes Team vom Gastraum 4experiment, wenn ich in einem normalen Restaurant mit etwas nicht zufrieden bin, dann mache ich da meistens kein großes Brimborium drum. Ist ja nach dem Essen irgendwie eh zu spät, jeder kann mal einen schlechten Tag haben und ich muss ja auch nicht wieder kommen. Vielleicht warne ich dann noch ein paar potentielle Besucher, spätestens dann sage ich: abgehakt.
Bei euch ist das anders. Warum? Ich wünschte mir, bei euch wäre ich jedes Mal rundherum, vollständig und absolut zufrieden. Warum? Weil das unglaublich gut zu eurem Laden passen würde. Es gibt so viele Dinge, die ich an euch und eurem Konzept gut finde. Ich mag es, wenn ihr mich in kleinen Videos auf eurer Homepage mit zu einem Ziegenhof vor Hamburgs Toren nehmt oder zu einem Biorind, das für gute Küche herhalten muss. Ich mag, dass ihr manchen Stil brecht, aber eben dennoch Stil habt. Dass es Astra nach wie vor aus der Flasche gibt, dass ihr am Tisch des Gastes zuvorkommend aber eben nicht aalglatt seid, Ecken und Kanten habt. Wie gerne würde ich zu euch kommen, wenn ich jetzt genauso über das Essen weiterschreiben könnte.
Das kann ich aber leider nicht. Zweimal hintereinander habt ihr mich nun etwas enttäuscht. Ausgerechnet bei der Kerndisziplin, dem Essen. Zu Beginn habt ihr uns Rillettes gereicht (weiß den Preis nicht mehr), Schweineschmalz mit gezupftem Schweinefleisch darin. Sehr, sehr lecker. Dazu tranken wir Schilcher, einen österreichischen Roséwein (wie ich von meiner Begleitung lernte), der bei euch moussierend und sehr lecker daher kam (4,50 €/Glas). Dann ging es los: Gebratener Oktopus, dazu ein Salat mit Fisch (rund um 15 €). Der gegrillte Krakenarm ging absolut in Ordnung, hätte aber gerne noch etwas mehr Grillaroma haben können. Der Fischsalat war in den einzelnen Zutaten wunderbar: Kleine Fischteile, etwas Schärfe hier und da, abgezogene Paprikaschoten, viel Würze und Kraut. Jetzt der Hauptgang: Lammfilet, dazu eine Art Hackspieß vom Lamm, lange Bohnen, ein bisschen Kartoffel und Süßkartoffelmus (21,50 €). Die einzelnen Zutaten auch hier wunderbar. Begleitend hatten wir eine Flasche Cabernet Sauvignon. Das Desert: Erdbeeren, Eis und eine Art Schmandtarte.
Ihr fragt euch nun vielleicht: Ja, wo ist denn dann das Problem? Das Problem ist für mich, dass den einzelnen Gerichten die Stimmigkeit fehlte. Wenn ihr mir am Tisch, mit der großen Tafel in der Hand, erzählt, was ihr heute anbietet, dann läuft mir jedes Mal das Wasser im Mund zusammen. Da fallen oft die Worte selbstgemacht, frisch, händevoll Kräuter, viele Gewürze und so weiter. Jede einzelne Zutat hält sicher ihr versprechen, ist frisch, gut, handverlesen. Das schmecke ich - aber: In der Zusammenführung hapert es. Die Gerichte sind nicht rund, hier fehlt der Wums, dort schmecken zwar viele Kräuter heraus, ergeben aber keine Harmonie. Viel Gutes wird eben nicht zwingend gemeinsam noch besser. Das ist schade, denn:
Es würde eurem Laden so gut stehen, wenn jeder einzelne Gang eine Offenbarung wäre. Großartiger Geschmack, gepaart mit eurer sympathischen Art, ach, euer 4experiment wäre der Hammer. Aber, für diese Unstimmigkeiten sind eure Preise dann einfach doch einen Tacken zu hoch. Ich werde dennoch immer mal wieder vorbei schauen, von Zeit zu Zeit - weil ich euren Laden mag und euch, weil ich erleben will, dass jeder Gang eine Offenbarung ist.
Es würde euch so verdammt gut stehen!
Curry-Pirates - Barmbek-Süd
Mozartstraße 23, Uhlenhorst, 22083 Hamburg
29.10.2008
Heute Mittag hatten wir sie fast alle:
“Currywurst mit Aprikosen inside”,
“Merguez - Algerische Lammbratwurst mit Harizza und Raz el Hanout”,
“The German Ox - Rindsbratwurst mit Wasabi und Apfelwürfeln inside”
und als Wochenspecial
“The Black French - Gebackene Blutwurst mit Cidre-Apfelsauce”.
Alle zusammen arg lecker, wirklich. Und mal etwas ganz anderes - selbst die noch halbwegs am Imbissstandard angelehnte Currywurst hebt sich schon deutlich ab, Favorit unserer Mittagsrunde war “The German Ox”, mit der leichten Spur Wasabi.
Die Beitreiber freuten sich sichtlich, dass wir, ich, auch die Blutwurst bestellten - just diese war sicher auch am weitesten entfernt von Imbissküche und sehr lecker. Wenn man kein Problem mit Blutwurst hat. Geteilte Meinung gab es an unserem Tisch lediglich zu den Belgischen Pommes Frites. Auch die waren lecker, hausgemacht, tadellos - aber einfach zu dick für Leute, die es lieber etwas krisp und knusper haben. Bald soll es auch Kartoffelpürree geben - so sagte man…
Was macht hier den Unterschied: Liebe zum Detail, Liebe zum eigenen Geschäft und Liebe zu den Produkten, würde ich sagen. Von der Wochenwurst, über die Pommes, bis zur Mayo, hier ist alles selbst gemacht. Ohne Chemie, ohne Firlefanz, einfach und gut selbst gemacht. Mit den Händen, kleinen Maschinen höchstens. Man schmeckt es. Einzig nicht aus eigener Herstellung: Die Getränke. Im Kühlschrank tummelt sich Hamburger Standard mit Fritz Cola und Konsorten. Völlig in Ordnung, noch schöner fände ich, auch hier stünde noch etwas Innovatives im Regal. Apropos Regal: Dort steht noch leckeres Salz mit Ursprung von Hawaii über Zypern bis sonstwo. Sicher auch lecker.
Fazit: Ich finde es schade, dass ich so selten in dieser Gegend Hamburgs bin und drücke den Curry-Piraten die Daumen, weil ich überhaupt nicht einschätzen kann, ob der Laden strategisch gut oder zumindest akzeptabel liegt.
Also, wirklich alle Daumen nach oben! Großes Imbisskreativleckerkino. Falls auf der Website mal die Wurst der Woche promotet wird, nehme ich den Weg für manch’ Kreation vielleicht extra mal in Kauf. Wer weiß…
Friseur Sonel - Sternschanze
Lerchenstraße 114A, 22767 Hamburg
01.02.2008
(aktualisiert am 02.02.2008)
"Korrekt" sei er, sagt Sonel. Sein Laden und seine Preise. Recht hat er. Kurz gesagt: In der Schanze ist ein Herrenhaarschnitt schneller und günstiger kaum, besser: nicht, zu bekommen. 7,90 Euro kostet ein Schnitt mit viel Maschinenarbeit, etwas über 12 Euro ein purer Scherenschnitt. "Sonel Friseur" darauf zu reduzieren möchte ich dennoch nicht.
Sicher, Wellness geht anders. Hier ist es eher handfest. Wenn ich mich hier alle paar Wochen mal wieder einfinde, startet immer das gleiche Ritual: Ich nehme Platz auf dem Frisierstuhl, und der freundliche Inhaber beginnt mit dem Ausputzen von Haaransatz und dem Drumherum, das später vom Frisierumhang verdeckt sein wird - na klar, diese Feinarbeit geschieht stilecht mit einem Rasiermesser. Es ist nun nicht so, dass ich Augenbrauen wie Theodor Waigel hätte oder buschigen Ohrbewuchs wie Cheeta, das folgende Prozedere ist dennoch willkommen und bei anderen Hightech-Frisurmachern nicht gerade gängig: Behend wirbelt die Schere über meine Augenbrauen, dann wird eine Pinzette mit Wattebausch in Spiritus getaucht und angezündet, darauf versengen die Flammen noch den kleinsten Flaum an meinen Ohren - mein Haupthaar beschützt von Sonels Hand.
Der anschließende Schnitt geht atemberaubend schnell. Sitzt akurat, ist sicher nicht die Königsklasse der Coiffeuravantgarde, aber völlig in Ordnung. Gerade heute daurte dieser gesamte Vorgang nicht länger als zwanzig Minuten. Was auch daran liegen mag, dass ich heute einen recht simplen Kurzhaarschnitt wählte.
Rundherum ein guter Service, handwerklich in Ordnung, Preise unschlagbar und ein wenig wie im Urlaub bei einem Herrenfriseur in der Türkei oder Griechenland.
Hin und wieder brauche ich auch mal das Wellnesspaket in einem edleren Laden und mit einem aufwendigen all zu trendigen Haarkunstwunsch würde ich wohl auch nicht kommen.
Das klare Angebot wir aber erfüllt. Die 4 Punkte gibt es von mir genau dafür, dass hier gehalten, was versprochen wird. Korrekt.
PS: Am besten geht das hier ohne Voranmeldung...
- Friedrichshain, Berlin 1 Beitrag
- St. Pauli, Hamburg 1 Beitrag
- Barmbek-Süd, Hamburg 1 Beitrag
- Sternschanze, Hamburg 1 Beitrag
Deutsch
