Gängeviertel, Neustadt, Hamburg
- Kategorie:
- Freizeit, Kunst und Kultur Neustadt | Freizeit, Kunst und Kultur Hamburg
- Adresse:
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Caffamacherreihe 43, Hamburg
- Website:
- Mehr Details:
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von FUO
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Jungfernstieg 38, Im Streits Filmtheater, 20354 Hamburg
Kino und Eventlocation in Hamburg. Kundenzitat: "Ich gehe dort immer gerne hin um Filme in OV zu schauen. Der Eingangsbereich ist sehr einladend und der alte Stil des Kinosaals sehr schön. Ich komme immer gerne wieder."
3 Beiträge zu Gängeviertel auf Deutsch
Beitrag Nummer 300. Zeit für ein kleines Fass. Proooost!
Wenn man neben Springer wohnt ist das Leben sicher nicht leicht. Neulich nach Feierabend. Frau Freud und Co jetzt neuerdings mobil mit dem Rad unterwegs, landeten plötzlich im Gängeviertel. Dass ich's noch nicht bewertet hab, tut mir leid. Ich wollte das kapitalistische Qype mal lieber außen vor lassen. Mööp. Heute nicht, ich weiß nicht mehr worüber ich schreiben soll. Beitrag Nummer 300 fordert seinen Tribut.
Ich weiß jetzt gar nicht wovon ich erzählen soll. Ob von unserem letzten Besuch oder dem davor oder dem davor oder dem davor. Na ok, ich bleib bei Neulich, is ja auch eigentlich alles egal.
Da gab's Bio-Bier und Essen in riesigen Bottichen und lecker und für soviel wie man gerade über hatte. Neuerdings nämlich gibt's die große Kochallianz und weil das Gängeviertel so sehr auf Vertrauen und "wird schon" setzt, muss man nix bezahlen, darf und soll aber gerne spenden. So viel man will und so viel man hat.
Ich hab ja bei mir die Erfahrung gemacht: Das zieht mir meist mehr Geld aus der Tasche als festgelegte Preise. Weil ich's so nett find, dass mir keiner sagt, was zu tun ist und man drauf vertraut, dass ich die Leute nicht verarsche. Sowieso: Wenn man mal genau überlegt, was einem die Arbeit anderer wert ist, kommt man gewöhnlich zu dem Schluss, dass nicht alles Wucher ist, was teurer als 'n Euro ist.
Das Spannende neulich war, dass die Springer-Leute erstmal gleich die Polizei gerufen haben, weil wir ja mit 30 Leuten schwatzend an der langen Essenstafel saßen und wie im Landschulheim Abendbrot aßen, während im Hintergrund ein Typ musizierte, das aber auch in ganz erträglicher Lautstärke. Es war sieben Uhr Leute! Die armen springenden Schweine saßen noch im Büro und waren vermutlich neidisch!
Und dann, auch schön, kamen TOURISTEN. Also nicht so unauffällige Schanzenyuppies wie wir, sondern welche mit Kamera und Esprit-Klamotten. Und dann so "ooooooooh, guck mal, da sitzen Menschen zusammen an einem langen Holztisch und Essen nett miteinander! DAS muss ich fotografieren und in meiner popeligen Heimat unbedingt vorführen!"
Die Reaktion seitens des Gängeviertels kann man jetzt souverän finden oder nicht, lustig war sie jedenfalls. Denn alle fingen an, "UGG UGG!" zu rufen und sich wie Affen zu benehmen. Was die Leute noch mehr verwirrte und weswegen sie sich kurz versteckten, um dann heimlich weiter Fotos von den Wilden zu machen.
Ja, schon klar. Das Gängeviertel ist jedenfalls noch so eine der Institutionen in Hamburg und bei Veranstaltungen oder auch einfach für ein nettes (un)spektakuläres Abendessen empfehlenswert. Ich denke, die haben hier einen guten Weg gefunden, sich auf alternativem Wege ins Stadtbild zu integrieren.
Dada (Wide Lungenwurst Sot) Chuzpe (Neuss al forno er-Elle) Und ich sach: dit kannste hier jeden Tach haben ohne Deinen A.... zu bewegen. Hier fotografieren die "UGG UGGs" die Begeisterten (ESPRIT?) mit Bierflaschen ;-) Rülps. Prost. Ein paar Quadratmeter Berlin in HH sind echt ok.
;-)
4 Mai 2011
Huuui, das gibs ja nicht. Nur sowenig Beiträge zum Gängeviertel? Das ist doch ein so liebevolles, einladendes Stück Hamburg.
Eingekesselt von einer Reihe von Büro-Glas-Stahl-Konstruktionen erhebt sich das Gängeviertel aus dem Boden - die Häuser sind wohl aus dem zu Ende gehenden 19. Jh. - hab ich mir mal bei einer Krimivorlesung in der alten Fabrik sagen lassen. Was ist jetzt die Fabrik -> ein Teil von dem Ensemble von 12 (?) Häusern, welche zusammen das Gängeviertel bilden.
Das letzte Mal war ich dort, als einjähriges Bestehen gefeiert wurde - ein reichhaltiges Programm zwischen Musik, Ausstellungen, Vorlesungen, Performance, Essen, Trinken, etc.. bildete das Rahmenprogramm. Abschließend gab es eine Vorlesung mit anschließender Diskussion, wo ich als nicht Hamburger, Einblick in die Szene der Für-Wohnraumkämpfenden in HH bekommen hab. Vielen Dank, liebes Gängeviertel!
Am 22. August 2009 hat die Initiative „Komm in die Gänge“ begonnen, ein kulturelles Hoffest zu veranstalten, das bis heute andauert. Die Initiative will damit die denkmalwürdigen Gebäude des „Gängeviertels“ (Caffamacherreihe /Valentinskamp) retten, zugleich Lösungen für die Raumnot von Hamburger Kulturschaffenden bieten. Im Rahmen der Initiative „Recht auf Stadt“ setzt sie sich für eine stärkere Einbeziehung und Partizipation der Bürger in den stadtpolitischen Gestaltungsprozess ein und fordert von der Stadt, kulturelle und soziale Verantwortung zu übernehmen.







