Ein gutes Argument pro Alster! Danke für den Tip(p)!
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Eichenpark
Harvestehude, Hamburg
- Adresse:
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Krugkoppelbrücke, 20148 Hamburg
| Nutzer-Infos |
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6 Beiträge zum Platz "Eichenpark" auf Deutsch
Der Eichenpark ist wirklich idyllisch und ziemlich ruhig, obwohl er nur ein paar Meter vom Hamburger Jogger-Karussel rund um die Alster entfernt ist.
Von Ambiente und Lage hat der süße kleine Park fünf Sterne verdient. Leider finden das anscheinend auch die Scharen an Gänsen, die den Park beheimaten. Das olle Federvieh hat sich offenbar zum Ziel gesetzt, jeden Quadratmeter Grünfläche mit brauner Gänsehinterlassenschaft zu verzieren. Das macht das sitzen/liegen/entspannen in dem hübschen Park etwas schwierig...
Komm’ lass uns an die Alster gehen, das Wetter ist so schön…
Wer erschrickt nicht bei diesem Satz und sieht sich schon bildlich mitten in den Menschenmassen, die sich bei Sonnenschein um die Alster drängeln, Jogger und Radfahrer noch garnicht mitbedacht.
Aber es gibt auch dieses Kleinod der Ruhe, den Eichenpark!
Es ist dort so idyllisch, dass man beinahe vergisst in einer Großstadt zu sein. Oder eben, dass hundert Meter entfernt sich die Menschenmassen drängeln. Zugegeben, der Park ist klein, aber entspannen auf einer der Bänke mit Blick aufs Wasser, was will man mehr?! Dazu die prachtvollen Villen der Heilwigstraße, die direkt an den Park grenzen.
Zurück spaziere ich den Leinpfad entlang nachhause und freue mich schon, bald wieder zu hören:
Komm’ lass uns an die Alster gehen, das Wetter ist so schön…
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CatCat, 24 März 2008:
Hier kann man mal abspannen, und die Natur genießen.
Aber man kan auch hier sehr schön spaziren gehen.
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Ein wunderbares Stück Park. Er hat fünf Sterne verdient.
Aber mal wieder ein Beispiel für die fahrradfeindliche Politik in Hamburg. Vorletzten Sommer standen sogar Polizisten schön mit 20 Meter Abstand vom Parkeingang, um die Radfahrer abzukassieren. Jetzt sind "wenigstens" Hinweisschilder da, dass man hier nicht durchfahren soll.
Sollte es daran liegen, dass hier die Gänse auf der Wiese sitzen? Aber dann müssten ja auch Hunde draußen bleiben, oder?
Ich vermute, es liegt daran, dass niemand darüber nachgedacht hat.
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Ein Morgen im Frühling. Sonne bricht durch Aprilgewölk. Winterstarre weicht jugendlich gesteigertem Antrieb. Kurz geduscht ohne Frühstück schwinge ich mich beherzt und kurz entschlossen aufs Rad und radle durch den kühlen Morgendunst an den Eppendorfer Herrenhäusern vorbei zum nördlichen Beginn der Außenalster. Beginn oder Ende, je nach Perspektive - an einem Frühlingsmorgen ist alles Beginn, was so weidengrün erstrahlt! Dieser Park ist so klein, nur ein Dreieck zwischen Flußlauf und zwei Straßen, dennoch so intensiv. Die Morgensonne macht lange Schatten, das Licht ist noch blass, das Gras feucht, auf alten Feldsteinen tropft dunkles Moos, einige Menschen laufen gemächlich ihre Runde vom Strom herauf und stossen rhythmisch kleine Dampfwolken aus, wie Monets Lokomotiven in den Londoner Gemälden. Das alte Dichterdenkmal, ein malerischer Steinhaufen, der den Blick erfreut - so selten ist schöner Fels im sandigen Norddeutschland. Unten am Wasser sind die Graugänse noch kaum erwacht, planschen verträumt zwischen den Wasserlinsen herum, während dahinter bereits die ergraute Altherrenriege eines althanseatischen Ruderklubs im Achter Beachtung erheischt - auch hier rhythmische Bewegungen, die die Schleier der Nachtmüdigkeit vertreiben und Energien für den anbrechenden Tag erwecken sollen, ein kleiner Frühling im persönlichen Herbst.
Zu schnell durchquert man oft diesen kleinen Grünstreifen, zu sehr in Erwartung des Schauspiels der großen Wasserfläche der Außenalster, die man von der Krugkoppelbrücke erblicken wird. Zu oft ist dieser Ort nur Durchgangsstation nach oder vor der Alsterpassage - dabei laden die alten Bäume und halbschattigen Sandwege am Wasser doch so sehr zu einem letzten Verweilen, zu einem Abschiedsblick ein!
Aber auch ich radle weiter, lasse den Ort hinter mir, schwinge mich empor zur Brücke, wo menschliche Hinterhältigkeit eine verachtungswürdige Radfahrerbarriere errichtet hat, über die ich mich immer wieder still ereifere, und möchte unbedingt das große Wasser umrunden um den Tag mit etwas vermeintlich Großem zu beginnen....
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Rolf Bernhard Geißmann, 17 April 2007: Klasse formuliert, sag mal, heißt Du eigentlich A. Sch. oder A. von Goethe in Wirklichkeit>?
Du mußt einfach eine Wiedergeburt des Dichters sein.,
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lokalreporter, 18 April 2007: voll im tao. sehr schön!
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meme, 18 April 2007: Ich bin nicht gerade Hamburg-Fan, aber Dein Beitrag macht Lust, sich doch ein bißchen mit diesem Ort zu beschäftigen. Vielleicht ist Hamburg ja gar nicht so cool, unnahbar, hanseatisch, snobistisch, wie ich immer dachte. Schöne romantische Ecken gibt es jedenfalls wie Beitrag und vor Fotos zeigen.
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felika, 18 April 2007: danke für den spaziergang am morgen. hat mir gut getan. *gähn* *streck*
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Hilfsarbeiter, 19 April 2007: Der persönliche Herbst im Frühling!
Eine Euphemismus-Optimismus-Kombination?
Bin ich Reich-Ranitzky? Wo steht denn mein Rad? Warum fehlt hinten Luft? Hab auch keine Zeit, das Große ruft...! Bin gespannt auf das nächste Kapitel! -
Stephan Uhrenbacher, 1 Mai 2007: Mostro, gerade will ich mich per Qype darüber aufregen, dass man mit dem Fahrrad nicht durch den Eichenpark fahren darf. Ich fahre immer entweder den Umweg über den Leinpfad oder noch schlimmer über den Harvestehuder Weg. Und nun finde ich Deinen Eintrag dazu.
Wer an einem belebten Tag ein ruhiges Plätzchen an der Außenalster sucht, sollte es mal hier versuchen: Zwischen der Heiwigstraße (Sackgasse) und der Krugkoppel/ Harvestehuder Weg befindet sich der kleine, aber feine Eichenpark. Hier befand sich früher das Kloster Hewardeshude (urspr. an der Pepermöhlenbek beheimatet). Der Blick auf die Krugkoppelbrücke (1928,F.Schumacher)und durch sie hindurch auf die Außenalster ist wunderschön. Hier gibt neben einer Slipmöglichkeit für Kanus einen kleinen Steg, von dem aus sich der eine oder andere Schwan beobachten lässt. Schön ist auch die Skulptur "Ätherwelle"(erinnert an Heirich Hertz) und in Gedenken an Hagedorn (Hbg. Dichter um 1700) der Granitfindling.
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sicherlich waren die Gänse zuerst da?! ;-)
ganz ohne Zweifel :o)
nak, nak, nak