The King David, Jerusalem
- Kategorie:
- Hotel und Übernachtung Jerusalem
- Adresse:
-
King David Street 23, 94101 Jerusalem
972-3-5202552
- Website:
- Gibt es hier künftig Events? Eintragen
- Mehr Details:
-
Anzeigen
Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.
Video-Upload ist eine exklusive Funktion für Qype Premium Partner.
6 Beiträge zu The King David auf Deutsch
Das King David ist schon aufgrund seiner Historie ein "Must" in Israel. Es ist recht nobel, jedoch wie alles in Israel etwas legerer als ich es z.B. auch London oder den USA gewohnt bin. Der Service ist zuvorkommend, kommt jedoch nicht immer ganz hinterher. Dennoch empfehle ich dieses Hotel und sein Restaurant durchaus. Ob es wirklich "Das beste Hotel des Nahen Ostens" ist vermag ich nicht zu sagen, aber ich kenne in Jerusalem auch kein besseres und auch in Tel Aviv nichts vergleichbar "Nobles". Die Preise sind hierfür sogar teilweise noch recht günstig!
Man muss im King David nicht wohnen, um es zu geniessen. Ein Kaffee auf der wunderbaren Terasse mit einem der schönsten Blicke auf die Mauern der Altstadt reicht schon. Das Haus selber durchweht der Glanz der Geschichte.
Kann mich Niclas Grabowski nur anschließen.
Absolut TOP. Essen 1a, Weinauswahl 1a, Service 1a, aber es ist leider schon etwas eingestaubt :-(
Wie hatten ein Treffen mit Regierungsbeamten, Morgens zusammen Frühstück später Lunch.
Zu den Zimmern kann ich leider nichts sagen, da wir nicht dort wohnten
Das King David, ist eines der besten und teuersten Hotels Israels, leider stand es auf unseren Hotelbesichtungsplan nicht, ist aber sehr beeindruckend.
Einen Kaffee im King David sollte man auf jedenfall einplanen. An dem Abend an dem wir es uns ansehen wollten fand eine international Konferenz statt (eine Diplomaten Limmo nach der anderen) und man wollte uns erst nicht reinlassen. Doch auf freundliche Nachfrage und Rücksprache mit dem Manager wurden wir dann doch reingelassen und konnten das Flair dieses beeindruckenden und geschicktsträchtigem Hotels auf der Terasse bei einem Drink genießen.
Das King David ist eines der großen Hotels der Welt. Etwa so wie das Ritz in London, das Walldorf-Astoria in New York oder das Raffles in Singapur. Was macht diese Hotels so einzigartig? Die Architektur? Die Inneneinrichtung? Die Lage? Der herausragende Service? Das Essen? Die Gäste? Alles dies ist wichtig. Aber noch viel wichtiger ist, dass alle genannten Hotels Geschichte haben.
Am 22. Juli 1946 flog ein Flügel des Hotels aufgrund eines Anschlages in die Luft. Verübt wurde der Anschlag von der jüdischen Untergrundorganisation Irgun. Ziel war die britische Militäradministration, deren Beamten im Hotel untergebracht waren. Hinter dem Anschlag steckte die Idee, den Rückzug der Briten aus dem Mandatsgebiet Palestina zu erreichen. Trotz den wohl insgesamt drei Warnanrufen gab es über 90 Opfer. Und tatsächlich folgte nicht viel später der Abschied der Briten aus dieser Region.
Terror war nicht neu in dieser Weltgegend, und leider ist er dem Land Israel immer noch erhalten geblieben. Auch wenn er jetzt eher von der anderen Seite aus erfolgt. Das Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts solide gebaute King David hat aber nicht nur den Anschlag überstanden sondern auch die folgenden, schweren Zeiten. Inzwischen ist es wieder das mit Abstand beste Hotel in Jerusalem. Berühmte Politiker und Diplomaten steigen hier ab, wenn sie die heilige Stadt besuchen. Möglicherweise glaubt man, dass eine Bombe nicht zweimal an derselben Stelle einschlägt. Aber vielleicht ist ja auch nur die Qualität des Hotels daran schuld. Jedenfalls sollte man als Gast darauf vorbereitet sein, dass Gruppen von ca. zwanzig Männern in schwarzen Anzügen mit robustem Auftreten das Hotel extrem schnell durchqueren, so schnell, dass man den Prominenten in der Mitte kaum bemerken kann. Auch arabische Gäste sind hier übrigens nicht fremd.
Das Frühstück ist hier großartig. Man hat die Wahl zwischen englischen Speisen (ja, fett wie sonst was), einem kontinentaleuropäischen Frühstück wie wir es kennen und orientalischen Spezialitäten. Frischgepresster Orangensaft ist hier selbstverständlich. Aber auch das Essen, die Bar und der Kuchen ist hier großartig. Der Service kann auch mal etwas arrogant wirken, aber wenn man selbst freundlich ist, sind es die Angestelten dann auch. Und dann gibt es nette Überraschungen und kleine Extras.
Ich würde empfehlen, den Aufpreis für den “Old City View” zu zahlen und sich ein Zimmer mit Blick auf die Altstadt und den Berg Zion zu leisten. Man hat dann nicht nur einen wunderbaren Blick auf das Jaffator, einen weitereren, historisch sehr spannenden Ort, sondern man hat auch ein Fenster in Richtung des wunderbaren Gartens des Hotels mit dem Pool. Jerusalem ist als Stadt unglaublich spannend. Aber es ist ein riesiger Steinhaufen in einer kargen Gebirgslandschaft. Der Garten des Hotels ist allerdings wunderbar grün, auch im Sommer mit genug Schatten. Man kann sich hier besser erholen als an jedem Strand.
Meine Begleiterin und ich haben den Aufenthalt hier sehr genossen. Trotzdem oder vielleicht auch gerade weil wir wussten, welche Geschichte dieser Ort bereits hinter sich hat.
vilmoskörte Sag mal, Niclas, arbeitest du im Nebenjob als First-Class-Hotel-Tester? ;-)
14 März 2008
Niclas Grabowski Hi,
ich finde, nach Israel muss man hin. Schon deshalb, weil ich mir von bösen Leuten Reisepläne grundsätzlich nicht versauen lassen will. Es ist übrigens ein völlig europäisch geprägtes Land, auf das im Augenblick mal wieder Raketen abgeschossen werden. Dort mache ich gerne Umsatz.
Ja, ich habe eine kleine Neigung zu Luxushotels. Leider finanziert mir die keiner. Sollte ich ein Angebot aus der Branche erhalten, wäre ich aber nicht abgeneigt. Solange es hier keinen Sponsor gibt, habe ich ein einfaches Prinzip: Ich streiche einfach den üblichen Zwei-bis-drei-Wochen-Urlaub und nehme das gesamte Budget für ca. drei bis fünf Tage. Und das reicht dann auch für das King David.
Das wirkliche Problem sind eher die Flugpreise nach Israel. Das war echt teuer.
Niclas
14 März 2008




