Wir haben sowohl positive als auch negative Erfahrungen gesammelt.
Meine Freundin und ich waren am Samstag im Kletterpark in Velbert. Auf der Internetseite heißt es, dass der Kletterpark vom S-Bahnhof Velbert-Langenberg aus gemütlich in 15-20 Minuten zu Fuß erreichbar sein würde. Zum Einen ist der Kletterpark schlecht ausgeschildert, zum Anderen geht es stetig bergauf und dauerte über 25 Minuten. Wir kamen abgehetzt an. Nicht gerade von Vorteil bei dem, was uns bevorstand.
Da es hieß, dass wir 30 Minuten vor dem Einweisungstermin anwesend sein müssen, um die Formulare auszufüllen, wir aber die Formulare schon ausgedruck und vollständig ausgefüllt mitbrachten, kamen wir erst ein paar Minuten vor dem Einweisungstreffen an. Die unfreundliche Dame im Anmeldehäuschen kannte kein Pardon, obwohl die anderen Kletterbegeisterten gerade erst mit den Sicherheitsgurten zum 50m entfernten Treffpunkt liefen.
Wir mussten ein halbe Stunde warten, schade.
Unsere Formulare gaben wir trotzdem schon ab.
Als wir uns kurz vor dem Einweisungstermin die Gurte abholen wollten (direkt neben dem Anmeldehäuschen), teilte uns eine freundliche Mitarbeiterin mit, dass wir ihr erst das Zettelchen geben müssten. Welches Zettelchen
Der Einweisungstermin sollte in zwei Minuten beginnen, die Anmeldedame von eben war noch in ein Gespräch mit einem anderen Kunden vertieft.
Es stellte sich heraus: Sie hatte vergessen, uns die Zettelchen zu geben.
Wir mussten eine halbe Stunde warten und dann das noch, unsere Stimmung war getrübt - trotz des schönen, sonnigen Wetters.
Die Mitarbeiterin des Einweisungstermins war sehr freundlich, hat alles in Ruhe erklärt, hat geholfen wie und wo sie nur konnte - wir freuten uns schon, endlich auf die Bäume steigen zu dürfen!
Im Einweisungsparkour bekamen wir alles sehr gut gezeigt. Klappte etwas mal nicht, rief sie uns hilfsbereit die richtigen Tipps zu.
Der Adventureparkour hat uns große Freude bereitet und sehr viel Spaß gemacht. Am Ende hatten wir ein paar blaue Flecken, ein paar Schrammen an den Beinen - die Freude aber war umso größer!
Die Sicherheit wurde jedoch nicht von allen Klettergästen eingehalten. Oftmals standen sechs oder sieben Leute auf einer Baumplattform, obwohl laut Einweisung maximal drei erlaubt seien. Mitarbeiter sahen dies, sagten - auch auf Hinweis - nichts.
Anschließend schritten wir zum Highlight: Dem Todessprung. Wir standen eine halbe Stunde an, es sollte sich schließlich lohnen! Als wir dann drankamen, erfuhren wir, dass wir nicht springen dürfen, weil wir keinen Stempel hätten. Was für ein Stempel
Das erfuhren wir erst hier, wir mussten zum Anmeldehäuschen zurücklaufen.
Da wir mit dem DailyDeal-Gutschein gekommen waren, auf dem ausdrücklich steht, dass der Adventureparkour und der Todessprung zum Angebot gehört, haben wir uns sehr gewundert.
Dass der Todessprung auf Grund des Gutschein nichts extra kostet, glaubte die unfreundliche Dame im Empfangshäuschen nicht und musste sich mit einem Blick in ihre Papiere vergewissern. Schließlich bekamen wir die Stempel.
Zurück zum Todessprungturm: Dort packte der Mitarbeiter ein! Der Turm wurde geschlossen! Wir mussten wieder eine halbe Stunde warten, bis ein anderer Mitarbeiter kam und den Turm wieder aufmachte. Spaß gemacht und ein richtig geiler Adrenalinkick war der Todessprung dann doch.
Auch wenn wir 2x30 Minuten umsonst warten mussten, hat der Kletterparkour samt Todessprung irreviel Spaß gemacht und ist jedenfalls empfehlenswert.
Auch wenn ich 50 Euro für zwei erwachsene Person für etwas happig halte ...
FAZIT ***
=> negativ
- schlechte Ausschilderung
- Fußweg dauert länger als angegeben
- 30 Minuten Wartezeit trotz schon ausgefüllter Bögen
- Zettelchen für Gurtausleihe nicht bekommen
- Stempel für Todessprungturm ebenfalls nicht bekommen
- Sicherheitsbestimmungen werden nicht alle eingehalten
=> positiv
- lustige, freundliche und hilfreiche Einweisung
- geiler Adventureparkour mit Adrenalinkick-Todessprung
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