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Vitrum im Ritz Carlton Berlin
Tiergarten, Berlin
- Adresse:
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Potsdamer Platz 3, im Hotel Ritz-Carlton, 10785 Berlin
- Kontakt:
-
030 33 777 6340
- Geöffnet:
-
Mo, So: geschlossen
Di - Sa: 18:30 - 23:00
| Nutzer-Infos |
|
Leipziger Platz 15, 10117 Berlin
Kleiner und feiner Italiener in der Nähe des überlasteten Potsdamer Platz. Das Ambiente ist wunderbar, das Essen ist köstlich und Massimo ist einfach mit seinem Team der beste Gastgeber den man sich nur wünschen kann.
3 Beiträge zum Platz "Vitrum im Ritz Carlton Berlin" auf Deutsch
Das Ritz Carlton ist meine Lieblingshotelkette, so guten Service gibt es nirgends auf der Welt, man fühlt sich so willkommen, umsorgt und wohl, fast wie unter Freunden. A home away from home. Leider kann ich mir dieses Hotel nur sehr selten leisten.
Aber es gab einen Kochwechsel im Restaurant Vitrum, und Herr Otto wurde gleich mit einen Michelinstern gekrönt, das galt es zu probieren.
Nun sind wir nach Charlie Trotter in Chicago Kitchen Table Fans und das gibt es auch hier. Man kann also den ganzen Abend in der Küche verbringen, und dem Sternekoch über die Schulter gucken. Man muss einfach anrufen und reservieren, und schon ist in der Küche für einen gedeckt.
Wir wurden von der ganzen Mannschaft begrüßt, einschließlich des Sommeliers, der uns nach 5 Jahren, damals war er im Margaux, wiedererkannte, wow!
Auf einer Kochmütze stand das Menü. Es gab:
Varianten vom Hummer, u.a. Hummereis, Steinbutt mit Austerngel, Rotbarbe mit Calamaretti, Curry-Eintopf mit 5 Wochen alten Spanferkeln (die armen, war aber super), Risotto mit Trüffeln, Rehbockrücken und Passionsfruchkreationen mit Schokolade.
Das wurde alles unglaublich gut umgesetzt.
Die Küche ist kreativ, ohne den letzen Hype mitzumachen, es gibt neue Geschmackserlebnisse, ohne dass der Gaumen überfordert wird, sehr entspannend, und man konnte eben zuschauen wie die Werke wachsen und gedeihen.
Bei der gesamten Küchenmannschaft hat man den Eindruck, sie hätten einen Traumjob. Sie wirken so begeistert und können ihre Arbeit so empatisch und kompetent vermitteln, dass man am liebsten gleich anfangen möchte, dort zu arbeiten.
Sehr gerne würde ich auch bei dem Sommelier in Lehre gehen, wir bekamen sehr aufregende Weine, die zum Essen eine Offenbarung wurden, die uns so liebevoll erklärt wurden, wie ich es noch nie erlebt habe.
Dieser Abend hat unendlich glücklich gemacht!
Mein erster Besuch eines Restaurants der absoluten Spitzenklasse. Das nur vorneweg damit man das folgende vielleicht besser einordnen kann.
Das Vitrum liegt im Ritz Carlton am Potsdamer Platz. Das Ritz ist ein 5 Sterne Hotel und das merkt man sofort wenn man das Gebäude betritt. Es strahlt eine alte Eleganz aus obwahl es ja relativ neu ist. Ich mag sowas.
Das Vitrum selbst übezeugt durchaus mit der Innengestaltung wobei aber gerade der Blick aus dem Fenster nicht zu überzeugen weiß. Aber darum gehts ja auch nicht.
Nachdem wir Platz genommen hatten kam gleich die Frage nach einem Apperativ, die Champagnerauswahl ist eindrucksvoll aber wir blieben bei Campari Orange der mit frischgepressten O-saft kam und sehr lecker war.
Alles was jetzt folgte war nahezu perfekt. Die Kellner, der Sommelier, der Wein und das Essen.
Aber der Reihe nach. Wir entschieden uns einmal für ein normales und einmal für das vegetarische Menu (Hauptgrund des erscheinens) Bevor es mit dem Gängen losging kamen insgesamt 3 Grüße aus der Küche und ein Brotkorb mit zweierlei Butter.
Sehr nett :)
Alle Gerichte waren mit saisonalen Zutaten zubereitet (z.B. Rüben, Rote Beete, Kohl) und die Portionen sogar etwas größer als erwartet. Wir waren auf jedenfall sehr satt hinterher.
Das Essen war natürlich Klasse obwohl das vegetarische Menu uns im Cookies etwas besser geschmeckt hat und die einzelnen Aromen dort noch besser zum tragen kamen.
Der Service war über jeden Zweifel erhaben, genau die richtige Mischung aus Lockerheit und denoch tollem sehr aufmerksamen Service. Wir haben uns wohl gefühlt und hatten nicht das Gefühl das wir uns dem Haus anpassen mußten wie es wohl manchmal bei feinen Häusern üblich ist.
Zum Schluß gabs vom Pralinenwagen noch einmal freie Auswahl das war dann wenn man so will der 4. Gruß aus der Küche.
Nachdem uns Oberkellner und Chefkoch noch inklsuive einer Rose für die Dame verabschiedet hatten gings satt und glücklich nach Hause.
2 kleine Kritikpunkte:
Wie erwähnt fanden wir das vegetarische Menu im Cookies noch ein Spur besser obwohl es dort nur halb so teuer war. Da sind wir auch schon beim 2. Kritikpunkt, man war das alles teuer. Muß aber wohl so denn die riesige Koch und Service-Manschaft kostet Geld.
Fazit
So schnell nicht wieder aber das liegt aber nur am Preis.
Ansonsten ein war es einfach ein gelungener Abend.
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Man stelle sich Ravioli vor, frisch und hausgemacht. Klein und irgendwie etwas würfelförmig, mit nur etwa 1cm Kantenlänge. Solche, die normalerweise mit Fleisch oder Käse gefüllt sind. Man nimmt ihn dann in den Mund, beißt drauf, und plötzlich füllt sich der Mund mit wunderbarer, warmer Brühe mit Trüffelaroma. Ein Ravioli mit flüssiger Füllung. Nicht nur ein Aha-Erlebnis, sondern auch noch ein Genuss. Die Ravioli selbst befinden sich ebenfalls in einer Brühe, aber in einer anderen, gemeinsam mit etwas Knurrhahn und schonend gegartem Gemüse. Das ganze steht auf der Karte dann als "Kleiner Eintopf mit Trüffelravioli". Ein einfacher Name für ein umwerfendes Gericht.
Nach einem ebenfalls hervorragenden Abend im Facil war es an der Zeit, mal wieder in das alte Lieblingsrestaurant zu gehen und zu überprüfen, ob es das heute noch ist. Denn das Facil ist der aktuelle Star im Freundeskreis, was das Essen in Berlin angeht. Das Vitrum unter der Leitung von Thomas Kellermann war dagegen in der letzten Zeit deutlich weniger in der Presse. Leider. Denn nach dem Abend im Vitrum muss ich sagen, dass dieses nach meinem persönlichen Geschmack nach wie vor vorne liegt. Aber vielleicht ist das auf dieser Ebene des Kochens keine Frage der Leistung, sondern eher eine Frage, ob der persönliche Stil des Hauses zu dem des Gastes passt.
Hier im Vitrum wird deutlich weniger minimalistisch gekocht als im Facil. Im Vitrum haben die Menüs deshalb auch ein bis zwei Gänge weniger. Die Gerichte wirken weniger cool, weniger hipp, es gibt keinen Einsatz von Schäumen oder modischen, seltenen Salzen. Dafür wirken die Gerichte kompletter. Und die Portionen sind eine kleine Spur größer, damit man einen Geschmack nicht nur einfach erlebt, sondern ihn auch wiederholen und genießen kann. Manchmal sind auch mehrere kleine Gerichte auf einem Teller kombiniert, so findet sich bei den butterweich gegarten Spare-Ribs vom Lamm auch noch ein kleines Lammfilet dazu.
Die Zutaten wirken etwas weniger exotisch als im Facil. Dafür ist man hier auf andere Weise kreativ. Das Thunfischfilet, auf den Punkt gebraten, also noch weitgehend roh, wird mit einer Kruste vom schwarzen Pfeffer serviert. Überraschenderweise wird das den Thunfischfilet dadurch nicht erschlagen. Und die Kruste sorgt auch noch für eine angenehme Konsistenz im Mund. Dass hier manchmal sogar mit Humor gekocht wird, merkt man, wenn man auf einem Teller ein winziges bisschen Remoulade findet, oder wenn ein Klassiker wie die Rinderschulter dezent verfremdet wird. Man könnte fast sagen, dass hier ein Koch eine bodenständige Küche beherrscht, und diese dann aus Lust am Kochen in ungeahnte Höhen weiterentwickelt. Aber die Ursprünge dennoch nicht vergisst.
Auch der Service liegt mir im Vitrum etwas mehr als im Facil. Hier ist er selbstbewusster, weniger formell und daher unkomplizierter. Als fast zu kreativ erwies sich die Weinbegleitung des Menüs. Zwar war es spannend zu schmecken, welche teilweise kuriosen Weine so alles zum Essen passen können. Aber manchmal war es doch sehr experimentell, und nur zwei der Weine wurden für den eigenen Keller zu Hause notiert. Auf der anderen Seite: Wenn man nicht auch mal was probiert, entgehen einem viele wunderbare Sachen im Leben.
Zusammengefasst: Für mich ist das Vitrum ein kulinarisches Paradies, in dem man etwa vier Stunden lang euphorisch schmecken kann.
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Brasserie Desbrosses Potsdamer Platz 3, im Beisheim Center, 10785 Berlin
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Kinnie: “Wir waren im Winter dort um das Morgenpostmenü zu geniessen. Das Personal ist freundlich und sachkundig jedoch ein “Manko” war, dass den gesamten A...” mehr…
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Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag
Aber ein häßliches Gebäude ist es schon, dieses Ritz, irgendwie 20er Jahre Chicagoer Zuckerbäckerstil, zienlich unpassend für Berlin.