Wenn heir jeder die Bücher anfassen könnte, dann könnte man die Bücher bald zum Altpapier geben. Hier sind uralte Werke gelagert, die selbt nur Angestellte selten anfassen und dann äusserst vorsichtig mit Handschuhen.
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Prunksaal (Österreichische Nationalbibliothek)
Wien
13 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Josefsplatz 1, in der Hofburg, 1010 Wien
- Kontakt:
-
01-534100
- Geöffnet:
-
Dienstag - Sonntag 10 -18
Donnerstag 10- 21
| Nutzer-Infos |
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13 Beiträge zum Platz "Prunksaal (Österreichische Nationalbibliothek)" auf Deutsch
Schleierhaft ist mir allerdings, wie einige der Vor-Schreiber ernsthaft annehmen, hier wie in der Bahnhofsbuchhandlung die Bücher aus den Regalen ziehen zu können und dafür dann Sterne abziehen *kopfschüttel*
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336 Beiträge
Kaiser Karl VI. (1685/1711-1740) veranlaßte diesen Bau (1723-1726) nach den Plänen des Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach. Die Deckenfresken stellte der Hofmaler Daniel Gran bis 1730 fertig.
Der Prunksaal mißt in der Länge 77,7 m, in der Breite 14,2 m und in der Höhe 19,6 m. Die Fresken im Eingangsflügel behandeln weltliche und kriegerische Themen, im hinteren, an die Hofburg angrenzenden Friedensflügel sind allegorische Darstellungen des Himmels und des Friedens zu sehen. Im Zentrum des Mittelovals steht eine lebensgroße Marmorstatue Kaiser Karl VI. Man findet noch weitere Marmorstandbilder der Gebrüder Strudel. Die vier Prunkgloben stammen von Vincenzo Coronello.
Der Prunksaal beherbergt 200.000 Bücher von 1501 bis 1850 (15.000 Bände von der Sammlung des Prinzen von Savoyen (1663-1736).
Führungen finden nach tel. Vereinbarung oder jeden Donnerstag ab 1800 Uhr statt.
Unbedingt hingehen und anschauen, wir fanden den Prunksaal berauschend und das Erlebnis sehr nachhaltig.
Die Bücherregale mit den tollen alten Büchern und die Ausstrahlung des Raumes waren großartig.
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207 Beiträge
Nachdem bereits einige Leute mit ihren Beschreibungen sehr ins Detail gegangen sind, möchte ich mich mit einer emotionalen Bewertung hier kurz anhängen. Beim Betreten des Prunksaales überkam mich sogleich ein Staunen, dass sich akustisch nur als ein “Wowwww….” manifestierte. Ach ja, auch die Ausstellung (Alte Ballplakate) war interessant.
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10 Beiträge
Wer die NaBi nicht kennt hat einiges verpasst in Wien!
Toller Ort, sehr zu empfehlen!!!
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Kann man mal anschauen, allerdings war ich nur wegen einer Ausstellung und dem kulturellen Druck dahinter drin, aber wenn man sich wirklich für Bücher und ähnliches interessiert, könnte es sich leicht verfrustend auswirken, denn wenn man glaubt, man könnte sich mal das ein oder andere buch aus dem regal nehmen und durchblättern, täuscht sich. alles angucken, aber bitte nihcts anfassen. so mittelmäßig.
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Meidlinger12, 23 Februar 2010:
Nachdem ich in Wien diese Bibliothek besucht habe, habe ich mir zuhause sofort einen hundert Jahre alten Globus zur Ergänzung für meine eigene, kleine Büchersammlung gekauft. Sie kam mir plötzlich nicht mehr so richtig vollständig vor.
Eine Art Kathedrale der Bücher hat man hier in Wien geschaffen. Für eine Büchersammlung, die zum Zeitpunkt des Erbauung dieses Raums bereits seit Jahrhunderten durch die Habsburger fortgeführt worden war. Und trotz fast 80 Meter Länge des prachtvollen Raumes sind die Bücher hier sogar in zwei Reihen hintereinander in die Regale gestellt worden. Aber wer selbst zu viele Bücher kauft, der weiß, wie viel Platz sie schnell einnehmen.
Der Raum selbst ist ein Wunderwerk des Barock. Einfach prachtvoll. Das Gefühl beim Betreten ist ähnlich wie dem beim Betreten einer schönen Kirche. Es erhebt das Herz. Noch heute kann man hier übrigens die Werke einsehen, muss aber ein wissenschaftliches Interesse nachweisen. Atlanten, alte Karten und Globen gehören zu den Höhepunkten der Sammlung. Gerade die Globen machen den Raum erst richtig schön. Und nur so nebenbei: Wenn der Taschen Verlag mal wieder einen Reprint eines berühmten, historischen Werkes herstellt, dann steht das Original des Buches nicht selten hier.
Als kleine Zugabe gibt es dann noch Figuren von berühmten Habsburgern zu bewundern. Und das Deckenfresco in der Kuppel hat es auch in sich.
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Der Prunksaal ist tatsächlich das Prunkstück der Nationalbibliothek. Ich hatte das “Vergnügen”, mir die Ausstellung “Blutige Geschichten. Ein kulturhistorischer Streifzug durch die Welt der Verbrechen” am Nationalfeiertag (kostenloser Eintritt) anzusehen. In diesem Ambiente verweilten die Besucher vielleicht länger als bei anderen Gelegenheiten…
Es ist für jeden Buchliebhaber sensationell, was sich im Prunksaal auftut. Kostbare, alte Bücher sind in Regalen bis weit oben der hohen Decke sich entgegenstreckend angeordnet. Die Decke selbst ist kunsthistorisch betrachtet eine Augenweide…
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Wer sich wegen Diplomarbeit, Dissertation oder anderer Recherchen auf Bibliotheken verlassen muss, kennt das leidige Thema mit dem von A nach B rennen, von einem Institut zum anderen und dann auch noch von unfreundlichen Uni-Mitarbeitern angeschnauzt zu werden. Ganz anders in der Nationalbibliothek. Zwar zahlt man für den Tageseintritt 1,50 Euro (Jahreskarte ist für öftere Recherchen eindeutig günstiger mit 10 Euro), hat dann aber wirklich den Service, den man sich wünscht. (Und auch die meisten Bücher) Die Angestellten sind sehr freundlich und auskunftsfreudig, die Lesesäle groß, hell und auch mit free WLAN ausgestattet. Mein liebster Ort zum arbeiten ist der Zeitschriftenlesesaal ganz oben mit einem schönen Blick über den Burggarten. Das einzig leidige Thema ist hier wie auch in allen anderen Bibliotheken, dass man seine Taschen in der Gaderobe lassen muss - dafür gibt es zumindest für das Kleinzeug gratis Plastiksackerln.
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Wanderer, betrittst Du diese Biblio-Kathedrale, vergiß alles, was Du bisher an Bibliotheken sahest.
Hier hat die k. u. k. Donaumonarchie wirklich alles daran gesetzt, sich und dem Rest der Welt eine monumentale Büchersammlung zu erschaffen, deren architektonischer Rahmen hochbarocker Baukunst ihresgleichen sucht. Sie enthält allein 16.000 Bücher aus dem Besitz Prinz Eugens. Mit weiteren angeschlossenen Druckschriften-, Handschriften-, Autographen-, Nachlaß- u. Papyrus-Sammlungen ist sie eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt.
Nach dem Besuch nehme man zur reflektierenden Erholung eine Auszeit von mindestens 1 Stunde mit dem Genuß eines der wunderbaren Wiener Kaffees.
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Der absolute Hammer. In meinem Reiseführer nur kurz beschrieben, sind wir hier hauptsächlich hin, weil wir eh da waren, und uns kurz aufwärmen wollten.
Umso erstaunter waren wir, als wir in den Saal kamen, der eine Mischung aus Schloss, Kathedrale, Museum und ja, dank der Bücher, auch Bibliothek war. Der Saal ist unglaublich prächtig und mit viel Gold, Marmor, Statuen und (kirchlichen) Deckenfresken geschmückt. Die gediegenen Bücherregale gehen die ganze Wand hoch, und es werden Leitern gebraucht um an alle ranzukommen.
Allerdings war der Saal nicht so groß wie andere vergleichbare Bibliotheken, zB in Dublin.
Das Einzige, was mich gestört hat, ist das der Saal gleichzeitig als Museumsraum für eine Wanderausstellung genutzt wurde. Die alten Plakate haben die Atmosphäre definitiv gestört, da sie überhaupt nicht reingepasst haben.
Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag
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emililly, 19 Februar 2008: Die Objekte die da ausgestellt werden sind immer aus der Sammlung der Bibliothek entnommen und sind keinesfalls eine "Wanderausstellung".
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sonnenlisablume, 21 Februar 2008: Oh!
Danke! Dann hatte ich den Flyer falsch verstanden... ich dachte, die wäre nur kurzzeitig da.
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Spanische Hofreitschule Michaelerplatz 1, A-1010 Wien
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