Geschwister Hofmann, Laichingen

2 2 Beiträge

Beitrag schreiben
Folge uns
Schließen

Was ist "Folge uns"?

Folge Geschwister Hofmann und erhalte alle Neuigkeiten direkt per E-Mail.


von PJebsen
<
>
Foto hochladen
Schließen

Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.

Video-Upload ist eine exklusive Funktion für Qype Premium Partner.

Mehr Infos

Alle Fotos

2 Beiträge zu Geschwister Hofmann auf Deutsch

Benutzerfoto: allerdümmstes eselkalb

allerdümm...

Welt

184 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Geschwister Hofmann vom 26 Mai 2008 (aktualisiert am 28 September 2008)

Ich kann ja nicht mehr zu den Geschwistern Hofmann sagen, als dass sie definitiv nicht aus Laichingen sondern aus Meßkirch kommen…

Auf der Homepage der Schwestern steht zum Einen , dass Meßkirch sich ihretwegen alle zwei Jahre an Fronleichnam zum mittelalterlichen Pilgerort für die verehrenbürgerten Mädels verwandelt und zum Anderen wegen der berühmten HeimatSöhne ( !) Martin Heidegger ( Philosoph), Graf Froben Christoph von Zimmern (mittelalterl. Chroniken) ,den Meister von Meßkirch und Jean Baptiste Seele (beides Hofmaler),Conradin Kreutzer (Komponist),Conrad Gröber (Erzbischof) , Bernhard Welte (Religionsphilosoph),Anton Gabele (Schriftsteller) und Friedrich Stärk( Musikdirektor bei Walt Disney) den Beinamen “badischer Geniewinkel” bekommen hat.

Also meine Recherchen haben ergeben, dass in Laichingen nur die Konzertagentur beheimatet ist und lediglich in ca. 25 km Entfernung habe ich in einer ROCK OLA, die noch mit DM betrieben wird, 1 (!) Lied der Geschwister Hofmann gefunden , mich an P Jebsen erinnert und ich gestehe , keine 12,5 Cent investieren mögen…...

Aber ich bitte doch dringend um Richtigstellung !!

PJebsen @Joulupukki: Klar doch!

Allerdings: “sdvfrbbvgftrhjzmuum”??? Ist das dein Ernst? Mit diesem klaren und deutlichen Statement lehnst du dich ganz schön weit aus dem Fenster …

Rolf Bernhard Geißmann Ihr seid alle einfach SPITZE! Aus all Euren Texten schreibe ich jetzt einen song und den sollen dann die Hofmannsfrauen trällern oder besser auf der Bühne qyperln.
Haben die Mädels eigentlich auch etwas mit Hoffmannstropfen zu tun?

Gefällt Dir dieser Beitrag zu Geschwister Hofmann?
Bedenklicher Inhalt?
Benutzerfoto: PJebsen

PJebsen

Hamburg

805 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Geschwister Hofmann vom 25 Februar 2008

Ich sehe mich selbst nicht als über die Maßen mutig an, aber die meisten meiner Ängste kann ich überwinden. Ich habe Hühnerfüße abgenagt, ich bin in einem Hochseilgarten in gefühlten zehn Metern Höhe freihändig über schwankende Planken gerannt (nein, nicht im Elmshorner! ;-) ), ich habe mich für Luftaufnahmen aus einem Helikopter mit ausgehängter Tür gelehnt, und ich bin nachts an brennenden Mülltonnen vorbei durch Harlem geschlendert, nachdem ich mir am Vorabend in der Lower East Side schon von Straßenräubern einen Messerstich ins Knie eingefangen hatte.

Doch kürzlich hatte ich zum ersten Mal ernsthaft Angst vor der eigenen Courage. Ich hatte bei TwoTickets.de (http://www.qype.com/place/71079-TwoTickets-de-Hamburg) zwei Eintrittskarten für ein Konzert des volkstümlichen Schlagerduos Geschwister Hofmann im CCH Hamburg gewonnen. Einem Anflug temporären Wahnsinns folgend, tat ich nicht das Naheliegende. Statt auf „Ablehnen“ klickte ich auf „Gewinn annehmen“.

In den folgenden Tagen begann ich motivationstechnisch zu schwächeln; vor allem, als ich niemanden fand, der diesen Gewinn mit mir teilen und mich zu den Schlagerschwestern begleiten mochte (eigentlich keine Überraschung, denn ich habe geschmackssichere Freunde).

Nach der Devise „Ein Mann, ein Wort“ machte ich mich am Stichtag auf den Weg ins CCH. Und hatte erst mal Glück (dachte ich zumindest): Ich verpasste den Beginn des Konzerts, da ich die Anfangszeit auf der TwoTickets-Gewinnbestätigung falsch gelesen hatte. Doch beim Überbrücken der Wartezeit in der Kneipe des Dammtorbahnhofes kam ich vom Regen in die Traufe: Dort lief 80er-Jahre-Britpop à la Bronski Beat, den ich fast so grässlich finde wie volkstümelnden Schlager.

Irgendwann half nichts mehr, die Hofmann-Frauen riefen. Verspätet schlich ich mich in Saal 2 des CCH und geriet mitten in eine der schlecht geschriebenen und hölzern heruntergeleierten Wohlfühlmoderationen von Alexandra (34) und Anita (30), die mit der aktuellen Tournee ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum zelebrieren. Und dabei sämtliche Klischees bedienen, die man schon bei „Musikantenstadl“ & Co. hassen gelernt hat.

Die Hofmanns lieben Deutschland („Wir waren in den letzten 20 Jahren viel auf Reisen – aber am schönschten isch es doch in unserem Heimatland!“) und können irre „komisch“ sein:

Alexandra: „Wir werden Ihnen spannende Einblicke in unserer Familienleben geben! Raten Sie mal, welches Buch Anita am liebsten liest?“ – Anita: „Ich liebe Harry Potter!“ – Alexandra: „Und sie hat sogar ein paar Tricks aufgeschnappt!“ Anita machte eine Zauberbewegung, und eine Leinwand rollte aus, auf der Heimfilmchen der Familien Hofmann gezeigt wurden. Eine Woge des Lachens schwappte durchs CCH, Applaus.

In dem Stil ging es geschlagene zwei Stunden weiter. Zum Glück brachten die Geschwister wenig eigenes Material, sondern verunstalteten „nur“ Klassiker von Can-Can (im Moulin-Rouge-Block) über „Ti Amo“ (im Canzone-Medley) bis „At the Hop“ (im kecken Rock’n’Roll-Tribut) – unterbrochen von zahlreichen Kostümwechseln, denn für diese Tournee hat Mutter Hofmann insgesamt knapp 200 Show-Ensembles geschneidert.

Begleitet wurden ihre Töchter von einer als Mini-Bigband angekündigten Frack-Formation, die aber streckenweise eher wie ein Zirkusorchester klang (vor allem bei der Disco-Version von „Kein schöner Land“). Als ob das noch nicht reichte, schwangen auch noch Mitglieder des „MDR Deutsches Fernsehballett“ das Tanzbein (die heißen wirklich so) – allen voran Serguei und Denys mit eingefräst-debilem Dauergrinsen.

Zum Schluss gab’s einige der größten Geschwister-Hits, zum Beispiel den unwiderstehlichen Mitmach-Gassenhauer „Werner“ („Wer hat Feuer im Blick und Musik im Blut? DER WERNER! / Wer macht alles mit Leidenschaft, was er tut? DER WERNER!“). Heißa, da wurde flott mitgesungen und –geschunkelt (außer in Reihe 12, Platz 3).

Dass da doch noch etwas mehr ist, als Anita und Alexandra bislang im CCH gezeigt hatten, wurde deutlich, als die beiden die 15 Instrumente auffuhren, die sie mehr oder weniger beherrschen – etwa Trompete, Alphorn, Xylophon, Klavier, Gitarre, Harfe, und Saxophon. War natürlich klar, dass sie damit nur altbekannte Weisen spielten, die das mittlerweile eingelullte Publikum nicht zu verunsichern drohten.

Wie ich den Altersschnitt im CCH beschreiben würde? Nun ja, ein älteres Ehepaar in der Autogrammstundenschlange vor dem Merchandising-Stand meinte nach fünf Minuten des Wartens: „Hoffentlich kommen die bald - viele hier können doch nicht mehr so lang stehen!“

Für mich war der Abend eine denkwürdige Erfahrung, bei der ausnahmsweise mal sämtliche Vorurteile bestätigt wurden. Aber bei der nächsten Mutprobe heißt’s dann doch lieber wieder „Hühnerfuß, Hochseil und Hubschrauber“ (schöner Titel für eine RTL-II-Reportage!). Vielleicht lasse ich mich beim Füßeknabbern auf dem Seil vom Helikopter hochziehen. Ist bestimmt angenehmer als Volkstümeln im CCH ...

PJebsen @Liesl: Ich sehe das als feste Verabredung an!

Liesl Abgemacht. Ich freu mich schon. Aber, dass wir uns richtig verstehen, zum Volkstümeln, nicht zum Körperzellen-Rock!

Gefällt Dir dieser Beitrag zu Geschwister Hofmann?
Bedenklicher Inhalt?

Schreibe einen Beitrag zu Geschwister Hofmann

Wie viele Sterne?

Schreibe so, als würdest Du mit einem guten Freund sprechen. Kein Spam, keine Eigenwerbung und keine Beleidigungen.

 
*Pflichtfeld

CHECK-INS

Noch keine Check-Ins.

DU KÖNNTEST HIER CHAMPION SEIN!

Sei der erste Qyper, der hier mit seinem Smartphone eincheckt

Download App

Plätze in der Nähe von Geschwister Hofmann