Kategorie: Essen & Trinken
Details: Restaurants, Deutsch
Öffnungszeiten:
Mo: geschlossen, Di - So: 12:00 - 21:00
20 Jahre lebe ich nun schon in Hamburg, aber meinen ersten Labskaus habe ich unlängst in der Oberhafenkantine genießen dürfen. Gekrönt durch die absolute Schieflage (wähnte mich sofort auf See), ungezwungene Atmosphäre und einem Parkplatz direkt vor der Tür führt Herr Gillert das Haus nun in genau dem Sinne wie Herrn Mälzer das trotz oder wegen aller Öffentlichkeitsarbeit nicht gelingen konnte. Nicht mal ansatzweise wird hier mit dem Artisan-Können geprotzt, statt dessen gibt es ehrliches Essen zu ehrlichen Preisen. Hamburger Pannfisch, Spiegelei auf Brot, Frikadelle mit Kartoffelsalat und zum Abschluss ein "verschleiertes Bauernmädchen" beweisen dass die großen Gaumenfreuden auch in der kleinen Küche zu Hause sind. Wer es hanseatisch einfach mag, sollte unbedingt mal reinschauen. - Mein erster Labskaus wird dank Oberhafenkantine übrigens nicht der Letze gewesen sein!
Labskaus .. wie ober lecker... ;)) nun muss ich da wohl auch mal endlich hin.
22 Februar 2010 von manue
Der Hamburger Hamburger ist top.
Innen sehr lauschig, Besonderheit ist die Küche im Keller, einfach mal den kleinen Sohn vorschicken, ein kurzer Blick lohnt sich.
Schief, skurril, sehr lecker und ein klasse Preis-Leistungsverhältnis. Das fällt mir als erstes zu dieser Location ein. Der einzige Grund, der mich davon abhält, dort häufiger zu verkehren: Irgendwie schlecht zu erreichen. Hatte ich zumindest den Eindruck.
Hier gibt es den allerbesten Burger der Stadt. Es ist warm, gemütlich und meistens ziemlich voll. Allein schon aus architektonisch-statischen Gründen einen Besuch wert! Love it.
Heute mittag mit Kind und Kegel in der Oberhafenkantine gewesen. Das Essen war sehr lecker, auf der Karte fand sich durchweg feine Hausmannskost wie auch einfache Dinge wie Frikadelle oder Bockwurst mit Brot. Die Hamburger Weißwurst (sind wir jetzt die wahre Geburtsstätte der Weißwurst?) mit Hering war "leider" schon aus, dafür haben wir uns am Hamburger Hamburger (sehr lecker) und Rumpsteak mit grünen Bohnen und Buttermilchkartoffeln versucht. War beides sehr lecker, ebenso der Grießpudding mit Mandeln und Kaffee, was sich als sehr leckere Karamellschicht entpuppte.
Der Service war trotz Überfüllung des Lokals supernett und aufmerksam. Satt und glücklich zogen wir von dannen.... und kommen gerne wieder.
wir haben Bratwurst mit Kartoffelsalat und Frikadelle mit Kartoffelsalat gegesssen.
Die Kartoffeln waren hart und sehr grob geschnitten, die Soße (war es Mayonaise oder Öl?) ziemlich langweilig, schmeckte irgendwie nach Senf. Die Frikadellen waren einfach nur schlecht: der Fleischanteil ließ sich nur erahnen, es dominierte das alte Brötchen, welches in meiner "Frikadelle" seine letzte Ruhestätte gefunden hatte!
Dieses Lokal ist für uns abgehakt!.
Daran das man schief sitzt, muss man sich erst einmal gewöhnen, das Essen ist aber wirklich lecker. Wir wählten 1 x das Tagesmenü für 13,50 Euro, vorab gab es Rindfleisch und dann Königsberger Klopse mit Reis und rote Beete. Hier hätte gern etwas besser abgeschmeckt werden können. Der Linseneintopf (5,50) und der Matjes Hausfrauen Art (12,50) waren aber ein absolutes Gedicht. Toller Ort, netter Service und leckeres Essen
Nette Historie kann man hier bei den anderen Beiträgen über die Gebäude und Betreiber nachlesen.
Ich als einfacher hungriger Gast, fühlte mich kurz vor dem Flexiblen Flimmern richtig wohl in dieser kleinen engen Gaststätte. Trotz Angst vor Seekrankheit wegen heftiger Schieflage des Raumes genoß ich das enge Ambiente und die wirklich hervorragende Bockwurst und den Senf. Beides soll hausgemacht sein. Wirklich lecker!!!
Der Kartoffelsalat in Essig Öl war leider nicht genug gewürzt, schmeckte wie Kartoffeln mit Öl. Ich hatte mich da auf mehr Geschmack gefreut. Schade.
Das angebotene Tagesgericht-menü fand ich sehr ansprechend mit Saibling-salat und Fleisch mit Rotkohl und Klößen, allerdings war der Salat mit Joghurtdressing bereits eingelegt, so daß ich kein anderes dressing hätte wählen können.
Das Flexible Flimmern fand in einem anderen Häuschen neben an statt und wurde mit Kleinigkeiten zu Essen von der Oberhafenkantinen-Crew versorgt. Erbsensuppe und belegte Brötchen, Frikadelle,... Sah alles wirklich gut aus.
Solche extra-Veranstaltungen könnten sie dort öfter veranstalten ;-)
Die Qualität des Essens ist astrein.
Es sind trotzdem nur mittlere 3 Punkte, weil ich leider kaum etwas der leckeren Sachen auf der Speisekarte essen kann, wegen meiner Laktoseintoleranz. Schade.
Beim ersten Mal, da tut´s noch weh…
Hamburg bei Nacht.
Hauptbahnhof, Deichtorhallen, über die Oberbaumbrücke.
Nirgendwo ist Fernweh mehr zu spüren als hier, wo der ICE nach Süden direkt über den Kopf fährt mit einer Gewalt, die in die Glieder geht und der Fleet nur einen Meter entfernt ist.
...da glaubt man noch, dass man es nie verwinden kann…
Industrieromantik, stählerne Brücken, Kanäle, Markthallen.
Gegenüber die tausendkränige Baustelle der Hafencity, Speicherstadt, weißer Rauch aus alten Schloten.
...doch mit der Zeit, so peu à peu…
Angekommen in der Gaststätte mit der größten Schlachseite der Stadt fühlt man sich an Bord eines Schiffes in stürmischer See, eng ist es und einzig die Kabel der runterhängenden Deckenlampen stehen im Lot. Die Schieflage führt zu Taumel und Gleichgewichtsstörung. Das Fundament an der Seite zum Fleet steht auf einer festen Mauer, die gegenüberliegende Eingangstür ist abgesackt im Schlick, 9% Gefälle, das ist ungefähr der Durchschnittswert von L´Alpe d´Huez.
…gewöhnt man sich daran.
Eine letzte caffèlattefreie Bastion trotzt der Moderne, man serviert Rundstück warm, Ochsenbrust mit Meerrettich, Bratkartoffeln, Spiegelei auf Schwarzbrot, Hering und Linsengericht. Man rutscht im Laufe des Essens unwillkürlich Richtung Fensterbank.
Ihr Erster, das war ein Matrose, der war auf der Brust tätowiert…
Dunkelrote Ziegel wie sie im Chilehaus verbaut wurden. Böse Zungen behaupten, sie seien dort in den Zwanzigerjahren von der Baustelle geklaut worden.
Früher aßen hier Hafenarbeiter, die leider kaum noch vorrätig sind. Nach der Mama von Tim Mälzer hat inzwischen Thorsten Gillert vom Artisan die Wirtschaft übernommen.
Gut so. Hoffe, sein Keller bleibt immer schön trocken.
...er trug eine meerblaue Hose, und sie hat sich so schrecklich geniert.
Er nahm ihre Hand und versprach ihr…
Für alle Freunde der ordentlich gemachten Hausmannskost, Liebhaber des ursprünglichen Hamburg, des Wassers, des Hafens und der See ein unvergesslicher Ort.
...die Treue und gab ihr sein Wort.
Er nähm keine Andere nach ihr, - und am Morgen, da musst er an Bord.
Schönes Flexibles Flimmern heute Abend, Mann im Strom mit Hans Albers. Echte Ideale, Treue, Lügen und wahre Liebe.
Keiner hat geweint.
“Rundstück”.....(in der weissen 1er,2er,3er,4er,5er Papiertüte mit blauem Aufdruck der “PRO/coop”), hab ich schon lange nicht mehr dran gedacht.
13 Mai 2009 von Wolkenlos
Grandioser Ort. Indoor mit dem Gefühl immer besoffen zu sein, da man so extrem schief sitzt. Outdoor mit einem sehr urbanen Blick auf den Hafen und die Eisenbahnbrücke.
Gutes bodenständiges Essen der “artisan” Crew um Thorsten Gillert. Preiswert, kleine Karte, eher Snacks. Macht zu früh zu abends. Küche nur bis 21.30 oder 22 h.
Schön, daß die Oberhafenkantine wieder geöffnet hat! Wer den Laden noch kannte, als dort keine Yuppiesiedlung Hafencity im Bau und alles noch echter Hafen war, der wird etwas wehmütig werden. Aber der Hafen ist nun woanders und Hafenarbeiter, die in der Innenstadt wohnen, gibt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
Nichtsdestotrotz hat der neue Betreiber die Oberhafenkantine mit Liebe zum alten Detail in die neue Zeit gerettet. Das Essen ist hamburgisch rustikal, die Preise sind dagegen minimalst höher als man erwarten würde, denn hier wird sogar der Senf selbstgemacht! Phantastisch!
Einziger Wermutstropfen: ASTRA sollte überm Tresen stehen und nicht Jever. Wer die Nase rümpft: Astra vom Faß kann wirklich erstklassig schmecken!
Naserümpf, aber recht hast Du, zu diesem Hamburger Platz passt Astra halt besser. Vielleicht schmeckt es aus dem Fass ja besser?
13 Februar 2009 von burkey
Diese Location ist schon allein wegen der freundlichen Schieflage mal sehenswert. Netter Mittagsausflug für Menschen, die nebenbei die Hafencity besichtigen wollen. Die Küche ist bodenständig: Kartoffelsalat mit Frikadelle & Co. sind echt in Ordnung. Die neue ICE-Brücke direkt oben drüber lässt gelegentlich mal die Gläser zittern, die nette Bedienung reißt das aber wieder raus.
das deck ist geschrubbt und die gäste werden wieder bewirtet. erneut hat das kleine, schiefe und sehr charmante häuschen am rande der hafencity einen prominenten betreiber vorzuweisen: nach tim mälzer versucht sich thorsten gillert mit kaffeeklappenspeisung. während er in seinem artisan schillerndes auf die teller bringt, wird an diesem ort bodenständige hausmannskost serviert. der maitre verwendet bei der zubereitung von kartoffelsalat, matjes, würsten usw. überwiegend produkte aus der region. das ergebnis seiner bemühungen sind durchaus schmackhafte produkte, denen dank solider zubereitung nichts muffiges anhaftet. allerdings signalisiert die preisgestaltung, dass hier keine authentische arbeiterspeisung angedacht ist, sondern eher die esgibtsienochdiegutendinge-fraktion beglückt werden soll. für eine frikadelle mit einer scheibe brot sind EUR 3,00 zu berappen und rührei mit krabben kostet satte EUR 12,00. rundstück warm ist mit EUR 6,50 ausgewiesen, eine kleine portion bratkartoffeln wird für EUR 4,00 offeriert. die desserts bewegen sich bei EUR 5,00. alles durchaus lecker zubereitet, die würste werden nach vorgabe des hauses gefertigt und der beilagensenf ist hausgemacht. übrigens soll die kellerküche nunmehr flutsicher ausgebaut sein, so dass künftig keine auszeiten zu befürchten sind.
fazit: wer als gastgeber besuchern von außerhalb oder von ganz weit weg die hafencity und futternwiebeimuttern vorführen möchte, ist hier mit netten außenplätzen gut bedient. allen anderen empfehle ich, ein nettes picknickkörbchen zu packen und sich in wassernähe niederzulassen.
Ich hätt ja noch einen Punkt für “gut geschrieben” vergeben, denn inhaltlich lässt sichs wirklich gut lesen, aber alles klein, daran will ich michnicht mehr gewöhnen.
18 September 2008 von Bertram
Achtung: die OHK ist zur Zeit geschlossen. Wiedereröffnung laut Website am 14.06.2008.
Ich habe mal schnell auf die HP geguckt. Dort ist zu lesen, dass erst am 14. Juni wieder eröffnet werden soll!?
30 Mai 2008 von Stylohip
Man munkelt, dass der Artisan-Chef die Kantine übernommen hat. Waren gestern dort - Essen (Rosmarin-Bratwurst, Kartoffelsalat und Hamburger) war lecker und Crew freundlich und angenehm.
19 Juni 2008 von Svenja67
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