Kompliment
kaeptnbasti (28.02.2008)
Das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen ist schon eine Sehenswürdigkeit in Nördlingen und ein Muss für jeden Eisenbahnfreund.
Nördlingens Tage als Eisenbahnknotenpunkt sind lange vorbei, begründen aber den Standort eines solchen Museums. Damals als die Lokomotiven noch nicht stark genug waren höhere Steigungen der Fränkischen Alb zu überqueren, führte der Weg von Lindau nach Hof durch den flachen Rieskrater. Hier konnte auch die Grenze nach Baden-Würtemberg überquert werden und man konnte weiter nach Stuttgart fahren. Diese Tatsachen und zwei weitere Lokalstrecken führten zu der einstigen Bedeutung und dass Nördlingen eine relativ große Bahnanlage verfügt.
Im Bahnbetriebswerk befindet sich heute das Museum das vom Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V. betrieben.
In einem Ringlokschuppen restaurieren die Vereinsmitglieder mit viel Liebe Lokomotiven und Waggons und retten sie so vorm allmählichen Verfall.
Das Museum selbst vefügt nur über sehr wenige didaktische Mittel wie Schautafeln. Dafür ist es ein Museum zum anfassen und erleben...raufklettern usw....also eher nichts für schlechtes Wetter, denn sehr viele Fahrzeuge stehen draußen.
An einigen Wochenenden im Frühjahr und Sommer finden an "Dampftagen" auch Fahrten auf den dazugehörigen Museumsstrecken statt. Außerdem gibt es Vorführungen: eine 20-Meter-Drehscheibe gibt es zu sehen und Kinder können eine Fahrt mit der Draisine machen.
Aktuelle Termine finden sich auf der Webseite.
Stichworte
museum, bahn, eisenbahn, lok, draisine, lokschuppen, dampftage
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