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Sahha Syrische Küche

Wandelhalle Hamburger Hauptbahnhof, 20095 Hamburg

Typische Syrische Küche direkt im Hamburger Hauptbahnhof- in der Wandelhalle. Das Sahha bietet eine große Auswahl feinster syrischer Spezialitäten u.a. frisch zubereitete Mazza und Falafel.

Qype Advanced Insider 1777
Benutzerfoto: janandre

janandre

Kompliment janandre (22.07.2008) 5

Der gemütliche Kiosk an der Elbe

Ihr müsst schon einen Schritt weiter gehen, bis dieser Platz gefunden ist, liegt er doch etwa 1000 Meter hinter dem sehr belebten Elbabschnitt unter dem Blankeneser Treppenviertel, doch wird man dann dafür belohnt: Behaglichkeit beim ersten Sonnenstrahl ist was jeder Gast hier sofort empfindet. Ob zu Fuß, meist mit einem lauffreudigen Hund - 100 Meter Weiter beginnt ein Elbabschnitt, der ideal zum Austoben der Vierbeiner geeignet ist, selbst baden macht da Freude-oder mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Wedel, hier kann man in Ruhe einen Kaffee trinken oder die sehr frischen, selbstgeschmierten und belegten Brötchen (Matjes in der Matjeszeit, Käse, Wurst oder Nordseekrabben) genießen, die ohne Tamtam fast zufällig wirkend an die zugegeben sehr einfachen Tische gebracht werden. Eis am Stiel, Weizenbier, Bockwurst, alles da. Und dennoch hat man nicht das Gefühl in einem gastronomischen Betrieb zu sein( außer beim Bezahlen natürlich). Der Blick auf die Elbe durch ein wenig Schilf hindurch macht Unterhaltungen hier eher überflüssig.
Der neue Hund ist jetzt ein deutsch-Kurzhaar - der liebste große Hund, den ich kenne, jetzt 4 Jahre alt. Dieser Kiosk ist eben auch ein Hundetreff, Wasser inclusive.

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Kompliment hotzenplotz (01.03.2008) 5

Ein kleiner Ausflug an den westlichen Stadtrand, bei strahlendem Sonnenschein an die Elbe kurz vor Wedel.
Da wo der Strand fast schon wie am Meer ist.
Es bieten sich zwei schöne Möglichkeiten zum Spazieren an, unten am Wasser zwischen Weiden, Sand und Strandhafer, wo einem viele Leute mit Hunden begegnen, - nebenbei ein nahezu ideales, dazu noch legales Terrain, den vierbeinigen Freund müde und zufrieden zu machen, - oder oben im Wald den Geesthang entlang in ruhiger Einsamkeit mit gelegentlichen Bänken zum Verschnaufen und einem hübschen Blick auf Schweinesand, eine der gegenüber in der Elbe liegenden Inseln.
Am liebsten aber beides, unten hin und oben zurück.

Wenn man keine großen Proviantpakete für das Picknick am Strand mitgenommen haben sollte, bietet sich eine Rast an diesem Kiosk an der Ecke Falkensteiner Weg an.
Kurz vor dem unteren Teil des Altonaer Wasserwerks liegt er leicht erhöht mit bestem Blick auf die Ausflügler, die hier zu Fuß oder mit Rädern vorbeitrödeln.
Es gibt keinen Innenraum, die Wirtschaft öffnet nur bei gutem Wetter, was aber im Allgemeinen recht positiv interpretiert wird. Besser so.
Fünf, sechs Tischchen, Plastikgestühl, Selbstbedienung.

Eiskrem, Bockwurst, Standardgetränke und Schnoopkram kann man kaufen.
Und gute, knusprige Brötchen mit Matjes, Bismarckhering, Käse oder Schinken belegt, die bestelle ich. Dazu Kaffee, Malzbier oder Jever, je nach Tageszeit.

Das Besondere sind die Menschen, die hier sind. Hier hat man nicht den Eindruck, dass irgendjemand zum Arbeiten da sei, sie sind einfach da.
Keiner stresst sich, alles läuft gemütlich und die Gäste lieben das auch so. Man kennt die meisten und auch neues Publikum wird sofort in die Familie integriert. Ein Schnack hier, ein liebes Wort da, aber immer schön suutje. Man darf gern fragen, ob man sich zu jemandem dazusetzen darf, in Hamburg keine Selbstverständlichkeit, hier gute Sitte.

Die Wirtsleute sind schon etwas betagter und sehr hamburgisch in seiner nettesten Form.
Die Hündin des Hauses, eine schwarze Labradorin, hört auf den Namen „Tipsie 4“ und ähnelt ihrer Vorgängerin, „Tipsie 3“ in Charakter und Statur aufs Haar. N°1 und 2 hab ich nicht kennengelernt, da soll aber auch kein großer Unterschied gewesen sein, wie mir ältere Nachbarn mal gesagt haben.

Hier kann man im Winter in der Sonne sitzen oder im Sommer im Schatten alter Bäume, gelegentlich fährt ein großer Pott vorbei. Einzig stören kann mitunter der leicht modrige Geruch der beiden Absetzbecken des Wasserwerks, die noch vor der Elbe liegen.

Am Tag der Cyclassics ist es ein beliebter Ort, den Profis beim Einbiegen in die Anfahrt des berüchtigten Wasebergs mit seinen 87 Meter Höhe und seiner maximalen Steigung von 16 % zuzusehen. Wenn man schnell genug gucken kann.
War das da Jan? - Wo denn?

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