Adresse: Place Georges Pompidou, 75004 Paris
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foodtester (01.09.2008)
Vor dem Besuch der fantastischen Ausstellung “The Museum’s collections, new hangings” Lunch im Restaurant Georges auf der Dachterasse des Centre Pompidou. Der Blick ist überwältigend, die Atmosphäre cool: Metalltische und -stühle und auf jedem Tisch eine Rose.
Der Service ist freundlich und professionell.
Das Essen ist gut, aber nicht überwätigend. Die Preise sehr hoch.
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cracker (04.08.2008)
Das Centre Pompidou gilt seit seiner Eröffnung 1977 als Provokation und gleichzeitig als klares Statement Frankreichs zur modernen Kunst. Es soll den Besuchern aller Gesellschaftsschichten freien Zugang zu Wissen garantieren. Es beherbergt das Musée National d’Art Moderne (Museum der Modernen Kunst oder M.N.A.M.) mit bedeutenden Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, dem ein Zentrum für Industrie-Design angeschlossen ist, die Bibliothek Bibliothèque Publique d’Information (B.P.I.) mit 2000 Leseplätzen, das Musikforschungszentrum IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique), eine Kinderwerkstatt, Kino-, Theater- und Vortragssäle, eine Buchhandlung sowie ein Restaurant und ein Café.
Das Gebäude entstand von 1971 bis 1977 auf einer viele Jahre als Parkplatz genutzten Brachfläche und hat eine beeindruckende Größe. Länge: 165,4 Meter, Breite: 60 Meter, Höhe: 42 Meter, Deckenhöhe der Stockwerke: 7 Meter. Entworfen wurde der Bau von den Architekten Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini.
Das Tragwerk und die Rohre für Gebäudetechnik und Erschließung wurden sichtbar an den Gebäudeaußenseiten angeordnet. Dabei sind das Tragwerk und die Belüftungsrohre weiß bemalt, die Beförderung (Treppen, Rolltreppen) rot, Elektrik gelb, Wasserrohre grün und die Rohre der Klimaanlage blau. Dadurch bleiben die großen Nutzflächen im Inneren weitgehend frei von Stützen und sind dadurch flexibel nutzbar. Während die Rohre der Gebäudetechnik weitgehend auf der Ostseite („Rückseite“) verlaufen, befindet sich auf der Westseite („Vorderseite“) eine rote überdachte Rolltreppe, die diagonal über die komplette Fassade verläuft.
Dieser neue Fassadentypus und seine Gestaltung sind bis heute umstritten. Viele Zeitgenossen fühlen sich an Fabriken erinnert und empfinden die Architektur als unpassend hinsichtlich des Ortes und der Nutzung. Das Gebäude wird als erste bedeutende Loslösung vom architektonischen Diskurs zwischen Modernismus und Postmoderne verstanden. Vorgesehen waren im Wettbewerbsentwurf höhenverstellbare Stockwerke und ein großer Fassadenbildschirm als Schnittstelle zwischen Museum und Stadt. Aus Geldmangel verzichtete man darauf.
Stichworte architektur, piano, rogers, statement
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Gletscherkälbchen (26.06.2008)
seit gestern und bis zum 22.9.2008 gibt es hier eine Ausstellung über den tschechischen Fotografen Miroslav Tichy, über den ich schon in MMK Frankfurt Beitrag
berichtet habe.
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floegge (13.06.2008)
Eine wunderbare Fülle an Kunst in atemberaubender “Verpackung”- absolut einmalig und unbedingt sehenswert!
Stichworte museum, kunst, modern, paris
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vlhusky (01.06.2008)
Ein hässlicher Monolith im schönen Paris?
Ich kann dem Gebäude schon was abgewinnen, denn es wirkt hier so fremd, dass es schon fast wieder passt. Und es zieht wie ein Magnet Massen und Leute an, die rundherum alles mögliche machen. Und dann dieser einfach wunderschöne Brunnen von Niki de Saint-Phalle und Jean Tinguely!
Das Gebäude wurde von den Weltklasse-Architekten Renzo Piano Richard Rogers und Gianfranco Franchini (nie gehört) entworfen. Oberster Grundsatz bei der Planung des Gebäudes war die maximale Bewegungsfreiheit im Inneren, weshalb alle Kabel, Treppen und sonstige “störende” Einrichtungen in Röhren an der Außenwand des Gebäudes verlaufen. Dies gibt dem Centre Pompidou ein futuristisches Aussehen und macht schon allein dieses zur Sehenswürdigkeit. Das Ganze hat man hier auch versucht, aber, wie ich finde, völlig unpassend!
Im Centre u.a. ein Museum mit allen Arten von kreativer Gestaltung des 20. Jahrhunderts: Malerei, Architektur, Photographie, Kino, neue Medien, Skulpturen und Design. Damit verfügt das Centre Pompidou über eine der weltweit führenden Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst und gibt einen guten Überblick über Werke von Künstlern des vergangenen Jahrhunderts (Picasso, Braque, Matisse, Chagall, ...!).
Also, ich finde, Paris kann sich sowas gut leisten!
Stichworte architektur, paris
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MrMiddle (28.03.2008)
Der Raumschiff-Traum einer ganzen Künstlergeneration!
Hier steht er, gegossen in Stahl und Glas, bestückt geschmückt mit rollenden Treppenkaskaden, verzaubert durch transparentes Tunnelgleiten, lockert den Geist mit Wasserpuppen reiten.
[Schwadronieren hat er wohl gelernt, das sollte man ihm lassen. Wer wills denn auch schon haben.]
Nicht zu vergessen, es wäre vermessen, das weitsichtige Dachgeschuss mit der fabulösen Möglichkeit zum Cafégenuss.
[Jetzt reimt er auch noch… Ächzz.]
Die Puppen von Niki, der heiligen Falle, der bunte Tanz der Objekte im flachen Wasser vor den Toren des Raumklotzes, das ist gelungene Eröffnung. Die Akrobaten inszenieren ihren jähen, bisweilen zähen Jahrmarkt dazu. Und so gleiten wir vom Spektakel ins weltliche Tabernakel der einst heiligen Kunst.
[Man bringe ihm einen Schrank für seine Metaphern. Oder ist das schon heilbar?]
Einen passenderen Ort für die Entdeckung der Arte-Fakte des späten 20. Jahrhunderts kann ich mir nicht vorstellen.
Die Ausstellungen sind sehr unterschiedlich in ihrer erlebnishaften Ausrichtung. Die interaktiven, großzügigen, verspielten bereiten mir immer die größte Freude.
Aber selbst ohne Kunstgestuss an der Nuss lässt sich hier ein glanzvoller Vor- oder Nachmittag verbringen.
[Soll ich da meinen Raumanzug mitnehmen? Dazu sagt er natürlich nichts.]
Stichworte kunst, erlebnis, ausstellung, bauwerk
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jordgubbe (21.02.2008)
Viele interessante Ausstellungsstücke zwischen bekannt, bizarr, schön, andersartig und merkwürdig. Auf jeden Fall einen Besuch wert und sicherlich für jeden Geschmack ein schönen Stück dabei :) Der Blick über Paris ist auch toll und vor dem Museum stehen oftmals Straßenkünstler, wie Akrobaten, Musiker,... den man nach dem Museumsbesuch ein Weilchen zuschauen kann um sich etwas zu erholen.
Einmal im Monat (ich glaube der erste Sa) ist der Eintritt frei.
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