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vlhusky

Kompliment vlhusky (03.09.2008) 4

Wenn ich hier die Kritiken so lese mit den ganz unterschiedlichen Einschätzungen zum selben Lokal… vielleicht ist dies auch ein Spiegelbild von Frankfurt an sich. Der Wagner ist eben 'typisch Frankfurt’, geradeaus, ehrlich, nicht unbedingt immer 100 % korrekt, aber ganz lebensfroh, 'bodenständisch’ und ein wenig unbeständig.

Bin selten da, wurde bisher nicht enttäuscht, gehört aber für mich neben dem gemalten Haus und dem Fichtekränzi zu 'den’ 3 Originalen der Äppelwoikneipen Frankfurts. Es ist einfach ein Stück Sachsenhausen, so wie es ist, mit und ohne Touris!

Für so viel Authentizität fallen ehrliche 4 Sternchen ab.
Der vl kommt gerne mal wieder!

Und der husky?
Der verträgt kein Sauerkraut und ist einfach zu Hause geblieben. Er behauptet schlicht, sein Dosenfleisch wäre völlig o.k. für ihn :)

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Kompliment Bluesfreund (02.09.2008) 5

Wenn man bedenkt, daß im Wagner “nur” ein ganz biederes Getränk, nämlich Appelwein, ausgeschenkt wird, ist der Unterhaltungswert enorm…
Von Schickimicki bis biederem Hessen, garniert mit paar Touris, Bankern, Rentnern, jungen Leuten, einfach nett….
Genau der richtige Ort, um den Sachsenhäuser Querschnitt so richtig zu erleben. Sympathisch, erholsam und spannend

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Qype Advanced Insider 8807
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Kompliment smjo (08.08.2008) 4

Der Klassiker in Sachsenhausen. Bei “Eingeborenen” sowie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Der Apfelwein schmeckt und das Essen ist erstaunlicherweise sehr gut…was will man mehr!

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Qype Advanced Insider 8779
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mahlzeit

Kompliment mahlzeit (08.08.2008) 3

Eigentlich ist der Adolf Wagner nichts besonders - eine ziemlich große, extrem touristisch geprägte Apfelweingaststätte.

Witzig wird’s beim Publikum. An keiner anderen Location in Frankfurt kann man mehr Touristen auf einmal sehen - meist kleine Gruppen mit einem 'Ureinwohner’, der seinen Gästen erklärt, was Leiterchen und Rippchen sind und wo der Unterschied zwischen einem Hoch- und einem Tiefgepritzen (Besser keinen Süßgespritzen besellen…) liegt.

Natürlich trifft man hier auch die unvermeidlichen asiatischen Reisegruppen, das kann für zusätzliche Unterhaltung sorgen.

Ungewöhnlich ist der Wagner außerdem, weil das Essen gut bis außergewöhnlich gut ist! Würste, Fleisch und Sauerkraut sind immer überaus frisch und sehr schmackhaft zubereitet. Die Preise sind fair und der Service ist professionell und kann auch sehr nett sein.

Im geschützten Innenhof kann man auch bei niedrigeren Temperaturen gut draußen sitzen.

P.S.: Zur Servicequalität möchte ich noch ergänzen: Wehrt Euch! Die Kellner beißen nicht, die wollen nur spielen - wenn man mitspielt, wird man glänzend bedient. Wenn nicht… tsia, ist eben der Wagner. Ich mag’s!

Update, 08.08.2008: Leider muss ich den Wagner nach meinem gestrigen Besuch deutlich schlechter bewerten: Wir hatten drei verschiedene Gerichte: Schnitzel Wiener Art (Sehnig, trocken), Fleischkäse mit Spiegelei (Wiederwärtige Sauce - Geschmacksverstärker ohne Ende) und Leberklöße (ganz okay, aber mit der gleichen Sauce). Die dazu gereichten Bratkartoffeln waren ebenfalls sehr unterdurchschnittlich. Schade, aber nun wird es in der nächsten Zeit in andere Lokalitäten Dribbdebach gehen…

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Kompliment sunny55 (01.08.2008) 4

Das Lokal ist bis auf den letzten Platz voll, alle Nationalitäten und Hautfarben sind vertreten. Lautes Stimmengewirr in allen Sprachen. Das WAGNER in Frankfurt-Sachsenhausen.

Wie zur rustikalen Einrichtung gehörend, haben sich mehrere Ü-60 und Ü-70 Frankfurter unter die Touristen gemischt.

Wir bekommen gerade noch zwei frei gewordene Plätze in der Mitte des Hauptraumes, auf Holzbänken. Die anderen Gäste müssen etwas Platz machen, damit wir noch reinpassen.

Links von uns ein Paar aus Korea. Sie stellen sich uns gleich vor und freuen sich sehr. Gegenüber die Original-Ü70-Frankfurter. Auch mit Ihnen kommen wir schnell ins Gespräch. Schon seit über 40 Jahren seien sie miteinander verheiratet und wohnen schon immer in Sachsenhausen.

Rechts von uns ein älterer Mann, alleine, vertieft in seine Frankfurter Allgemeine Zeitung, schaut nur kurz auf, grüßt höflich und bestellt sich noch einen Sauergespritzten. Auf seinem Deckel sind schon 8-9 Striche, so genau kann ich sie nicht zählen.

Die Koreaner erzählen, sie sind nur für einen Tag in Frankfurt, sie sei Flugbegleiterin. Am nächsten Tag muss sie wieder zurück nach Seoul fliegen. Ihr Mann durfte mit.

Den Römer haben sie schon besucht und in der Fressgasse waren sie auch. Nur hier im WAGNER, haben sie im koreanischen Reiseführer gelesen, sei das echte Frankfurt.

Unser asiatisches Päärchen hat sich offensichtlich vorgenommen, die gesammte Speisekarte durchzuprobieren. Kaum haben sie einen Teller aufgegessen, kommen schon die nächsten Speisen.

Als meine Schweinshaxe serviert wird, überlegen sie sich, ob das nicht auch etwas für sie wäre, lachen asiatisch nett und bestellen aber nichts mehr. Wahrscheinlich wäre nichts mehr reingegangen.

Unsere zwei Frankfurter-Ureinwohner werden ständig fotografiert. Mal mit Mann, mal mit Frau aus Korea. Mal alle vier, der freundliche Kellner ist so frei und macht das Bild.

Meiner Frage nach Weizenbier bekomme ich von ihm auch keine frechen Antworten, hier gibts eben nur Apfelwein, Limo und Wasser. Punkt. Der Kellner ist nett und flink. Erstaunlich wie das Personal in diesem Durcheinander von ankommenden und weggehenden Gästen die Übersicht behält.

Unser Frankfurter Päärchen klärt mich auf: Im “Gemalten Haus” nebenan, ebenso ein bekanntes Apfelweinlokal in Sachsenhausen, da gibt es auch Bier. “Nur haben die keinen Grill und die Speisen sind nicht so gut”, sagen sie übereinstimmend.

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Kompliment memyselfnyou (28.07.2008) 4

tolle stimmung, tolles gutbürgerliches essen. nette frankfurterische bedienung (etwas ruppig, aber super nett). so mag ich das, tolle atmosphäre.

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Kompliment frank-n-furter (04.07.2008) 2

“Typisch Frankforderisch”, “Echtes Sachsenhausen” und so weiter - war es für mich NIE, wird es auch NIE sein, gestern nach langer Abstinenz mal wieder da gewesen, das Essen hat bei beiden Begleitungen NICHT geschmeckt, zähe Leber, fades Kartoffelpü, und der Handkäs’ schmeckt woanders auch besser.

Sicher, hier meckern, weil’s kein Bier gibt, das ist bescheuert - schliesslich ist hier FRANKFURT und in manchem BIERGARTEN gibt es auch keinen Äppler.

Aber diese ganzen Lobeshymnen auf den Wagner - was soll’s ? Japaner und Touristen ohne Ende, meines Wissens nach das einzige Äppelwoi-Lokal, das eigene Poloshirts (!!!!!) und ähnlichen Tand sogar in der Speisekarte zum Verkauf stehen hat, wer braucht denn sowas ?

Vielleicht sollten die Inhaber eher mal ihr Personal anständig bezahlen (ordentlich Kohle verdienen hier nämlich nur die Besitzer) und die Karte (und Küche) überarbeiten, dann kommen wir vielleicht mal wieder. Ansonsten sehen wir ÜBERHAUPT nicht ein, warum wir so einen Touristen-Hype auch noch unterstützen sollten - prima Frankfurter Küch’, die typisch schnodderigen Kellner und lecker Äppler gibt’s nämlich woanders zu Hauf !

Aber was stört’s den Wagner - die Leute, die sich für die Frankfurter Prominenz halten, und die ganzen Touristen, die gehen sowieso weiterhin genau dorthin…............

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Kompliment Missmarpe2008 (29.06.2008) 5

Eigentlich mag ich den “Wagner” gar nicht, weil ich eigentlich etwas gegen diese Dauer-”In”- und Touristenführer-Lokale habe und uneigentlich lande ich doch immer wieder dort und gehe satt und zufrieden wieder raus… Das Leben ist halt manchmal paradox…

Natürlich sind es die Gäste von Außerhalb und besonders die aus dem Ausland, denen man - mal gut und mal eher gehässig gemeint - im “Wagner” einen “Frankfurter Kulturschock” verpassen möchte. Irgendwie gehört es halt dazu und irgendwie gibt es dafür auch trotz persönlicher Präferenzen keine Alternative.

Es ist eben einfach diese gelungene Mischung aus wirklich gutem Essen und dem Frankfodder Schlappmaul der Kellner, die zumindest die deutschsprachigen Gäste schon mal sprachlos machen…

Besonders gut gefallen hat mir persönlich, als ich gezwungenermaßen einen nervigen Geschäftspartner aus Österreich hierher zum Mittagessen führte. Ich weiß nicht, was dieser Mann erwartet hat - wahrscheinlich Salzburger Nockerln und Kaiserschmarren… (Ich habe ihn aus Bösartigkeit nicht ins Edelweiß geführt…) Jedenfalls konnte ich ihn überreden, mal etwas Typisches aus Frankfurt zu probieren und er bestellte irgendwas in der Art, wie Rippchen mit Kraut. Als er dann allerdings nach dem Servieren den Kellner mit breitem Wiener Slang fragte: “Ham’s net aan Gebäääck dazu?” erging ein wütender Wortschwall auf ihn darnieder, den er weder sinngemäß, noch situationsbedingt verstehen konnte, er aber ab diesem Moment brav und schweigsam aß und trank… Gut gemacht, lieber Kellner! ;-)

Auch wenn wir privat - nicht immer, aber oft - lieber woanders unseren Schoppen trinken und unsere “Grie Soss” essen - “Wagner” ist Kult und “Wagner” muss sein!

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Kompliment Konrad40 (17.05.2008) 4

Zum Wagner gehe ich eigentlich nur, wenn ich Gäste aus dem Ausland habe, die “typisch frankforderisch” essen und den “Apple Wine” probieren wollen.
Das Essen ist gut, die Portionen sind reichlich und das Stöffche ist so ziemlich das beste was man in der Umgebung bekommen kann. Äppler gibt es pur oder gespritzt - am besten gleich im Bembel. Die Bedienungen sind so wie man es in Frankfurter Kneipen zu erwarten hat. Etwas spröde, derber Humor und leicht abweisend. Das ist aber nur auf den ersten Blick so.

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Kompliment wir_beide (20.03.2008) 4

Typischer geht es wohl kaum! - In der Apfelweinwirtschaft trifft man auf alles, was die Region ausmacht. Apfelwein, grüne Soße, Würstchen mit Kraut…..
Das Essen schmeckt gut und der Apfelwein ist prima.
Das Publikum ist gemischt und vom Banker bis zum Sachsenhausen Touri ist wohl alles vertreten. Und dank der großen Tische, an die man sich dazu setzt, lernt man auch diverse Menschen kennen.
Der Service ist allerdings eher ruppig.
Wenn man also einen rustikalen Abend verbringen möchte, ist man hier genau richtig!

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Kompliment Arnoonline (18.02.2008) 1

Ist schon eine Unverschämtheit, wenn man mit auswärtigen Gästen zum "Wagner" geht. Bedienungen unmotiviert, ab 17:00 Rauchen in einem Nebenraum untersagt, man könnte ja in den "kleinen Garten bei 3 C gehen. Wer heute noch zum Wagner geht, ist entweder Nichtraucher oder hat noch nie etwas anderes gesehen. Schade um die Gemütlichkeit.

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Kompliment Bonusmile (05.12.2007) 5

Hab lange gezögert einen Beitrag zu schreiben, aber es stimmt - wer hier nicht war, kennt Frankfurt nicht. In gewisser Weise verkörpert Wagners für mich das "Wesen des Frankforders an sich" - denn die "Ureinwohner" hier sind nicht - wie man manchmal glauben möchte - Anzug- und Krawattentragende, Handytelefonierende Bankertypen, sondern auf den ersten Blick unfreundlich (wie die Kellner hier), aber auf den zweiten hemdsärmelig, direkt und eigentlich ganz lustig. Man kommt hier gut ins Gespäch miteinander. Und weil Wagners kein Geheimtipp ist, ists auch immer gut voll und laut - wenn Ihr keinen eigenen Tisch bekommt - nicht weinen! Einfach woanders dazusetzen. Das ist hier ok und gehört sogar dazu.

Das Essen ist kein schicki-micki-lounge-nouvelle-cuisine-crossover-veganer-K... sondern ehrliche, fette, große Hausmannskostportionen. ..direkt aus Muttis Küche: Rippsche, Schnitzel, Handkäs...

Tja, und zu trinken gibt´s verschiedene Äppler-"Spezialitäten": 4er, 8er, 16er Bembel, sauergespritzt und für Weicheier tiefgespritzt. So.
…und tut Euch selbst einen Gefallen - ich weiss Äppler ist nicht jedermanns Sache (meine auch nicht) - bestellt kein Bier. Das würde die Bedienung "traurig" machen.

Es wurde bereits angedeutet: Kenner werden ab&zu im Publikum auch Größen des öffentlichen Lebens bei Wagners entdecken - ich selbst bin Fussballbanause und muss mich immer wieder rüffeln lassen dass ich irgendwelche ehemaligen Nationalspieler/Eintrachtspieler/Manager nicht erkenne. *augenverdreh*

Alles in Allem: Wenn Ihr Besuch bekommt, der Frankfurt noch nicht kennt, -Wagners- auch wenn´s am Anfang weh tut!

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Kompliment travelpassion (03.12.2007) 5

Super Essen. Perfekte Bedienung. Ein rustikales Restaurant von Weltformat. Man trifft Leute aus der ganzen Welt. Typisch Frankfurt. Tipp: Bei mehreren Leuten Reservierung sinnvoll!

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Kompliment fuertechillout (16.11.2007) 5

nicht nur, weil der ralf wagner mit mir zur gleichen zeit koch gelernt hat, ist für mich der wagner immer wieder anlaufstelle, sondern auch wegen des hervorragenden apfelweins und dem superleckeren hackbraten... leider kann ich nicht öfters meinen alten lehrlingskumpel aus den brückenkellerzeiten besuchen, weil das für mich einfach zu weit weg ist... aber wenn ich da bin, dann kann es schon mal 5 uhr morgens werden für die alten köche... hahaha...

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Kompliment mwest (11.11.2007) 5

Immer wenn wir Gäste aus Japan oder Singapur haben, gehts einfach ins Wagner. Das einzige was abschreckt, ist Wagners Vorname, denn das kann bei einigen historisch interessierten asiatischen Gästen merkwürdige Fragen auslösen. Aber kurzum, die klassisch gutbürgerlichen Gerichte kann man bedenkenlos empfehlen, Schlachtplatte, Frankfurter Schnitzel, Handkäse, Äppler - alles in überzeugender Qualität, im Gegensatz zu manch anderen traditionsgaststätten in Sachsenhausen.
So präsentiert man lokale Küche gerne.

Und auch ohne Gäste hingehen ist ganz lustig - gerade um sich über Touris zu amüsieren, oder auch mal um mit dreimal so alten Gästen fröhlich mitzuschunkeln. Und der Flirtfaktor im Sommer im Hof ist nicht zu verachten.

Kann mir seit Jahren nichts anderes mehr vorstellen als auf die Frage "wo gehn wir denn in Sachsenhausen am besten Äppler trinken?" mit "Wagner" zu antworten.

Ach ja, wenn Ihr "aufs Maul" wollt, bestellt mal einen Süßgespritzten :-)))

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Kompliment Rallllle (20.10.2007) 1

Okay, ich gebs zu. Ich bin Biertrinker. Wein ist nicht mein Ding. Nichts ahnend sind wir zum Adolf gefahren - Adolf Wagner mit seiner Apfelweinwirtschaft. Noch nie habe ich soviel Bembel gesehen. Und noch nie einen so entsetzten Gesichtsausdruck, dass es hier kein Bier gibt. Tja, was soll ich sagen, selbst wenn die hier ein Feuerwerk aufgetischt hätten. Eine Wirtschaft ohne Bier geht gar nicht. 1 Stern Prost!

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Kompliment Frankenfurter (19.08.2007) 5

Ich vergesse nie, als ich einmal mit indischen (!) Gästen, die natürlich was „typical local“ sehen wollten, ins Wagner ging. Vorab hatte ich mir viel Mühe gegeben, den netten Herren auch wirklich sehr deutlich klarzumachen, dass ihr heiliges Tier dort in verschiedenster Weise zubereitet und sehr häufig über den Tresen auf die Tische und in die knurrenden Mägen der Gäste wandert.
Weil sie schon mal von sagenhaften Amüsierlokalen und „Apple Wine“ gehört hatten, schien sie das allerdings keinesfalls von einem Besuch abzuhalten. Da sich zu ebenjener Zeit gerade die IAA zutrug, ging ich jedoch ohnehin davon aus, dass es bei einem Reinschnuppern bliebe, da die Tische im Wagner dann mindestens doppelt besetzt sind. Durch Glückes Geschick liefen wir allerdings gerade an ein paar Plätzen vorbei, als die dort bisher sitzenden Gäste umzogen. Wir nutzten natürlich die Gelegenheit, uns zu platzieren.
Es stand noch der riesigste Bembel auf dem Tisch, den ich je im Wagner gesehen hatte. Er wurde zwar gleich weggeräumt (natürlich halbvoll, aber gegen Weitergeben an die nächsten Gäste haben die Wirte ja was), aber vorher noch ausgiebig für ein indisches Familienalbum festgehalten.
Die Bestellung ist hier auch für englischsprechende Gäste kein Problem, da die englische Karte mindestens genauso häufig vorrätig ist wie die deutsche und man genauso gut auch lustig fragend auf die herumstehenden und herumgetragenen Speisen deuten kann.
Kurz nach dem Ordern schien einer meiner Gäste zu erstarren. Nach einigen Augenblicken verstand ich auch weshalb.
Der offensichtlich auch in asiatischen Landen nicht völlig unbekannte Soulschmälzler Lionel Ritchie war mit seiner Entourage an den Nachbartisch gezogen. Da er nett lächelte und guter Laune schien, ließ sich mein indischer Freund ein Autogramm für seine Frau geben und gemeinsam mit ihm ablichten. Natürlich wurde auch noch gleich per Handy und voller Aufregung live nachhause berichtet.
Ich muss sagen, Herr Ritchie war wirklich äußerst nett und ließ alles klaglos über sich ergehen. Der zweite indische Besucher hatte derweil eher ein Auge auf eine der wirklich adretten Damen aus der Tänzerinnen-Truppe des Herrn Ritchie geworfen, aber das ist eine völlig andere Geschichte.
Als ich die Gelegenheit nutzte und den beiden kurzentschlossen erzählte, dass solcherlei Gäste im Wagner völlig normal seien, ich letzte Woche hier Madonna sah und vor zwei Wochen Michael Jackson auf einen Äppler vorbeikam, wurde mir aufs Wort geglaubt -;)
Bleibt noch zu sagen, dass ich an jenem Abend ein wirklich riesiges Zwiebelschnitzel serviert bekam, da wie sich herausstellte, die Küche noch der Meinung war, wir gehörten zum Hofstaate des verehrten Sangeskünstlers.

Weshalb ich so weitschweifig erzähle ? Nun, ich will nicht sagen, dass eine solche Geschichte typisch für den Wagner ist, aber eben durchaus immer im Bereich des Möglichen liegt.
Der Wagner pulsiert und brodelt eigentlich jeden Abend. Die Laune ist meist sehr gut, man quatscht mit den anderen in- und ausländischen Gästen an langen Bänken.
So scheint in jedem koreanischen Reiseführer ganz klar und deutlich zu stehen: „Wenn Du nach Frankfurt kommst, ziehe nicht umher, begib Dich direkt dorthin und bestelle die Schlachtplatte !!!“ Die Herrschaften folgen alle diesem Rat und das Kichern und die glänzenden Augen, wenn dann die Fleischlieferung eintrifft, sind einfach immer großartig.
Außerdem gilt natürlich wie so oft: die Mischung machts. Neben Touristen treiben sich auch immer genug Einheimsche und Zugereiste im Lokal herum. Wenn ich selber Gäste habe, zeige ich das Wagner häufig zumindest mal bei einem kurzen Rundgang vor.
Ich denke, ich habe auch bereits so viele verzweifelte Touristen am Schweizer Platz mit Stadtplan vor dem von Ihnen eigentlich gesuchten Alt-Sachsenhausen gewarnt und ins Wagner geführt, dass ich irgendwann mal mindestens ein bis zwei Handkäs gut haben sollte.

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Kompliment Michael Schneider (04.06.2007) 4

Na ja ist immer wieder lustig im wagner. besonders gerne gehe ich dort hin am sonntagabend oder an weihnachten. Dort trifft man immer wieder Leute, die man gerne schon länger nicht mehr gesehen hat. Die kellner sind noch immer so arrogant wie immer und das Essen und der Äppler schmecken wunderbar, also ab hin ins Adolf wagner!

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Kompliment melandy (08.05.2007) 4

Das Wagner...
Immer wieder ein Erlebnis. Die Touristen sind wirklich sehr lustig. Aber trotzdem trifft man auch immer wieder "Frankfurter".
Das Essen ist regelmäßig gut im Geschmack und garnicht sooo fettig wie immer behauptet wird. Selbst den "Handkäs" kann man hier beruhigt essen, auch wenn man diesem "Gericht" sonst geschmacklich eher kritisch gegenüber steht ;-) Bestellt man den Äppler mit "Limo", bekommt man entweder einen Lehrgang in Äpplerkunde und Panschen, oder man wird fortan komplett ignoriert.
Um ins Wagner zu gehen, braucht man starke Nerven, denn empfindlich sollte man hier nicht sein. Am besteb, man nicmmt sich ein Beispiel an den Touristen und betrachtet das Ganze mit verwunderter bis amüsierter Distanz.."Oder"..wenn garnichts mehr hilft, die Mispelchen trinkenden Touristen beobachten....."Oder"..selber eins trinken.
Um kurz nach 24 Uhr fliegt einem der Bembel fast ins Kreuz, wenn man versucht den Feierabend rauszuzögern...Oder witzig zu sein. Witzig dürfen hier nur die Kellner sein.

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Kompliment Jotha (05.02.2007) 5

Ich denke die Vorzüge des Wagner hinsichtlich Essen, Trinken, Gemütlichkeit und Spaßfaktor sind von meinen Vorrednern ausreichend und treffend beschrieben worden.
Ich muss an dieser Stelle aber doch noch mal für "meinen Wagner" hinsichtlich Freundlichkeit & Co. eine Lanze brechen: Die Rauhbeinigkeit der Kellner gehört hier einfach dazu, wie die Zwiebeln zum Handkäs. Es ist zudem keine echte Unfreundlichkeit, sondern vielmehr eine Show und sorgt für eine anregende Marktplatz Atmosphäre. Zugegeben, wer nicht mitspielen will oder kann, fühlt sich schnell auf den Schlips getreten und schlecht bedient. Wenn ich also Gäste mitbringe, die den Wagner das erste mal betreten, warne ich sie ein wenig vor und ermutige sie auch einmal (angemessen!) zurückzufrotzeln. Kurzum, wer sich auf die örtlichen Gepflogenheiten ein wenig einlässt, wird mit Sicherheit viel Spaß haben.
Ach ja... es sei hier nochmals gesagt einer der grössten Fauxpas in Apfelweinwirtschaften ist und bleibt es, ein Bier oder einen Süßgespritzten zu bestellen! Ich gehe ja auch nicht in ein Vegetarier-Restaurant und schreie nach einem Steak.. aber schön blutig bitte...

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Kompliment goodiemob (17.01.2007) 2

Also, ich habe eigentlich gar keine Zeit, um irgendwelche Kommentare zu irgendwelchen Apfelweinkneipen zu schreiben, aber dass hier muss ich jetzt mal loswerden. Ich kann nicht anders! Zunächst das Positive über den Wagner: gutes Essen, immer was los, guter Apfelwein, lockere Athmosphäre...fast wie in Köln! ;) ABER: und da verstehe ich die Geschäftsführung vom Wagner überhaupt nicht, und zwar seit Jahren nicht...wie kann man so viele unfreundliche Bedienungen auf einmal beschäftigen???! Warum erkennt das niemand und greift mal richtig durch??? Vielleicht weil man auch so genügend Umsatz macht?! Vermutlich...Gut, ein schwarzes Schaf gibt es bekanntlich immer mal, aber wenn mir jemand erzählt, dass er "Herr der Tische" (nein, nicht Herr der Ringe) sei und ich mich erst setzen darf, wenn er es mir ausdrücklich erlaubt oder ein anderer Kellner einen Teil unserer Gruppe fragt, als wir uns entschieden haben im Garten und nicht im Innenraum zu sitzen, ob ich hier was zu melden hätte...und wenn man die Gulaschsuppe ohne Brot serviert und man bei Nachfrage lediglich gesagt bekommt, dass die Suppe doch auch ganz gut ohne Brot schmeckt, dann muss ich mich fragen, was ich hier eigentlich soll??? Ich meine, man zahlt doch gerade für die Dienstleistung Essen, Trinken inkl. Bedienung? Und man kann doch erwarten, dass man zumindest normal und respektvoll - es muss ja nicht mal besonders freundlich sein (warum auch???) - behandelt wird!!! Wenn jemand keine Lust hat, Leute zu bedienen, dann sollte er es doch besser lassen und sich nicht aufführen als ob ihm der gesamte Laden gehöre und soll meiner Freundin nicht erzählen, dass sie sich mal ordentlich hinsetzen soll?!?! Es geht niemanden was an, ob ich gerade meinen Kopf für eine Sekunde zum Spaß auf den Tisch hämmere oder nicht...nun, all das ist nicht bei einem einzigen Besuch passiert, aber es musste jetzt mal raus...achtet mal bei eurem nächsten Besuch darauf wie ihr behandelt werdet...Die unfreundlichste Bedienung in Frankfurt!!!!! So leid es mir tut!!!!

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Kompliment mcreations (01.12.2006) 3

Gut-bürgerliches Ambiente, guter Äppler, gutes Essen. Preise sind okay.
Beim letzten Besuch war der Kellner allerdings dermassen unfreundlich, dass wir noch vor(!) der eigentlichen Bestellung wieder gegangen sind. Und das habe ich in meinem Leben bisher zwei mal gemacht.
Daher gehe ich seitdem lieber in das gemalte Haus oder in andere Äppler-Kneipen in Alt-Sachenhausen oder in Schwanheim.

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Kompliment InternetJunkie (22.11.2006) 5

Wenn man mal wieder Gäste von außerhalb da hat, die "typisch frankforderisch" essen wollen, geht man zum Wagner. Lecker deftiges Essen in Portionen zum garantiert NICHT-Abnehmen. Das Stöffche ist so ziemlich das beste was man in der Umgebung bekommen kann. Äppler in der Ausführung pur oder gespritzt (mit Wasser versetzt). Am besten gleich 'n Bembel. Äppler-Trinker nehmen ohnehin einen und Neulingen sei es empfohlen, da der erste net schmeckt, der zweite nur bedingt. Erst ab dem Dritten leckt man langsam Blut. Auch wenn manch einer versucht ist: Bestellt niemals Apfelwein mit Limo (Süß gespritzt). Das ist Frevel, damit bist Du geächtet und Du wirst ab sofort etwas distanzierter behandelt. Die Bedienungen sind so wie man es in Frankfurter Kneipen zu erwarten hat. Etwas spröde, derber Humor und leicht abweisend. Das ist aber nur auf den ersten Blick so. Im Grunde seines Herzens ist der Frankfurter Kellner ein liebenswürdiger, gutmütiger, Spaß verstehender, Kinder liebender Kerl, der erwartet, dass seine derbe Späße mit trockenen Kommentaren oder wahlweise schüchternem Lächeln erwiedert werden.

An der Theke kann man seinen Schoppen im Stehen einnehmen. Entweder auf der linken Seite ("Hier steh'n die, die immer hier steh'n") oder rechts ("...und hier die Annern"). Bevorzugtes Thema ist die Eintracht. An der Theke bekommt man auch den Schoppen to go. Mitgebrachte Behältnisse (meist Kanister 2-3 l oder Flaschen) werden hier ohne großes Aufheben abgefüllt, um im Wohnzimmer die Sonne aufgehen zu lassen.

Im Sommer auch vor der Kneipe bzw. im gemütlichen Hinterhof (mit Sonnensegel) zu haben.

Nordlichter bei purem Äppler oder asiatische Kurz-Europa-Reisende beim Haxen-Essen. Hier kommt man sich näher, hier werden Junggesellen verabschiedet oder Weihnachtsfeiern beendet.

Für jeden ist was dabei.

Vielleicht kein Kriterium um eine Gaststätte zu beurteilen, aber die Toiletten sind absolut abgespaced. Willkommen in der Zukunft. Notdurftzellen mit Sci-Fi-Charakter. So futuristisch habt Ihr noch nie gesch...

Prost!

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Qype Advanced Insider 1805
Benutzerfoto: Steffen B.

Steffen B.

Kompliment Steffen B. (18.07.2006) 3

Das Adolf Wagner ist eine der bekanntesten Apfelweinwirtschaften in Sachsenhausen, zumal es direkt an der Schweitzer Straße liegt. Es ist großräumig-verwinkelt mit dunklen, rustikalen Biergarnituren in allen Ecken und Enden, fasst ganz locker eine Hundertschaft an Touristen. Genau das ist aber auch das Problem, denn echte Frankfurter sieht man hier (zumindest am Abend) selten, wenn schon, dann eher zum Frühschoppen. Es scheint fast so, als würde das Adolf Wagner in jedem Japanischen Reiseführer stehen. Entsprechend lauthals muss man bestellen und leider doch sehr lange auf sein Essen und seine Getränke warten. Im Allgemeinen ist aber das Essen wie natürlich auch der Apfelwein (a.k.a. Äppler oder Stöffche) zünftig-gut und die Preise touristisch-fair. Erwähnt sei noch, dass man im Sommer recht schön im Hinterhof sitzen kann.

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