Linie 28, Lissabon

Martim Moniz, Lisboa

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berlingazza (14.04.2008) •••••

Für einen guten Euro hatte ich eine der eindruckvollsten Stadtrundenfahrten meines Reiselebens.
Uralte Holzwagen mit Plattformen und offenen Fenstern.
An der Starthaltestelle Prazeres einsteigen ermöglicht einem ein Fensterplatz. Ich bin gleich zwei Runden mitgefahren. Bergauf, bergab, durch Gassen, die nur Zentimeter breiter waren als die Bahn selbst.
Oben einmal austeigen, und von Miradouro de Santa Luzia/Portas do Sol bei Kaffee oder Limo einen grandiosen Blick über die Dächer und Gassen der Alfama und den Tejo genießen.
Die Getränke gibts für ganz kleines Geld in Selbstbedienung am dazugehörigen Kiosk.
Wunderbar.

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mari (09.03.2008) •••••

Die Linie 28 in Lisboa ist in der Tat eine Institution, und man kann nur hoffen, dass nicht eines Tages irgendein Stadtplaner auf die Idee kommt, sie abzuschaffen. Es handelt sich um eine ganz normale Straßenbahnlinie, die inzwischen zwar von vielen Touristen benutzt wird, weil sie (zu Recht) in jedem Reiseführer auftaucht, aber trotz allem auch noch ein normales Verkehrsmittel für die Einheimischen ist. Startpunkt ist der Platz vor dem ebenfalls sehenswerten Friedhof Prazeres im Stadtteil Campo de Ourique, in dem sich übrigens auch die Casa Fernando Pessoa befindet, heute ein kulturelles Zentrum, in dem Portugals berühmtester Dichter einige Jahre gelebt hat.

Aber zurück zur Linie 28. Am besten man steigt gleich an der Starthaltestelle Prazeres ein und sichert sich einen Fensterplatz, den man dann bis zur Endehaltestelle am Largo Martim Moniz nicht wieder aufgibt. Die Fahrt führt durch alle bekannten Lissabonner Stadtviertel (Bairro Alto, Baixa, Alfama und Graça), in einem auf und ab über die Lissabonner Hügel, vorbei an alten Läden und durch schmale Gässchen, in denen ab und an ein Fußgänger auf den Fußweg springen muss, damit die Straßenbahn vorbeikommt.

Eine bessere Stadtrundfahrt durch Lissabon gibt es eigentlich nicht, man kann jederzeit aussteigen, ein bisschen rumlaufen die vielen schönen Aussichtspunkte genießen und in eine der nächsten Straßenbahnen wieder einsteigen. Wenn man ein paar Tage in Lissabon ist, kauft man sich am besten eine entsprechendes Ticket, dass mehrere Tage gültig ist und muss dann nicht jedes Mal wieder eine Fahrkarte beim Fahrer kaufen.

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SandraC (03.03.2008) •••••

Die Linie 28 ist eine Straßenbahnlinie in Lissabon. Eigentlich nichts besonderes, da es hier sehr viele Straßenbahnen gibt, wie in vielen Städten, aber die Linie 28 ist etwas besonderes, da auf dieser Strecke noch die alten Wagen aus Holz eingesetzt werden. Außerdem fährt sie an vielen touristischen Attraktionen vorbei, immer die Hügel von Lissabon rauf und runter. Es ist wirklich ein Erlebnis zu sehen, wie sich diese alte Bahn durch die gerade mal Wagengroßen Gassen des Stadtteils Alfama bewegt. Besonders berühmt ist hier das Bild der Straßenbahn vor der Sé Patricial, der Kathedrale von Lissabon.
Natürlich kann man überall einsteigen, wir sind an der Haltestelle Martim Minoz eingestiegen, deshalb habe ich die als Adresse bei Qype genommen. Der Fahrschein ist der normale Preis für eine Fahrt: 1,35€.
Eine sehr angenehme Abwechslung, wenn man den ganzen Tag auf durch die Stadt läuft!

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