Kompliment
SimonTemplar (04.03.2008) •••••1
Knubel ist groß - sehr groß. Fährt man VW, kommt man an diesem Unternehmen im Münsterland kaum vorbei. Geht der VW kaputt, leider auch nicht. In meinem Fall ist ein Bauteil im Motorraum defekt, der Kühlkreislauf kommt nicht in Gang, nach einer Viertelstunde überhitzt der Motor, eine Warnleuchte blinkt. Während man bei einer guten Werkstatt erwarten könnte, dass ein vorsichtiger Blick ins Innere genügt, um die Ursache und den preislichen Umfang der Reparatur grob einschätzen zu können, muss man im Hause Knubel damit rechnen, dass allein die erste Begutachtung des Sachverhaltes 350 Euro (kein Witz) kostet. Begutachtung bedeutet: ein Teil ausschrauben (in der Liste mit zwei Stunden Bearbeitungszeit angegeben). Von Einschätzung keine Spur.
Das Auto, ein 1999er Polo mit 175.000 Kilometer, soll natürlich keine Luxussanierung erfahren. Die 350 Euro, die das Ausbauen eines Bauteils kosten sollte, wären allerdings erst der Anfang. Sollte das Bauteil kaputt sein, kostete der Vorgang sofort um 500 Euro.
Witzige Details: Der Service-Mitarbeiter bot noch an, sich die Sache zu überlegen. Ich könnte das Fahrzeug natürlich auch auf dem Gelände abstellen, dafür würde keine Standgebühr erhoben (!). Wunderbar. Ich war wirklich froh, dass der Mann ohne eine Rechnung auszustellen die Motorhaube geöffnet hat (oder ich gar mit ihm sprechen durfte, ohne Geld einzuwerfen).
Einzige Lösung: Nicht zum VW-Händler fahren.
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vw, reparatur, polo, autohändler
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