Adresse: Alt-Moabit, Turmstraße, 10559 Berlin
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Skylinemen (15.08.2008)
Der Kleine Tiergarten hat weitaus bessere Zeiten erlebt, aber das scheint eine Weile zurück zuliegen. Zwischen Turmstrasse und Alt Moabit gelegen ist es eigentlich eine grüne Oase in mitten des im umgebenden Stadtverkehrs.
Aber sein teils traurigen Zustand ist wohl weniger auf die Abgase der Autos als vielmehr auf mangelnde Instandhaltung zurückzuführen. Ein weiteres wird wohl durch den nicht sonderlich pfleglichen Umgang einiger Zeitgenossen getan, die zum Teil dort schlafen, Alkohol trinken und auch zu wohnen scheinen.
Es gibt einige Wasserspiele und Becken im Park die scheinbar schon seit längerem nicht mehr mit Wasser in Berührung gekommen sind, außer bei Regen. Die Parkbänke befinden sich teilweise in einem derartigen Zustand, dass ich mich solange ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin, dort sicher nicht niederlassen würde. Die steinernen Tischtennisplatten scheinen auch kaum frequentiert zu werden, möglicherweise ist es ja aut.
Ein Spielplatz mitten auf einer Wiese machte einen halbwegs vernünftigen Eindruck und es waren auch drei Erwachsene und zwei Kinder anwesend, an einem Werktag vormittags um etwa 11:00h.
Der Park befindet sich im Stadtteil Moabit und so wahnsinnig viel Grün hat es dort nicht, wenn das wenige nicht besser gepflegt und in Ordnung gehalten wird, so ist es noch unattraktiver in dieser Gegend um die Turmstraße als es eh bereits ist. Auch wohnen hier nicht gerade sonderlich begüterte Menschen die erst mit Bus und Bahn samt ihrer Kinder in einen der schönen und gepflegten Parks fahren können und dort teilweise auch noch Eintrittsgeld bezahlen müssten.
Wie sagt unser Bürgermeister so schön? Berlin ist arm aber sexy. Ob das den Kindern nutzt die eine ordentliche Grünfläche zum spielen brauchen?
Erreichbarkeit:
Ist gut zu Fuß für die meisten Moabiter erreichbar.
Muss man weder gesehen noch gemacht haben.
Aber kostet auch nichts!
Einen gewissen Erholungswert wird der Park wohl für seine Nutzer noch haben.
Stichworte park, moabit, dreckig
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vilmoskörte (06.03.2008)
Der Kleine Tiergarten liegt als schmaler, langgestreckter Park in Moabit, genauer: zwischen Alt-Moabit und Neu-Moabit. Obwohl es den Ortsnamen Neu-Moabit heute nicht mehr gibt, bezeichnete er früher den neueren Teil von Moabit, der nördlich des kleinen Tiergartens liegt, im Gegensatz zur ersten Ansiedlung, die sich südlich des Parks bis zur Spree erstreckte, dem Teil, den der preußische König Friedrich Wilhelm I. Anfang des 18. Jahrhunderts den Hugenotten als Siedlungsgebiet zuwies. Wenigstens der Straßennamen Alt-Moabit ist bis heute erhalten geblieben.
In der anderen Richtung wird der kleine Tiergarten von zwei Kirchen begrenzt: im Osten die schöne Schinkel-Kirche St. Johannis und im Westen die Heilandskirche an der wegen ihrer Länge so berühmten Thusneldaallee. Hinter der Heilandskirche setzt sich der Park fort, wechselt aber seinen Namen zu »Otto-Park«.
Seinem Namen trägt der Park bereits seit 1655. Mit dem Bau von St. Johannis wurde der Park zwischen 1851 und 1853 unter anderem von Peter Joseph Lenné gärtnerisch umgestaltet. Im zweiten Weltkrieg wurde er dann weitgehend zerstört und in den 60er Jahren unter Wilhelm Alverdes, dem Leiter des Gartenbauamts Tiergarten, wiederhergestellt. Neben Spielplätzen und vielen Blumenrabatten befinden sich auch Springbrunnen und Wasserbecken im kleinen Tiergarten, die aber wegen Geldmangels (http://tinyurl.com/24xygx) stillgelegt sind und derzeit ein trauriges Bild abgeben.
Obgleich verkehrsumtost und mit 7 Hektar Fläche recht klein, wird der Park im Sommer gerne genutzt, um sich im Freien aufzuhalten, sich zu sonnen, Ball zu spielen oder einfach nur auf der Wiese unter Bäumen zu sitzen. Die stöckchenwerfenden Hundehalter sind natürlich zu jeder Jahreszeit hier. (6.3.2008)
Stichworte park, moabit, peter joseph lenné, wilhelm alverdes
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heifisch (06.03.2008)
Fast täglich durchquere ich den Thusnelda-Teil des kleinen Tiergarten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. (Männer wüssten jetzt, ob das der Ost-, West-, Nord- oder Südteil ist).
Er ist auf dieser Seite eine Art Treffpunkt für betrunkene Hunde- und Brüllwürfelbesitzer, die auf den Bänken lagern und im Sommer lautstark herumgröhlen.
Vor einigen Jahren noch konnte man abends regelmäßig fette Ratten dabei beobachten, wie sie in den Papierkörben nach Essensresten wühlten. Die Büsche dienten nicht nur den Ratten als Wohnort, dort fühlen sich bis heute auch männliche Pinkler sehr wohl, die hier völlig ungeniert alle 10 Minuten ihr Bier wegbringen.
Erst neulich fiel ich fast vom Rad als mein Blick völlig unvorbereitet auf die herunterhängenden Bauchfettzellen eines wüst geschminkten Transvestiten fiel, der auf einer der Bänke mit hochgerutschter…nunja…sagen wir mal “Kleidung” seinen Rausch ausschlief.
Der Park ist verkommen, da ändern auch die Bemühungen vom Gartenbauamt nichts, das regelmäßig 1-Euro-Jobber mit Harken und Schubkarren durchschickt, um Flaschen, Spritzen und anderen Dreck wegzuräumen.
2 Punkte gebe ich, weil es auf der Seite zum Krankenhaus Moabit deutlich besser aussieht - das ist wohl zu weit für die Säufer.
PS: Es gibt da auch noch diesen merkwürdigen riesigen Stein aus dem Jahr 2000, der an den Bundestag appelliert: “Rettet die Bäume” (Foto).
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