Restaurant & Pizzeria Michelangelo, Saarbrücken
- Kategorien:
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Pizza & Italienische Restaurants Saarbrücken
Restaurant Saarbrücken - Adresse:
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Rathausplatz 6, 1. Stock, 66111 Saarbrücken
0681 372731
- Website:
von herrscholl
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Nauwieserstr 38a, 66111 Saarbrücken
Brunchbox-Lieferservice in Saarbrücken. Kundenzitat: "Super klasse! Gutes Ambiente! Sehr freundliches Personal! Die Boxen sind lecker bestückt! Der Obstsalat ein Traum! Die haben den besten Kaffee und die Pfannkuchen sind eine Sünde wert."
8 Beiträge zu Restaurant & Pizzeria Michelangelo auf Deutsch
Wir haben “leider” unsere Weihnachtsfeier dort verbracht.
Das Ambiente ist wirklich sehr ansprechend und schön, etwas außergewöhnlich und verspielt. Das Essen war auch sehr lecker, ich hatte ein Pastagericht mit Steinpilzen.
Leider war der Service alles andere als überzeugend. Wir wurden nicht empfangen, wir mussten auf den Kellner zugehen. Der erste Blick war mürrisch, dann nahm man uns die Mäntel mit einem freundlichen Lächeln ab und brachte uns zum Tisch. Außer uns waren noch zwei weitere Gesellschaften und ein Pärchen anwesend. Das Restaurant war nicht ausgebucht, zwei Kellner waren für den Service verantwortlich.
Die beiden Kellner waren leider eher selten zu sehen. Man bot uns keinen Aperitif an, wir wurden erst nach Getränken gefragt, als wir die Speisekarten erhielten. Ein bestellter Hausaperitif wurde schlichtweg vergessen, ebenso die zweite Flasche Wasser, die von uns bestellt wurde. Auch als leere Gläser auf dem Tisch standen, wurden wir nicht nach weiteren Getränken gefragt. Den anderen Gästen ging es ganz offensichtlich genauso, auf den Tischen gab es ebenfalls nur leere Gläser. Man fragte uns beim Abräumen der Teller nicht, ob es geschmeckt hat, geschweige denn, ob wir einen Nachttisch möchten.
Wir haben uns dann beim Chef persönlich beschwert. Dieser zuckte nur mit den Achseln, meinte er könne das nicht verstehen und verschwand wieder in der Küche. Der Kellner, welcher für unseren Tisch verantwortlich war, konnte nicht nachvollziehen, warum wir uns beschwert haben und räumte lediglich das vergessene Wasser und den Hausaperitif ein. Allerdings hielt er es nicht für nötig, sich zu entschuldigen. Das gleiche gilt auch für den Chef. Lediglich der zweite Kellner kam nochmals zu unserem Tisch und entschuldigte sich und bat uns einen Prosecco auf Kosten des Hauses an. Diesen lehnten wir nach all dem Frust und Ärger ab.
Es ist wirklich schade, dass der Service dort mehr als ungenügend ist, denn wie schon erwähnt ist das Ambiente, so wie das Essen wirklich sehr gut.
Von außen sah es so nett aus, innen ist es leider eine Kloake. Eigentlich würde ich lieber gar KEINEN STERN geben - der Service war katastrophal, das Essen ging zwar geschmacklich, aber danach hatten meine Begleitung und ich Durchfall und als die Rechnung kam stellte sich heraus, dass die Preise auf der Speisekarte außen nicht mit den Preisen auf der Rechnung übereinstimmten. Wir nahmen "heimlich" nochmal zwei Speisekarten zur Hand uns stellten unterschiedlich Preise fest... Den höheren verlangte man natürlich und wurde auch noch ungehalten, als wir den Kellner darauf ansprachen.
Schwierige Sache: Essen gut. Nettes Personal. Service schrecklich (ausbaufähig).
Beim Eintreten denkt man noch: oh Gott - hätte Frau doch besser das kleine Schwarze angezogen. Macht aber nücht. Denn relativ schnell bemerkt man, dass hier - servicetechnisch - mehr Schein als Sein an der Tagesordnung ist. Dies ging bereits damit los, dass wir ca. 5 Minuten nach Betreten des Restaurants wie bestellt und nicht abgeholt herumstanden bis endlich jemand vom Personal erschienen ist, um uns einen Tisch zu zuweisen.
Jedenfalls haben wir auf unsere Vorspeisen ca. 1h warten müssen (1x Bruscetta, 1x Tomatensuppe und 1 kleiner Salat).
Das Hauptgericht wurde dann nach weiteren 45 Minuten Wartezeit serviert (4x Pizza) !
Sprich, die Person, die keine Vorspeise bestellt hatte, musste 1h45 Minuten auf eine Pizza warten !
Auf freundliche Nachfrage, ob wir denn zwischenzeitlich ein wenig Brot haben könnten, wurde uns zugesichert, das dieses gleich käme....und wenn sie nicht gestorben (in diesem Fall: verhungert) sind, dann warten sie noch heute.
"Super" hat auch der Service in Puncto Tischabräumen funktioniert: die Gäste am Tisch hinter uns waren kurz nach unser Kommen gegangen....deren Tisch wurde während unseres langen Aufenthalts höchstens zu 40% abgeräumt...ein Teller mit Pasta- und Fleischresten sowie ein Brotkorb mit angebissenen Brotstückchen standen also den ganzen Abend herum...macht natürlich einen tollen Eindruck und passt so gar nicht zu dem Image das das Restaurant gerne vermitteln möchte: feudal und nach dem Motto "nobel geht die Welt zugrunde".
Man beachte, das Restaurant war höchstens zu 50% ausgelastet...
Spass hatten wir auch mit der Musik: eine Schleife von Wham's "Last Christmas"... :-)....diese wurde hin und wieder von einem fröhlichen Schnitzelklopfen aus der Küche übertönt. Sprich, wenn der Koch Fleisch klopft, hat das ganze Restaurant was davon :-)...
Das Personal war zwar stets freundlich doch leider absolut unfähig. Trotz unseres freundlichen Nachfragens wann das Essen denn nun endlich serviert werden würde oder, ob wir ein wenig Brot zwischenzeitlich haben könnten, gab es kein "Entschuldigung" oder keinerlei Erklärung für diese Vorstellung....
Fazit: auch wenn das Essen gut ist, hat uns das Michelangelo nicht überzeugt. Zu einem guten Restaurant gehört eben auch (ein guter) Service. Dieser kann hier definitiv nicht geboten werden.
Die Pastagerichte sind einfach göttlich hier. Ich gehe abends gerne mal hin, um einfach einen Teller zu essen, wie man es zu hause nicht hinkriegt, z.B. die Pachero Chefart mit scharfer Meeresfrüchtesauce. Hmmm.
Im Moment gibt es die Pizza unten in dem kitschigen Raum, während die Pizzeria sonst in der ersten Etage war -- hoffentlich schreckt das keine Pizzakunden ab!
Das Menü ist preislich nicht zu schlagen! Einfach Klasse. Dies Restaurant ist wirklich sehr zu empfehlen.
Aus irgendeinem Grund war ich hier bis vor kurzem noch nicht gewesen. Vielleicht hat mich die einmalige Inneneinrichtung abgeschreckt, aber auf jeden Fall hat sie mich auch auf dieses Restaurant aufmerksam werden lassen. Das Dekor ist schon ziemlich gewagt mit weißen geschnitzten Stühlen die kunstvoll bunt und golden bemalt sind.
Wir hatten ein Menü für 30 EUR, was ziemlich gut klang für die vier Gänge (jeder einzelne auswählbar). Um es vorwegzunehmen: alle Gänge waren sehr gut. Die Vorspeisenplatte mit verschiedenen Wurstsorten, Mozzarella und Salat war großartig und erinnerte an Italienurlaub statt an Saarbrücker Innenstadt. Herrlich!
Vor dem Hauptgang gab es ein sehr gutes Kokos-Rum-Sorbet. Ich hatte fast vergessen, daß man Sorbets vor dem Hauptgang essen soll, so viele Restaurants haben diese Tradition schon wegoptimiert. Sehr erfreulich!
Der Hauptgang war ein ordentliches Stück Filet (wir hatten je Schwein und Rind), was ohne Schnickschnack einfach lecker zubereitet war. Als ich nachher anmerkte, daß ich mein Schweinefilet zu durch fand, entschuldigte sich der Ober und meinte etwas resigniert, ja, das sollte auch noch ganz rosa sein, aber die Leute würden sich sonst beschweren. Also bin ich zuversichtlich, daß sie es, wenn ich vorher meine Vorstellung von Schweinefilet an die Küche durchgebe, es mit Begeisterung auf den Punkt garen werden.
Als Wein hatten wir einen sehr leckeren und erstaunlich günstigen Nero d’Avola aus Sizilien. Die Weinkarte ist auch sonst ganz ordentlich sortiert -- hauptsächlich italienisch, versteht sich.
Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.
Nachtrag:
Die Verschußlorbeeren waren gerechtfertigt: beim letzten Besuch war das Fleisch hervorragend, nachdem ich vorher gesagt hatte, daß ich es rosa will.
Gutes italienisches Restaurant im Zentrum von Saarbrücken. Das Essen ist sehr gut, wenn auch nicht auf so hohem Niveau, wie man hier gerne kochen würde. Das Personal ist sehr nett und zuvorkommend.
Wir gehen sehr gerne in die Pizzeria Michelangelo. Die Pizzen sind legendär groß und bis zum Rand belegt (nicht, wie anderswo ;-)) und es schmeckt sehr fein. Immer gibt es einen Gruß aus der Küche. Empfehlenswert !
Um das Rathaus herum prunkt Saarbrücken mit einem neugotischen Sandsteinensemble. Im Eckhaus gegenüber der Johanneskirche befindet sich das Restaurant Michelangelo; ich kenne es nur vom Blick durch die Fenster auf cremeweißen Stuck und goldene Schnörkel.
Mich zieht es eher linker Hand zu dem etwas unscheinbareren Eingang der Pizzeria. Durch die geschnitzte Tür, eine hundert Jahre alte Treppe hoch -- und was für eine! Bitte unbedingt Kopf in den Nacken und die Kronleuchter bewundern! --, und ich bin da.
Die Bel Etage ist genauso groß und hoch wie das Erdgeschoß. Cremeweiß dominiert auch hier, vom appetitlich glänzenden Glattputz bis zur Tischwäsche. Das Licht sieht aus wie durch Jahrzehnte gefiltert; man erwartet Staub, es gibt aber keinen. Eine Delphische Sybille, bunt wie nie, demonstriert wohldosierten Mut zu großformatigem Kitsch; sonst sind die 50er-Jahre-Lüsterlampen und die gewaltigen verhängten Fenster Schmuck genug.
Meist -- nicht immer -- gibt es einen Küchengruß: hausgebackenes Weißbrot mit Tomatencreme, würzig und scharf. In der Küche wirkt mindestens eine italienische Mamma; der Kellner mit den dunklen Augenringen trägt Anzug und spricht jüngere Frauen murmelnd mit “Principessa” an.
Sonst scheint er vor allem zu warten, worauf auch immer, wandert hin und her und wechselt ab und zu ein Wort mit den Leuten in der Küche. Und dann bringt er die, wie ich finde, beste Pizza der Innenstadt: frisch aus dem Steinofen, knusprig dünn der Boden, der Belag sparsam, nicht zu suppig. Und riesengroß.
Die Pizza gibt es unter zehn Euro; Rathauspanorama, Stoffservietten und die streunende Aufmerksamkeit des melancholischen Kellners bekomme ich gratis dazu.
(Nachtisch ist Glückssache; ich hatte hier schon gelatinestarrende Pannacottablöcke mit Kaba-Krümeln, aber auch aufwendig dekorierte, duftige Dessertvariationen.)
Auf dem Rückweg über die leise knarrende Prunktreppe nach unten (Kopf im Nacken!) stelle ich mir vor: Nachher, nach Geschäftsschluß, löscht der Kellner die Lichter und riegelt von innen zu. Dann setzt er sich auf einen mondbeschienenen Platz und wird eins mit dem Hintergrund… Und wenn ich nächstes Mal herkomme, morgen oder in einer Woche, ist alles wie immer. Zumindest hoffe ich das sehr.
Lakritze Ich fürchte, sie haben “meinen” Kellner abgeschafft. Die letzten vier Mal war ein anderer da, freundlich und effizient … Freundlich!! Ich bin ein bißchen entsetzt.
8 Januar 2009
unphew War Mitte 2009 mehrmals dort - besagter Kellner (der Chef?) ist großartig. Auch sonst einiges gut.
10 November 2010
Deutsch





