Personenaufzug Bad Schandau-Ostrau, Bad Schandau
- Kategorie:
- Denkmäler & Gedenkstätten Bad Schandau
- Adresse:
-
Rudolf-Sendig-Str., An der Bundesstrasse 172, 01814 Bad Schandau
0 035022 42500
- Geöffnet:
-
Fahrzeiten: April 9.00 – 18.00 Uhr
Mai – Sept 9.00 – 19.00 Uhr
Okt 9.00 – 18.00 Uhr
November – März 9.00 – 17.00 Uhr
Montag geschlossen
- Mehr Details:
-
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8 Beiträge zu Personenaufzug Bad Schandau-Ostrau auf Deutsch
Ist jetzt wieder sehr schön geworden! kann ich jedem Urlauber nur empfehlen, das Luchsgehege ist sehr schön. Leider gibt es nicht mehr Tiere, wie früher mit Bären bzw. Waschbären etc.
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Was soll ich sagen? Einfach nur Klasse. Optisch von Weitem schon eine Augenweide, hat man von oben einen tollen Blick.
Und kann dort oben Luchse beobachten (!) und sich die wunderschöne, alte Sendig-Siedlung Ostrau anschauen.
Ein erstklassiger Ausflugstipp für jedes Alter.
Endlich mal entspanntes Aufzugfahren - auch für Klaustrophobiker geeignet (Glasfront mit Blick über die Elbe, Vertrauen einflößender Fahrer, wnige Mitfahrer). Und der Blick lohnt die Fahrt auf jeden Fall.
Das beste ist vor kurzem wurde der Fahrstuhl Restauriert
und strahlt nun in neuem glanz!
Der Fahrstuhl in Bad Schandau ist auf jeden
Fall einen Ausflug wert!
Für Wenig Geld einmal 50 Meter an den Sandsteinklippen von Bad Schandau hinauf Fahren und den Blick Genießen.
Es ist ein Erlebnis für Jung und Alt.
Der Personenaufzug ist eine der besten Ideen in der Region. Steiler Felsen! Wie kommt schnell vom Hotel Lindenhaf zur Ostrauer Höhe. Ganz einfach. Mit dem Aufzug. Zur Zeit ist er eingerüstet und wird wieder sehr schön gestaltet. Aber wird weiterhin betrieben. Übrigens der Aufzug wurde von einem Hotelier, Rudolph Sendig, vor mehr als 120 Jahren gebaut, weil er mit seinem Hotel in Bad Schzandau räumlich nicht mehr expandieren konnte. So hat er auf der Anhöhe, die Ostrauer Höhe, weitere Hotelgebäude und Ferienhäuser errichtet. Damit die Gäste und Besucher sehr schnell und bequem auf die Anhöhe kamen, liess er diesen Aufzug bauen, der zwischenzeitlich unter Denkmal steht. Jetzt gehört dieser Aufzug der Gemeinde Bad Schandau.
Wenn es darum geht, den Tourismus in der Sächsischen Schweiz und insbesondere in Bad Schandau fortzuentwickeln, sollte man meinen, dass zunächst jede Idee ohne Vorbehalte einer grundsätzlichen Diskussion zugänglich ist.
Innovationsmanagement ist gefragt. Wer aber ist für das Management von Innovationen in unserer Region zuständig?
Sind es die Bürgermeister, die touristischen Leistungsträger, ein Regionalmanager der Wirtschaftsförderung oder gar Verbandstouristiker?
Allein schon bei dieser Fragestellung der Zuständigkeit für eine ganze touristische Region müssen wir feststellen, dass dieses Thema nicht nur heute aktuell ist, sondern auch vor mehr als 100 Jahren.
Denn genau vor diesen Fragen stand auch damals der Hotelier Rudolph Sendig.
Innovationsnetzwerke und zentrale Denkfabriken fehlten damals wie heute.
Aber Innovation bedeutet immer, dass etwas Neues, bisher noch nicht Dagewesenes geschaffen werden soll.
Der Aufzug in Bad Schandau
Der Bau des Aufzuges in Bad Schandau ist untrennbar verbunden mit dem Aufschwung des Tourismus beginnend ab 1837, als die Dampfschifffahrt auf der Elbe eröffnet wurde. Bereits ab 1851 fuhr die Eisenbahn auf der Strecke Dresden - Prag durch das romantische Elbtal, obwohl damals führende Ärzte in Deutschland die Eisenbahnfahrt wegen der sehr hohen Geschwindigkeit für gesundheitsschädlich hielten.
Als im Jahr 1880 der Hotelier Rudolf Sendig mit dem Bau seiner Villa Quisisana in Bad Schandau begann und dem weiteren Ausbau von zusätzlichen Hotelanlagen im engen Elbtal natürliche Grenzen gesetzt waren, sprang der private Ideen- und Innovationsmotor eine rührigen Hoteliers an.
Der einzige Ausweg war eine Bebauung der Hochflächen des Gebietes Neuschandau-Ostrau. Damals wie heute waren solche innovativen Ideen von Befürwortern und Gegnern gleichermassen heiss umkämpft.
Letztendlich finanzierte Sendig die Erschließung dieses Gebietes und den Bau des Aufzuges vollständig aus eigenen Mitteln. Die Errichtung einer Seilbahn war angesichts der damaligen technischen Möglichkeiten ausgeschlossen. Würde heute ein solches Bauvorhaben in der Sächsischen Schweiz realisierbar sein?
Wie dem auch sei, wenn in der heutigen Zeit in Königstein die Errichtung einer Seilbahn vom Ort Königstein zur Festung Königstein ernsthaft diskutiert wird, dann ist diese Idee sicherlich eine innovative Idee und diese kann man nur befürworten.
Gleichwohl sind wir der Meinung, dass diese Idee ein wenig zu kurz gedacht ist? Es geht nicht darum, dass Transportproblem von der Stadtmiite Königstein zur Festung Königstein zu lösen, sondern darum das Erforderliche mit einem Zusatznutzen, nämlich einem Erlebnischarakter zu versehen.
Wenn man schon die technischen Möglichkeiten hat bzw. schaffen wird, dann sollte eine Erlebnis-Seilbahn von der Festung Königstein aus über das Panorama des Bielatals am Pfaffenstein /Barbarine vorbei bis zur Anhöhe zwischen dem Gohrischstein und Papststein führen. Und wenn dann zwischen den normalen Seilbahnkabinen auch noch anders aussehende Transportmittel auf der Seilbahnstrecke für Erlebnishungrige eingesetzt werden, dann steht auch die Rentabilität einer solchen Investition. Wie so etwas aussehen könnte, haben die Sächsischen Tourismusmanager anlässlich ihrer Studienreise bei den Tiroler Kollegen bestaunen dürfen. Schaeun Sie sich mal an, was es heisst eine Region nachhaltig zu inszenieren:
( http://www.serfaus-fiss-ladis.at/winter/sport/flieger/fli... )
Das wäre ein wirklich innovativer Entwicklungsvorschlag für die Region insgesamt.
Um die Attraktivität des Seilbahnprojektes und des lokalen Bereiches zu ergänzen und nachhaltig zu festigen, könnte in dem beschaulichen Papstdorf bis nach Reinhardsdorf, Fläche ist genug vorhanden, Europas größter Mountainbike-Park , mit Wettkampfarena für internationale Veranstaltungen, geschaffen oder ein Sommerfunpark a la Servaus-Fiss etabliert werden.
Hoch lebe das Mühlenviertel der Sächsischen Schweiz!
Die Röllig-Mühle im Krippengrund wäre ein weiterer Ansatz, das vom Verfall bedrohte Denkmalensemble, historische Attraktionen zu schaffen. Hier könnte sich der ansonsten sehr agile Tourismusverband Sächsische Schweiz mit der Gründung eines Rettungsvereins Röllig-Mühle und der Entwicklung eines Nutzungskonzeptes in die vorderste Front der Regionalentwicklung stellen. Eine Ölmühle und Bio-Kornmühle, Glasbläser, ein Lehmbackofen für typisch handwerkliches Biobrot, zu dem selbst gebrautes Bier im Röllig-Krug angeboten wird. Das Ganze über Interreg oder EFRA-Programme unter Mithilfe prominenter Unterstützer, dürfte mittelfristig doch zu schaffen sein. Oder wo liegt das problem?
Entwicklung des Wassertourismus auf und an der Elbe?
Gibt es einen Wassertourismus? Welche wirklichen Attraktionen am und auf dem Wasser haben wir? Soll die Elbedampfschifffahrt das Einzige sein? Nein, halt, es gibt ja auch noch Kanu aktiv in Königstein und in Wehlen ebenfalls hervorragende Wassertouristiker! Beide stellen jeweils ein kleines touristische Unternehmen mit persdönlicher Betreuung dar.
Eine kleine Marina von der aus historische Gondeln im Stile August des Starken Flussabwärts bis nach Pillnitz fahren oder jährlich 4-5 deutsche und internationale Wettbewerbe von Drachenbootrennen veranstaltet werden, dass würden wir uns wünschen. Vielleicht gibt es ja Leute, die sich genau dafür interessieren, dann schreibt mir einfach was in qype.
Luminale oder was man mit Licht alles machen kann!
Und gerade vor Königstein würde sich eine in prächtigen Farben durch Lichtinstallationen illuminierte Elbe als Glanzlicht darstellen. Stellen Sie sich vor, der Blick von der Festung Königstein auf die prächtig beleuchtete Elbe. Lichtkünstler gibt es genug. Schauen Sie mal unter dem Begriff "Luminale 2008" auf die prächtigen Bilder von Frankfurt am Main.
( bei: http://www.flickr.com/photos/travel_aficionado/sets/72157... )
( http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp... )
Zitat: "Die Luminale ist ein internationales Festival der Licht-Kultur, das alle zwei Jahre stattfindet. Die neuesten Trends „interaktive Architektur“ und „Urban Screening“ sind in diesem Jahr die Schwerpunktthemen der "Biennale der Lichtkultur". In der Kombination von Luminale und Light+Building bietet Frankfurt am Main sechs Tage lang ein umfassendes Programm zu den Themen des Licht-Designs, der High-End-Architektur und des kulturellen Umgangs mit Licht. Die Luminale ist dabei eine Plattform der Architekten, Designer, Stadtplaner und Künstler, die hier neue Arbeiten der versammelten internationalen Öffentlichkeit zeigen können."
Und da die Wasserkraft auch ein kleines Turbinenrädchen antreiben würde, wäre auch der erforderliche Strombedarf für die Lichtkonzeption und für die Pumpen, die die grandiosen Wasserfontänen in den Himmel treiben, konzeptionell schon gesichert.
Es ist das Wahrzeichen von Bad Schandau, direkt an der Bundesstrasse 172 gelegen steht der Personenaufzug der uns auf die Höhe der Sendig-Villen in Ostrau bringt. Von hieraus hat man einen schönen Blick auf das Elbtal und Ostrauer Scheibe und die damit zu verbindenden reizvollen Partien des Schrammsteingebietes.
Der freistehende, 50 m hohe Turm, ist in solider Bauart aus Stahl errichtet und durch eine 35 m lange, 3 m breite Brücke mit dem Waldweg verbunden. Herr Rudolf Sendig - Hotelier in Schandau - hatte sich mit der Anlage des elektrischen Fahrstuhles die Aufgabe gestellt, dem Publikum den Besuch seiner Anlagen, d. h. der Sendig-Villen in Ostrau, zu erleichtern.
Der Elektroaufzug ist seit 1954 als Technisches Denkmal geschützt, die Stahlkonstruktion des Turmes wurde von der bekannten Firma Kelle und Hildebrand aufgestellt.
Der Personen-Aufzug verbindet seit 1904 auf kürzestem Weg die Stadt mit dem Ortsteil Ostrau.
In 2008 steht die Sanierung des Wahrzeichens von Bad Schandau, dem stählernen, mehr als 100 Jahre alten Personenaufzug an.
Fahrpreise: Einzelfahrt Hin/Rückfahrt
Erwachsene 1,50 € - 2,50 €




