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curacao (21.04.2008)
Für einen verregneten Sonntag lohnt es sich für Daddy allemal. Vieles ist richtig interessant und auch sehr lehrreich. Also wirklich einige Highlights, wobei manchen Stationen die letzte Perfektion fehlt. Ich denke unsere halbwüchsigen Monster lernen dabei allemal mehr, als an einem Nachmittag bei ICQ und Playstation.
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sylence (09.03.2008)
Das Museum bietet nicht nur Kindern vieles zum Entdecken. Eingeteilt ist es in verschiedene interaktive Bereiche:
„Die Geheimnisse der Bilder“
„Selbermachen“
„Entdecke die Welt der Tiere“
„Die Welt und ich“
„Der Garten“
Zusätzlich werden regelmäßig Sonderausstellungen angeboten. (Zur Zeit: Von der Wiese auf den Teller.)
In den einzelnen Bereichen kann man spielerisch entdecken, wie die Welt funktioniert. Entstehung von Bildern, Farben und Tönen, Wasserkreislauf, Ameisenleben sowie verschiedene Tier-/Insektenarten und deren Eigenschaften kennen lernen usw.
Am besten gefallen haben mir folgende Stationen:
Eine Schachtel herstellen
Am Computer kann man eine Form auswählen, die Größe festlegen und die Form dann über ein Schneidegerät herstellen lassen. Der komplette Prozess ist einsehbar; so sieht man, wie die Schneide- und Falzwerkzeuge der Maschine den Papierbogen bearbeiten und am Schluss kann man seine Schachtel Falten. Noch ein Plus: man kann seinen Namen auf die Schachtel drucken lassen und auch zusätzlich an einem anderen Computer ein Beschriftungsetikett fertigen.
Das Leben der Ameisen
In einem Glaskasten lebt eine riesige Ameisenkolonie. Diese kann man nicht nur von außen betrachten, sondern es besteht die Möglichkeit, in den Hügel “hinein” zu kriechen, wo man dann die Ameisengänge besichtigen kann. (In den Gang passt man auch als Erwachsener.)
Lustig: Es gibt ein kleines Spiel, in dem man Ameisenspezifische Fragen beantworten muss. Dabei begleitet man eine Ameise auf ihrem Weg durch den Wald zur Ameisenkolonie.
Gen-Vergleich
Auf einer der letzten Stationen kann man sein Erbgut mit dem anderer Besucher vergleichen. An verschiedenen Stationen gibt man Haar-, Augenfarbe, Geschlecht und anderes an (die Informationen werden anhand einer Nummerierung auf einem Zylinder in eine Reihe geschoben). Am Ende gibt man die Ergebnisse in einen Computer ein, der sie mit den Angaben anderer Besucher vergleicht.
Die Sonderausstellung war eher was für Erwachsene.
Fazit
Das Museum ist schön, man kann viel erleben. Das Konzept wird als “einzigartig” angepriesen, ist es aber meiner Meinung nach nicht wirklich: Das Dialog-Museum in Frankfurt und der Turm der Sinne in Nürnberg sind auf ähnlichen Ideen aufgebaut, der Schwerpunkt liegt jedoch auf anderen Themenbereichen und die Zielgruppe ist ein wenig älter angesetzt.
Tipp
Auch am Wochenende kann man hier hingehen, vorzugsweise jedoch am Vormittag. Ab ca. 14-15 Uhr wird es richtig voll und man muss wesentlich mehr Zeit einplanen, da an den einzelnen Stationen großen Gedrängel herrscht.
Stichworte kinder, museum, mitmachen, spielerisch, interaktiv
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