Adresse: Ackerstraße 149, 10115 Berlin
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Martinius (23.07.2008)
Die offensichtlichen Schwierigkeiten mit der Orga beim Beginn, was ja nachvollziehbar ist, sind behoben. Die Café- und Schokoladengetränke sind absolute Spitzenklasse. Dort wird auch “Fair gehandeltes” feilgeboten. Das Ambiente ist wohl Geschmacksache, mir jedenfalls sagt es sehr zu. Ein absolutes Muss ist die selbstgemachte Ackertorte! Lecker ist das schwer untertrieben!
Die Bedienung war äußerst zuvorkommend, familiär und freundlich. Ich fühle mich da pudel… nee schokoladenwohl! Schade, dass es hier keine 6 Sterne gibt!
Stichworte kuchen, kult, mitte, torten, schokolade, trüffel
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lepalmier (31.05.2008)
Schon das unscheinbare DinA4 Blatt im Fenster der Ackerstraße 149 hat mich vor einiger Zeit neugierig gemacht. „Hier entsteht demnächst ein Schokoladen-Café” war dort sinngemäß zu lesen und nur wenig später öffnete tatsächlich ein sehr geschmackvoll eingerichteter und liebevoll dekorierter Schokoladen (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen und legendären Kultur-Live-Café-Kneipe am anderen Ende der Ackerstraße).
Es ist irgendwie eher ein Geschäft samt hauseigenener Manufaktur, denn ein Café geworden, dafür fehlt es dann doch etwas an Mobiliar. Lediglich zweieinhalb Stehtische mit einigen Hockern und eine in die Regale eingelassenen Sitznische (der am meisten umkämpfte Platz!) laden zum Verweilen ein, aber das mit Nachdruck. Also verweilen wir und bestellen einen Latte Macchiato und eine Trinkschokolade und bewundern die Ackertorte und ihre sahnigen Schwestern, den hausgemachten Schokladenbruch und die feinen Pralinées in der Auslage. Ich stöbere in den Regalen und entdecke Köstlichkeiten von Domori, von der Berliner Borkenschokoladen-Institution Erich Hamann und viele weitere Sorten. Das Sortiment ist bei weitem nicht so umfangreich, wie es ein Holger in’t Veld zusammengetragen hat aber doch fein selektiert und geschmackvoll präsentiert.
Der Mann hinter dem Verkauftresen, den ich für den Besitzer halte, ist noch etwas ungeübt im Umgang mit seiner Macchina Caffe, der Kasse und einem Ansturm von mehr als fünf Kunden, was er aber mit einer charmanten Tranquilité geschickt zu vertuschen weiß, außerdem verbreiten die Gäste an diesem Sonntag, die scheinbar alle aus dem Kiez kommen, sich untereinander kennen und sich freundlich und ausgiebig mit Küsschen begrüßen, eine Wohlfühlstimmung in der man sehr gerne wartet. Mein Kaffee ist durchaus gut, aber die Trinkschokolade enttäuscht uns für einen Schokoladen doch ein wenig, zumal wir einige Tage zuvor im Prager Café Louvre (Artikel folgt) eine der wunderbarsten flüssigen Schokoladen überhaupt verköstigt haben. Die hier war zwar auch lecker, aber hatte eben nicht die wunderbar dickflüssige Konsistenz und das schwere Kakaoaroma, wie wir es erwartet hätten (wir verwöhnten Gören, wir ;-)).
Aber restlos überzeugen kann uns das, was „Schneiders Schokoladen” ja ausmachen soll, nämlich die hauseigenen Kreationen, die wir mit auf den Heimweg nehmen. Eine feine Selektion an Pralinées haben wir uns da gegönnt und schon beim ersten Bissen in die Balsamico Trüffel stößt meine Freundin ein euphorisch erregtes „Mhhhhhhh” aus und als sie mir die halbe Trüffel weiterreicht, weiß ich sofort was sie meint. Diese Kombination aus Schokolade und feinem Balsamico Essig ist ein MUSS für alle, die auf interessante Geschmackserlebnisse stehen und auch ungewöhnliche Zusammenstellungen abseits der inzwischen obligatorischen Chili-Schokolade nicht scheuen. Auch die Vanille-Eierlikör-Trüffel und die Marzipanvarianten sind vorzüglich und führten gleich heute zu einem Folgekauf … und beim nächsten Mal, wird dann der Schokobruch weiße Schokolade/Pistazie und Bitterschokolade/Pfirsich probiert!
Stichworte mitte, torten, schokolade, trüffel, tranquilité, pralinées, ackerstraße
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weissenonne (24.03.2008)
Ich war immer neugierig auf die Eröffnung des Ladens. Wohne und arbeite schräg gegenüber als Grafikdesignerin und Illustratorin. Wie wird er aussehen und vor allem, wie wird er heißen. Als Grafikerin habe ich mich natürlich gleich um die Ausführung des CI`s beworben. Da leider keine Antwort auf meine Bewerbung kam, ging ich einfach persönlich vorbei und wurde gleich nett empfangen und durch den ganzen noch im Rohbau befindlichen Laden geführt. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, bei dem was alles dort zu sehen und zu kaufen sein wird. Leider verließ ich den Laden mit einer Absage. Sie hätten wohl schon einen Grafiker der alles macht.
Nach mehreren Wochen öffnete der Laden und meine Neugier war gestillt. Schön von innen, aber leider für mein Empfinden wurde gänzlich das Äußere vernachlässigt. Kein schöner Name ziert den Eingang, statt Schneiders Schokoladen wie hier erwähnt, steht über dem Eingang nicht gerade optimal und ansprechend gesetzt -Schokoladen und Torten-. Ich war ein wenig enttäuscht. Aber vielleicht ist ja alles noch provisorisch und das CI wird kommen.
Viel Erfolg wünscht die weisse nonne
Stichworte torten, schokolade, pralinen, cafè
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RegineH (13.03.2008)
Dem gelungenen Bericht von lepalmier lässt sich nur schwer etwas hinzufügen, ich versuche es gar nicht erst, sondern sage einfach nur: “So ist es.”
Weisse Schoko-Pistazie kann ich empfehlen, die 4 Sorten Trüffel, die ich erstand, lächeln mich schon an, fehlt nur noch eine Tasse ordentlicher Espresso …
Nachdem ich nun einen halben Tag lüstern um die Balsamico-Spezialität herumgeschlichen bin, kann ich nunmehr bestätigen: “lepalmier, Deine Freundin hat einen guten Geschmack!”
Stichworte lecker, freundlich, mitte, kaffee, torten, berlin, schokolade, trüffel, balsamico, pralinées
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