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Kompliment Serviervorschlag (12.03.2008) 3

Die Online-Frankierung ist angesichts der meist sehr langen Schlangen in den Postämtern eine feine Sache. Man kann sich seinen Paketschein selbst erstellen und ausdrucken und das Paket dann entweder an einer DHL-Packstation abgeben oder in einer Post-Filiale. Neuerdings gibt es auch Paketboxen, die wie ein Briefkasten für Pakete funktioneren. Die habe ich allerdings noch nicht benutzt, weil man für Pakete (die ja versichert sind) KEINEN Beleg erhält und ich keine Lust auf Diskussionen mit DHL hätte, wenn ein Paket mal verloren geht. Schließlich kann man ohne Beleg nicht wirklich nachweisen, dass man das Paket tatsächlich abgegeben hat.
Vor allen Dingen als Packstation-Kunde finde ich die Online-Frankierung weitaus komfortabler, als eine Paketmarke an der Packstation zu kaufen. Denn irgendwie haben die Packstation-Konzeptioner vergessen, Ablagemöglichkeiten für Pakete und Portemonnaie an der Packstation einzuplanen, und wenn man noch keine Paketmarke hat, bedeutet dies:

Paket(e) ablegen (bei Regen problematisch!),
Packstation-Karte einführen,
Geheimnummer eingeben,
Karte entnehmen,
Adresse per Tastatur eingeben,
EC-Karte einführen,
Geheimnummer eingeben,
Karte entnehmen,
Paketkarte entnehmen.

Will man mehrere Pakete versenden, besteht an der Pakstation keine Möglichkeit, gleich mehrere Paketmarken zu ordern (was praktisch wäre, gleich fürs nächste Mal welche zuhause zu haben - man kann die Adresse ja auch per Hand eintragen), so dass man das Paketmarken-Procedere mehrmals wiederholen muss.

Viele Gründe für die Benutzung der Online-Frankierung.

Was mir allerdings kolossal auf den Geist ging war die Tatsache, dass ich kürzlich, als ich eine Online-Paketmarke oderte, wenige Minuten später den Newsletter “Deutsche Post World Net veröffentlicht Geschäftszahlen 2007” erhielt, obwohl mich die Geschäftszahlen der Post nicht die Bohne interessieren und ich das Kästchen “Newsletter bestellen” deshalb definitiv nicht angeklickt hatte. Ich bestellte also den Newsletter ab und schrieb parallel eine Mail, dass ich diesen Newsletter nie bestellt habe und es als unseriös und lästig empfinde, meine email-Adresse (die ich beim Kauf der Paketmarke angeben muss) für Werbemails zu missbrauchen.

Darauf habe ich keine Antwort erhalten. Ich frage mich also, ob ich zukünftig tatsächlich nach jedem Online-Paketmarken-Kauf den Newsletter, den ich nie bestelle, aktiv abbestellen muss.

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