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Kompliment Niclas Grabowski (10.07.2008) 5

Carmen haben meine Begleiterin und ich hier gesehen. Ganz spontan übrigens. Eine gute Stunde vor Beginn der Aufführung haben wir direkt an der Arena noch Karten bekommen. Man brauchte nicht auf den Schwarzmarkt auszuweichen, es gibt ein kleines Büro gegenüber der Arena, wo man die Karten erhält. Die Aufführung war schön und wirklich groß. Unglaublich viele Akteure auf der Bühne. Die Akustik stimmt hier auch auf den oberen Rängen. Schön war auch zu sehen, dass sich die Zuschauer hier im Gegensatz zu Berlin auch etwas Mühe geben, wenn es um ein feierliches Outfit für den Abend geht. So viele schöne Roben habe ich selten auf einer Veranstaltung gesehen.

Neben der Oper und dem feierlich gestimmten Publikum ist es ein besonderer Reiz, dass die Arena in Verona ein Relikt aus der Antike ist, welches heute noch in Betrieb ist. Wenn man sich um die Arena herum bewegt oder in der Arena, merkt man, dass die Stadt ein Beispiel für die Kontinuität der Kultur auf dem europäischen Kontinent ist. Und man hat das Gefühl, dass wir noch heute mit unserer Hochkultur auf dem aufbauen, was vor zweitausend Jahren von unseren Vorfahren geschaffen worden ist.

Einen kleinen Nachteil will ich aber auch nicht verschweigen. Wenn es Wind gibt, beeinflusst das sowohl die Akustik als auch das Temperaturempfinden der Zuschauer. Nicht nur meine Begleiterin sondern auch einige der anderen Damen in schönen, tief ausgeschnittenen Kleidern hatten hier gegen Ende des Abends etwas zu leiden.

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Gad

Kompliment Gad (30.06.2008) 5

Ich war eigentlich kein Opernfan! Als ein Kollege erfuhr das ich an den Gardasee fahre, riet er mir “Geh zu den Festspielen in die Arena di Verona!”. Ich hatte davon gelesen, aber keine Lust 5-7 Stunden auf harten Steinstufen in der glühenden Sonne zu sitzen. Er ließ nicht locker, gute 20 Minuten erwiderte er auf jeden meiner Einwände nur “Geh da hin!!!”. Und heute bin ich froh auf ihn gehört zu haben. Auch wenn man keine Opern mag, sollte man eine Aufführung in der Arena di Verona wenigstens einmal erlebt haben.

Das Ambiente ist, wie schon beschrieben, traumhaft. Wenn die Sonne langsam untergeht, sich die Ränge langsam füllen und man von oben insbesondere die Damen in den feinen Abendkleidern beim Einmarsch in die Arena beobachten kann. Ein grandioses Schauspiel.

Ich habe nie oben auf den Steinen gesessen, sondern immer auf den nummerierten Plätzen. Auch wenn das “richtige” Opernfeeling nur ganz oben zu spüren sein soll. Leider ist es ein Trugschluss zu glauben das die nummerierten Sitze aus Stahl in irgendeiner Form bequem sind. Ob mit oder ohne Kissen (für 5€ leihen oder besser selbst mitbringen), es ist eng, hart, unbequem und man hat keinen Platz für die Füße. Die Economy Class der Lufthansa erscheint einem wie “unendliche Weiten” im Vergleich. Aber ich war jetzt 4 Mal in der Arena und werde sicher wieder hin gehen. Die Sitze nimmt man einfach in Kauf für dieses Erlebnis.

Die Italiener ziehen im großen Familien-Clan, bepackt wie die Maulesel mit Wasser, Wein, Schinken, Käse und allerlei Leckereien, auf die oberen Ränge und verkürzen sich die Wartezeit mit den Genüssen der Region! Und wenn man Glück hat sind ein paar italienische Herren im Publikum die schon vor Beginn und nach dem Genuss von ein, zwei leichten Roten beginnen Arien zu schmettern. Auch hier gab es begeisterten Szenenapplaus!

Wahre Opernfans rümpfen zwar über die Aufführungen in Verona die Nase, aber ich kann nur sagen ich war jedesmal begeistert!

Jeder erhält am Eingang eine kleine Kerze und wenn die Sonne untergegangen ist, kurz bevor die Aufführung beginnt, wird man vom Sprecher aufgefordert die Kerzen zu entzünden. Auch dieser Anblick erzeugte Schauer auf meinem Rücken.

Anfängern und Nicht-Opern-Fans kann ich als “Einstiegsdroge” Verdis “Nabucco” empfehlen. Leichte Kost zum Einstieg und der “Gefangenenchor” mit 200 Sängern auf der riesigen Bühne erzeugt garantiert Gänsehaut. Unglaublich schön. Es gab “standing Ovations” und der Dirigent ließ ihn drei Mal wiederholen. Und jedes Mal wieder Gänsehaut pur!

Die Akustik ist super und wie bereits erwähnt werden keine Mikrofone oder Verstärker benutzt.

Allerdings kann die traumhafte Akustik leicht zum Albtraum werden. Jeder Huster irgendwo in der Arena klingt als würde der direkte Nachbar gerade an offener TB sterben. Und so nach 10-15 Minuten habe ich fast nichts anderes mehr wahr genommen als Husten. Ich habe eine Weile gebraucht, um dies zu unterdrücken und mich wieder auf die Aufführung konzentrieren zu können!

Ich kann jedem nur raten, wenn man im Sommer in der Nähe von Verona ist, unbedingt in die Arena gehen! Auch wenn man keine Opern mag. Dies ist ein so grandioses Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte! Ich bin seit dem ersten Mal süchtig!

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Kompliment chiemgauerandy (20.05.2008) 5

Im Juli besuchten wir die Arena zu Verona für eine Opernaufführung. Obwohl es ja von uns aus gar nicht so weit ist, das erste mal für mich. So viel hatte ich schon gehört und war gespannt wie ein Flitzebogen. Die Arena ist sicher einer der großartigsten Aufführungsorte überhaupt. Es ist beeindruckend, Gast und Zuschauer in einem Gebäude zu sein, in dem die Menschenmengen schon vor zwei Tausend Jahren Spektakel verfolgten und wie perfekt dieses Gebäude Akustik und Optik unterstützt, so dass man auch im hintersten Winkel alles ohne Anstrengung verfolgen kann. Und die Opern finden heute noch für bis zu 20.000 Menschen ganz ohne unterstützende Mikrofontechnik und Verstärkung statt! Was die ollen Römer schon alles konnten!

Es gibt drei Kategorien von Karten: die teueren unten, die mittelteueren auf den Unteren Steinstufen mit numerierten Plätzen und die billigeren auf den oberen Steinstufen. Wir versuchten die billigeren Karten für die Steinstufen oben. Wir waren gespannt, ob das gut gehen sollte, da man oft hörte, da sei es eng und laut und man müsse für passable Plätze stundenlang anstehen. Am Samstag war es dann so heiß, dass wir definitiv nicht anstehen wollten und bis eine halbe Stunde vor Beginn lieber in einer klimatisierten Weinbar blieben (Tagsüber 37 Grad, um 21 Uhr immer noch 30). Wir kamen aber vollkommen entspannt rein, bekamen einen schönen Platz, und der Kessel der Arena war erstaunlich wenig aufgeheizt. Es war angenehm still, wir hörten alles super und sahen alles. Es war einfach nur schön. Ab und zu ein laues Lüftchen und die Sterne am Himmel.

Gegeben wurde La Boheme von Puccini. Die Musik war wirklich toll. Das Bühnenbild wirkte auf dem ersten Blick etwas zu modern, war aber doch sehr gut, da für die verschiedenen Akte verwandlungsfähig. Für die Arena ist vielleicht La Boheme eine zu stille Oper, kein Spektakel wie Aida. Trotzdem war es einfach ein superschönes Erlebnis. Gottseidank ist es nicht sooo weit nach Verona, denn ich war dort sicher nicht das letzte mal….

Tipp für die Steinstufen oben: unbedingt Sitzkissen mitbringen (kann man aber zur Not auch drinnen ausleihen).

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Kompliment Felidae_ (20.05.2008) 4

Die Arena die Verona; als ich als Schülerin zur Abschlussfahrt in Verona war und nur dran vorbei gescheucht wurde, wollte ich diesmal in Ruhe die Arena von innen besichtigen. In unserem Reiseführer stand ein schöner Artikel darüber, dass es sehr sehenswert ist. Also los!

Wir haben den Eintritt bezahlt und der erste Eindruck des langen Ganges war schön überwältigend… leider gings hinter der Kurve doch nicht weiter. Na gut, wir sind dann in die andere Richtung und dann gings da auch nicht weiter… na ja ok, gehen wir durch den Quergang und gehen dort ringsrum. Aber da wars auch bald zu Ende. Ich kam mir schon vor wie ein Hamster im Laufrad. Wir sind dann hoch gegangen in die Arena, aber durch die Bauarbeiten und die Plastiksitze kam da für mich nicht das Gefühl eines romantischen Mittelalters auf. Ich war ein wenig gefrustet geb ich zu. Dann hab ich krampfhaft irgendwas interessantes zum ansehen gesucht. Irgendwo hab ich auch dann noch Schautafeln gesehen. Leider nicht in deutsch. Aber man ist ja auch der englischen Sprache soweit mächtig. Es ging um den geschichtlichen Hintergrund und was ich im groben Zusammenhang verstanden hab fand ich schon interessant.

Bevor wir die Arena verlassen wollten, wollte ich noch wie immer ein stilles Örtchen aufsuchen. Und ich muss schon sagen; bei den Eintrittspreisen - auch, wenn das WC selbst nichts kostet (wär ja noch schöner gewesen) - hätte es gepflegter sein können! Es hat ekelhaft nach Urin gestunken und wie es in Damentoiletten so oft üblich ist, ist der Schweinestall dort am größten. Toilettenpapier auf dem Boden und gewisse Feuchtigkeit. Aber immerhin gabs eine Toilette und kein Loch im Boden. Da war ich inzwischen ja schon froh!

Ich werd wohl nie verstehen, warum man eine Toilette nicht so hinterlässt wie man sie vorgefunden hat und ich glaube am Tagesanfang wars dort bestimmt sauber. Einer fängt an, saut rum und der nächste mag natürlich nicht den Dreck des letzten weg machen. Je mehr Dreck umso weniger kümmerts einen, wenn mehr dazu kommt. Ladies, ein Aufruf: Hinterlasst eine Toilette sauber, wenn ihr sie sauber vorgefunden habt! Das ist nicht zu viel verlangt.

Für mich gäbe die Arena nur 3 Punkte, denn der Eintrittspreis ist für das gebotene zu hoch und die Toiletten sind eine Überwindung.

Allerdings bekommt die Arena von mir einen großen Pluspunkt aus dem Shop der Arna. Dort kann man natürlich Postkarten und diversen Kitsch kaufen. Alles auf Arena und/oder Julia und Romeo geschnitten. Aber dort kann man auch Stadtpläne kaufen und wir haben bei einem zugeschlagen. Das ist aber noch nicht der Pluspunkt. Sondern den Pluspunkt heimst die sehr hilfsbereite und freundliche Verkäuferin ein, die uns auf dem Plan gezeigt hat, wo unser Parkhaus lag. Das war bei unserer Verständigung gar nicht so einfach. Aber sie hat die Geduld nicht verloren bis sie verstanden hat, was wir wissen wollten. Dann hat sie es in den Plan eingezeichnet. Wie sich am Ende herausgestellt hat, nahezu auf den Zentimeter genau! Das fand ich wirklich toll :o) Also gibst 4 Punkte

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Kompliment Haegar1 (19.05.2008) 3

Wenn man an den Gardasee fährt, ist es wohl auch Pflicht, einen Abstecher nach Verona zu machen. Wenn man dann diesen Abstecher nach Verona macht, ist es wohl auch Pflicht, die Arena zu besuchen. Nun denn….das haben wir getan.

Aber….ich muß ehrlich sein, ich hab mir mehr erwartet. Gut, wir haben auch den obligatorischen Eintritt von 4 Euronen hingeblättert, um die Arena von innen zu sehen. Aber lieber Veronabesucher, diese 4 EUR legt lieber in Eis oder was anderes an. Mich hat es nicht vom Hocker gehauen.

Von außen wirkt die Arena schon sehr imposant, zugegeben. Wenn man die Massen an Touristen, die ihr Pflichtprogramm - wie wir natürlich auch - absolvieren, ausblendet, kann man sich auch an alte Zeiten, wo hier noch Brot und Spiele angesagt waren, zurückerinnern.

Betritt man die Arena, öffnet sich links und rechts ein Rundgang, eingeschränkt von Bauzäunen, die das Weitergehen unmöglich machen. Wohlgemerkt, es sind keine Baustellen, man will wohl nur verhindern, daß die Touristen in Gefilde kommen, die nicht zu besichtigen sind. Also geht der brave bajuwarische Tourist weiter und und folgt den freigegebenen Pfaden. Und wo kommt er hin? In das Innere der Arena. Ja das ist schon prachtvoll. Ein großes Rondell umgeben von vielen, vielen Sitzgelegenheiten. Man kommt sich - abgesehen von den Bauarbeiten, die hier tatsächlich stattfinden, um die Bühne herzurichten - wie in der alten Römerzeit vor.

Natürlich erklimmt man die Tribünen bis ganz nach oben, nur um festzustellen, daß man wohl nicht ganz schwindelfrei ist. Aber in der Nachschau betrachtet, wars den Eintrittspreis nicht wert.

Zugegeben, es mag ein eindrucksvolles Erlebnis sein, hier eine Verdi-, oder Puccinioper zu hören, so unter freiem Himmel. Aber eine Besichtigung so ohne alles….ich glaub, das kann man sich sparen, muß aber jeder selber wissen.

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Kompliment Gregor Petri (12.03.2008) 5

Es wäre tragisch gewesen,wenn man vom Gardasee aus nicht in Verona,der Stadt der unerfüllten Liebe hingefahren wäre. DIE Stadt der Opernfestspiele. In unserem Hotel noch vorher Infos über Verona besorgt,dann ging es los. Keine 40min.später war man dort.
Zwar nicht zur Festspielzeit,aber wir wollten uns ja auch in Ruhe die Stadt anschauen. Eine wechselvolle Geschichte hat Sie allemal.Denn nach den Römern waren die Ostgoten, Franken, Sachsen, und die Hohenstaufer dort.Von allen,so sagt man hat Sie Traditionen geerbt.Verona war reich an Kunst,Kultur, und natürlich auch an Geld. Aber die Stadt gab damit nicht an.
Eher gab man sich elegant,ja oft auch romantisch.

Man denke dabei an Romeo und Julia.die beiden Verliebten aus verfeindeten Familien.Denn,die erlebten und erlitten alles in Verona.
Ein kurzes Gastspiel gaben auch die Österreicher. Die besetzten 1814 Verona, aber 1866 fiel es schon wieder an Italien.
Man sagt auch: Keine Stadt in ganz Oberitalien kann sich mit Verona vergleichen.
Verona ist alt, berühmt, vornehm. Gleichzeitig farbenfroh, heiter, lebhaft.
Zurück zu den Verliebten!
Noch heute kann man Ihre Häuser sehen.Denn das Ereignis ist schriftlich festgestellt: 1302.
Verona, die Stadt liegt übrigens auf einer Landzunge,die von der Etsch gebildet wurde. Auf einer länge von 1,5 Km und einer breite von 1Km,spielt sich fast das meiste ab und auch das Sehenswerteste. was man sich merken sollte,sind einmal der Platz BRA, die Piazza ERBE, sowie die Piazza DEI SIGNORI.
Die Piazza BRA, (lat. Pratum) hieß zur Römerzeit Wiese. Und dort steht auch das Amphitheater welches im 1.Jh. gebaut wurde. Zu Festspielzeiten passen dort in der Arena 25000 Besucher rein. Auch einer der schönsten Plätze von ganz Italien gehört Verona. Das ist die Piazza ERBE. Ein ehemaliges Forum. Heutzutage ist dort Obst - und Gemüsemarkt.
Der dritte Platz, die Piazza dei SIGNORI wiederum ist von imposanten und Representativen Gebäuden umgeben. Im östlichen Teil ist der Regierungspalast aus dem 13.Jh. zu sehen, von dem aus früher die Familie Scaliger die Stadt regierte.

Später waren es dann die Statthalter von Venezien. Neben dem Palast steht die Kirche St.Maria Antica, mit dem kleinen Friedhof,wo auch die Familie Scaliger beerdigt ist.

Tja, natürlich machte man auch einen Spaziergang zum Hause von Julia,welches in der Via Capelli Nr. 23 Steht. Das sagen natürlich immer alle Stadtführer. Ist ja auch so schön romantisch. Die Stadt Verona ist es jedenfalls für uns. Deshalb natürlich auch die 5***.

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