Adresse: An der Alster 72, 20099 Hamburg
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PJebsen (16.07.2008)
Ich kann es relativ kurz machen: Das Menü, das ich vor geraumer Zeit im Tsao Yang genoss, gehört zum besten mittäglichen Angebot, das mir je in Hamburg begegnet ist. Für angesichts der Qualität preisgünstige 15,50 Euro werden eine Vorspeise (ich hatte Dim Sum) und eine Hauptspeise nach Wahl serviert (in meinem Fall scharfe Ente mit schwarzen Bohnen, siehe Foto). Sehr fein und geschmacklich vielschichtig umgesetzt – rundum perfekt!
Aufs Tsao Yang war ich gestoßen, als ich nach einem nicht ganz so überzeugenden Abend im Peking-Enten-Haus nach Alternativen für die namengebende Spezialität googlete. Außer im von mir häufiger erwähnten Golden (Wartenau 4) gibt es die Peking-Ente unter anderem auch im Tsao Yang, und zwar ein komplettes Menü in drei Gängen für 66 Euro: Haut, Fleisch und Süppchen. (Im Peking-Enten-Haus erhält man als Teil des 98 Euro teuren Drei-Gänge-Menüs für vier Personen nur den Teil der Ente, der im Tsao Yang und im Golden als Vorspeise kredenzt wird: die Haut und etwas Fleisch, was man mit Hoisin-Sauce und Lauchzwiebeln in Pfannkuchen einrollt.)
Nach dem erfolgreichen Mittagstest werde ich das Tsao Yang definitiv auch mal abends besuchen. Wie das aussehen kann, hat der geschätzte Badbury ja schon vortrefflich beschrieben.
Als ich dort war, wurde im Tsao Yang noch umgebaut. Mittlerweile dürfte man auch draußen sitzen können.
Laut der Bedienung stammt der Koch übrigens aus Hunan. Dementsprechend findet man auf der Website auch einen Hinweis auf ein vielversprechendes Neun-Gänge-Hunan-Menü, das es ab zwei Gästen für 49 Euro pro Person gibt:Veröffentlicht auf: twitter.com/pjebsen
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minalina (15.05.2008)
Ich kann den Hype um das Tsao Yang nicht verstehen. Ich war an einem Wochenende da, als es “Dimsum” geben sollte. Es stellte sich leider nicht als frisch, sondern als pappige ungeniessbare TK-Ware heraus. Ich finde, dies ist bei den Preisen und dem Anspruch des Restaurants ein absoluter Fauxpas. Mich schüttelt es immer noch bei dem Gedanken. Die Einrichtung scheint eher sixties-disco-style zu sein, passt meiner Meinung nach nicht zu einem gehobenen China-Restaurant. Gewöhnungsbedürftig.
Stichworte restaurant, chinese, atlantic
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wuweihamburg (04.04.2008)
Und da habe ich gedacht ich kenne chinesisches Essen … Im Tsao Yang kann man “Edel-Chinesisch” essen. Ein schöner Mix mit “französischem” Touch. Der Blick auf die Alster lenkt den Blick von den Preisen ab, denn dass so ein Angebot einen entsprechenden Preis hat, ist verständlich.
Zuvorkommendes Personal machen den Besuch zu einem tolen Erlebnis. Der Empfang hat mich sehr erstaunt, da er auch nach 2 Stunden wusste, welchen Mantel meine Begleitung und ich hatte. Service at it’s best.
Stichworte ambiente, china, exclusiv
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Badbury (20.03.2008)
“I’d love to get you on a slow boat to China,
all to myself, alone…”
Ich habe eine grandiose Idee für den Sommer!
Ich schiffe mich mit einer sehr, sehr schönen Dame (die noch zu bestimmen ist) auf einer Alsterfähre ein, dann schippern wir über den See, entweder mit Dean Martins “Slow Boat to China” in den Kopfhörern oder noch besser, ich chartere den Kahn, lasse das Lied über die Bordlautsprecher in den warmen Abend hinaus schallen und tanze mit ihr wie einstens Fred Astaire und Ginger Rogers vom Bug bis aufs Achterdeck und wieder zurück. Dann legen wir am Atlanticsteg an, gehen leicht swingig, das Lied noch immer summend, in das nach dem Steg benannte Hotel, ins dortige Chinarestaurant Tsao Yang.
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Ich nebst (einer anderen) Begleitung war gestern hüben und bestellte das „Hamburg Kulinarisch Menu“: Die Vorspeise, Chinesische Glasnudeln mit gebratenen Scampi, war delikat, die Scampi selbst sehr gut gebraten und mundeten harmonisch mit der darübergespritzten süßen Chilisauce (wie die, die man überall kaufen kann, nur eben handgemacht).
Dann Jacobsmuscheln nach nordchinesischer Art mit frischem Ingwer, deren frittierte Zubereitung der edlen Molluske zwar den wundervollen Geschmack nahm, wie wir ihn in der europäischen Küche so schätzen, aber dies ist nun mal ein chinesisches Gericht und „when in Rome do as the Romans do“! Die Sauce war sehr würzig und gottlob nicht überkandidelt durch den frischen Ingwer. Der Riesling von Schloss Reinhartshausen, nun bin ich von jeher kein Liebhaber des deutschen Weins, wurde sehr überraschend besser, je wärmer er wurde.
Die Rinderfiletstreifen nach Szechuan-Art und die kross gebratene Ente nach Kanton-Art kamen zusammen als Hauptgang. Nun könnte jemand entrüstet fragen, der noch mäkliger ist, als ich es bin, und, im Unterschied zu mir, ebenso völlig vorurteilsvoll, seit wann gibt es denn das Fleisch zweier letztlich gänzlich verschiedener Hauptgerichte zusammen auf einem Teller?
Das Rindfleisch war süß-sauer und passte eigentlich nicht zur krossen und perfekt zubereiteten, weil oben knusprigen und darunter zarten, weichen und undehydrierten Ente. Aber gerade der Kontrast war es, der das Ganze so ungeheuerlich interessant und, und, und… lecker machte. Beide „verfeindete“ Seiten waren von einer Berlin Wall von blanchiertem Baby Pak Choi getrennt, davon hätte es – einzige Anmerkung und keine Kritik! – ein wenig mehr sein können, nicht nur zur optischen sondern besonders zur geschmacklichen Neutralisierung, aber ich hatte mir auch nicht den weißen Jasminreis auf den Teller gelöffelt, vielleicht wäre der die UN-Truppe gewesen? Der kräftige Rioja, nun bin ich auch schon wieder kein Anhänger des spanischen Weins, passte indes trefflich zum Pas de deux der Geschmacksknospen.
Ich bin ja auch kein großer Dessertfreund und die Chinesen, wenn ich das mal so zynisch sagen darf, auch nicht und eine Käseplatte wird man traditionell bei ihnen nicht bekommen, also war ich nicht sehr vorfreudig auf das, was da kommen würde. Überraschenderweise war die Weiße Amaretto-Mohnmousse mit Cassis-Kirschen – klingt auch nicht chinesisch, gell? – wirklich gut, warme Kirschen, nicht zu viel Mohn und gottlob nicht zu viel Amaretto. Mehr davon!
Wir blieben noch ein Weilchen, will sagen, wir waren mal wieder die Letzten, und plauschten sehr angenehm, später auch mit des Abends sehr nettem und charmantem und verdammt gut aussehendem Servicepersonal. Wir hätten dies gern weiter so machen können, bis zum Tsao Yang, der aufgehenden Sonne nämlich. Ich weiß, das ist ein bekloppter Satz und so anzüglich und frivol war er nicht gemeint, aber eine tolle Einflechtung nützlicher Information, ne wahr?
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Zurück zum nächsten Sommer:
Auf der Rückfahrt durch die Nacht verbinde ich dem Schiffskaptein dann die Augen, drehe das Steuerrad einmal ganz herum, und während wir so stundenlang im Kreise gondeln, stehen wir, also ich mit der Dame und nicht ich und der Kaptein, am Heck und versinken im Anblick der romantisch um uns herum karussellierenden Lichter Hamburgs.
Get you and keep you in my arms evermore,
leave all your lovers weeping on the far away shore.
Out on the briny with a moon big and shiny
melting your heart of stone.
Stichworte china, fengshui, atlantic
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hhamburgerin (08.11.2007)
Stichworte küche, ambiente, offene, peking-ente, edles, alsterblick
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BSH (31.07.2007)
Stichworte asia, chinesisch, ambiente, alster, china, style, atlantc
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Muckeline (28.07.2006)
Stichworte lecker, asiatisch, restaurant
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