Kategorie: Freizeit & Ausflüge
Details: Parks
18.06.2009
Der Retiro stellt quasi die Grüne Lunge Madrids dar - und wird diesem Anspruch auch voll und ganz gerecht.
Um dem hektischen Großstadttrubel zu entgehen, kann der Besucher sich eine ruhige Wiese suchen, sich an den künstlich angelegten See setzen, einach flanieren und die ungewöhnlich stille Ruhe genießen oder sich in eines der zahllosen Cafés setzen und einen Café con Leche oder ähnliches schmecken lassen. Meiner Meinung nach einer der schönsten Stadtparks weltweit!
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10.09.2008 (aktualisiert am 26.01.2009)
Der Retiro ist ein wunderschöner großer Park. Hier versammeln sich Einheimische sowie Touristen jeden Tag. In der Mitte befindet sich ein kleiner See, der mit einem kleinen Ruderboot befahren werden kann. Neben dem See gibt es viel zu sehen, kleine Cafes, viele Kleinkünstler, Tänzer, Musiker, Liebespaare und wunderschön angelegte Rasen- und Baumanlagen. Am Wochenende ist der Park sowie auch der See überströmt mit Menschen. Deshalb sollte auf Handtasche, Wertgegenständer und Geld geachtet werden, denn Taschendiebe befinden sich überall.
Dieser Park ist wirklich sehr schön und nach einem Spaziergang bin ich meist absolut entspannt, aber doch wirkt der Park manchmal sehr künstlich, da die Anlage perfekt durchgeplant ist und ein wenig Natürlichkeit fehlt.
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17.10.2008
Madrid
Über Madrid zu schreiben bedeutet, anmaßend zu sein, es sei denn, man schreibt ein ganzes Buch. Die Stadt hat so viele Facetten und ich konnte nur einen Bruchteil davon erfassen. Trotzdem wage ich einen Beitrag dazu, vielleicht regt er an, diese Stadt zu besuchen. Madrid ist so wenig Spanien, wie Paris Frankreich oder Rom Italien. Auch Wien liegt nur in Österreich, unterscheidet sich aber doch deutlich von allen anderen Städten dieses Landes. Diese Städte sind Gebilde für sich, wenn auch die Hauptstädte dieser Länder. Was sie gemeinsam haben sind die großen Museen mit den bedeutenden Kunstsammlungen.
Was es in Madrid zu sehen gibt, im Prado, im Reina Sophia und in der Thyssen-Bornemisza-Sammlung kann ich sowieso nicht beschreiben, das würde bis zum Ende meines Lebens dauern und ist anderswo nachzulesen. Ich greife einfach das heraus, was mir besonders aufgefallen ist in der Stadt und nicht in Reiseführern nachzulesen. Es empfiehlt sich, sich in der Stadt einfach treiben zu lassen. Man kommt sowieso bei den wichtigen Sehenswürdigkeiten aus, irgendwie.
Ich war vor 10 Jahren schon einmal in Madrid. Da gab es eine Botero-Ausstellung an der Hauptverkehrstangente, alle 50 m eine Riesenplastik. Die Autofahrer traten dafür auf die Bremse, fuhren langsam an den Plastiken vorbei und gaben dann wieder Gas. Unvorstellbar in Frankfurt oder München. Damals gab es noch so gut wie keine verkehrsberuhigten Straßen. Das hat sich geändert. Wir konnten durch die Gassen bummeln, auf kleinen Plätzen ausruhen und Tapas zu uns nehmen ohne durch Benzingestank und Autolärm gestört zu werden.

Je näher wir der Plaza Mayor kamen, desto mehr Menschen drängten sich auf den Straßen, die durch die alten Tore führend alle in den Platz einmünden. Auf dem Platz selbst wurde deutlich, wie viele Touristen sich in der Stadt aufhalten, in den Kaffeebars unter den Arkaden des Platzes oder auf den Stufen der Brunnen sitzend und wie viele Menschen daran verdienen oder es zumindest versuchen. So die „lebenden Statuen“, die regungslos in der prallen Sonne ausharrten, wobei ich nicht weiß, wieso ihnen die Schminke nicht über das Gesicht läuft. Ich konnte beobachten, wie die „Künstler“ sich in den Ecken der Gassen rund um den Platz für ihre Auftritte vorbereiteten.
Hier und in der Einkaufsmeile gibt es auch die meisten Bettler. Ein Mann mit einem Plastikbecher im Mund, ohne Arme, nicht mal Ansätze dazu, hat mich sehr erschreckt. Auch die Roma-Frauen, die grotesk verformte Arme den eiligen Touristen entgegenhielten.
Ein wenig abseits der Hauptgeschäftsstraßen in den kleinen Gassen mit den alten Häusern sind Waren in den Schaufenstern ausgelegt, die mich staunen ließen, Christuskinder in allen Ausführungen, Madonnen und Heilige, aber auch Gekreuzigte in Lebensgröße und mehr oder weniger drastischer Ausführung, auch einen Jesus auf einem Esel, allerdings als Einzelstück, nicht in Serie.
Was sich Schinkenmuseum nennt, ist als Restaurant zu empfehlen. Die Wände hängen voller Schinken mit Klauen und Feuchtigkeitsmessern. Sie können als ganze erworben werden. Man bekommt aber auch Teller mit Schinken und Räucherwurst serviert, so dass man von allem kosten kann, was Köstliches angeboten wird. Gut zurecht kamen wir auch in den Tapas-Bars, am 3. Tag hatten wir es raus, wo wir reingehen mussten um Leckeres zu finden, was nicht von einem zentralen Hersteller stammt. Oft findet man an den Wänden kunstvoll bemalte Kacheln, wie das Fotobeispiel zeigt. Die Kacheln außen an den Hauswänden sind weniger geworden, wenn ich mich nicht täusche. Madrid wird moderner, was nicht unbedingt ein Vorteil sein muss für Augenmenschen wie ich einer bin.
Etwas oberhalb des Prado gibt es eine große Parkanlage. Da es Sonntag war und wir vom Bildergucken ausruhen wollten, bummelten wir durch diesen Park, der auch von vielen Familien besucht wird, da er einen kleinen See in der Mitte hat, auch dem Boot gefahren werden kann. Mir sind die vielen sehr gut ausgestatteten Kinderspielplätze aufgefallen, nicht nur dort, im ganzen Land. Und es war auffällig, dass es weder greinende, nörgelnde, kreischende Kinder gab, noch motzende, keifende Mütter. Weder dort, noch in den Supermärkten oder auf den Straßen. Die spanische Familie wirkt im Außenbereich ausgesprochen friedlich und harmonisch. Die Kinder beschäftigen sich selbst oder miteinander, die Erwachsenen reden und gucken kaum was die Kinder tun, behalten sie jedoch immer im Augenwinkel für den Notfall.
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12.08.2008
“El Retiro” ein unglaubliches 120 ha großes Erholungsgebiet inmitten einer großstadt wie Madrid. Wobei wenn man den Tageweisen Smog beachtet, brauchens die eh. Vermutlich kennen nicht einmal die Madrilene selber alle Wege, Brücken, Bachläufe, Sonnenwiesen, Brunne und Plätze die es in diesem Park gibt. Da ein romantisches Plätzchen, dort eine Spielwiese, für jeden etwas dabei. Leider zu später Stunde auch für die ungeliebten Gesellen - Acht geben! Schattige Plätze sind während der Mittagshitze beliebt um Siesta zu halten. Sehr schön anzusehen war auch der “Palacio de Cristal” - unbedingt von der anderen Teichseite ansehen. Am Wochenende findet man aber schwer ein ruhiges Plätzchen, weil viel los.
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23.07.2008
Der Retiro ist ein großer Park im Herzen Madrids. Am Wochenende kann man dort herrlich bei Sonnenschein entspannen und das bunte Treiben beobachten. Es sind dann viele Künstler da und das Geräusch der Trommeln, welches über dem ganzen Park liegt, gibt dem ganzen ein ganz besondere Atmosphäre. Es gibt auch einige Möglichkeiten seinen Durst und Hunger zu stillen. Vorallem gibt es kleine Stände die Pipas und Kikos verkaufen…ein leckerer Knabberspaß, der von Einheimischen wie Touristen geliebt wird.
Es gibt auch einen künstlich angelegten Teich auf dem man Ruderboot fahren kann.
Einfach ein Ort an dem man sich mal so richtig entspannen kann, nach langen Shoppingtouren, Sightseeing und Großstadtrummel
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Öffnungszeiten:
en verano abierto hasta las 12 de la noche.
En invierno, cierran a las 10 de la noche