Kategorie: Essen & Trinken
Details: Deutsch
22.06.2009
Kaum zu Glauben, dass man in Frankfurt in einer “angesagten” Kneipe für 5,90 € satt werden kann. Das Essen, in diesem Falle die Schinkennudeln mit Käse könnte etwas mehr Pfiff beim Würzen vertragen, sind für den Preis aber Ok. Das Hefeweizen gibt es nur in 0,3l Gläsern. Für Liebhaber des bayrischen Nationalgetränks eine Kampfansage. Beim Bestellversuch wird man leicht aggressiv darauf hingewiesen, dass an der Theke bestellt werden muss (obwohl wir die einzigen Gäste im Untergeschoss sind). Das Essen war gut. Leider wurden wir nicht nach einem Nachtisch gefragt, als wir dann bestellen wollte, wurde uns resolut erklärt, dass es heute nichts mehr gibt! Das Ambiente ist für eine Äppler-Kneipe sehr schön!
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23.04.2009
Bei der großen Auswahl an Äppelwoi-Kneipen in nächster Nachbarschaft mein absoluter Favorit. Wenn auch mit etwas anderem Konzept.
Ursprünglich als “Frankfurter Spezialitäten-Schnellimbiss” eröffnet, hat sich das Exenberger mittlerweile zur “normalen” Kneipe entwickelt, wo man sich auch länger aufhalten kann. Klein, aber fein. Immer schöne, schlichte Deko. Seeeehr leckeres Essen: eben typisch Frankfurter Spezialitäten! Alles auf der Karte schmeckt super! Kleiner Garten, wo man auch draußen sitzen kann. Netter Service. Bezahlt wird an der Theke, Getränke und Essen wird gebracht. Alles auch zum mitnehmen. Der Schokopudding ist sensationell.Die Parkplatzsuche nervt manchmal etwas.
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02.04.2009
Gutes originelles Konzept mit neuer deutscher Küche
23.03.2009
endlich mal was neues und gelungenes in sachsenhausen.
überschaubare karte mit daily specials, keine zu-großen portionen, alles lecker, speziell grüne soße…
gibt leckeren äppler aber auch kölsch :)
weiter so
07.05.2008
endlich wieder ein Gastronom der mit Konzept an eine Lokaleröffnung rangeht. Die Karte ist neu-deutsch & preislich absolut erschwinglich. Ich hatte einen Spinatsalat mit Pinienkernen, Ziegenkäse und Himbeerbalsamico-Dressing: sehr gelungen.
Freundliches Personal und der Wirt fragt in der Tat, ob es schmeckt. Alles auch zum Mitnehmen erhältlich, was den ersten Eindruck eines Asien-Lokals verstärkt. Die Einrichtung ist nämlich in der Art minimalistischer Asiate, wie sie zur Zeit überall aufmachen (moschmosch etc.)
An einem Tag unter der Woche waren alle Plätze belegt, nicht zuletzt liegt das sicher auch an der guten Lage in der Textorstrasse. Etwas störend empfand ich auch den hohen Geräuschpegel und die Atmosphäre, die an ein Fast Food erinnert, eben, wie schon geschrieben erfüllt es damit sicher seinen Zweck eines Schnelldrehers.
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02.05.2008
Kann sich jemand etwas grusligeres vorstellen als eine Mischung aus, sagen wir mal, unserer Ebbelwoi-Legende „Wagner“ und einer McDonalds-Filiale ? Na also, geht gar nicht.
Das Exenberger ist tatsächlich so was ähnliches. Obendrauf gibt’s dort noch Lounge-Musik und man sitzt auf eckigem, unbequemem Holz-Sitzmöbel. Das heißt - wenn man dort ein Plätzchen bekommt.
Jetzt bitte trotzdem nicht gleich schreiend weglaufen.
Was sich ziemlich problematisch anhört, funktioniert in der Praxis sehr gut.
Das Exenberger ist der erste „Frankfurter Imbiss“, den ich kenne. Er geht so: Es gibt ein Dutzend klassischer und neuerer Frankfurter Standards, z.B. Frankfurter Vorspeisenteller (Kräuterquark, Grüner Soße und Kartoffelwurst), Tafelspitz mit Grüner Soße und Salzkartoffeln, Grüne Soße mit halben Eiern u. Salzkartoffeln, Grillrippchen, Frankfurter Schnitzel. Auch Kartoffelkloß mit Leberwurstfüllung auf Sauerkraut (hier gibt’s wie immer bei Klößen einen kleinen Exkurs: ja, ich werde nicht müde zu wiederholen, dass ich für gut gemachte Kartoffelklöße weite Wege gehe. Oft machen sich gute Köche nur zur Martinsganszeit die Mühe eines ordentlichen Kartoffelkoßes, aber der hier ist wirklich gut).
Dazu gibt es noch 2 Tagesgerichte, weitere einfache Kleinigkeiten wie Schinkennudeln und auch ein paar Exoten wie Presskopf-Carpaccio oder als Dessert Marillenknödel mit Semmelbrösel.
Mit dem Exenberger habe ich mir wirklich Mühe gegeben. In den letzten 3 Wochen war ich mehrmals vor Ort oder habe dort Essen bestellt und mitgenommen. Die Qualität dessen, was ich/wir probiert haben, war fast durchweg sehr gut.
Die Produkte sind frisch und stammen aus der Region. Die Portionen sind übersichtlich (reichen für mittleren Hunger jedoch völlig aus), die Preise aber auch. Das Schnitzel z.B. kostet mit 7,50€ ein Drittel des überzogenen Preises, der bei der Eröffnung der Gerbermühle, Exenbergers letztem Projekt, aufgerufen wurde
Was auffällig ist, ist das Bemühen von Bertreiber und Servicepersonal. Kleine Anregungen werden abgefragt und Interessiert aufgenommen: z. B. zum Haschee: es ist ganz ok, aber etwas zuwenig Fleisch und Soße für die Nudeln (vor allem zuhause nach dem Warmmachen ist das dann zu trocken); der Matjes ersäuft noch in etwas zuviel Sahne/Schmand.
Gemütlich sind die kantigen Bänke nicht gerade. Das Konzept lebt wohl eher schnelldrehenden Gästen. Der Laden ist nämlich recht klein, hat aber im Sommer einige Bänke draußen, leider nur im Schatten.
Bestellt wird an der Theke und serviert am Platz. Hatte ich beim ersten Mal noch nicht kapiert und wurde vom Chef persönlich aufgeklärt.
Die dicken Pluspunkte für die Sternchenwertung sind also: frische, lokale Zutaten, sauber gekochte Standards, vernünftige Preise, schnelle Zubereitung für die Mittagspause oder zum Mitnehmen sowie aufmerksamer Service.
Für einen gemütlichen Abend beim Äppler würde ich den Laden allerdings nicht empfehlen.
Ok, Herr Exenberger: den unappetitlichen Vergleich vom Anfang ziehe ich wieder zurück. Eine Bitte noch: Bitte bei Gelegenheit auch das Deutschherrnviertel mal ansehen. Von wegen Filialen oder Franchise.
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22.03.2008
Kay Exenberger is back. Nachdem er sich mit Gerbermühle, Feuerrädchen und Schreiber-Heyne einen Namen gemacht hat, nutzt er diesen für sein neuestes Projekt, das “Exenberger”.
Noch riecht es ein wenig nach Farbe und die Website ist noch im “Wartungsmodus”, doch ich bin mir sicher, dass es damit eine weitere Institution in Sachsenhausen schaffen wird, die die Kette der guten Kneipen und Restaurants in der Textorstrasse schließen wird.
In den Räumen des ehemaligen Erdapfels serviert er in einer interessanten Mischung aus Design-Bistro und Kantine seine beliebte Frankfurter Hausmanns Kost. Es gibt Klassiker wie der “Klos mit Soß” und Frankfurter Schnitzel, Grüne Sauce und Kartoffelwurst (gestern leider (noch) ohne Kartoffelgemüs, dafür mit Pü und Sauerkraut und trotzdem sehr sehr lecker). Alles zu absolut fairen Preisen. Speisen und Getränke müssen an der Theke bestellt werden, was aber bei den kurzen Wegen in dem kleinen Laden überhaupt nicht stört.
Die Einrichtung wirkt stylish ohne ungemütlich zu sein und wird von den strahlend weißen Wänden und dem dunklem Holz der Designbänke und Jalouisien geprägt. Das Exenberger beweist, dass gute Frankfurter Küche nicht zwangsläufig in dunklen muffigen Apfelweinkneipen mit dem Charme von Großmutters altdeutschem Wohnzimmer serviert werden muß, um gut zu sein.
Also mir hat es gestern sehr gefallen. Und dass Kay persönlich alle Gäste fragte, ob sie denn mit der Küche zufrieden gewesen wären, zeigt mir mit wie viel Liebe er sein neuestes Projekt betreibt.
Einziger Wermutstropfen war die hohe Lautstärke im unteren Teil, die vor allem von einer trinkfreudigen Geburtstagsgesellschaft geprägt wurde, was aber laut Exenberger bald vom Architekten noch behoben werden soll (die Lautstärke nicht die Feiernden).
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Pizza & Italienische Restaurants in Sachsenhausen, Frankfurt am Main
Öffnungszeiten:
Montag-Samstag 11-23 Uhr
Sonntag Ruhetag