Irgendwie habe ich das unbestimmte Gefühl, irgendwas ist faul mit diesem Haus. Deine 3-fach Hurras sind doch fast schon zu häufig.
Muss man sein Laserschwert etwa am Eingang abgeben?
Haben Besucher von merkwürdigen Experimenten an ihren Unterleibern berichtet?
Gibt’s im “Portone” Soylent Grün zu essen??
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Das Düsseldorfer Stadttor
Unterbilk, Düsseldorf
- Adresse:
-
Stadttor 1, Medienmeile Hafen, 40219 Düsseldorf
- Kontakt:
-
0211 60006020
| Nutzer-Infos |
|
7 Beiträge zum Platz "Das Düsseldorfer Stadttor" auf Deutsch
Futuristisch und unübersehbar liegt es zwischen der Altstadt und dem Medienhafen, Nahe dem Landtag.
Ein Komplex aus Glas in Form eines Tores. Dies lässt einem freien Blick auf das Innnenleben. Natürlich wirkt Glas kalt und durch die Transparenz könnten Menschen mit Höhenangst Probleme bekommen. Aber mal im Ernst: Das weiß man doch vorher!
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Imposant und mir gefällt das Stadttor wirklich gut. Steht man direkt davor ist es riesig und von weitem sieht es wunderschön aus. Das hier hinterlegte Foto ist super, besser kann man es kaum in Szene setzen.
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Herausragende Architektur...ähnliches habe ich bisher nur in Paris gesehen, den Grande Arche!
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Hallo zusammen,
leider kann ich die Meinung meiner Vorredner überhaupt nicht verstehen. Für mich ist das Stadttor einfach hässlich und kalt. Befindet man sich im Gebäude, sollte man tunlichst keine Höhenangst haben, da durch den Glasaufbau auch im Innenteil des Gebäudes eine für mich höchst unangenehme Atmosphäre herrscht.
Max
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Es ist schon imposant, das Stadttor. Kühle Glas und Stahlkonstruktion und der Clou, dass man mit dem Auto drunter herfahren kann. Kein Wunder, dass sich die politische Führungsriege hier eingenistet hat.
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Schon ein merkwürdiger und fantastischer Bau, das Stadttor zu Düsseldorf. Zwischen 1992 und 1998 nach Plänen des Architekturbüros Petzinka, Overdiek und Partner errichtet, steht es bestimmt und zugleich leicht über der Rheinuferstraße, die genau an dieser Stelle in den Rheinufertunnel führt. Sie haben richtig gelesen, das auf einem parallelogrammartigen Grundriss errichtete Torhaus ist der Schlund des Tunnels und der ist gleichzeitig das Fundament des kühnen Bauwerks. Genauer: Zwei Torsäulen mit 16 Geschossen tragen drei Attikageschosse, die ein 75 Meter hohes Tor bilden. Die von den Torsäulen und Attikageschossen gebildete Halle ist verglast und mit einer Höhe von 56 Metern die höchste Europas. Kehrt etwas Ehrfurcht für die seichte Landeshauptstadt Düsseldorf ein? Nein?
Das Stadttor bietet immerhin 27.000 Quadratmeter Bürofläche und die sind vom Feinsten. Natürlich für die Staatskanzlei, die Boston Consulting Group, die Engel Canessa Unternehmensgruppe, für die Anwaltschaft Kapellmann und Partner und für Kienbaum. Für die fleißigen Menschlein sorgt Antonio Tufaro in seinem Restaurant „Il Portone“. Auf für 70 bis 75 Personen ausreichenden, voll verglasten Quadratmetern. Mit dem üblich frischen Versprechen aus Italien.
Stahlsäulen als Trägerkonstruktion, dick wie Pipelines, sind bewusst sichtbar gelassen. Die Atmosphäre ist offen, denn es gibt Glas und nochmals Glas. Und ein Fünkchen Natur ist auch dabei, mit den raumhohen Buchenholzfenstern. Filigrane, eigens für das Stadttor entworfene und allgegenwärtige Leuchten erleuchten die Nacht. Hat das Stadttor deswegen den MIPIM Awards 1996 gewonnen? Wohl kaum, denn sie sind nur liebenswerte und perfekte Details.
Interessant ist ohne Zweifel die Fassade. Sie besteht aus einer äußeren Ganzglashaut und einer inneren Fassade aus den schon erwähnten Buchenholzfenstern und Flügeltüren. Diese beiden Schichten werden durch zirka 1,40 Meter breite, begehbare Balkone getrennt, die gleichzeitig als Lüftungsöffnungen und Klimapuffer dienen. Sie haben es längst erahnt: Das Stadttor ist ein Energiesparhaus. Ein gewaltiges, Herr Schwabe. Und nicht irgendeines, denn das Frauenhofer-Institut war so tüchtig, Großrechnersimulationen und Windkanaluntersuchungen anzustellen, bevor nur irgendein Stein bewegt wurde. Dies hat dann übrigens auch zu der exakten Anordnung des Sonnenschutzes geführt. Bravo.
Auf klassische Klimatisierung mit umweltschädlichem FCKW wurde vollständig verzichtet. Dreimal bravo. In den Wintermonaten muss das Stadttor nur an wenigen, besonders frösteligen Wochen beheizt werden. Mit der Abwärme eines nahe gelegenen Stromkraftwerkes und durch Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage. In den Sommermonaten stellt der außenliegende Sonnenschutz sicher, dass das Gebäude sich nicht unnötig aufheizt. Die Zuluft wird durch eine ökologisch besonders sinnvolle, adiabate Kühlung auf behagliche Temperaturen gebracht. Zusätzlich wird das Stadttor durch die natürliche Kühle unter dem Gebäude auf kostengünstige Weise temperiert. Hurra. Oder ein dreifach Hurra?
So könnte man noch ewig weiter loben. Aber ich will ja nicht den Hugo für die Stadt machen. Interessant ist es, das Stadttor. Und eigentlich ganz schön. Vorzuschlagen wären vielleicht Ritterspiele auf der Piazza vor dem Eingang. Einmal im Monat. Platz ist genug da. Ein Kampf um die hübscheste Düsseldorferin. Oder Grevenbroicherin. Oder Hamburgerin. Oder Berlinerin. Oder Münchenerin. Mit energiesparenden Laserschwerten. War ja nur so eine Idee. Und etwas Kindlichkeit für die ach so ernsten Internetuser.
Kommentieren 21 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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derdichtedichter, 27 März 2008:
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Lenz, 27 März 2008:
Irgendwie habe ich das unbestimmte Gefühl, dass du ein Miesepeter bist. :) Verstehst du meinen Humor und die damit verbundene Kritik nicht? Ein zehnfaches Hurra auf deinen Kommentar.
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meme, 27 März 2008:
Gut gebrüllt Löwe - und tolle Idee. Qyperspiele vorm Düsseldorfer Stadttor. Gespielt wird natürlich um die hübscheste Qyperin - wahlweise mit den meisten, den längsten oder schönsten Beiträgen - alternativ auch noch den kürzesten.
Die “Bravo-Rufe” für die ökologischen Details sind doch ok - ich freue mich immer, wenn ich von so vernünftigen Machern lese. Aber das mit “Pusemuckel” kann so nicht stehen bleiben - komm mal nach Münster und schau Dir den Palast der Stadtwerke an. Oder ein Stadtteilzentrum in Enschede - das ist sogar noch hübsch farbig gestaltet ;-).
Mir gefällt´s jedenfalls - Euer majestätisches Stadttor. -
eichhorn, 27 März 2008:
Zu den Ritterspielen komme ich dan spätestens nach Düsseldorf.
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derdichtedichter, 27 März 2008:
Äh, ja. Ich verstehe nicht immer alles und überall. Besonders Ironie finde ich in schriftlicher Form nicht immer verständlich, aber deswegen gleich ein “Miesepeter” :’( das trifft mich tief und schwer.
Vielleicht darf ich als Beispiel meines Humors dieses Hörspiel meinerseits anpreisen. Es handelt unter anderem vom Problem sich nicht zu verstehen - naja, irgendwie :D -
Lenz, 27 März 2008:
Dir entgeht auch nichts, liebe meme. Das mit dem Pusemuckel bezieht sich natürlich nicht auf Münster oder Enschede. Und Düsseldorf mit seinem Stadttor ist natürlich nicht der Nabel der Welt. Das wäre ja noch schöner.
eichhorn, die Rüstungen werden für dich blitzblank geputzt. -
Lenz, 27 März 2008:
@derdichtedichter, da warst du wieder schneller als ich. Es tut mir leid, dass ich so unbeschwert reagiere. Und missverstehen will ich dich schon gar nicht. Dein Hörspiel ist klasse und ich kann es nur Banausen wie ich es bin empfehlen.
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Lenz, 27 März 2008:
Übrigens: Unbedingt auf die Seite von “derdichtedichter”. Es gibt noch wesentlich mehr als das schöne Hörspiel. Kein Zeitverlust, sondern ein Gewinn.
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Lakritze, 27 März 2008:
Ein dreifach donnerndes Hurra auf dem Lenz seine Serie “Architektur in Düsseldorf”. Und dringendst memes Vorschlag umsetzten, ich packe dann auch mein Laserschwert. :)
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georgous, 27 März 2008:
Mehr Kommentare als Bewertungen, das bringt nur Lenz fertig :-))
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Lenz, 27 März 2008:
@Lakritze, ein mindestens dreifach Danke. Du mit dem Laserschwert. Und deinen schönen Beiträgen. Klasse.
@musensohn, ist doch schön sich zu gruseln. Hast du den Link gefunden?
@georgous, “everbodies darling” sein war nie meine Sache. Mir sind ganz bestimmte Menschen wichtig. Und das mit den Pünktchen ist doch albern. -
derdichtedichter, 27 März 2008:
Merci, für die Empfehlung, Lenz!
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Lenz, 27 März 2008:
Immer gerne, es ist beeindruckend was du machst.
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ottogang, 31 März 2008:
Der Bericht ist natürlich wieder höchst interessant und weckt immer mehr die Neugierde, diese architektonischen Meisterwerke einmal in natura auf sich wirken zu lassen.
Nur eines, ich muss meine mangelnde Bildung eingestehen. Trotz wikipedia, der Ausdruck “adiabate Kühlung” verlangt noch um Erklärung. -
Lenz, 31 März 2008:
Lieber ottogang, schon wieder so ein Begriff (adiabate Kühlung), den ich gerne mag, weil er sich so komisch anhört. Aber Wikipedia erklärt das doch ganz gut:
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ottogang, 31 März 2008:
Ich hatte nur “adiabat” an wikipedia gegeben, sodaß die Erklärung noch einiges offenließ. Jetzt kommt so langsam Licht in das dunkle Geheimnis.
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Lenz, 31 März 2008:
“adiabat” hört sich auch irgendwie nach Spaghetti-Sauce an. Mensch, Essenszeit!
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burkey, 30 April 2008:
Gestern war ich dort in unmittelbarer Nähe, rein zufällig, da Geschäftstermin in der Völklingerstraße. Sofort kam mir dieser Bericht in Erinnerung.
Bin direkt mal hingelaufen, ein Kollege hat mir die Passivfunktion erklärt und gezeigt, wo die Staatskanzlei residiert.
Ist ein absolut beeindruckendes Bauwerk.
Habe nur die Wachen vermisst, die die Stadt am Stadttor vor dem Eintreten (Einfahren) unliebsamer Besucher abhalten… -
Lenz, 30 April 2008:
Eigentlich sollte ja die Schweizer Garde das Tor bewachen. Aber die lümmeln lieber im Vatikan rum. Deshalb haben die Düsseldorfer sich ein Herz gefasst und großzügig auf Wachen verzichtet.
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burkey, 30 April 2008:
Die “Düsseldorfer Abordnung” der Schweizer Garde hat sich vielleicht auf dem Rückweg von den Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag der Bewachung des Vatikans auf der eigens für sie neu ausgeschilderten Via Francigenia verlaufen?
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Lenz, 30 April 2008:
Das kann gut sein, lieber burkey. Die Gardisten kommen ja meist aus innerschweizerischen Kantonen und sie verlaufen sich oft in der großen weiten Welt. Vielleicht waren sie aber auch nur zum Apero im Schweizer Konsulat. Das liegt in der Nähe des Stadttores.
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