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Das First Class Hotel HOLIDAY INN Berlin-Mitte begrüßt seine Gäste im Zentrum Berlins zentral gelegen am Park Humboldt Hain bei U-, S- und Fernbhf. Gesundbrunnen.
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waschechteBerliner (16.07.2008)
Überarbeitung vom 16.07.08, da sich ein gravierender Fehler eingeschlichen hatte, den ich jetzt beseitigt habe.
Er ist zwar nur knapp halb so hoch wie sein älterer Bruder an der Seine, braucht sich aber nicht zu verstecken, denn er hatte in anderen Dingen weltweit die Nasenspitze vorne und blickt auf eine bewegende Geschichte zurück.
Als prophetisch kann man die Worte des Rundfunkreporters Alfred Braun anlässlich der Einweihung am 03.09.1926 im Rahmen der 3. Großen Deutschen Funkausstellung ansehen:
„Achtung! Hier Funkturm Lietzensee! Zwischen Havel und Oberspree! Der Funkturm sendet im Programm die Funkturmweihe vom Kaiserdamm!
Halte mit ehernem Scheitel die Wacht, künftigen Fliegern Stern in der Nacht. Berliner Jahre kommen und gehen, Sturm wird kommen, der Turm wird stehen.
Funkturm Berlin, wir weihen dich ein, Berlin wird sein, und du wirst sein - wahre deine eiserne Rippe allezeit vor schnöden Bruch – sage der Welt mit eiserner Lippe allezeit dein Spruch: Achtung! Achtung! Hier ist Berlin!
Baubeginn war am 08.11.1924 auf dem Berliner Messegelände, wo der 1923 gegründete Deutsche Hörfunk mit dem Rundfunksender Witzleben seit 1924 aus der Funkhalle sendete. Einer der beiden bestehenden Antennenmasten mit einer Höhe von 120 m wurde vom Architekten Prof. Heinrich Straumer
(* 1876 in Chemnitz, + 1937 in Berlin) dann als Kran umfunktioniert und war gleichzeitig Teil des Skeletts.
Ebenso wie der Eifelturm wurde der Berliner Funkturm in der sog. Kragarm-Konstruktion gebaut.
Besonderheiten waren der geringe Standplatzbedarf, die vier Füße, die mit Keramikisolatoren von der KPM gebaut wurden und natürlich die frei liegende Fahrstuhlanlage. Ursprünglich war der Funkturm nur als reiner Sendemast entworfen worden und hatte 1932 die 1. UKW-Sendeantenne der Welt. Am 22.03.1935 wurde vom Funkturm dann das erste reguläre Fernsehprogramm der Welt abgestrahlt.
Trotz Geldknappheit kamen im Laufe der Jahre Aussichts- plattformen (verglast in 121,5 m und offen auf 124 m Höhe) und Restaurant in etwas über 50 m Höhe hinzu, so dass der Funkturm das darstellt, was er heute ist: eine Sehenswürdigkeit von Berlin, die inzwischen schon weit über 17. Millionen Besucher empfangen hat. Von den Berliner wird der Funkturm auch liebevoll “Langer Lulatsch” genannt.
1935 brannte die Funkhalle auf dem Messegelände nieder und eine Stichflamme erfasste auch das Restaurant, die Aufregung war unter den Berlinern groß. Heinrich Straumer war unter den Augenzeugen und blieb ruhig, denn er wusste, dass das Feuer der Stahlbaukonstruktion nicht viel anhaben konnte.
Im Zweiten Weltkrieg fungierte der Funkturm natürlich auch als Wach- und Beobachtungsposten und überstand den Krieg bis in die letzten Kriegstage im April 1945 fast unbeschadet, obwohl das Messegelände inzwischen, wie viele Teile Berlins in Trümmern lag. Granaten trafen in 38 m Höhe und das Restaurant brannte erneut aus. Noch im Jahr 1945 wurde mit Stahl und Schrauben das Turmbein repariert, da der Funkturm zu kippen drohte. Während der Blockadezeit 1948/1949 wies er mit seiner Beleuchtung den Rosinenbombern den Weg.
1950 wurde auch das Restaurant (die Jugendstileinrichtung steht unter Denkmalschutz) wieder eröffnet und 1951 wuchs der Funkturm von 138 m durch die Installation einer 12 m hohen Schmetterlingsantenne auf 150 m.
Heute ist der Funkturm „nur noch“ 146,78 m hoch, denn er dient schon lange nicht mehr als Sendemast, wird nur noch von Amateurfunkern als Relaisstation und für den Mobilfunk genutzt und die einstigen Funk- und Fernsehteile wurden 1989 demontiert.
Der Fahrstuhl wurde übrigens Anfang der 90-iger Jahre verglast und man düst in gut 30 sec. hoch zur Aussichtsplattform. Von hier hat man bei klarem Wetter einen weiten Blick, zum Teil bis über die Stadtgrenze hinaus und mit Fernrohren (1 €-Einwurf) kann man in Tegel den Flugverkehr beobachten, bis zu den Müggelbergen in Köpenick oder hinüber zur im Tiergarten versteckten Siegessäule oder dem Reichtagsgebäude blicken oder am Potsdamer Platz den High-Flyer in die Lüfte steigen sehen…
Ps. Zum Restaurant habe ich schon vor längerer Zeit einen gesonderten Bericht geschrieben.
Stichworte aussicht, restaurant, geschichte, berlin, charlottenburg, sehenswürdigkeit, rundfunk, icc, messegelände, kpm, funkturm, witzleben, langer lulatsch
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Sven Dietrich (21.02.2008)
Stichworte aussicht, restaurant, fernsehturm, tv, fernsehen, sehenswürdigkeit, messe, funkturm, witzleben
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franzhavel (04.10.2007)
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Helixnebula (09.08.2007)
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bono (28.02.2007)
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