Drosselgasse, Rüdesheim am Rhein
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Fast Food und Imbiss Rüdesheim am Rhein - Adresse:
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Drosselgasse, 65385 Rüdesheim am Rhein
067221747
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9 Beiträge zu Drosselgasse auf Deutsch
Boah, wie tief will die Drosselgasse in Rüdesheim wohl noch sinken? Seit meinem allerersten Besuch vor 19 Jahren beobachte ich mit kaltem Grausen und ungläubigem Staunen den rapiden und unaufhaltsam scheinenden Niveauverlust dieser kleinen Strasse. Im Prinzip fehlen mir die Worte. Wie kann man nur? Auf einer Strecke von maximal 200m hat sich eine Rekordmenge an Billigrestaurants, Schnellimbissen und – hauptsächlich – Unterste-Schublade-Souvenierläden in einst sicherlich schönen Gebäuden eingenistet. Wenn man bedenkt, dass geschätzte 99% aller Touris hier durchgeschleust werden, muss man sich allen Ernstes fragen, welche Eindrücke da hängen bleiben. Hoffentlich sorgt die in der Regel anschliessende Weinverkostung für den ein oder anderen Gedächtnisverlust. Fremdschämalarm!!!
Frankensteiner @isveikatha: Mit dem Profilfoto kein Problem. Ich sehe aber, du hast auf deinen anderen Profilfotos mehr zu bieten als ein hässliches Entlein…
@iNord: Dann hättest du mal reinkommen sollen in den Putzlappen-Laden ( @Handkäsfän, soviel dazu ), ich war hinter dem Tresen als echtes Rüdesheimer Original und hab deiner Asiatin die Unterhose oben links verkauft.
22 November 2011
Wenn man gut und preiswert essen will, dann nicht in die Drosselgasse gehen, sondern unten an der Promenadenstraße am Rheinufer. Drosselgasse teuer und Fertiggerichte (convinience food). Besichtigen ist ok, aber nur an der Promenade wird nicht geneppt.
Systembedingt muß hier ein Stern vergeben werden, um einen Bericht zu schreiben….
Hier dürfte man daher meiner Meinung nach eigentlich daher keinen Bericht schreiben, da die Drosselgasse keinen einzigen Stern verdient und eigentlich auch nicht erwähnenswert ist.
Bleibt daher nur die Hoffnung daß es einige Leser gibt, die man vorwarnen kann um sich den Besuch hier sparen zu können….
Die Drosselgasse ist ein deutsches Stück Zeitgeschichte….
…. der spießigsten aller denkbaren Nachkriegszeiten, als die hier herrschende Auswahl und Qualität an “Gaststätten” möglicherweise allgegenwärtig war.
Hier reiht sich zwischen Souvenirshops , die an der Pforte des Rheingaus unter anderem mit Kuckucksuhren ! locken ein kitschiges Lokal an das jeweils andere….
Ausser einer zum Glück raren heimischen sehr speziellen Klientel findet man hier vor allem alles-fotografierende asiatische Touristen an, die vermutlich Omnibus-weise hier angekarrt werden – sich vermutlich aber auch nur einmal herbringen lassen.
Hier wirkt alles verlassen, trostlos und die Endzeitstimmung ist spürbar….
Lost Place!!
Das Grauen hat einen neuen Namen für mich.
Die Drosselgasse ist einfach grausam. Von der Struktur her erinnert sie ein bischen daran, wie man sich die Winkelgasse aus Harry Potter vorstellt: Eng, klein, ein Haus am anderen.
Aber was in den Häusern drin ist: Oh mein Gott. Souveniershops von solcher Scheußlichkeit, ein spießiges, piefiges Lokal am nächsten.
Man muß es einmal im Leben gesehen haben, aber öfter auch nicht. Und man sollte keinen Cent dort ausgeben, da wird man richtig abgezockt. Allerdings: Solange der Massentourismus da hinzieht, wären die Leute auch blöd, wenn sie das Geld nicht nehmen würden.
Rüdesheim an sich ist schon ein hässlicher, vom Tourismus geprägter Ort, die Drosselgasse schlägt dem Fass den Boden aus. Hier trifft Kitsch, Tourismus und Kommerz zusammen. Fürchterlich abschreckend. Es gibt immer noch viele Touristen, oder besser gesagt Tagesausflügler, die hier deutsche Kultur und Tradition entdecken (wollen). Wie blöd muss man sein hier Kuckuksuhren zu verkaufen?
Fazit:
Interessant, unbedingt mal anschauen, und sich dann nicht allzusehr darüber aufregen, 1 Stern ist viel.
Frikadelle Ich glaube, dass man nicht blöd sein muss um hier Kuckuksuhren zu verkaufen, allerdings um zu kaufen. Verkauft wird nur dass, was der Touristenmob verlangt.
30 Mai 2010
Kurz und drastisch ausgedrückt: Für uns das Deutsche Spießertum schlechthin!
Lese ich die anderen QYPE-Beiträge hierzu: So unterschiedlich können Geschmäcker und Empfindungen sein!
Eigentlich ja gut (es lebe die Vielfalt!), aber Drosselgasse, da geht bei mir so wenig wie bei Hansi Hinterseer. Wie sich diese Sammelsurium von Kitsch und Kitschartikeln über Jahrzehnte halten kann, ich verstehe es nicht. Und dann diese ganzen Japaner, Amerikaner und anderen Ausländer, die alle hierhin kommen und glauben nun "Deutschland" gesehen zu haben. (Da lobe ich mir doch Heidelberg, auch beliebt, aber viel authentischer, viel weniger verkitscht, gell Ihr qype@Heidelberg-er?)
Kitsch, ganz fein dosiert, wie z.B. hier ist mir auch noch 1 Stern mehr wert (mehr geht wirklich nicht, ich bitte um Verzeihung, vl hatte diesbezüglich eine harte Kindheit :(
husky hat Angst, von all diesen Menschenmengen und den vielen Angetrunkenen getreten zu werden, knurrt auffordernd und will hier weg
vl denkt: Wie schön, dass mich wenigstens einer hier versteht
vl und husky suchen sich daraufhin ein schönes Plätzchen oben im Wald, ganz nah bei der Germania :)
Missmarpe2008 Im direkten Vergleich sicherlich einer der schönsten Tage unseres Lebens… ;-)
Vor allem so ganz ohne muschelbesetzte Ansichtskarten oder typisch rheingauische Kuckucksuhren…
5 August 2008
Das gehört nunmal dazu und lockt jährlich Millionen Touris an, die fliegende Platikkühe, “Bier-formte-diesen-Körper”-T-Shirts, Käthe-Wohlfart-Figuren und natürlich auch Wein und klassische Rheingau-Handwerkskunst kaufen. Auf den ersten Blick ist es eine ganz hübsche gasse, man hat sich schon Mühe mit den verzierenden Weinreben gegeben, aber naja, es entspricht eben dem Klischee. Dann noch Restaurants, die mit Haxe und Apfelstrudel werben, als ob das Rüdesheimer Spezialitäten seien.
Ganz nett, um mal durchzugehen und zu schmunzeln, aber für einen vernichtenden 1-Stern-Verriss, den ich sonst eher vergebe, um vor Locations zu warnen, ist es doch viel zu harmlos…
iNord Macht doch nix…warnen wollt ich eben nicht davor und euphorisch verfünfsternen geht eben auch nicht. Ganz nett, das war’s, mehr nicht…
11 August 2008
Suchtlive Stimmt, da war ich auch schon lange nicht mehr, aber ich glaube das kann auch noch ne Weile so bleiben… :-o
14 August 2008
Ich sollte nicht dumm sterben. Dieses Argument bringt meine liebe Mutter immer, wenn sie mir altes, historisches Kulturgut näherbringen möchte und ich nicht sofort überzeugt bin, weil wir gerade erst das 5. Museum des Wochenendes hinter uns gebracht haben, oder mich manche Thematik einfach nicht soooo sehr interessiert. Gut, mit diesem Hintergrund fuhren wir also nach Rüdesheim, und mit dem Versprechen, ich würde ganz viele Japaner und Amerikaner treffen, weil die Drosselgasse eines der beliebtesten Reiseziele bei genau diesen Touristen wäre, da ihnen suggeriert würde, das die Drosselgasse in Rüdesheim typisch deutsch sei.
Als erstes war es aber mal richtig schwierig, dort hinzukommen. In Rüdesheim geparkt am Rhein, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Uferpromenade, von der die Drosselgasse abgeht. Neben der Uferpromenade verläuft die Bahntrasse und wir standen geschlagene 20 Minuten vor den Bahnschranken, um erst einen Nahverkehrszug und dann zwei Güterzüge vorbeirauschen zu lassen. Wie romantisch….
Die Uferpromenade hat sich nicht besonders erwähnenswert präsentiert. Nur soviel, sie hat die besten Jahre hinter sich.
Die Drosselgasse ist eine Gasse, wie man sie sich vorstellt. recht schmal angelegt liegt sie zwischen Fachwerkhäusern und erscheint von außen recht idyllisch, abgesehen von den Menschenmengen, die sich da durch schlängeln. Betritt man sie allerdings, verliert sie ihren Charme so schnell wie man das Fachwerk aus den Augen verliert und stattdessen die Schaufenster mit allen möglichen Souvenirs in den Fokus treten. Hier findet man alles, was das eingefleischte Touriherz sich wünscht. Zinnanhänger (wo immer man so ein Zeug hinhängt) in verschiedenen Designs, Spielzeugritter, Porzellan in allen Variationen und Formen, bevorzugt irgendwelche Tiere, und Deutschlandhandtücher mit hervorgehobenem Lauf des Rheins. Seine absolute Daseinsberechtigung haben die Weinhandlungen, da Rüdesheim ja dafür berühmt ist. Neben den Weinhandlungenen gibt es zahlreiche Weinlokale aus denen schon nachmittags Volksmusik schallt, und zwar live. Gefüllt sind die Lokale und auch die Drosselgasse mit unzähligen Rentnern, und zwar deutschen Rentnern, die alle hier ihr gutes deutsches Essen, wie z.B: Kohlrouladen, Saumagen, Schnitzel und Sauerbraten genießen.
Wo sind all die Japaner und Amis, die mir versprochen wurden? Tja, machen wir es kurz, 4 Amis und 4 Asiaten (meiner Einschätzung nach aus China und Vietnam). Sonst war nix mit Japanergucken. ;-)
Als Resumee kann ich jetzt sagen, juchuu ich werde nicht dumm sterben, wir hatten einen höllsichen Spaß dank der Ironie, mit der wir diesen Ausflug erträglicher gestaltet haben, und ich weiß, wo ich in meinen Rentnertagen keine Heizdecken auf einer Bustour kaufen werde.
chilibluete @gargano: nächstes Wochenende noch mehr Japaner? Nee nee, viel schlimmer! 5 Tage Sachsen-Anhalt. Da wären mir Japaner viiiiieeeel lieber! Aber in Rothenburg o.d.T gibts auch Käthe Wohlfahrt. ;-)
@grinch: die Rheinschifffahrt habe ich zum Glück noch abwenden können! So eine Idee hatte meine liebe Ma auch. aber da zog das Argument mit dem dumm sterben nicht.
15 Juli 2008
chilibluete Dessau kenne ich schon, bin hier häufiger. deshalb ist das alles nicht mehr soooo spannend für mich. Fahre dann lieber nach Leipzig, um was zu erleben.
15 Juli 2008
Nicht nur in der näheren Umgebung ist diese Gasse bekannt, nein ….. man erzählt sich sogar auf der anderen Seite des großen Teich´s wie schön es doch am Rhein ist und speziell in der Drosselgasse.
Zwar ist die Gasse nur zirka 3 Meter breit und 144 Meter lang, aber pro Jahr sieht sie etwa 3 Millionen Besucher.
Die Drosselgasse wurde erstmals im 15. Jahrhundert als Quartier von Rheinschiffern erwähnt. Nachdem sich auch einige Winzergasthäuser angesiedelt hatten, etablierten sich im 18. und 19.Jahrhundert dort Straußwirtschaften. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Lokale beliebte Ausflugsziele.
Heute, ja ….. wie beschreibe ich nun Heute ?
Für die meisten hat die Gasse Tagsüber den Flair einer Rentnertour und am Abend den Duft von Kegelvereinen und Eintänzern die zu deutscher Schlagermusik das Tanzbein schwingen und den Weinhumpen stemmen.
Aber mal ehrlich ….. ist sie nicht schön anzusehen die Drosselgasse?
Wie sie sich eng in die Höhe Richtung Weinberge reckt. So schlimm wie ihr aktueller Ruf ist sie gar nicht, schaut selber …..
auf ein Glas Wein vorbei.
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