erfinderladen berlin, Prenzlauer Berg, Berlin
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Lychener Straße 8, Patentverwertungs GmbH, 10437 Berlin
030 54 713 306
- Website:
- Geöffnet:
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Montag bis Freitag 10 - 20 Uhr
Samstag von 12 - 20 Uhr
Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.
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Kantstr. 17, im stilwerk, 10623 Berlin
Designermöbel und Wohnaccessoires in Berlin.
4 Beiträge zu erfinderladen berlin auf Deutsch
Det is juti! Mal wieder einer von den netten kleinen Läden, die es sonst in der Republik viel zu selten gibt! Sich mal Zeit nehmen und reingehen und stöbern und entdecken. Zwar nicht gerade in meinem Lieblingsbezirk, aber ab und zu gucke ich auch mal am Prenzlauer Berg vorbei.
Da hat der Kiez eine kleine neue Attraktion mehr... hingehen, schauen und staunen.. zwischendurch Fragen stellen, denn nicht alles erklärt sich von selber und ist von der Funktion ersichtlich. Ein kleines Museum im Hinterzimmer gibt es auch, wo alle Prototypen gezeigt werden.... die manchmal sehr kurios erscheinen. Es macht Spaß dort immer mal wieder vorbeizuschauen, denn es gibt immer wieder neues zu entdecken... also nichts wie hin.
Adenauer kannte keinen Erfinderladen!
Eine Affinität zu Erfindungen hatte ich schon immer. Als Jugendlicher, als Dreher erleichterten mir Erfindungen von anderen meine Arbeit und machten meine Lohntüte fetter. Später, am Ende des Ingenieurstudiums war ich das erste mal im Patentamt in Berlin in der Mohrenstraße zu einer Recherche und war von den Socken, was es da alles so gab. Ich stöberte nach den neusten Erfindungen von Kugelfischer aus Schweinfurt und wunderte mich, was die Japaner wie Toyo Bearing für Tricks mit Kugellagen drauf hatten, damit die Züge auf den Schienen flüsterleise fuhren. In der DDR ratterten da noch die D-Züge wie ein Panzerregiment durch die Gegend.
Dann später arbeitete ich in einer Entwicklungsabteilung eines Kombinates und hatte oft mit Erfindungen zu tun. Zum Glück hatte ich ausgebuffte Kollegen über und neben mir, die mir bei meinen Spinnereien geholfen haben. Auf die Antwort der Frage, "Wie kommt der Blumentopf an die Wand?" kam ich damals nach vier Wochen. Heute dauert das manchmal Sekunden. Gogglen sie mal spaßeshalber die Frage. Da kann man finden, was ich mal früher "erfunden" habe.
Ich hatte Glück, fachliches Backround beim Erfindungsprozess zu haben. Um die Nutzung der Schutzrechte und den Vertrieb brauchte ich mich damals auch nicht zu kümmern. Ich hatte meine Leute. Und irgend wann war ich auch selber mal ein Experte und habe andere beraten. Das ist dreißig Jahre her. Es hat Spaß gemacht!
Heute würde ich zu dem an sich harmlos scheinenden Laden "Erfinderladen Berlin" gehen, wenn ich mit meiner Erfindung keinen Draht zu Industrie und Vertreib hätte. Die Leute vom Erfinderladen handeln nicht nur mit Neuheiten, sie kümmern sich um Lizenzvergaben, Internationale Partner, Geldgeber, Hersteller und den Vertrieb bis zur Platzierung in großen Handelsketten. Hier geht es nicht nur um Schnickschnack und Kuriositäten, wie sie sogar Konrad Adenauer gerne erfand. Für eine Sojawurst und ein "Notzeitenbrot" erhielt er zwei Patente. Ein von ihm erfundenener Insektentöter endete für einen Anwender tödlich. Dann kam Adenauer auf die durchgeknallte Idee einer Stopfhilfe mit Beleuchtung. Das Berliner Patentamt lehnte den Antrag ab. Eine derartige Stopfhilfe war bereits durch eine Schweizer und drei amerikanische Patentschriften geschützt. Adenauer hatte keinen Erfinderladen!
Für nass machen die Experten vom Erfinderladen Berlin und erfinderhaus.de das nicht. So rund fünfundzwanzig Prozent des Ertrages als Erfinder muß man schon mal abdrücken. Das ist legitim und schafft auch wieder Raum für neue Kreativität und neue Erfindungen. Mir hat es Spaß gemacht im Laden herum zu stöbern und über Erfindungen zu fachsimpeln. Die Kamera hatte ich dabei und habe willkürlich ein paar Sachen dokumentiert und hier eingestellt. Anfang September kommt ein neuer Schauraum dazu und wenn es mich mal wieder gelüstet bei Konoppke ´ne Currywurst zu futtern, ist der Erfinderladen Berlin für mich ein Pflichtprogramm. In fünf Minuten ist man von Konoppke aus dort!
© Richard Hebstreit
Ein Laden für Erfindungen, gibt es den soetwas. Ja, in der Lychener Straße im Helmholtzkiez. Da stehen die unterschiedlichsten Ideen nebeneinander und lassen den Besucher staunen. Ein Ofenrohrraumluftbefeuchter aus Österreich, ein Achselschweißaufnehmer für heiße Tanznächte, wenn doch mal das Deo versagt, kleine Dauermagnete mit Klebefläche und schön gestalteter Oberfläche, die an Modeschmuck erinnert. Ein bißchen Zeit muss man schon mitbringen und fragen ist unbedingt erlaubt, da sich viele Dinge nicht gleich von allein erklären. Vieles kann man kaufen, einiges wird erst noch zur Serienreife geführt und wer zuviel Geld rumliegen hat, kann sich bestimmt noch in die eine oder andere Idee einkaufen und seinen Einsatz verzehnfachen oder ganz verlieren. Aber, Geld ist nicht alles und der Spaßfaktor bei einem Besuch dieses Ladens sehr hoch, weshalb ich unbedingt fünf Sternchen vergeben muss.
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