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Top Empfehlung:

Sams Restaurant

Hedwigstrasse 9, 80636 München

Richtig gutes italienisches Restaurant in München, nähe U-Bahnstation Mailingerstraße. Kundenzitat: "Grandioses Essen auf basis einer einzigartigen italienischen Speisekarte, sehr schönes Restaurant das mit günstigen preisen aufwartet."

Qype Advanced Insider 3529
Benutzerfoto: concrema

concrema

Kompliment concrema (03.06.2008) 3

Nach einer längeren Pause waren A. und ich wiedermal Mittags im Certosa, diesmal war H1 im Schlepptau. Schwül und drückend war’s, wir wollten trotz der ausgefahrenen Markise die angebotenen Außenplätze nicht in Anspruch nehmen, und setzten uns lieber im Lokal an einem Tisch gleich bei der neu eingebauten Schiebetüre. Im Zuge dieser Maßnahme sind auch weitere Renovierungsarbeiten, wie z. B. neue Farbe für Decke und Türe, durchgeführt worden, was sich gleich in einem freundlicheren, frischen Ambiente bemerkbar macht.

Bestellt hab ich mir eine Pennette mit Salsiccia, dazu ein Salat, der bereits vorher serviert wird, was mir wiederum sehr gut gefällt. Der Salat ist in Ordnung, nichts herausragendes, die Pasta handwerklich richtig gut zubereitet, die Portion für mich allerdings viel zu groß. Für mich wäre es viel angenehmer, wenn die Portion um fast die Hälfte kleiner wäre, und dafür sich der Preis von 9,50 Euro, was mir sehr hoch erscheint, auf 7,00 Euro reduzieren würde. Auch den Preis für die Getränke, im speziellen für Wasser, z.B. die 1 l Flasche Pellegrino für 5,10 Euro find ich einfach zu hoch.

Aber dieses Problem mit viel zu hohen Wasserpreisen hat man nicht nur hier im Certosa, sondern ist mit sehr wenigen Ausnahmen in ganz München, einschließlich Umland ein großes Problem. Ich fühl mich dabei immer, als wenn ich wiedermal richtig abgezockt worden bin.

Um nochmal auf die von mir probierten Gerichte zurück zukommen, wobei ich mir fast immer Pasta bestellt habe, habe ich eigentlich immer gute Qualität serviert bekommen, nicht einmal hätte ich was zu bemängeln gehabt, was die Zubereitung anging, auf die Quantität war ich ja schon eingegangen. Auch was den Service angeht, fühlt man sich bei Franca bestens aufgehoben.

Zwei Sachen, die mir noch aufgefallen sind, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Unser Tisch stand schräg zur Wand, ich hatte in diesem Fall das zweifelhafte Vergnügen, dass ich sowohl einen Tisch im Außenbereich als auch unseren Nachbartisch im Auge hatte, und da bot sich gar schreckliches.
Franca kann ich dafür natürlich nur bedingt verantwortlich machen, schließlich ist sie ja nicht die Mutter ihrer italienischen Kundin (vielleicht aber Freundin), aber hätte sie nicht ihrem Gast (denke mir Stammgast) vielleicht anbieten können, oder sogar anbieten müssen, den selbigen zu filetieren?

Am Tisch neben uns zwei junge Italienerinnen, eine mir den Rücken zugewandt, die andere war mit ihrem Teller Spaghetti der Art am kämpfen, trotz zu Hilfenehmen des Löffels. Bis dahin hatte ich immer geglaubt, dass jeder Italiener sozusagen schon im Mutterleib mitbekommt, wie diese ohne Löffel gegessen werden, dem ist nicht so! So verliert für mich auch der Satz vieler meiner italienischen Freunde an Bedeutung, bis jetzt erfüllte mich dieser sehr oft mit einer ganz gewissen Portion Stolz. „Bädda brauche keine Löffel, ist fast schon richtige Italiener“.

Genauso verunsichert hat mich aber auch der „Tedesco“, der sich im Außenbereich an seinem Fisch, einer Dorade, zu schaffen gemacht hat, das ich nicht mehr gewusst habe, wo ich denn hinschauen sollte. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass auch die Decke einen neuen Anstrich bekommen hat, was ihr außerordentlich gut steht.

Veröffentlicht auf: concrema.wordpress.com

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Qype Advanced Insider 9690
Benutzerfoto: cgradert

cgradert

Kompliment cgradert (13.04.2008) 4

Eine kleine und eher unscheinbare Trattoria mit großer Auswahl an Pastagerichten sowie einigen Fisch- und Fleischgerichten.
Allerdings sollte man sich nicht so weit von der Speisekarte wegsetzen, die an drei kleinen Tafeln an der hinteren Wand in ziemlich kleiner Schrift mit Kreide etwas schlecht lesbar hingekritzelt ist.
Wo findet man das denn noch heutzutage? Cool…
Da ich noch gute Augen habe, fand ich das eher recht witzig und immer noch besser als eine völlig lieblos aufgemachte Karte oder gar nur ein Blatt in Folie eingeschweißt.

Die Inneneinrichtung ist ein wenig kitschig, strahlt aber dennoch ein bisschen Italien aus. Am meisten gefällt mir das uralte und schon grob rostende Coca-Cola-Blechschild neben der Eingangstür, das hat bestimmt schon Altertumswert.

Ich wählte eines der Pastagerichte und war voll zufrieden was den Geschmack betrifft, die gefüllten Tortellini waren wirklich sehr gut. Der Preis ist auch völlig ok.

Für ein Mittagessen absolut empfehlenswert.

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Kompliment Andreas Gradert (13.04.2008) 4

Naja, ein Feinkostladen ist das hier sicherlich nicht, aber ein echter Indaliener den man im Inder net findet.

Genug der Wortspiele. Zunächst denkt man hier an einen indischen Feinkostladen, dagegen sprechen aber die riesigen italienischen Markisen vor den beiden Schaufenstern.

Beim hineingehen sieht der Laden wir eine italienische Trattoria aus, acht Tische, eine große Antipasti-Vitrine, eine ständig im Laufschritt umherlaufende charmante Chefin, also das Restaurant mussten wir probieren.

Und wir waren mittlerweile vier mal hier, und sind nie enttäuscht worden. Es gibt keine Speisekarten hier, drei eng beschriebene Schiefertafeln hängen an der Wand in der Ecke, alle Gäste mustern die erst einmal, was zu Irritationen führt: “Schaut die dich an oder mich!” und zunächst dachte ich, die Gäste haben hier alle einen leichten Silberblick, wie enttäuscht war ich dann, als ich nach der Speisekarte fragte und die Chefin hinter mich zeigte, ach so, schade…

Auf der Karte stehenn regionale italienische Gerichte, die aber auf keine Region beschränkt sind, sondern quer durch Italien gehen, komisch, wo die doch immer so lokalpatriotisch sind, die Italiener. Des Rätsels Lösung kam später: Satish Kumar, der Inhaber dieses Lokals, ist Inder, hat in Italien Koch gelernt, sich dort in seine Franca verliebt und ist mit ihr dann nach Deutschland gezogen. Aha.

Neben Pizza, Fisch- und Fleischgerichten gibt es eine Menge Pasta, auf der linken der drei Tafeln auch ausgezeichnete hausgemachte Pasta, mit sehr guten Saucen, in Olivenöl angebratenem Gemüse, pikanter Salsiccia, Gnocchi und was auch immer mein italophiles Gemüt befriedigt.

Irgendwann bin ich hier Stammgast und stelle auch noch die Espressomaschine ein, und so reicht es nur für die 4,499 Punkte, aber ganz nah an der Fünf.

Veröffentlicht auf: gradert.wordpress.com

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