das rootz wird bei berlin-vegan.de als der veggie im kiez besonders wegen seiner root-fries (pastinaken,süßkartoffel,petersilienwurzel & Mören ) hervorgehoben,weswegen ich mich gemeinsam mit meiner kleinen Tochter und ihrer Ma dazu entschloss ihm einen besuch abzustatten.
das interieur war dem subkulturellen touch gerecht mit pink schwarzem wandanstrich und leopardenfellmuster bezogenen stühlen,auf jeden fall schön anzusehen.
der laden war um einiges größer als ich erwartete,vor allem in diesem auge des sturms der gentrifizierung,schlesisches tor eben,in dem die laden & wohnungsmieten noch lange vor den anderen in ’X Berg explodierten.
das was letztlich dann für bare münze auf unseren teller kam war mehr als enttäuschend,
für 2,50€ gab es eine kleine schale root-fries.
normale fritten werden als große portion angeboten,für wenig aufpreis,für die namens gebenden gemüsefritten ging das aber auch nach bitten nicht.
für das mit erbärmlichste mir bekannte pommes-preis/leistungs verhältnis der stadt,waren die paar die wir dann bekamen sowas von lapprig,das nur unsere 15monate alte tochter daran spaß hatte.
der seitan burger den wir dazu bekamen (für knapp 5 €) war eher so eine art scherz für jemanden der ernsthaft vorhat seinen hunger zu stillen.ein paar mungbohnenkeime,einen kleks durchschnittliche soße,2 salatblätter mit 5tropfen essig drauf.
guten appetit.
fazit,hast du in deinem leben jemals ne VoKü besucht,selber gekocht oder mal auf Berlin-Vegan.de nach anderen Restaurants gesehen-mach einen bogen um den schuppen,und lass die Yuppies diesen laden besuchen,für die er aufgemacht wurde.
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