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Indian Curry House, Bahnhofsviertel, Frankfurt am Main
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Indischer Imbiss Bahnhofsviertel | Indischer Imbiss Frankfurt am Main
Restaurant Bahnhofsviertel | Restaurant Frankfurt am Main - Adresse:
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Weserstr. 17, 60329 Frankfurt am Main
069 235986
- Geöffnet:
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Mo - Fr: 11:30 - 14:30 und 18:00 - 22:00
Sa - So: 18:00 - 22:00
- Mehr Details:
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Katharinenpforte 6, Hauptwache, 60311 Frankfurt am Main
Restaurant und Cocktailbar in Frankfurt. Kundenzitat: "Mein absoluter Favorit in der Stadt. Man kann hier super Essen gerade mittags unter der Woche gibt es jeden Tag ein anderes Mittagsmenü mit Vorspeise , Hauptgang und Espresso für nur 9€!"
12 Beiträge zu Indian Curry House auf Deutsch
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Update:
Seit Januar 2011 telefonisch nicht mehr zu erreichen.
Unter den Lieferservices, die Indisches liefern, mein absoluter Top-Favorit!!
Das Essen war solides Mittelmaß ohne besonders aufzufallen. Die Preise sind günstig, allerdings sind die Portionen dafür auch überschaubar. Dafür alleine würde ich das Indian Curry House mit drei bis vier Sternen bewerten.
Die Bedienung aber ist unfreundlich, unfähig, patzig und frech. Dafür gibt es in der Endbewertung nur noch einen Stern.
Ich war im Indian Curry House mit meinen Kollegen zum Lunch. Für die Getränke mussten wir zum Teil zweimal nachfragen bis wir sie bekamen, alle Speißen wurden nach und nach serviert.
Ich hatte zum Chicken tikka masala Reis und Nan bestellt, meine Kollegen nicht. Bekommen haben alle Reis und Nan. Der Höhepunkt war dann aber die Rechnung: Als sie kam, musste ich als einziger eine Extrabeilage bezahlen; für die anderen war es ein "Geschenk" des Hauses. Auf meinen Einwand hin wurde der Kellner frech und patzig. Zum Glück gibt es im Bahnhofsviertel Alternativen mit mindestens genauso gutem Essen und netteren Kellnern und einem stilvollerem Ambiente.
Hab' ich es doch geahnt, dass ihr fast alle schon dort wart. Deshalb habe ich mir bei der BHV-Nacht wahrscheinlich intuitiv das Curry House rausgepickt.
Kurz und schmerzlos (trotz relativer Schärfe):
Es gab Chicken Vindaloo Lammcurry, links das Lamm, in der Mitte der Damm, rechts das Huhn. Schön ordentlich, damit nix vermischt.
Dazu ein knuspriges Knobi-Naan.
Beides lecker und reichlich.
Good food...
20 August 2010
Wir gegehn dort regelmäßig mittags essen - es ist lecker, Preis und Service stimmen. Ich empfehle Chicken Tikka (Nr 151) :-)
Leckere und schnelle indische Küche ohne besondere Ansprüche. Mittags gibt’s verschiedene Gerichte günstig für €6,50, regulär sind zwischen 3 und 4 € mehr fällig. Das Mangolassi ist süffig und eine Mahlzeit für sich aber empfehlenswert.
Zwei Türen weiter ist ein weiterer Inder vom gleichen Betreiber. Im Sommer haben beide eine kleine Terrasse zum draußen sitzen. Bahnshofsviertelflair inklusive.
Ich bin seit der Eröffnung des Curry House dort immer Kunde gewesen,da es einer der ersten guten Preis-Leistungs Imbisse für Indian Food war,leider hat sich seit letztem Jahr die Geschäftsführung geändert und auch die Köche!Bei meinem
letzten Besuch vor vier Monaten, war das Essen nicht mehr so gut,sehr lieblos,die Gewürze entweder zuviel oder zu wenig und auch der Service hat sich negativ verändert.Schade,den die Konkurrenz
hat sich vergössert und ist teilweise viel besser.
Jetzt also auch noch meine Curry-Sauce zu unserem letzten QCN-Ausflug nach Mumbai-Nord. Schon seit einiger Zeit bin ich in Frankfurt auf der Suche nach einem Inder, der zumindest annähernd an einige der fantastischen Vorbilder, die ich früher in London oder zuletzt in Dubai erleben durfte, heranreicht.
Das Indian Curry House in Frankfurt Downtown ist aus meiner Sicht nun auch noch nicht der absolute Vollknüller, aber es bietet trotzdem eine ganze Menge.
Das liegt natürlich auch am Ambiente.
Drumherum ein sehr lebendiges Stück Bahnhofsviertel und das Frankfurter „Very Little India“. Gleich daneben liegen ein neuer, kleiner Inder und auch ein sehr witziger, indischer Feinkostladen mit einer wahren Vielfalt an Gewürzen und Gerüchen.
Innendrin, im gut gefüllten Lokal, sehe ich erstmal ausschließlich indisch aussehende Menschen beim Essen, im Small Talk oder beim aufmerksamen Studieren der neuesten Tanzvariationen in Bollywood-TV. Sehr lebendig und schon mal ein guter Start.
Als Bleichgesicht werde ich allerdings gleich in den ersten Stock durchgewunken, wo die Qype Community bereits mit einer Ladung Kingfisher anstößt. Hier oben stehen noch mal sechs bis sieben Tische, wovon wir alleine schon die Hälfte besetzen. Für Klaustrophobe ist unsere reservierte Ecke weniger geeignet. Recht eng, ohne Fenster und sehr schlicht; unten sah`s eigentlich viel schöner aus.
Na gut. Erstmal eine Runde …nein kein Mango- sondern diesmal Ananas-Lassi. Wird als halber Liter in einem Bierglas serviert und setzt die meisten Anwesenden mit gefühlten 3-4.000 Kalorien gleich zum Start eine Weile schachmatt.
Nach ein paar Schluck davon bestellen wir trotzdem einige Vorspeisenteller: frittiertes Hühnerfleisch, indischer Käse, paniertes Gemüse und Samosa. Ist mir persönlich alles eine Spur zu frittiert und paniert, aber noch ok. Dazu wird aber ein sehr leckeres Chutney serviert.
Bei der nächsten Fuhre Kingfisher erfahren wir vom netten Kellner in Anzug und Krawatte einiges aus der indischen Küche. Grob gesagt unterscheidet er:
- Nordindien: deftig, cremige Soßen, viel Fleisch, viel Brot …
- Südindien: viele Currys, alles leichter und Vegetarischer und Reis statt Brot, alles schärfer …
Ich stelle fest, ich bin eher der nordische Typ und ordere bei ihm das Chicken Tikka Masala, aber bitte südindisch scharf. Stellt sich als sehr gute Wahl heraus. Fleisch und auch Soße sind von guter bis sehr guter Qualität. Da macht man wirklich nichts falsch. Appetitlich und schmackhaft, allerdings für meinen Gaumen nur etwa mittelscharf, weswegen er noch ein paar sehr pikante Mixed Pickles und frische grüne Chilis nachschiebt.
Außerdem bietet die Karte die üblichen Curries mit Chicken, Lamm, Fisch oder Prawns (auch in diversen Kombos), Tandooris (marinierte Fleischvariationen aus dem Lehmofen), Biryanis (Gerichte mit gebratenem oder gerösteten Reis), Dosas (knusprige gefüllte Crepes) sowie verschiedene Thalis (Tabletts mit einem Mix verschiedener Gerichte in Metallschälchen).
Irgendwie habe ich den Eindruck, wir sind unserem indischen Chef-Berater und seinen Kollegen, die uns abwechselnd servieren, nicht so ganz geheuer. Er kann uns nicht wirklich in eine seiner deutsch-indischen Gästeschubladen stecken. Außer einem Business-Pärchen sind wir nach meiner Meinung die einzigen Nichtinder an diesem Abend. Eine solche Horde Deutscher ohne indische Begleitung und mit insgesamt sehr überschaubaren Vorkenntnissen der indischen Küche verirrt sich wohl eher selten in die Weserstrasse.
Der Begriff „authentisch“ geht mir, wenn ich die jeweilige Küche nicht bereits ausreichend vor Ort kennen gelernt habe, nicht so leicht über die Lippen. Aber das hier kommt Mumbai, Delhi oder Kalkutta wohl so nah, wie man in Deutschland überhaupt in die Nähe geraten kann.
Für die nächste (Qyper-)Bollywood-Party liefert das Curry House übrigens auch gerne nachhause.
Insgesamt: Nicht spektakulär, aber mir hat es gefallen. Der Laden hat was. Hier komme ich noch öfter her.
Frankenfurter Danke an den Nachwuchs-Gaucho. Du wirst einfach vielen Sätteln gerecht, Sancho ! Das merkt man immer wieder.
Jetzt klappts tatsächlich mit dem ollen Shahrukh.
27 Januar 2009
weinrot Es gibt tatsächlich einen zweiten indischen Schauspieler? Nein, das kann nicht sein! Shahrukh wird noch mit jopischen 105 den jugendlichen Liebhaber geben! Und seinen bösen Zwillingsbruder, seinen verschollenen Drillingsbruder, den Onkel, den Vater, den Vater der Braut, den Cousin dritten Grades, den Hausmeister und den Liftboy gleich noch mit!
Sorry für diese technischen Unbequemlichkeiten. Aber weiß ja eh jeder, der schon mal einen Bollywoodfilm gesehen hat, wie der Mann aussieht.
Slumdog Millionaire muss ich mir trotzdem anschauen, klar!
27 Januar 2009
Mini-Update: das Indian Curry Haus liefert auch, Liefergebiet individuell je nach Bestellmenge, feine Sache für eine Party wenns mal was authentischeres als von einer Bei-uns-gibts-auch-lecker-Chicken-Curry-Pizzeria sein soll.
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Authentic style rules!!! Wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, dass es hier indischer zugeht als in den meisten andern indischen Restaurants in Frankfurt, kann man eigentlich ganz zufrieden sein. Schlichtes Interieur, hier und da eine leichte Schmuddeligkeit, Garküchenatmo, fast schon christliche Ehrfürchtigkeitsholzschnitzerein persiflierende Bollywoodmadonnen-Wanddeko, laut und schnell sprechende Leute aller Couleur, bei gefühlten 35°C hohe Mützen tragende Frauen, Currygeschwängerte Luft, die sich in jede Kleidungsfaser einbrennt und erst nach zweimaligem Waschen wieder weg ist. Ein riesiger Flatscreen mit den neuesten Bollywood-Kinohits, echte indische Bedienungen die zwischen überschwänglich-freundlich, zahlendrehend-verwirrt und unsicher-zurückhaltend schwanken - klar, wenn man auf einmal mit einer typisch deutschen 12er-Gesellschaft konfrontiert wird, die auch noch ihre Rechnung geteilt haben möchte. Ein No go im Subkontinent. Kleiner positiver Nebenaspekt: Die Sodexho-Gutscheine wurden angenommen.
Die Vielzahl der Gerichte war beeindruckend - Nordindisch, südindisch oder Punjabistyle zu Preisen, die ungefähr bei einem Drittel vom 100m weiter liegenden Taj Tandoori liegen, einer vergangenen QCN-Location, bei der eben das fette Design und der hochnäsige Service mitbezahlt werden muss. Nicht so hier - ab 7 Euro gibts schon leckere Curries, freundlich serviert. Die, die ich von den Vorspeisenplattengeplätteten Mitqypern mal gabelweise probiert hatte, schmeckten ganz gut, wenn auch nicht so spicy wie erhofft. Mein südindischer Dosa, ein Crepe aus Linsen- und Reismehl mit Curryhühnchen war okay, aber bis auf die dazu servierte Koriander-Minz-Kokos-Joghurt-Sauce keine Offenbarung. Sehr genial dagegen die zu den leckeren Vorspeisen gereichte Joghurt-Minz-Tamarinden-Sauce - zum reinlegen. Ebenso wie der cremige Mango-Lassi mit to-die-for-Aroma. Allerdings sind hier 0,5ltr eine ganze Mahlzeit, pfffffft.
Ich werde sicher mal wiederkommen und kann es echt nur empfehlen. Mal was anderes und näher dran am Original, dabei auch noch günstig.
PPan Sehr stimmig und Deinem Bericht ist auch nichts hinzuzufügen. Genau so wars.
, Die Mütze so zu tragen, scheint eine Art Look zu sein, habe ich schon öfters gesehen, allerdings immer schmunzeln müssen…
16 Januar 2009
hoshi Die Frau mit Mütze ist mir doch Tatsächlich durch die Lappen gegangen, oder mir ist von der Abschlußrechnerei doch ein Teil des Abends “resettet” worden. Ansonsten kann ich nur zustimmen, auch wenn ich es am Anfang schwer fand mich an die Toiletten zu gewöhnen. Aber du hast natürlich recht ist schon irgendwie authentisch :) Ein sehr schöner Abend in rundum sehr netter Gesellschaft.
17 Januar 2009
Im Indian Curry House habe ich mich wohlgefühlt. Zwar war ich nicht allzu lange da, da ich früh gehen mußte, aber der kurze Aufenthalt hat sich gelohnt. Das Ambiente, nun ja - etwas oll und exotisch, viel zu stark geheizt. Aber das Lokal war voll mit Indern, die sich dort offenbar gern aufhielten. Das spricht für die Authentizität.
Meine Speisen (eine Kombination aus Chicken Vindaloo und Lamm-Curry) waren sehr lecker, gut gewürzt, nicht so scharf, wie ich das angesichts der warnenden Hinweise erwartet hätte (“very hot”), aber durchaus anregend. Ich fand das Essen jetzt nicht spektakulär, aber für den Preis sehr empfehlenswert. Mein Ananas-Lassi war perfekt, und da ich die mittlere Größe gewählt hatte, nicht übermäßig reichlich.
Besonders angenehm fand ich die Bedienung, und da ich bei der Auseinanderrechnerei nicht dabei war, kann ich diesen Punkt guten Gewissens ignorieren.
Ansonsten war das eine sehr nette Runde mit vielen bekannten und tatsächlich einigen neuen Gesichtern. Ich verspreche, beim nächsten Mal werde ich mich auch mit Euch unterhalten :)
Und wieder eine schoene QCN - aber auch ich streiche die gute Atmosphaere aus der Bewertung : )
Kurzum, die Speisen waren sehr schmackhaft, ob grosse Samosa-Auswahl als Vorspeise oder Kokosnuss-Haehnchen-Curry mild (#46). Das Mangolassi sehr lecker und als Hauptmahlzeit (0.5l) schon ausreichend.
Der indische Kellner sehr nett und hilfsbereit, sodass ich auch so manche nicht zuvor gewusste Wahrheit ueber Land & Leute und Dosa und Esskultur erfuhr - gastfreundlich & somit sehr gut!
Das Ambiente ist schlicht, aber sinnvoll - es muss ja auch nicht alles dem indisch-buntem Klischee entsprechen. Wir sassen auf der 2. Etage, waehrend der Eingangsbereich eher auf Take-out-Garkueche hinweist. Im Sommer gibt auch draussen ein paar Tischchen.
Die Preise sind gut: Euro 7,50 fuer die Vorspeise etwas ambitioniert, die Preise der Hauptgerichte (Curry ca. Euro 10 mit Basmatireis) eher zurueckhaltend. Mangolassi schlaegt mir Euro 4,20 zu Buche bei 0,5l, aber wie gesagt -> eine eigenstaendige Mahlzeit. Die Portionen sind sehr reichlich.
Punktabzug fuer die Verrechnerei. Bei Grossgruppen bitte nur mit eigenem Buchhalter anreisen.
PPan Wie gesagt: Solche Mengen Mangolassi werden auch in der Kälberzucht verwandt.
Somit komisch, dass ihr dann alle nach 0,5l Lassi als Aperitif schon satt wart ;)
16 Januar 2009
So, dann wollen wir mal begeistert Kritik üben bzw. kritische Begeisterungsstürme entfesseln. Ungefähr so hin und her war’s beim Inder. Natürlich wird sich wieder bemüht, die Qype-City-Night-Atmosphäre (super!!!) aus der Bewertung herauszuhalten (schwierig!!!).
Ganz begeistert war ich ja von dem Liter Mangolassi, der in Portionen von 0,3 bis 0,5 gereicht wird und so ganz angenehm im Bauch rumschwappt. Nichts hasse ich mehr wie diese 0,2-Miniportionen bei manchen anderen Indern. Großes Plus!
Nicht ganz so angetan war ich vom Ambiente rundherum. Da kenne ich gemütlichere Inder, deren Interieur nicht ganz so lieblos hingestellt wurde. Und die Ecken im Fenster hatten den Putzlappen auch schon lange nicht mehr gesehen…
Astrein war die Selbstbedienung der Klimaanlage, die einfach durch Übergabe der Klimaanlagenfernbedienung an den Qype-Tisch erfolgte (Defaulteinstellung: 26 Grad). Mir gegenüber sitzende Damen hätten sich sonst im Laufe des abends ob der bollernden Heizung einer oder mehrere Klamotten entledigen müssen.
Super war die Essensberatung durch den Chefinder und die für alle gereichten Vorspeisen. Jeder konnte knabbern was ihm gefiel, alles gut und reichlich.
Aber wo himmelhergott waren die Papadam-Chips, die’s überall so noch dazu gibt? Kosten hier 1,50 Euronen Extra.
Beim Hauptgericht hatte ich nicht ganz so Glück. Es war zwar reichlich, aber das Lamm war trocken und unter einer Mandelsauce hatte ich etwas anderes erwartet. Es war eher minzig, joghurtig, nicht mandelig… vielleicht hätte ich nicht so selbstbewußt und schnell die 63 in den Raum brüllen sollen bei der Bestellung.
Abstriche beim Service gibt’s leider ob des Outsourcings der Einzelabrechnung an die Kundschaft. Es zeugt zwar von viel Vertrauen, die Rechnung samt Rechenzettel und Stift einfach rumzugeben. Was wäre, wenn wir den Hoshi nicht gehabt hätten, der die Abrechnung bravourös bewältigte? Zahlenchaos? Geldverschwendung? Keilerei? Ich weiß es nicht.
Fazit: Ja, da kann man mal hingehen. In meinem Fall eher bei Durst auf ungeheure Mengen Mangolassi.
burkey Braucht der Chefinder noch eine Nachhilfestunde in Grundrechenarten? Ich wüsste jemanden, der das kann.
15 Januar 2009
Heute war ich mit einigen anderen Qypern im Indian Curry House zur Frankfurter Qype City Night.
Mein Eindruck vom Indian Curry House ist mehrgeteilt. Fangen wir mit dem Positiven an – dem Essen. Die Auswahl an Speisen ist umfangreich und beinhaltet scharfes und weniger scharfes, vegetarisches und fleischhaltiges. Auch die Getränkeauswahl ist bemerkenswert. Da gibt es neben den üblichen alkoholischen und antialkoholischen Getränken eine Auswahl an Joghurt-Mixgetränken. Selbst Longdrink-Liebhaber werden hier fündig.
Mein Hühnchen in einer milden Curry-/Kokos-Sauce war sehr lecker. Der Vorspeisenteller war ebenfalls sehr schmackhaft und abwechslungsreich. (4 Punkte)
Etwas kritischer bin ich bei der Bewertung der Bedienung. Beeindruckend war sein Wissen über die einzelnen Speisen und deren Zubereitung. Auch sein Wissen über die Kultur Indiens und die regional unterschiedlichen Essgewohnheiten sind erwähnenswert. Nur war er oft mal leicht überfordert mit so vielen Gästen auf einmal. Das Essen kam nicht wirklich zeitgleich und beispielsweise mein zweites Getränk musste ich dreimal bestellen, bis es kam. Als wir dann noch einzeln zahlen wollten, suchte er Rat beim Chef und war ab dann verschwunden. Ein Kollege bat uns, dass wir doch bitte selbst ausrechnen sollen, was jeder einzelne zu zahlen hat, die Beträge sammeln und alles in einem dann bezahlen. (3 Punkte)
Neutral bewerte ich das Preis-/Leistungsverhältnis. € 7,50 je Person für die Vorspeisenplatte finde ich etwas übertrieben, € 9,00 für das Hauptgericht sind dagegen eher günstig. Zusammen € 8,00 für ein großes Pils und ein großes Joghurtgetränk sind akzeptabel. (3 bis 4 Punkte)
Negativ hat das Indian Curry House bei mir bei der Sauberkeit und dem Ambiente abgeschnitten. Zur Sauberkeit: Teppichboden sucht man vergebens, alles ist gefliest. Dass der Boden sehr dreckig war, lag am schlechten Wetter, aber dennoch ist es nicht akzeptabel, dass man seinen Mantel –will man ihn nicht an die Garderobe hängen- über der Stuhllehne zusätzlich hochbinden muss, wenn er nicht im Dreck schleifen soll. Hier und da ein Dreckfänger wäre wünschenswert. Die Sanitärräume sind leider auch nicht toll. Der Mülleimer für die Papierhandtücher war überfüllt und so lagen zerknäulte Handtücher um den Mülleimer verteilt auf dem Boden.
Zum Ambiente: Einfach und schlicht ist das Interieur gehalten. Interessante Bilder bzw. Kunstwerke an der Wand sorgen für eine gute Abwechslung. Ein großer TV zeigt laufend Filme (ohne Ton). Mein Blick fiel aber auch auf das einfach verlegte Lautsprecherkabel, dass mit Kabelklemmen auf der Wand verlegt wurde. Ein Kabelkanal sähe hier besser aus. Insgesamt sieht man, dass viel selbst gemacht wird, was allein gesehen nicht negativ ist. Wäre nur schön, wenn kleine Schönheitsfehler, wie beispielsweise das Überstreichen des Geländers in Wandnähe mit der Wandfarbe behoben worden wären. Kleiner Aufwand hätte hier große Wirkung. Aber vielleicht ist es genau das, was das Indian Curry House ausmacht. Es ist halt nicht alles perfekt, aber das Essen und auch der Service stimmen. (3 Punkte)
Dass das Indian Curry House bis auf den letzten Platz voll war und diese Location auch schon seit einigen Jahren dort ist, zeigt auch, dass man auch mal gerne über den ein oder anderen Schönheitsfehler hinwegschaut.
Sollte es sich mal wieder ergeben, dass ich in der Nähe bin und Hunger habe, werde ich gerne auch wieder ins Indian Curry House gehen.



