Gut, daß Du uns jetzt mit Fotos versorgst, dann muß ich die 544 Stufen nicht mehr erklimmen, oder ich müßte heute mit dem Aufstieg beginnen, daß ich morgen oben bin.
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Hauptkirche St. Petri
Altstadt, Hamburg
- Adresse:
-
Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg
- Kontakt:
-
040 32 57 40 0
- Geöffnet:
-
Mo-Do 10-18.30
Mi bis 19,
Sa 10-17, So 9-21 Uhr
| Nutzer-Infos |
|
Sievekingdamm 80, Reeperbahn 1, 20535 Hamburg
Hamburg hat nicht nur unzählige Sehenswürdigkeiten und mehr Brücken wie Amsterdam und Venedig zusammen, sondern Hamburg ist auch ein Lebensgefühl. Wenn man nun dieses Lebensgefühl und Hamburgs Sehenswürdigkeiten zusammenwirft kommt etwas einmaliges..
8 Beiträge zum Platz "Hauptkirche St. Petri" auf Deutsch
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einfach auch ein schöner “raum der stille” inmitten des trubels der mönckebergstraße!
und eine wunderschöne sandsteinmadonna!
(foto: faun070/flickr)
auch der türgriff der linken seite des hauptportals ist sehenswert:
der archaische löwenkopf ist nicht nur schön, sondern auch das älteste erhaltene kunstwerk der st. petri kirche. er soll von 1342 stammen!
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St. Petri!
Alles was ich über diese Kirche sagen könnte hat "mostro" schon beschrieben. Fast alles...
Trotz der Zerstörungen während des großesn Brands und im 2. Weltkrieg haben einige Kunstwerke überlebt. An der Kirche selber ist besonders der Türgriff mit Löwenkopf zu beachten.
Besonders erwähnen sollte man noch den alten Bilderaltar von Meister Bethram. Dieser Altar hat überlebt und kann heute in der Hamburger Kunsthalle besichtigt werden.
Für den "normalen" Touristen interessanter dürfte sein, dass St. Petri öffentliche Toiletten hat, die man im rechten Kirchenschiff finden kann (ziemlich versteckt, aber sie sind da). Im Museumsshop (wo auch der Aufstieg zum Turm beginnt) kann man ein paar nette Hamburger Andenken und zur Weihnachtszeit sehr schöne Olivenholz-Schnitzereien erwerben.
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Hamburgs Hauptkirche St Petri ist nicht die Kirche, die Touristen unbedingt ansehen. Klar, der Michel ist bekannter und gilt als "Must See" eines Hamburg-Besuchs.
Aber St. Petri hat auch einiges zu bieten. Sie ist die höchste Kirche der Hansestadt und bietet (da der Fernsehturm leider nicht mehr als Aussichtsplattform zur Verfügung steht) sicherlich eine der schönsten Aussichten über Hamburg:
Ohne Fleiß, kein Preis - die 544 Stufen (zT als Wendeltreppe) sind nicht ohne und da die Plattform nicht im Freien liegt, ist es bei der geringsten Sonneneinstrahlung oben im Turm entsprechend warm.
Aber es lohnt sich wirklich.
Die Besteigung ist nur bis 17 Uhr möglich, also lieber rechtzeitig dort sein!
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ottogang, 26 März 2010:
Was für ein wundervoller Aussichtspunkt! Ein Blick über Hamburg samt Alster und Elbe. Vielen Dank Qype für diesen tollen Tipp!
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Inmitten der Konsum-Hölle/Innenstadt liegt dieses alte bedächtige Kirchengebäude. Drum herum gibt es Weihnachtsmärkte, einen Blumenstand und einen Schlüsseldienst. Drinnen wird auch einiges geboten. Besonders schön zu Weihnachten sind die Chor-Veranstaltungen.
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DIE Alternative zum Michel. Michel kennt doch jeder - St. Petri ist der Geheimtipp! Für 2 EUR darf man den Kirchenturm hoch, ca. schlapp 540 Stufen! Leider ist da oben aus sehr warm den keine Lüftung vorhanden. ABER! Aber man wird mit einer wahnsinns Aussicht belohnt, ganz Hamburg im Blick! Also, wenn nicht gerade Hochsommer oder Fußlahm - rauf mit euch!
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St. Petri ist das älteste dokumentierte Kirchspiel Hamburgs, erste Erwähnungen findet man bereits im 12. Jahrhundert, als ein Domprobst die Eigentumsrechte an einer so benannten Marktkirche abtrat. Initial stand hier vermutlich nur eine kleine Holzkirche, erst im 14. Jahrhundert wurde aus Backsteinen ein großer Kirchenbau errichtet und geweiht, der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert wurde. 1842 vernichtete der große Brand den größten Teil der Hamburger Innenstadt und fast den gesamten Bau St. Petris.
Der Neubau durch Chateauneuf und Fersenfeld dauert über dreißig Jahre (1844-1878), die beiden Architekten studierten vor der Planung gründlich die mittelalterlichen Kirchen in Norddeutschland, da die Ansprüche hoch waren: Man sollte einerseits zeitgenössisch bauen und dem Lutherischen Rationalismus entsprechen, andererseits aber auch Grundzüge der Vorgängerbauten übernehmen oder einbauen.
Der Neubau wurde schließlich im Gegensatz zu den Vorgängern ein einheitliches Bauwerk. Die Westfassade mit dem Turm enthält wie in den historischen Vorbildern das Hauptportal. Dahinter öffnet sich eine dreischiffige Hallenkirche nach gotischem Vorbild, wobei aber eine Asymmetrie besteht, indem das Südschiff kürzer ist, gleichzeitig aber doppelt so tief reicht und zusätzliche Portale enthält. Durch diese Verbreiterung entsteht so etwas wie eine Querhalle, die einen quadratischen Grundriß hat. Über die Gründe dieser Asymmetrie, die auch dazu führt, dass der Raum mehr auf die Kanzel als auf den Altar ausgerichtet ist, fanden sich keine Informationen, es handelt sich vermutlich um eine Anspielung auf die historischen Vorbilder.
Der Innenraum erscheint zunächst einmal unheimlich schlicht und streng mit seinem weißen Licht und dem überaus kargen Schmuck, man ist gewöhnt, dass Kirchen deutlich mehr an Zierrat enthalten, angebaute Altäre, Nischen, Apsiden. All das gibt es hier nicht mehr, da man im 19. Jahrhundert eine streng auf den Gottesdienst ausgerichtete Raumordnung wünschte. Die wenigen verbliebenen mittelalterlichen Überbleibsel wurden dementsprechend in gewissem Abstand an den Seitenwänden der Kirche untergebracht. Hier findet sich ein gut restaurierte Sandstein-Madonna aus dem 15. Jahrhundert, die mit ihrer Vergoldung zunächst kitschig wirkt, dennoch ein Meisterwerk der Bildhauerkunst ist und vermutlich aus westfälischen Werkstätten stammt. Ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert ist die Eichenholzfigur des heiligen Ansgar, die rechts des Altars leicht zu übersehen ist. Ansgar war übrigens der erste Bischof Hamburgs und entscheidend an der Missionierung der Skandinavier im 9.Jahrhundert beteiligt. Um 1500 entstand die hölzerne Kreuzigungsgruppe an der nördlichen Wand, die tatsächlich direkt aus Hamburg stammen sollen. Hier sollte man sich einmal genau die Gesichter ansehen, sie sind tatsächlich einmal nicht verklärt oder romantisierend dargestellt sondern zeigen richtig alltägliche Gesichter, wie man sie damals vermutlich in der Bevölkerung erlebt hat.
Nach dem Innenraum bietet St. Petri eine besondere Attraktion, nämlich den momentan höchsten Aussichtspunkt der Stadt – und ein bisschen Extremsport, der dazu führt, dass dieser Platz bei den Hamburgern nicht so recht bekannt ist: Ganze 544 Stufen darf man zu Fuß erklimmen, beileibe keine leichte Aufgabe – belohnt wird man mit einem hervorragenden Blick über Innenstadt, Alster und Elbe….
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