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Kompliment
Venden (28.04.2008)
Die “Nacht der Museen” findet einmal im Jahr (letztes Wochenende im April?) in Frankfurt und Offenbach statt.
In dieser Nacht kann man 49 Museen (2008) und weitere Attraktionen in den zwei Städten erleben und besuchen.
Zum Ticketpreis von 12 EUR (2008) bekommt man nicht nur den Zugang zu den verschiedenen Veranstaltungen - Nein auch der Busshuttle, sowie die Fahrt mit der historischen Eisenbahn (am Mainufer entlang), der historischen Trambahn (vom Römer zum Zoo) und die Mainüberquerung mit dem Schiff (vom Eisernen Steg zum Städel) ist inklusive.
Für jeden Geschmack wird was geboten:
=> Für den Musikfan, die verschiedenen Live-Musik-Sessions - von Jazz bis Klassik.
=> Für den kulinarisch angehauchten Fan gab es Speisen aus verschiedenen Regionen dieser Welt (Stockbrot im Zoo, afrikanische Speisen im Albert Schweizer Insititut usw.)
=> Für den Künstler, natürlich die Museen und die verschiedenen Showeinlagen.
=> Sogar der Maschinenfan kam auf seine Kosten: Schifffahrt, historische Eisenbahn und Tram und Verkehrsmuseum
Und nun meine persönliche Eindrücke dieser Nacht:
Unsere erste Veranstaltung war das “Deutsche Albert Schweizer Institut”, wo wir einiges über den berühmten Arzt und seine Kliniken in Lambarene erfahren haben.
Von dort ging es dann mit dem Shuttlebus zum Dom. Die Tanzwütigen unter uns waren im “Haus am Dom” gut aufgehoben - lateinamerikanische Klänge mischten sich zwischen den Besuchern.
Für die Fans von abstrakten Tanz und Show war der “Archeologische Garten” (zwischen Schirn und Dom) der richtige Ort. Super Show, geniale Musik und Farben. Ein paar Bilder habe ich geschossen - vielleicht sind ein paar brauchbare dabei.
Vom Dom ging es dann zu unserem (leider) letzten Ort für diesen Abend: Der Zoo:
Schlafende Löwen und Tiger, Feuershows, Fledermäuse, sich häutende Schlangen, Kakerlaken und nie ruhenden Ameisen. Heuschrecken, so lang wie eine Hand und ruhe austrahlenden Schildkröten. Tagsüber ist der Zoo schon ein Highlight in Frankfurt, doch nachts ist er noch schöner. Im gedämpften Licht hat er eine besondere Austrahlung.
Einziger Manko an Nacht der Museen ist die Öffnungszeit. Es gibt zu viel zu sehen und von 19 - 22 Uhr bekommt man einfach nicht alles hin. OK, wir sind erst um 21,30 Uhr los, doch auch wenn wir pünktlich gestartet wären, hätten wir vielleicht noch zwei Attraktionen mehr sehen können.
Toll wäre so eine Veranstaltung eine ganze Woche lang - oder wenigstens ein Wochenende. Auch wenn die Kosten dadurch steigen, wäre es eine absolute Bereicherung für Frankfurt und vielleicht ein Schritt zur Kulturhauptstadt Deutschlands (OK, vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen, aber auf alle Fälle die richtige Richtung).
Trotzdem gibt es die volle Punktzahl!
Stichworte museum, zoo, jazz, tanz, performance, klassik, show, nacht der museen
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