So, da freue ich mich auch schon drauf – bin mal gespannt, ob sich die Betreiber hier öffentlich kritikfähig und wohlwollend zeigen.
Das Momberger stand schon länger auf meiner To-Go-Liste, gerade wegen des mir schon anderweitig bekannten leckeren Schobbens (habe Jahrgang 2011 verkostet). Mal sehen, ob es dabei bleibt…
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Gaststätte Momberger
Heddernheim, Frankfurt am Main
14 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Alt Heddernheim 13, 60439 Frankfurt am Main
- Kontakt:
-
069576666
Momberger-Frankfurt
- Geöffnet:
-
Mo - Fr, So: 16:15 - 24:00
Sa: geschlossen
| Inhaber-Infos |
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| Nutzer-Infos |
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Lauterbach 3, 91608 Geslau
Mohrenhof Franken: " Der Mohrenhof-Franken in Bayern ist das perfekte Ziel für alle, die sich Abstand vom Alltag in der Natur wünschen. Wir bieten Ihnen einen Platz zum Wohlfühlen auf unserem Campingplatz in Bayern sowie auf unserem Erlebnisbauernhof."
14 Beiträge zum Platz "Gaststätte Momberger" auf Deutsch
9 Beiträge
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Als Starter orderte ich einen Handkäs, der mich in keinster Weise vom Hocker haute.
Ich würde fast behaupten, dass dieser eher Supermarktqualität (ok, ein wenig besser...) hatte.
Aber es gibt in Frankfurt - selbst im Touristenüberlaufenen Sachsenhausen - wahrlich bessere Varianten dieses Klassikers!
Meine Begleitung orderte Tatar, welches wohl soweit ok war.
Ich gönnte mir zum Hauptgang ein Rumpsteak mit Kräuterbutter und Bratkartoffeln.
Trotz Wunsch, das Rumpsteak in Medium zu bekommen, war dieses leider in Gänze durchgebraten.
Schade, dass zudem die Bratkartoffeln teilweise schwarz waren und somit der Geruch und Geschmack von verbrannten Zwiebeln den Genuss minderte.
Ein Hinweis gegenüber der halbwegs freundlichen Servierkraft ging übrigens - als hätte ich es erwartet - ins schulterzuckende Leere.
Meine Begleitung orderte ein Jägerschnitzel, welches sehr fettig (abtupfen ist hier nicht üblich) mit einer Soße, bestehend aus Dosenpilzen und einer ordentlichen Portion Tütenprodukt wahrscheinlich eines dem Nestlé-Konzern zugehörigen Ablegers (so vermute ich stark) daherkam.
Das geht doch mittlerweile anders und ist durchaus ohne Zuhilfenahme von geschmacksverstärkten Zutaten wie Hefeextrakt oder Mononatriumglutamat realisierbar.
Alles in allem kann ich für den abendlichen Ausflug nach Heddernheim (dank ÖPNV) in der Summe zwei Sterne geben, immerhin einen mehr als bei der letzten Bewertung auf Basis eines unschönen Telefonates!
So, jetzt freue ich mich auf den nun folgenden Shitstorm ;-)...
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iNord, 10 Dezember 2012:
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Andy_Frankfurt, 10 Dezember 2012:
Bin auch mal gespannt, wie auf meine nunmehr auf deutlicher Erfahrungen basierende Kritik reagiert wird, nachdem sich vorher keiner der Betroffenen zur Stellungnahme veranlasst fühlte, aber dennoch für eine heimliche Zensur seitens Hilferuf gegenüber Qype sorgte.
Lass mich unbedingt teilhaben, wenn Du dort warst, denn mich interessieren durchaus weitere ehrliche Meinungen von sachlich publizierenden Qype-Mitstreitern wie Du oder auch “Frankenbacher” ;-)…
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hildchen, 12 Dezember 2012:
sicher ist hier ein Kommentar zwischendrin rausgelöscht worden, liest sich jedenfalls so.
Mhmm. Der Momberger steht doch bei @Frankenbacher auch so hoch im Kurs.
Andy, musst Du denn so weit reisen und dann noch mit den Öffentlichen, um wieder so eine schmerzliche Erfahrung zu machen? -
Andy_Frankfurt, 13 Dezember 2012:
Oh, da hat der “Adler1899” seine spitzen Anmerkungen (siehe unten) wohl wieder zurückgezogen…
—
Adler1899 meinte zu diesem Beitrag: Die Betreiber brauchen sich hier nicht zu melden, denn auf dem Zigarettenautomat liegen Postkarten aus mit “40 Jahre Familie Greb” die den Momberger betreibt. Die Stammgäste kommen seit Jahrzehnten hin.
Einen 4er Tisch für 2 Personen zu reservieren ist halt auch eine der Todsünden die man hier begehen kann. Andi sei froh das Du nicht gleich vor die Tür gesetzt wurdest ;-) Wer im Momberger kein Stammgast ist, dem kann sowas schon mal passieren. Und Stammgast wirst Du nur wenn Du jahrelang auch bei Eis und Schnee dort stehst und Deinen Schobben trinkst.
Ja nicht alles hier ist perfekt, die Dosenchampignons mag ich auch nicht, ich bestelle halt das Paprikaschnitzel oder das Schweizer. Du siehst man muss sich hier einmal durch die Karte gefuttert haben um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Das mit dem fettigen Schnitzel hat seine Berechtigung, wir Stammgäste sagen dann beim Abräumen der Bedienung “gell des war wieder feddisch heude” und prompt kommt ein Schnaps auf den Tisch.Deine 2 Sterne finde ich gut, je weniger Leute in den Momberger gehen desto mehr Schoppen bleibt für uns übrig und ich finde einen Platz ohne zu reservieren.."
Danke
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23.09.2012
Bei ein paar gepflegten Schoppen und einem Anderthalbfachen mit Zwiebeln, hatte ich per Qype-App meinen alten Momberger-Beitrag zerschossen. Nachfolgend die “geretteten” Reste.
10.02.2011
Gestern war ja wieder der streng einzuhaltende Schobbe-Mittwoch (siehe Beitrag von Frankenfurter S.3 ganz unten.)
Zur ersten Essung gab es einen Handkäs´ [3 Stinker +]
Der Schobbe, wie Adler1899 schon anmerkt: Uff´n Punkt.
@Handkäsfan: Die Filzl sind jetzt von Licher.

“Dem Wirt, sei Dank!“
Zum Hauptteil, dann in Gesellschaft von Lewwerworscht, Rumpsteak, gebackenem Tatar und Bratkartoffeln, wurde praktischer Weise auf einen 8ter Bembel umgestellt.

“Erhebet die Gläser zu gebackenem Tatar mit Bratkartoffeln!“
Nachdisch, aa des gehärt zu oaner gude Äbbwoiwäddschaffd: Gibt’s nedd!

“Preis und Dank sei dem Brezelmann für Magrönsche und Haddekuche!”
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Handkäsfan, 3 August 2010:
Ist das unter dem Schobbe ein Binding-Filzl?
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Frankenbacher, 3 August 2010:
Ja! Traurig aber wahr!
Als ich zum letzten Mal beim Momberger war, es war kurz nach der Öffnung, waren binnen Minuten ca.10 Gäste in der Gaststube und ca. 25 draussen im Garten.
Bier habe ich nur eine einzige Flasche gesehen.
Der Trinker bekommt angeblich "Durchmarsch" vom Schobbe. -
hildchen, 10 Februar 2011:
"Euer dumm Gebabbel rächt mich garnet uff, aber Samstags verzicht ich druff!"
Gefällt mir würde ich bei facebook anclicken!
Der Momberger ist für uns Eschersheimer und Heddernheimer eine Institution. Der Schoppen ist meist uffn Punkt, das Essen deftig und die Bedienung schnodderig. Man trifft immer nette Leute für eine Unterhaltung und ob man im Gang steht oder einen Tisch hat., immer an den Spruch an der Wand denken „Äppelwoi is net sauer, kaa Äppelwoi, des is sauer!“
Nachdem der Momberger nun auch die Weihen des Kulinarischen Wegweisers „Frankfurt Geht Aus“ erhalten hatte, ist für manchen Stammgast nichts mehr beim Alten. Ein paar der sogenannten Journaltouristen verirren sich hin und wieder hier her, einige auch auf dem Weg zu einem benachbarten Restaurant das für sein mondänes Publikum bekannt ist. Stammgäste des Momberger erkennen die Zugereisten am fragenden Blick nach den Toiletten oder schon bei der Einfahrt in den Hof am Nummernschild und den Parkgewohnheiten. Das schöne ist das damit sinkende Durchschnittsalter in der Gaststube. Das Avantgardistische kommt aber in der Form von Anfragen ob es denn nicht Apfelwein Rosé, alkoholfreien Apfelwein oder andere Gepansche gäbe.
Das sind Veränderungen die einem eingeplackten Frankfurter und Stammgast schon mal net so Schmecken können wie unser Frankfurter Stöffche. Da der Frankfurter aber von Natur aus ein weltoffenes Wesen hat und nach dem Motto „Jedem Tierchen sein Pläsierchen!“ lebt wird er auch damit umgehen lernen.
Fazit: Immer wieder einen Besuch wert, man trifft Gott und die Welt und muss nicht fürchten blöd angemacht oder nach Kleidung beurteilt zu werden.
Update Jan. 2012
Die Qualität der Rumpsteaks und der Rinderlende ist ungebrochen gut, ja ich muss auch gestehen das manche Schnitzel zu fettig sind, aber wenn man es weiss bestellt man es net.
Der Neue Schobben ist der absolute Kracher, seit einigen Wochen befindet er sich im Dauertest (sogenanntes Schobbe Robbe) einige hartkern Tester die hier mindestens einmal die Woche zum Testtrinken einlaufen.
Die Geschichten über die Journaltouristen von denen sich einige derweil schon unmöglich aufgeführt haben werden mehr, immer lustiger und irgendwie würde fast was fehlen.

Hmm was ist das denn wohl?

Das Jägerschnitzel, nicht mein Favorit…
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Adler1899, 27 Juli 2011:
Update zum neuen Journal Frankfurt 2011. Der Momberger ist nun auf Rang 3. Abstieg…. Parallelen zur Eintracht. Nee weit gefehlt die Qualität ist wie immer, manche Preise um ein paar 10-50 Cent gestiegen.
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sesa3110, 10 August 2011:
schön geschrieben….. und nicht alles in der Mainmetropole muss zwangsläufig Zweitklassig sein….;-))
22 Beiträge
Da Heddernheim (noch) nicht der Nabel der Welt ist, hat es etliche Jahre gedauert, bis ich diese Aeppler-Wirtschaft entdeckt habe.
Ich war am Freitag da und hatte zum Glueck reserviert. Proppenvoll und super Stimmung. Sowohl bei den Getraenken als auch beim Essen war alles koestlich und wurde zuegig serviert.
Schade nur, dass der 10er Bembel der groesste ist, der angeboten wird.
Ich werd auf jeden fall nicht das letzte Mal dort gewesen sein.
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Wir waren gestern auf eine Empfehlung von anderen Ebbelwoi-Kneipe-Hoppern beim Momberger. Neugierig auch besonders wegen den Bewertungen hier im Forum. Gegen 20 Uhr an einem Dienstag mit DFB-Pokalliveübertragung im Fernsehen war der Gastraum knacke voll. Der Wirt machte uns auf Nachfrage auch keine Hoffnung, das gleich ein Platz frei wird und verwies uns auf den kleinen Nebenraum mit 3 Tischen für je ca. 8 Personen (eng). Glück gehabt, war gerade Tischwechsel. Bedienung kam flott mit dem 5er Bembbel für 0.3 l(!) Schoppegläser (1.60 Euro). Hellgelb und leicht herb, rollte trotzdem gut, sodass im Laufe des Abends ein Zweiter geordert wurde. Als Vorspeise ein frischer Tartar für 2 Personen geteilt. Knapp portioniert für die 2 großen und eine kleinere Scheibe Mischbrot.
Leider bekam ich dann die Nachricht, das die gekochten Schäufelchen aus sind, aber noch Haspel da wären. Auf Nachfrage, ob das Haspelcher oder Haspel wären, kam voller Insbrunst : " Des sinn Haspel !"
Und es kam ein RIESENHASPEL mit einer großen Portion Sauerkraut auf einem extra Teller von einem ausgewachsenem Schwein. Dampfend in Sauerkraut erhitzt, Butterzart und saftig. Echte Topware! Essbar sogar für Zahnlose!
Meine Frau ihr gewünschtes Filetsteak (auf den Punkt medium gebraten) mit Kräuterbutter hatte einen feinen kernigen Geschmack (deutsche Ware) . Gewünschte Beilagen kosten extra. Die Bratkartoffel waren leicht knusprig und schwammen nicht in Fett. Meine Frau putzte ihren Teller leer, was selten vorkommt, aber diesmal war ich froh, denn ich war babbsatt.
Die Bedienung Maria (teilt sich die Woche mit einer Kollegin) war flott und zuvorkommend, trotz dem sie alleine war! Und beim bezahlen ratterte sie schnell alles aus dem Kopf herunter, was wir verzehrt und getrunken hatten, und das bei vollem Haus!
Momberger bekommt nur deshalb 4 Sterne, weil halt das Ambiente im Nebenraum nicht so schön ist. Ansonsten für die Qualität der verzehrten Speisen, dem Ebbler und dem Service 5 Sterne plus!
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Adler1899, 28 Februar 2012:
Der Nebenraum (auch Stübchen genannt) hat den Nachteil das der Küchendunst (eine Mischung aus Bratkartoffeln und der Rumpsteaks) direkt reinzieht. Die Klamotten gleich Abends komplett in die Maschine, Haare waschen etc.
8 Beiträge
Wir waren hier zu Besuch, weil wir durch die “Frankfurt geht aus” aufmerksam geworden sind. Das hochgelobte Schnitzel war leider so unterdurchschnittlich, dass es von meiner Freundin nicht aufgegessen wurde. Das Rumpsteak von mir war ebenfalls eher Astronautennahrung als Hochgenuss – meiner Meinung nach Tiefkühlware. Zu allem überfluss die Bratkartoffeln leicht ranzig und matschig…
Im Momberger geht es ganz gemütlich zu – auf einen Äppler kann man durchaus mal reinkommen. Im Vergleich zu den Apfelweinkneipen in Sachsenhausen scheint hier eher Stammkundschaft anwesend zu sein, die sich auf die flüssige Nahrungszunahme konzentriert hatten.
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Ludwig-1948, 27 November 2011:
Tiefkühlware beim Momberger?! Ich glaube, Sie waren in der falschen Gaststätte. Da ich in Sachsenhause arbeite und oft in Sachsenhausen Mittag mache, kann ich beurteilen, dass Sie dort in den bekannten Wirtschaften eher Tiefkühlware und industriell-eingekauften Schoppe, der als selbstgekeltert verkauft wird, vorfinden werden. Als langjähriger Stammkunde, der primär zum Essen und nicht zum Schoppe petze zum Momberger geh,t lege meine Hand dafür ins Feuer, dass das Wort “Tiefkühlware” dort nicht einmal bekannt ist. Verstehe den Kommentar deßhalb nicht wirklich.
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Adler1899, 29 November 2011:
Der Momberger hat keine Tiefkühlware (na gut die Kräuterbutter ist fertig aus dem Kühlschrank..).
Die Rump- und Lendensteaks kommen aus einer hierauf spezialisierten Fleischerei deren Inhaber selbst Stammgast beim Momberger ist. Die restlichen Fleischwaren ebenfalls von einem Metzger der hier ebenfalls selber seine Produkte verzehrt.
Kann Ludwig-1948 nur zustimmen das hier der Schoppen ehrlich und selbstgekeltert ist.
Falls das Rumpsteak mal zu durch sein sollte oder die Bratkartoffeln nicht kross einfach zurückgehen lassen. Daher bin ich ebenfalls über den Kommentar verwundert, aber bestimmt sieht man sich mal Abends beim Mombi :-) -
robeka, 20 Dezember 2011:
Gehe auch ab und an in den Momberger, sowie nach Sachsenhausen. Und ja man ist nicht immer Glücklich dort!
Aber nur weil man nichts zu Essen bekommt bzw. keinen Platz findet (zu voll). Ansonsten sind die Steaks die besten in Heddernheim und wen Rumpsteak dann Momberger oder Drosselbart. Meine Meinung
Sitzplatzoptimiert, niedrig bedeckt, ratzfatz beschobbt: Momberger!
Handkäs, frisch gehackte Zwiebeln, net Mussik: Louis Armstrong!
Schobbe, massiv im Abgang, echt, nichts für Anfänger: Schobbepetzer!
Gäste, zahlen Verzehrgeld für die zweite Wohnstubb und es dumm Gebabbel: Deham!
Der Wirt, hört sich alles an. Kommentarlos, neutral, egal: Absolution erteilt!
Hier noch die Übersetzung für Nichthessen:
Sitzplatzoptimiert, niedrig bedeckt, ratzfatz beschobbt: Momberger!
Die historische Gaststube mit sehr niedriger Decke, vertäfelten Wänden die reichlich Patina angesetzt haben, ist klassisch bestuhlt: Eine lange Bank umfängt den Raum. Davor Tische und Stühle. Der Mittelgang ist recht breit so kann die freundliche flotte Bedienung den Apfelwein rasch ausfolgen.
Handkäs, frisch gehackte Zwiebeln, net Mussik: Louis Armstrong!
Während die meisten anderen Apfelweinlokale die Zwiebeln bereits geschnitten vorhalten werden sie hier frisch gehackt. So können die flüchtigen Inhaltsstoffe noch ihr segensreiches Werk verrichten.
Schobbe, massiv im Abgang, echt, nichts für Anfänger: Schobbepetzer!
Das weinartige Getränk, welches aus vergorenen Äpfeln, die von hessischen Streuobstwiesen stammen, ist anständig durchgegoren. Somit hat das Frankfurter Nationalgetränk mehr Säure und ist somit nicht so gefällig wie die Massenware.
Gäste, zahlen Verzehrgeld für die zweite Wohnstubb und es dumm Gebabbel: Deham!
Die Stammgäste sehen dieses Kleinod als zweite Heimat an.
Der Wirt, hört sich alles an. Kommentarlos, neutral, egal: Absolution erteilt!
Zweifellos ein Stoiker hinter dem Tresen. Apfelwein macht ausgeglichen.
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_frauhase_, 29 Oktober 2011:
ihr seid schon welche, in hessen!
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Sommerferien, 29 Oktober 2011:
Finde ich auch, nur, das ich nur die Hälfte verstehe:-)))
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Handkäsfan, 29 Oktober 2011:
Ich habe eine Übersetzung hinzugefügt.
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LUT, 30 Oktober 2011:
Danke für die Übersetzung ;-))
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Frankenbacher, 30 Oktober 2011:
@Handkäsfan:
… ich verstehe nicht, was man nicht verstehen kann!
… das einzige, was ich nicht verstehe ist: Wo ist die Übersetzung? -
Frankenbacher, 30 Oktober 2011:
… dass der Wirt ein Stoiker ist, macht er auch mit dem “Aushang” In der Wirtsstube öffentlich:
“Euer dumm Gebabbel rächt mich garnet uff, aber Samstags verzicht ich druff!” -
Handkäsfan, 30 Oktober 2011:
Diese Übersetzung ist nicht für Hessen lesbar.
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Frankenbacher, 30 Oktober 2011:
Ach so!
Jetzt hab’ ich’s!
Sehe “Alles” doppelt!
Schon Jahre her, aber das angemachte Tartar war einfach Spitze! Bin leider kein Äppler-Freund, sonst wär ich öfters da.
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Es verschlug uns nach 'Klaa Paris', wie Heddernheim in der dortigen Fastnacht genannt wird, zum Momberger.
Eine Bilderbuch-Ebbelwoiwirtschaft mit entsprechendem Lokalkolorit.
Wir mussten uns mit dem Nebenraum begnügen, der maximal betischt und bestuhlt war und den entsprechenden Lärmpegel aufwies. Zeitweilig verstand ich meine eigenen Worte nicht mehr. Naja, gehört vielleicht dazu, ist aber auf Dauer etwas nervig.
Die Karte bringt bewährtes 'Bembelfood', also Handkäs, diverse Wurstspeisen, Sauerkraut, Schnitzel, Steaks und so weiter...
Ich entschied mich für Steak mit Zwiebeln und Bratkartoffeln. Das Steak hatte Biss, war vom Fleisch her gut und saftig. Die Bratkartoffeln waren äusserst lecker, kaum besser zu bekommen.
Der hausgemachte Ebbelwoi hat Charakter, für einen nicht wirklich geübten Ebbelwoiisti wie mich aber gut zu trinken.
Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, kam 'just in time' der Brezelmann und hatte neben den ihm namensgebenden Laugenachtern auch noch 'Haddekuche' und Makrönchen im Programm.
Der Nachtisch war gesichert.
Die Assoziation vom Haddekuche zum Ebbelwoiglas ist klar zu erkennen.
Ansonsten hat man hier auch ausserhalb der Fastnacht Humor, wie die Gravierung unter dem Bocksgehörn, das im Flur hängt, beweisst.
Kleiner Punktabzug dafür, dass meine über Nacht ausgelüfteten Klamotten immer noch nach Kneipe riechen...
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peter-3, 10 Februar 2011:
Na, das Fahrrad hätte ich sehen wollen, das den Rasselbock überfahren hat, ist wohl eher umgekehrt passiert.
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hildchen, 10 Februar 2011:
Bembelfood schön, gefällt mir auch
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lewwerworscht, 11 Februar 2011:
Limoncina:
Bembelfood ist eine eigene Wortschöpfung mit noch nicht eingetragenem Warenzeichen.
zu a) http://de.wikipedia.org/wiki/Haddekuche
zu b) http://de.wikipedia.org/wiki/Klaa_Paris
hier werden Sie geholfen ;)
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lewwerworscht, 11 Februar 2011:
dann mussst Du aber 'Ebbelwoitrinke' lernen = conditio sine qua non...
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lewwerworscht, 11 Februar 2011:
Grummeln ist schon mal gut. Der gemeine Heddernheimer muss auch diese Eigenschaft besitzen ;)
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Schweinefeind, 14 Februar 2011:
Stimmt, der Geruch ist aus den Klamotten wirklich nur mit harten Waschmitteln rauszukriegen, ein unfreiwilliges Souvenir. Ich fand's da trotzdem klasse!
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burgosschnecke, 21 Februar 2011:
Woraus besteht eigentlich der braune Wackelpuddingbrei rechts von den Bratkartoffeln?
Urig, alt, ein Original !
Wer zwischen alten Frankfurtern sitzen und Äbbelwoi mit Handkäs' genießen möchte, muss dem Momberger einen Besuch abstatten. Für Nicht-Fans der hessischen Nationalgerichte gibt es jedoch auch Schnitzel usw., welche jedoch nicht umwerfend sind (bezogen auf die Schnitzel, da recht fettig).
Ein absolut Muss hingegen für Fleischlieber sind die Steaks !
Preislich attraktiv sind sie jedoch auch geschmacklich sowie von der Zubereitung her klasse ! Steaks an sich würde man hier schon kaum erwarten und dann noch in dieser Qualität ! Nicht umsonst sieht man gerne mal mehrere Gäste davor sitzen.
Sitzen, das kann man hier ganz gemütlich in den alten, rustikalen Gaststuben, mit leicht unebenem Holzboden, an typischen Gaststätten-Tischen. Das gesamte Interieur erinnert an alte Dorfkneipen oder an die "gute Stube" bei den Urgroßeltern.
Da es nicht allzuviele Plätze gibt, sollte man nicht allzuspät kommen, wobei die Zeit nach 20:00 Uhr schon wieder gut ist.
Einige wenige Parkplätze gibt es im Hof, ansonsten muss man in der Nachbarschaft parken.
Für Fans des Rustikalen und Apfelwein ein Muss.
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Kann meinem Vorredner nur zustimmen!
Die Atmoshäre ist einzigartig-urig, das Essen schmecht hervorragend und das Personal war bis jetzt immer freundlich und zuvorkommend.
Ich gehe bereits seit mich meine Eltern im Kindesalter mitnahmen zum Momberger und bin dem Lokal immer treu geblieben.
Vor allem die ungezwungene, lockere Atmoshäre in Verbindung mit dem leckeren, gut bürgerlichen Essen macht den Momberger, vor allem im Sommer, oft zu meinem Ziel wenn der Magen knurrt.
Die Schnitzel und Rumpsteaks schmecken seit Jahren konstant super und ich kann jedem nur empfehlen die Bratkartoffeln zu probieren.
Nicht zu vergessen ist natürlich der selbstgekelterte Äppelwoi, der weit über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt ist und zu einem Besuch beim Momberger einfach dazu gehört.
Das einzige Problem ist die ungünstige Parkplatzsituation. Wenn man relativ spät kommt ist der Parkplatz meist schon voll und in der Umgebung ist es oftmals ebenso schwierig. Empfehlenswert ist aus eigener Erfahrung eine Fahrradtour an der Nidda um danach im Momberger einen kühlen Schobbe zu trinken :)
Ich werde sicherlich noch viele Male im Momberger einkehren und hoffe auch in den nächsten Jahrzehnten mit gutem Essen und kühlem Äppler versorgt zu werden.
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Die Traditionsgaststätte im Nordwesten Frankfurts.
Wer typische Frankfurter Gerichte und natürlich den berühmten Ebbelwoi in einem echten Lokal mit Tradition (keine Touristenfalle) genießen möchte, ist hier genau richtig.
Von der U-Bahn-Station Heddernheim kann man bequem laufen. Im Hinterhof befindet sich aber auch ein Parkplatz, wobei dann ja dem Fahrer der leckere Äppelwoi entgeht...
Von draußen war durch die dunklen Butzenfenster kaum zu erkennen, dass das Lokal geöffnet hatte, es drang auch kein Laut heraus.
Nach einem kurzen Gang ums Haus hätten wir beinahe den Rückweg angetreten, doch vor uns gingen zwei Menschen rein, da haben wir uns angeschlossen.
Dann folgte die Überraschung: Drinnen war es rappelvoll. Wir konnten uns noch zu zwei anderen Gästen mit an den Tisch setzen, wenige Minuten später mussten schon einige Leute im Flur anstehen und warten, dass wieder Plätze frei wurden.
Der kleine Gastraum wurde komplett vom Wirt (hinter der Theke) und einer Kellnerin bedient.
Letztere war unglaublich flink unterwegs und dabei sehr freundlich. Das Glas bleibt nicht lange leer und dank der flinken und guten Küche kommen auch die typischen Frankfurter Gerichte wie "Handkäs mit Musik" oder "Rippsche mit Kraut" schnell auf den Tisch.
Sehr lecker, aber auch z.B. Schnitzel mit Pommes sind hier sehr gut!
Die Karte ist übersichtlich, aber es fehlt nichts
Zu trinken gibt es, klar, Eppelwoi, natürlich auch sauer oder süß gespritzt, also mit Wasser oder Limonade verfeinert. Andere Getränke sowohl mit und ohne Alkohol finden sich aber natürlich auch auf der Karte.
Im Gastraum hängen einige hessische Weisheiten, wie z.B.:
Äppelwoi is net sauer, ka Äppelwoi, des is sauer!
Sehr richtig!
Achtung: Samstag ist Ruhetag!
Ich würde jedem Frankfurter oder Frankfurt-Besucher definitiv einen Besuch im "Momberger" empfehlen, statt die Touristenfallen in Sachsenhausen aufzusuchen. Hier findet man ein authentisches Stück Frankfurt und kommt, wenn man will, auch mit Einheimischen in Kontakt.
Die Gaststätte Momberger schreibt über sich selbst sehr passend:
Der Momberger
steht für traditionelles
in Sachen Gaststätte.
Man ist nicht lange
der Fremde, wenn man
es nicht sein möchte.
Hessisch ausgedrückt!
Rinnkomme, hiehogge,
bestelle, ferdisch!!!
Und auf einmal gehört
man ganz einfach dazu.
Bei der Speisekarte und
den Getränken, wird es
klar was im Untertitel ("Die Einzigartige und Originale in Heddernheim")
gemeint ist.
Also mach es hessisch!
Komm rinn, hock disch, tuh
was bestelle und ferdisch!
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