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JohannaB (27.07.2008)
um ehrlich zu sein war ich ein bisschen enttäuscht von den Katakomben.
Wie bereits beschrieben ist der Friedhof schön verwunschen und wildromantisch, von dem war ich auch beeindruckt. Doch die Katakomben sind eigentlich nur zwei Räumen im Fels. Andere Katakomben, die ich gesehen hab, enthielten noch Totenschädel und Ähnliches. Diese hier sind völlig leer und nur leere Räumen. Der Eintritt ist zwar nicht hoch, aber man sieht auch eigentlich nichts.
Man erklimmt über ausgetretene Stufen einen engen Gang im Berg und sieht zuerst eine Kapelle und dann noch einen Raum, dessen Funktion nicht zu erkennen ist.
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Felidae_ (21.07.2008)
Ich kann eigentlich nichts mehr großartig hinzufügen. Der Friedhof ist wirklich sehenswert. Es ist ein wenig befremdlich bei einem Friedhof, wo den Toten die letzte Ehre gegeben wird von “sehenswert” zu schreiben, aber der Friedhof ist einfach schön.
Die Gräber sind etwas wild angelegt und teilweise etwas zugewachsen. Das hat etwas romantisches und ganz und gar nicht das, was man von Friedhöfen sonst kennt. “Wildromantisch” ist wohl das richtige Wort. Ein Spaziergang lohnt sich also wirklich!
Die Katakomben bieten bei großer Hitze eine wunderbare Abkühlung. Der Aufstieg ist nicht besonders anstrengend. Einzig die krummen, hohen und abgetretenen Treppen haben mich aufgrund meines Steißbruchs im Winter etwas Überwindung gekostet und beim Rückweg war ich auch froh um das Geländer. Dennoch bin ich wirlich voll und ganz dafür solche Treppen auch so Original zu lassen und nicht aus Sicherheitsgründen zu modernisieren. Das würde die ganze Atmosphäre verderben und lebensgefährlich ist es ja nicht.
In den Katakomben selbst gibt es gar nicht allzu viel zu sehen, aber toll ist der Ausblick von oben über den Friedhof. Der eine kleine Euro war gut investiert.
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Haegar1 (20.07.2008)
„O schöner Ort, den Toten auserkoren, zur Ruhestätte für die müden Glieder! Hier singt der Frühling Auferstehungslieder, vom treuen Sonnenblick zurückbeschworen.
Wenn alle Schmerzen auch ein Herz durchbohren, dem sein Liebstes senkt zur Erde nieder, doch glaubt es leichter hier: wir sehn uns wieder, es sind die Toten uns nicht ganz verloren.
Der fremde Wanderer, kommend aus der Ferne, dem hier kein Glück vermodert, weilt doch gerne hier, wo die Schönheit Hüterin der Toten.
Sie schlafen tief und sanft in ihren Armen, worin zu neuem Leben sie erwarmen, die Blumen winkens, ihre stillen Boten.“
– Nikolaus Lenau: Salzburger Kirchhof (Petersfriedhof)
Eigentlich ist es nicht meine Art, einen Beitrag mit einem eingefügten Text zu versehen, aber beim Petersfriedhof konnte ich nicht anders. Abseits vom Salzburger Touristentrubel kann man, wenn man die Gunst der Stunde nutzt, die Ruhe dieses altehrwürdigen Friedhofs genießen. Die Gunst der Stunde ist leider selten und nur dann, wenn nicht grad eine Busladung eben zu diesem Friedhof führt.
Aber trotzdem, dieser Ort der Ruhe gebietet auch dem Touristen Einhalt und Demut.
Wildwachsende Gräser und Pflanzen verleihen diesem Friedhof eine gewisse Romantik und Altehrwürdigkeit. Schreitet man dann hoch zu den Gruften kommt man, wenn man sich rechts hält zu der Gruft des Michael Haydns, dem Bruder des berühmten Komponisten.
Daneben befindet sich dann der Eingang zu den urchristlichen Katakomben. Den Eintrittspreis von einem Euro sollte man sich leisten, wenn man alte Treppenstufen nicht scheut. Der Ausblick von da oben ist genial und auch die Atmosphäre der Heiligen Stätte in den alten Höhlen ist beeindruckend.
Näheres zur Geschichte des Petersfriedhofs und der Katakomben findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Petersfriedhof_Salzburg
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WarrenB (08.05.2008)
Wer in Salzburg mal was anderes wie Mozart & Co sehen möchte und den Weg ins Umland scheut oder nicht gehen möchte, dem sei die Kirche St. Peter ans Herz gelegt.
Zugegeben es klingt eigenartig, aber bereits der Friedhof dieser wunderschönen Mönchskirche beeindruckt durch den schönen alten “Wildwuchs”. Wer hier die Pforten öffnet, der wandert vom wilden Treiben weg, hin zu einer Oase der Ruhe und Besinnung.
Unmittelbar vom Friedhof aus kann man in die Katakomben aus früheren Zeiten eintreten und kann beeindruckend und hautnah das Gefühl der Ur-Christen spüren und erleben.
Achtung: aber auch für die Besichtigung der Katakomben hat man ein paar Euros zu berappen. Zugegeben im Vergleich zu den anderen Attraktionen ein Spot, aber immerhin….es läppert sich ,-)
Wir waren insgesamt beeindruckt und haben die Ruhe und den Frieden so richtig genossen!
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