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Kompliment sidifferent (20.07.2008) 4

Gespannt wie ein Flitzebogen reisten wir per ÖNV im strömenden Regen ins nördliche Ausland, nach Hamburg. Shoppten in / sprinteten von einer Passage zur anderen und machten uns beizeiten hungrig nach Wandsbek auf.

Aufgrund der Qyper-Rezensionen waren unsere Erwartungen hoch gesteckt. Um auf der sicheren Seite zu sein, habe ich mich gleich als Qyper zu erkennen gegeben und mich auf PJebsen bezogen: Da ging ein Strahlen über das freundliche Gesicht von Herrn Wong, das verheissungsvoll war.

Das Ambiente konnte von mir nicht so richtig eingeordnet werden. Hintergrund-beleuchtete chinesische Motive all over und drei grosse Drehtische, die für experimentierfreudige Familien wie geschaffen erscheinen.

Wir waren früh dran und erblickten zwei asiatische Frauen, die sich ganz hinten einem Brühenfondue hingaben, das sehr interessant aussah. In einem zweigeteilten Topf, dessen Sinn ich nicht einordnen konnte.

Herr Wong empfahl uns sogleich, nur den hinteren Teil der Karte zu beachten, was ein guter Tip war. Denn auf Basis der Außenkarte wäre ich an diesem Restaurant achselzuckend vorbeigegangen.

Wir studierten die Karte, fanden aber nicht so viel davon wieder, von dem die Qyper der Qyper-City-Night geschwärmt hatten.

Von daher überließen wir uns von Anfang an der Empfehlung von Herr Wong, der uns auch kleine Portionen servierte. So hatten wir die Chance, neben den leckeren verschiedenen gedämpften Dim Sums als Starter 4 verschiedene Gerichte zu probieren:

- knusprige Garnelen mit Chili
- Schweinefleisch mit Ingwer und Bohnen
- Pakchoi mit Tonghu-Pilzen
- Heilbutt gedämpft in leichter Sojasauce und Frühlingszwiebeln

Alles war sehr lecker und befriedigte uns durchaus. Der Heilbutt war ein bisschen schwierig zu essen, weil er sich als weicher und öliger und grätenreichen Fisch nur schwer mit Stäbchen mit der leckeren Sauce geniessen läßt. Ich persönlich fand die Balance zwischen den milden und kräftigen Geschmacksrichtungen der verschiedenen Gerichte gut gewählt.

Allerdings war bei dem von uns eigentlich präferierten Schweinefleisch-Gericht enttäuschend, dass am Boden der Speiseplatte ein fettiger und labberiger Schweinbauch zum Vorschein kam. Der beigemischte marinierte Tofu allerdings war wirklich lecker und die grünen Bohnen perfekt passend und gagart.

Da ich von Beruf her neugierig bin, schielte ich auf die Nachbartische, die von einer rein chinesischen Gruppe und der andere von einem Jungmännerclub mit einem chinesischen Sprecher bestückt war.

Beide sichtbaren Nachbar-Gruppen kriegten interessante, unbekannte Dinge, aber ich traute mich nicht, bei meinen Gängen zur nassen Raucher-Veranda mehr zu tun als scheu zu spähen und zu lächeln. Denn ich kenne den chinesischen Neugier-Knigge nicht.

Aber Herr Wong war wirklich fantastisch. Als meine Neugierde Überhand nahm und ich ihn fragte, was die rein chinesische Gruppe so alles bestellt hatte, holte er den Bestellcoupon herbei und las uns vor: Fischsuppe, ein ganzer Karpfen, Gurken, Tofu, und diverse Beigerichte, die ich leider vergessen habe. Ich sah bei einem Rauchergang nur ein Fischskelett, und dass eine Dame eine Kelle voll Brühe in ein Schälchen löffelte und dann Fisch und andere Zutaten beifügte. Interessanterweise wurde kein Reis dazu serviert. Herr Wong sagte: “Wenn man vor allem trinken will, wird der Reis nach dem Essen serviert.”

Die deutsch-chinesische Gruppe nebenan hatte vor allem auch Dinge, die ich noch nie gesehen habe. Mehrere Suppen, die mit kleingeschnittenem Gemüse und anderem angereichert wurden. Dinge mit Sossen, die nicht auf der Karte standen.

Beim Rausgehen sahen wir einen einen missmutig aussehenden Asiaten an einem der Tische sitzen, der eine interessante Kombi von gekochtem Hühnerfleisch und Schwein/Rind aufpiekste und daneben eine Schale mit eine Sauce vor sich stehen hatte.

Alles Dinge, die ich gern probieren würde.

Frage: Wie kann ich beim nächsten Besuch Herrn Wong signalisieren, dass ich das essen will, was Chinesen bestellen ? Um meine Neugierde zu befriedigen und meinen Horizont zu erweitern ?

Denn ich will vor allem Dinge essen, die ich noch nie zuvor genossen habe.

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Qype Insider 651
Benutzerfoto: floho

floho

Kompliment floho (02.06.2008) 5

Die bestehenden Bewertungen zum Golden sind ja schon sehr sehr detailliert. Deshalb von mir nur zwei Punkte:
- Hier gibt es tatsächlich chinesisches Essen, meiner Meinung nach durchaus auf Niveau eines guten Restaurants in China.
- Dieses Restaurant ist bislang das erste, in dem ich der Bedienung (Hr. Wong) die Wahl des Menüs überlassen habe - und wurde nicht enttäuscht. Ein größeres Kompliment kann ich dem Golden nicht aussprechen.

Ich frage mich nur, wie es sein kann, dass man am Wochenende hier wirklich noch ohne Reservierung einen Tisch bekommt. Naja, mir solls recht sein! :-)

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Qype Advanced Insider 7906
Benutzerfoto: pingu37

pingu37

Kompliment pingu37 (01.05.2008) 5

Neuer Eintrag 01.05.2008
Wie jedes Mal war auch heute der Besuch bei Mr Wong ein himmlischer Genuss für Gaumen und Seele.
Wir verbrachten zum Mittagstisch fast 3 Stunden in seinem Restaurant und hatten gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit verging.

Auch diesmal überraschte er uns mit neuen Gerichten.
Wir nahmen zahlreiche Vorspeisen:
- Kräuterseitling eingelegt als Salat, in Streifen geschnitten, leicht mit Knoblauch, Lauch und intensiver frischer Zitrone gewürzt. Wir rätselten was ein Kräuterseitling ist und Herr Wong holte kurzer Hand eine Pilzkiste hervor mit den großen Pilzen, die in Deutschland gezüchtet werden, aber ursprünglich wohl Asiatischer Herkunft sind. Es war sehr lecker gewürzt und herrlich als Start unserer Gaumenschmeichlerreise. Diese Vorspeise ist nur Saisonal erhältlich und nicht auf der Karte verzeichnet. Er erklärte uns, dass diese Pilzsorte nur 2 Monate lang erhältlich ist. Wir hatten Glück, diese Speise probieren zu dürfen, da er diese auf Vorbestellung schon für eine angekündigte große Gruppe vorbereitet hatte.
- marinierte Aubergine, in Knoblauch, Kräuter, und CHILLI!! Das war äußerst scharf. Ich kann ja kaum scharf essen, aber meine Mitesser lieben scharfes Essen, und selbst sie fanden es teilweise zu scharf. Trotzdem lecker und sehr frisch.
- Der Glas-bandnudelsalat mit Schweinefleisch war heute mit dunkler Sojasauce angemacht und lecker. Sonst hatten wir ihn mit Fischsauce und Zitrone mal scharf, mal nicht scharf erhalten. Passte auch sehr gut zusammen. Aber ich favorisiere doch die Version mit Fischsauce und Zitrone.
- Tofusuppe mit frischen grünen Pflanzen. Wie immer sehr klar und geschmackvoll und leicht und bekömmlich!! sehr lecker!! perfekte Suppe, die zu jedem Gericht passt!!

Als Hauptgerichte:
-hatten wir wie bereits gelobt und empfohlen das geschmorte Rindfleisch mit Anis im Topf
-und Heilbutt gedünstet. Dieses Mal war es mit Sojasoße und grünem Lauch gewürzt. Mein Favorit ist weiterhin Heilbutt gedünstet mit ein wenig Ingwer und Zwiebeln und ein wenig Sojasauce.

Nachtisch:
hatten wir wie zuvor bereits erprobt und empfohlen Teigtaschen mit roten bohnen gefüllt. Sehr lecker. Wir waren shcon bald am Platzen, aber es war zu köstlich.

Aperitif oder afteritif? : probierten wir Saoshing wein, der aus Klebreis gewonnen wird und sich in Wu Lou förmigen Flaschen befindet und warm oder kalt serviert werden kann. Dieser dunkle Wein hat einen starken Eigengeschmack und schmeckt süßlich. Ich fand es nicht nach meinem Geschmack.
Der Reisschnaps hingegen passter hervorragend und war schnell ausgetrunken.

Der ganze Nachmittag wurde nicht nur durch die hervorragenden Speisen, die zu wirklich günstigen Preisen angeboten werden, sondern auch durch die Art von Herrn Wong zu einem besonderen entspannten und fröhlichem Gourmeterlebnis.
Nach dem Service- und Vielfalts-Flop im Peking Enten Haus
ist mir mit dem Besuch beim Golden umso deutlicher, dass das Golden ein absolutes Service und Geschmacks- und Gerichtevielfalts- Wohlfühl-Paradies ist.

Dies wird auch von anderen Qypern ähnlich empfunden, deswegen ist das Golden auch in Hamburg das China Restaurant Nr 1 von 82 der Qype Rangliste!

Wir lieben Mr Wong!!
Und wir lieben seine Liebe zu gutem Essen und immer neuen Geschmacksrichtungen! Wir lieben seinen netten Umgang und seine sehr schönen Erklärungen zu den Gerichten, dessen Zutaten, den Geschmacksrichtungen und der Herkunft der Gerichte oder Zutaten.

Wenn ich könnte, würde ich 7 Sterne vergeben! ;-)
Qype on!

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Eintrag 25.02.2008

Bin weiterhin sehr zufrieden mit den Kochkünsten von Herrn Wong.
Ich war jetzt mehrmals dort mit Gruppen von 5-12 Personen Essen und stellte jedes Mal mit Herrn Wong die Gerichte zusammen. Meist hörte ich mir erst die Wünsche meiner Freunde an, dann stellte ich die Kombination zusammen und Herr Wong gab seine Ratschläge und Empfehlungen.

Meine Empfehlungen außer bisher bereits genannten leckeren Gerichten:
- Kung Pao Chicken
- in Wasser und Chilli gekochter/geschmorter Fisch (Topf)
- Seu Lung Bao, gedämpfte Teigtaschen mit Schweinefleischfüllung, das Besondere and diesen Teigtaschen ist die extra eingefüllte Brühe, dannach wird die Tasche verschlossen. Also vorsicht beim Reinbeissen.
- eine klare Suppe mit Tofu, Shrimps, verschiedenen Fischbällchen, grünen Pflanzen
-vegetarische Gerichte je nach Tageslieferung und nach Empfehlung Herrn Wong, z.B. Tong Hou Choi, oder Bak Hap
- Hühnchen in Teigmantel mit Zitronensauce, die Sauce ist einmalig und göttlich! ich könnte mir das auch besser ohne Teigmantel vorstellen.

Eintrag zum Qype City Night Treffen am 09.01.2008:

Wie auch die anderen, fand ich das Essen absolut vorzüglich. Mal scharf mal süßlich mal salzig, verschiedene Geschmacksrichtungen aus verschiedenen Regionen. Natürlich kenne ich nicht alle Gerichte mit Namen, einige waren für mich ganz neu. ;-) Großes Lob an Herrn Wong!!
Besonders haben mir die Shrimps in Knoblauch gefallen. Ich habe die Schale zum Teil mitgegessen, denn sie waren so knusprig. So habe ich sie am liebsten.
Den gedämpften Heilbutt hatte ich bereits beim vorherigen Besuch im Golden probiert und sehr lecker gefunden. Die anderen teilten meine Meinung.
Als besonders lecker fand ich den Glasbandnudelsalat, den ich in dieser breiten Form bisher nicht kannte. Ich liebe die typisch vietnamesische Fischsauce mit Zitrone und Knoblauch in Salaten. Die passte sehr gut dazu.

So und hier passend zu meinen Fotos der Gerichte zähle ich die 4 Vorspeisen und 9 Hauptgerichte und 1 Nachtisch auf:

1 vegetarisches: gebratene tofu Würffel mit choi (grüne Pflanzen)

2 Dung Gu mit weizen-schwamm-ei, marinierte Ente und erdnuss, gebratener fisch

3 Schweinefleisch süss sauer in dunkler sauce

4 Heilbutt gedünstet mit ingwer und lauch und Zitronengras

5 shrimps in knobi und chilli knusprig gebraten

6 Glasbandnudel salat in fischsauce mit zitrone und knoblauch, sehr lecker

7 Rindfleisch aus dem Schmortopf, mit Anis

8 tCha siu (gebratenes Schweinefleisch) mit tofu und dung gu (pilz) und tofu haut

9 choi sam oder gai lan (grüne Pflanzen)

10 grüner Spargel mit Krebsfleischmantel

11 stangen bohnen

12 zuckerbohnen mit rindfleisch

13 suppe mit ham dan (salzigem Ei), choi (grüne Pflanzen), ingwer

14 Sesambällchen mit roter bohnen paste füllung

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Eintrag vom 06.01.08
Jetzt komme ich endlich dazu meinen Senf beizutragen!
Ich war am Freitag mit Hyperqyper PJebsen zu diesem besonderen Restaurant (sein Favorit) hingeführt worden.
Da es direkt an der Kreuzung des U-Bahn-Ausstiegs liegt, war ich sogar pünktlich ;-)

Die Auswahl ist groß und ich erhielt sogar die komplette Speisekarte auf Chinesisch. Naja, dass ich “Analphabet” bin konnte Herr Wong ja nicht wissen. Ich entschied mich für den gedämpften Heilbutt und war mit dem Fisch wirklich zufrieden. Dieser Fisch hat einen besonderen eigenen Geschmack, ist sehr zart und zerfällt auf der Zunge und auf dem Stäbchen. So weich liebe ich ihn. Die Soße dazu ist leicht gewürzt und mit dünnem Lauch verfeinert. Frischer Geschmack. Es fehlte mir nur ein wenig Gemüse (grüne Pflanzen) dazu. Ich koche ja selbst gerne und von Haus aus Kantonesisch und vietnamesisch. Und dieser Heilbutt ist in der Art gekocht, wie ich sie von meiner Mutter auch kenne und selbst ebenso dämpfe. Und Kantonesen kochen sehr viel Grünzeug, wie Herr Wong ebenfalls im späteren langen interessanten Gespräch findet. Daher auch meine Gewohnheit zum Fisch Gemüse zu essen. Die Portion war trotzdem etwas (Doppelt) groß für mich, und so bekam ich den Rest auch eingepackt und hatte somit am nächsten Tag nochmal den Genuß des leckeren Heilbutts.
Pjebsen hatte sein heiß geliebtes Hühnchen Gung Bao. Ich probierte davon und es sind viele Geschmacksrichtungen in einem einzelnen Gericht durch die besonderen Gewürze gegeben. Ob Nelkenblüten oder scharfe Gewürze…alles konnte ich nicht identifizieren, aber sehr interessant. Ich liebe dennoch eher die Kantonesische Küche. ;-)

Was ich später im Gespräch von Herrn Wong erfuhr und auch in seinen Gerichten wiederspiegeln sehe ist seine ständige Bedachtheit und Konzentration auf den Geschmack eines Gerichtes. So wurde bei meinem Heilbutt der besondere Geschmack des Fisches hervorgehoben und nicht durch starke Gewürze, wie ich schon wo anders erlebte (mit Ingwer), überdeckt.
Ein besonderes Sternchen gibt es dafür, dass Herr Wong uns einen kleinen Teller mit einer Art mariniertem Hühnchen zum Probieren brachte. Die Gewürze waren sehr speziell und lecker. Er wußte, dass PJebsen zuvor nach seiner Empfehlung eines Hähnchen Gerichtes fragte und sich dennoch für Gung Bao entschieden hatte, so servierte er uns diesen Probeteller, damit wir für das nächste Mal noch mehr leckere Auswahl haben ;-) Den Namen des Gerichtes konnte ich mir leider nicht merken.

Herr Wong studiert sehr intensiv Kochbücher, um die Spezialitäten verschiedener Regionen Chinas zusammenzustellen. Er versucht aus jeder Region die besten Gerichte anzubieten. Und er ist sehr Bedacht auf die Qualität der Lebensmittel. So kauft er speziell Freiland Hühner aus Frankreich ein und Fleisch beim Schlachter. In der langen Unterhaltung war stest allgegenwärtig, seine Passion zum Essen und Kochen und wie sehr er mit Leib und Seele Koch ist!
Ich kann von vielen Chinesen sagen, “Sie leben für gutes Essen” und von Herrn Wong kann ich das noch bestärken: ” excellentes Essen ist sein Leben”.

Wie Pjebsen auch im Discussions Thread zum nächsten QCN Treffen schrieb, hat Herr Wong die Beiträge und Kritik von QYPE Mitgliedern sehr zu Herzen genommen. Er besprach mit uns jeden einzelnen Punkt von Towermäns Beitrag. Er konnte diverse Punkte widerlegen und manches konnten wir auch gemeinsam nicht nachvollziehen. Außerdem erzählte er uns von diversen Renovierungs- und Verbesserungsplänen für den Kellerbereich/Toilettenbereich, die allerdings längerfristig geplant werden und nicht bis nächste Woche umgesetzt werden können, zu seinem Bedauern.

kleine Erfahrung für die Frauentoilette:
Es gab 4 verschiedene Flüssigseifen zur Auswahl mit verschiedenen Düften z.B. Mandelblüte, exotische Früchte. Und als ich zum Hände Waschen rauskam, erschreckte und entschuldigte sich die männliche Putzkraft. Anscheinend hatte er keinen Gast dort vermutet. ;-)

Ich muss sagen, ich hätte nie so viel über Herrn Wong erfahren, hätte PJebsen nicht so gekonnt die Unterhaltung geführt…seine zahlreichen beruflichen Interviews müssen doch eingeflossen sein.

Ich freue mich auf das baldige QCN Treffen bei Herrn Wong! Und ich bin sehr sehr gespannt auf die Auswahl der Köstlichkeiten aus ganz China, die er uns servieren wird.

5 Sterne! und Lieblingsplatz! Die Atmosphäre im Restaurant und die Möbel und die beleuchteten großen Bilder/Gemälde/Kunstwerke sind sehr ansprechend, traditionell chinesisch und gemütlich für einen schönen langen erholsamen Genußabend.

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Kompliment florian_hh (12.02.2008) 5

was soll ich sagen, nach der Citynight habe ich mich tagelang geärgert dass ich dieses Kleinod nicht schon früher (vorallem als ich noch umme ecke gewohnt hab) entdeckt habe. Das Durchprobiermenü war das beste was mir passieren konnte, mit nur einem Gericht hätte ich niemals diese Bandbreite abdecken können. Besondere Highlights für mich waren das Schweinefleisch Süß-Sauer (hat nix mit dem gemein was man sonst unter diesem Namen bekommt) und der gedünstete Fisch mit Zitronengras. Ich werde auf jeden Fall nochmal alleine hin und schauen ob die Qualität auch ohne einen Haufen angekündigte Qyper stimmt.

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Qype Advanced Insider 1074
Benutzerfoto: shaun

shaun

Kompliment shaun (11.02.2008) 5

Die letzte QCN wirkt offenbar lange nach, so auch bei mir.
Ich war ja doch ziemlich gespannt, was mich als Garnichtsogernbeimchinesenesser dort erwarten würde.
Zunächst: was das Golden angeht bin ich wohl ein Dochmalganzgernebeimchinesenesser, denn alle Speisen, die uns der Chef des Hauses kredenzte, hatten irgendwo das gewisse Etwas.
Fleisch wie Gemüse, alles wirkte wie eine Mischung aus solidem Kochhandwerk mit der Liebe zum Detail.
Auch wenn ich noch nie in Asien war erschien mir im Golden nicht nur die Einrichtung, sondern endlich auch mal das Essen authentisch.

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Kompliment MrAddicted (01.02.2008) 4

Etwas verspäteter Beitrag zu Q-C-N am 9.01. Das Restaurant erschien nach Außen hin nicht sehr besonders interessant, drinnen wurde jedoch einem die chinesische Atmosphäre schon näher gebracht, durch zahlreiche Verziehrungen und Bilder an den Wänden. Ich habe mich für "Menü à la Carte" entschieden und wurde mit meiner Wahl, Peking Ente, nicht enttäuscht. Die Entenstücke, waren zwar nach meinem Geschmack etwas zu groß geschnitten, aber schmeckten hervoragend, vor allem die Soße zu dem Reis und der Ente machte einen deutlichen Geschmacksunterschied, wenn man es mal separat probierte. Zwar habe ich erst im Nachhinein festgestellt, dass die Soße ordentlich Knoblauch enthielt, jedoch war es trotzdem nicht so schlimm, am nächsten Tag hatte ich zum Glück nicht viel vor. Ein netter Abend, den man im Golden wiederholen könnte.

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Qype Advanced Insider 5708
Benutzerfoto: TomBlue

TomBlue

Kompliment TomBlue (17.01.2008) 5

Nachtrag zur Q-C-N am 9.1.:
Das Überraschungsmenü war wirklich sehr schmackhaft und man hatte die Chance mal was zu essen was man sonst wahrscheinlich nicht bestellen würde - hätte mir ansonsten noch einen kleinen Abschiedsschnaps von Herrn Wong gewünscht, aber der blieb leider aus:( Trotzdem erhöhe ich mal auf 5 Sterne ;-)
Und diesmal hat es nicht geregnet und ich hab prompt auch einen Parkplatz vor der Tür gefunden!

älterer Beitrag:
Wir hätten von PJ den Text zum Getreideschnaps „Lu Zhou Lao Jiao“ mitnehmen sollen, denn keinem von uns fiel er mehr ein und so beschränkten wir uns auf Jasmintee und Mittagstisch - ich hatte M49, also geröstete Ente nach Canton Art und das lecker würzige Süppchen.
War alles super - Ente knusprig und nicht zu trocken und Portionsgrösse für 6,80 reichlich.
Werde aber demnächst mit meiner besten chin. Freundin dort mal abends essen gehen und dann laß ich sie bestellen und da will ich mal sehen was uns da authentisches gereicht wird - so war es einfach nur sehr gutes chin. Standardessen für Deutsche ;o)
Bin aber auch mal gespannt ob die dann Staub gewischt haben *lach*
dann gibt es auch den 5ten Stern und vielleicht auch ein Herzchen ;o)

War ansonsten ein schönes Qyper Blind Date und das werden wir bestimmt mal öfters machen - einfach mal in die Hamburg Gruppe schauen: http://www.qype.com/forums/36/topics/646-Ich-mach-heute-W... />
Achja, ich als Quasifussgänger hatte das Glück genau im Regen anzukommen :(
Liegt aber daran das ich ein Parkplatzfetischist bin und mit meinen 5,11m Länge immer etwas länger suchen darf und zudem hinterher gern mit meinem Wagen auch wieder zurückfahre ...
Mädels kann man abschleppen, aber nicht meinen Wagen! *lach*

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Kompliment lady-kinkling (15.01.2008) 5

Ein echtes chinesisches Restaurant! Das findet man nicht so oft. Es sieht nicht nur chinesisch aus, es schmeckt auch chinesisch, und der Koch ist echter Chinese, der offensichtlich mit Liebe kocht und die Speisekarte erklärt.
Die besteht aus einer Hälfte europäisierter chinesischer Küche für die weniger Wagemutigen. Hier findet man Ente und so, was man hierzulande von einem Chinalokal erwartet.
Aber ich gehöre zu den Wagemutigen und widme mich dem zweiten Teil der Karte, nämlich der original chinesischen Spezialitäten. Allerdings bin ich zusätzlich Vegetarierin, was die Auswahl enorm verkleinert und damit aber auch erleichtert. Wirklich ausführlich sind die Gerichte nicht beschrieben, aber Herr Wong kompensiert das und erklärt gerne, was "Tofu nach Mopo-Art" (oder so ähnlich) ist und wie scharf es ist und welches Gemüse in welcher Form usw.

Auch die Einrichtung ist typisch chinesisch: Die ungemein praktischen Drehtische aus dunklem Holz, liebevoll mit dekorativem Plastik beschichtet. Auf dem Weg zum WC hört die edel anmutende Wandtafelung auch sofort auf und weicht einer wenig anspruchsvollen Kellerkachelung. Aber auch das macht das Golden authentisch.

Ach ja, das Essen: wunderbar!

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Qype Advanced Insider 1543
Benutzerfoto: kata3366

kata3366

Kompliment kata3366 (14.01.2008) 5

Die Qype-City-Nights-Hamburg Treffen am 901.08 war sehr gut vor allem
das speziell für uns zusammengestellte Menue . Es fing mit wenig an und endete mit Viel . und einer Köstlichkeit ! (Die gefüllten Bällchen jam). ich hab wieder neue Gesichter dazu kennengelernt.
Und mein T-Shirt ist gestern gekommen.! sogar 2:)) und was zu Naschen . Danke Moe

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Qype Advanced Insider 11K
Benutzerfoto: Moe

Moe

Kompliment Moe (10.01.2008) 5

Gestern fand die Hamburger Qype City Night im Golden statt. Ich glaub das war die bisher größte City Night - ich habe zwar nicht durchgezählt, aber wir waren bestimmt so ca. 25 Leute! :)

Der Laden wird von Mr. Wong (kein Scherz) geschmissen, der sich ganz hervorragend um uns gekümmert hat. Man konnte wenn man wollte auch ein ganzes Menü für 15 Euro bestellen, in dem es dann 9(?) verschiedene Speisen gab, von denen man allen kosten konnte.

Ich hab aber von der Karte bestellt und hatte Tofu nach Szechuan Art, welches auch ziemlich lecker war. Dazu zwei Tsing Tao Bier. Zum Abschied gabs noch ein kleines Dessert aufs Haus, und Mr. Wong verabschiedete mich beim Gehen und gab mir noch seine Visitenkarte. Toll zu sehen, dass sich ein Restaurant für uns Qyper so nett und professionell in Szene setzt.

Ein gelungener Abend in einer prima Location mit vielen netten Qypern!

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Qype Advanced Insider 3513
Benutzerfoto: Berta21

Berta21

Kompliment Berta21 (10.01.2008) 5

Ja, ich war auch bei der QCYN am 9.1., aber gibts da zu den gut geschriebenen Kommentaren noch etwas hinzuzufügen?
Ja! Herr Wong nutzt kein oder nur wenig Natrium-Glutamat (Geschmacksverstärker), sondern scheint wirlich nur frische Gewürze zu nehmen. Woher ich dass wissen will? Ganz einfach: ich bin einer der armen Teufel, die das China-Restaurant-Syndrom bekommen, wenn sie asiatisch essen gehen. Das ist eine Art Unverträglichkeitsreaktion auf das vielfach genutze Natrium-Glutamat in der Asiatischen Küche allgemein. Langnasen bekommen dann Schweiss-Ausbrüche, Kopfschmerzen und ähnliches bis hin zu Herzrasen. Ich habe nichts gespürt! Geschmacklich waren die Speisen ein Fest, beim Überraschungsmenü gabs bei jedem Essen wieder was Neues zu entdecken. Dickes Lob von mir!

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Qype Advanced Insider 10K
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Kompliment burkey (10.01.2008) 5

Das Golden ist schnell gefunden, wenn man den richtigen Ausgang der U-Bahn nimmt. Die Einrichtung des im 1.OG liegenden Restaurants in ganz stilvoll, wir hatten als Gruppe der Qype City Night mit bestimmt mehr als 25 Leuten einen ganzen Bereich mit zwei runden Tischen mit drehbarer Platte und einem weiteren Tisch für uns.
Ehe sich der Raum füllte, bestellte ich – immer rätselnd, was man beim Chinesen eigentlich trinken solle- ein China-Bier (siehe Foto). Schmeckte aber nicht besonders, ich mag es lieber kräftiger.

Die Speisekarte mußte ich gar nicht anschauen, wir hatten mit Mr. Wong, dem wirklich netten und höflichen Gastgeber, ein Überraschungsmenu ausgemacht.
Als die Tische zugeordnet waren, á la carte Esser und Menu-Esser an verschiedenen Tischen wegen der besseren Serviermöglichkeit, hat Mr. Wong zuerst einmal die Speisefolge erklärt.

Es ging dann auch schon los mit kalten Vorspeisen, die in zügiger Folge unspektakulär gereicht worden. Die Teller drehten immer reihum auf der großen Drehscheibe.
Insgesamt 9 Speisen sollten gebracht werden, ich denke es waren ein, zwei mehr als angesagt.

Am Besten schmeckte mir der Heilbutt mit Zitronengras, das doppelt gebratene Rindfleisch, der Rindfleischtopf mit Sellerie, die Shrimps und das Knoblauchgemüse. Mir dem Reis zwischendrin wurde etwas gespart, doch das fand ich nicht so störend, man konnte sich so besser auf die außergewöhnlichen Speisen konzentrieren.
Abschließend gab es erstaunlicherweise die Suppe, schmeckte sehr mild und hatte einen eigenartigen Geschmack, das war nicht ganz so mein Ding.
Die abschließenden Dessertkugeln sahen aus wie Litschi, war aber Teig mit roter Füllung und Sesam Körnern oben drauf. Wir rätselten lange, was das wohl für eine Masse sei. Doch pingu wußte: „zu 80% rote Bohnen“. Sie hatte recht. Es schmeckte sehr gut.

Der Service war in puncto Platzierung und Erklärung des Essens sehr gut, ansonsten auch aufmerksam und schnell bei den Getränkewünschen. Die getrennte Abrechnung für so viele Leute klappte bestens, die Servicekraft war auf das Bezahlen anhand einer vorher erstellten Liste gut vorbereitet. Pingu bezahlte als Letzte und die Rechnung ging auf! Nichts blieb offen, das nenne ich Disziplin!

Das Preis-Leistungsverhältnis empfand ich als sehr gut. Für 15 € bekamen wir dieses tolle Menu.

Die Erreichbarkeit des Golden: mit der U1 bis Station Wartenau, Parkplätze sind hier im Schnittpunkt großer Straßen rar gesät.

Fazit: Als nicht sehr großer Liebhaber der europäisierten China-Küche, wo doch immer wieder alles ähnlich schmeckt, war dieses Essen eine sehr positive Ausnahme. Zusammen mit den netten Qypern (User und Mitarbeiter), dem schönen Raum, dem Musik- und rauchfreien Ambiente, in dem man sich auch quer über den Tisch unterhalten konnte, gebe ich 5*.

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Kommentare (8) Bedenklicher Inhalt?
Qype Advanced Insider 7529
Benutzerfoto: Towermän

Towermän

Kompliment Towermän (06.11.2007) 2

Nachdem sich die Qype-City-Nights-Hamburg Gruppe noch nicht auf das GOLDEN für den 14.11. festlegen konnte bin ich dem Bericht von PJebsen (mal wieder) gefolgt und habe heute, nach dem „Mr. Hang“, gleich noch das GOLDEN besucht. So viele Vorschuss-Lorbeeren: es ging nicht anders.

Das GOLDEN ist in einem dreigeschossigen Mietshaus Bauzeit Ende der 60er im 1.OG ansässig. Die weißgekachelte Hausfront sieht (man erwähnte es bereits) wenig einladend aus. Über eine vermutlich für das GOLDEN angelegte Stiege erreicht man das Obergeschoss. Augenscheinlich wurde hier eine komplette Wohnetage Anfang der 80er Jahre in einen Gewerbebetrieb umgebaut. Die Toiletten erreicht man jedenfalls durch das „alte“ Treppenhaus im Keller (dazu später mehr).

Einrichtungsmäßig ist hier Alles im 80er Stil: schwere, dunkel vertäfelte Wände und Decken, indirekte Beleuchtung, weinrote Nadelfilzplacken im 50/50 Format als Bodenbelag.

Ein gutgelaunter Herr Wong bittet uns zu Tisch, reicht uns die Karte und verweist gleich auf einige Spezialitäten. Bitte beachten: Wer nur im vorderen Teil der Karte blättert findet die „Übliche“ Karte. Die chinesischen, traditionellen Gerichte finden sich erst in der zweiten Hälfte.

Wir bestellen und genießen in folgender Reihenfolge 1+2 und 3+4:

1. die von PJebsen empfohlene Dim-Sum-Nachspeise „Gedämpfte Jiaozi“:
Teigtaschen mit Hackfüllung zu dunklem Essig. Das Dutzend zu € 9,00. Eine leckere Empfehlung die eigentlich schon die Quantität einer Hauptspeise hat.

2. eine Rindercurrysuppe zu € 9,00, die in einer großen Schale gereicht wird. Als Vorspeise sicherlich sehr großzügig bemessen. Schmackhaft, aber für meinen Geschmack zuviel Fett und Knorpel am Rind (evtl. gehört dieses Ausmaß an Ausgekochtem aber auch dazu).

3. frittierte Ribchen zu € 9,80. Großzügig garniert und gewürzt mit jeder Menge Chili und Knoblauch, grob gehäxlt und geschnippelt. Wichtige Geschäftstermine am Folgetag sind bei der Wahl dieses Gerichtes unbedingt zu berücksichtigen.

4. das von PJ bewertete Kung-Pao-Huhn nach Szechuan-Art (€ 9,00). Ich meine spontan etwas „see-iges“, „muscheliges“ oder „tang-giges“ herauszuschmecken und ordne die dunkle Zutat, die ich zunächst mit Mu-Err Pilzen verwechsle dann doch dem Seetang zu. Leider entpuppt sich die Zutat erst als Stumpf von dunklem Chili nachdem im mir den Gaumen eingestrichen habe. Ein Umstand den Herr Wong dazu nutzt sich königlich über mich zu beömmeln („scharf?“ –„nö, nur ein bisschen würzig Ihr Seetang“- "sie müssen das nicht essen, das ist nur gewürz").

Dazu einige Warsteiner und Herr Wong fragt nach: „Pappsatt?“. Was für eine Frage. „Nee, das war für den Anfang ja ganz gut, können wir noch was nachbestellen?“. Diesmal habe ich Ihn dran. Verunsichert stellt er die Teller vorsichtshalber wieder ab.

Soweit so gut. Aber der Towermän macht ja auch mal gerne den Inspektionsgang.
Was mir noch so auffiel und von dem ich nicht weiß ob es möglicherweise zur traditionellen, chinesischen Küche / Mentalität dazugehört:

a. Unsere Tischdecke war schon merklich beschmutzt und verkrümelt als man uns den Platz anbot.

b. Bei mir fehlte die Essensunterlage ganz.

c. Während des Essens umschwirren mich mehrfach Fruchtfliegen.

d. Der Abstieg über das alte unrenovierte Treppenhaus führt mich in den Keller zu den Toiletten: unverschalte Rohre, uraltes Pissoir, abgeplatzer weiss-grauer Anstrich. Ein Zustand wie bei Oma´s Genossenschaftswohnung. Alles sehr schmuddlig und verdreckt. Ich gehe zwar schlimmsten Falls nur mal Stehpinkeln (und hier nur um´s mal gesehen zu haben), aber wer hier auf´s Örtchen muss….nicht mal Papier am Start. Der Boden klebt von Urin, dass ich befürchte Schuster´s Rappen bleiben einfach stehen und ich gehe auf Socken wieder hoch. Neeee, geht ja gar nicht!!!! Ein Qypier wie *Jasmin_Rathke* hätte spätestens hier die Lokalität vermutlich schreiend verlassen. Ich finde den Weg nach oben zurück über die Stiege begleitet von schmatzenden Geräuschen unterhalb meiner Schuhsohlen. Zurück auf dem Nadelfilz – Glück gehabt, Sohlen noch dran.

e. Zu guter Letzt sehe ich noch einen Mitarbeiter mit einem Putzeimer und einem Feudel in der Hand: Begonnen wird im Keller bei den Toiletten, dann das Treppenhaus hoch und zuletzt die Küche und der Bodenbereich hinter dem Tresen. Alles mit einem Eimer Wasser und demselben Feudel: Hier wird also von unten nach oben geputzt und nicht von schmuddelig nach dreckig. Igitt!!!

Fazit: Das Essen ist granatenmäßig und ich verstehe warum hier soviele das Golden als Lieblingsplatz angeben, aber die Punkte a) - e) sind in aufsteigender Reihenfolge ziemlich heavy um es mal vorsichtig auszudrücken. Bin mal gespannt auf die Kommentare und die gemeinsame Qype-Hamburg-Nacht im Golden.

Mein Eindruck: Herr Wong, so umgänglich und freundlich er auch ist, aalt sich momentan in der Rolle des Underdogs, des vornehmlich unterbewertesten „Chinesens“ Hamburgs. Die positiven Zeitungsresonanzen die im Eingangsbereich ausgehängt und auch in den Speisekarten eingepflegt sind sprechen dafür.

Ich kann erstmal nur zwei Sterne vergeben, denn ich bin eben eine doofe Langnase und kann mich dem momentanen Hype um das Golden nicht so recht anschließen. Die Hygiene ist für mich das A und O, und die hat mich heute Abend gar nicht begeistert.

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PJebsen

Kompliment PJebsen (01.11.2007) 5

Ergänzung am 1. 11. 2007: Herr Wong hat’s wieder mal geschafft. Nachdem er mir bei meinem ersten Besuch des „Golden“ versprochen hatte, mir beim nächsten Mal neue Gaumenfreuden zu präsentieren, die nicht notwendigerweise auf der Karte stehen, setzte er sein Vorhaben heute Abend in die Tat um. Und das äußerst erfolgreich!

Als Vorspeise empfahl er mir eine halbe Portion des Dim-Sum-Hauptgerichts „Gedämpfte Jiaozi“ (mit fein gehacktem Schweinefleisch gefüllte halbmondförmige Teigtaschen), das mit ein wenig dunklem Essig gegessen wird. Ein gelungener Einstieg, aber das Highlight folgte erst in Form der Hauptspeise.

Ngun Lung Wong hatte es eher profan als „Huhn mit chinesischem Basilikum“ angekündigt. Was ich erhielt, fand ich fast so sensationell wie das Kung-Pao-Huhn vom letzten Mal: Das Gericht duftete schon beim Servieren extrem intensiv nach Basilikum, was Herr Wong mit den Worten kommentierte, die chinesische Variante dieses Krauts sei sehr viel stärker als die deutsche. Es schmeckte auch so intensiv, wie ich es bisher vorwiegend aus der thailändischen und vietnamesischen Küche kannte. Dazu gab es noch dicke Ingwerscheiben, frische rote Chili-Schoten und Knoblauch. Herrlich!

Als ich Wong fragte, ob ich richtig gelegen hätte, als ich aus der Sauce Reiswein herauszuschmecken glaubte, erklärte er, wörtlich übersetzt heiße das Gericht „Drei-Tassen-Huhn“. Das Huhn werde nämlich mit je einem Teil Sojasauce, Sesamöl und Reisschnaps zubereitet.

Hinter mir saß ein älteres Ehepaar (um die 70, 80), das nach dem „Jugoslawen“ (ihre Wortwahl, nicht meine) mal was anderes Exotisches ausprobieren wollte. Herr Wong empfahl auch ihnen zwei Spezialitäten, die nicht auf der Karte standen. Als die beiden skeptisch waren, ob es ihnen nicht zu scharf sein könnte, meinte Wong: „Wenn es Ihnen nicht schmeckt, geben Sie es zurück, und ich mache Ihnen was anderes!“ Das war nicht nötig – beide fanden das Essen „ganz toll“, wie sie Herrn Wong beim Bezahlen sagten. Der meinte danach beim Vorbeigehen an meinem Tisch lächelnd: „Hier ist jeder begeistert!“

Was mich anbetrifft, kann ich sagen: Ich habe Restaurants selten so zufrieden verlassen wie auch heute wieder das „Golden“.

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Erster Beitrag vom 8. 10. 2007: Während ich als alter TV-Junkie die „Kochprofis“ auf RTL gucke, lasse ich bei vietnamesischem „Nep Moi“-Reisschnaps und „Trung Nguyen“-Kaffee die zuvor genossenen asiatischen Gaumenfreuden Revue passieren:

Am unscheinbaren „Golden“ bin ich Depp auf dem Rückweg von der Weinquelle Lühmann bisher immer nur vorbeigeradelt. Bis heute Abend. Und ich kann jetzt schon sagen, dass die Liste meiner Lieblingsrestaurants soeben Zuwachs bekommen hat.

Der Abend fing unspektakulär an, ich hatte eine leicht pikante Suppe mit Senfgemüse und Rindfleisch (2,50 Euro) sowie einen sehr süffigen elsässischen Edelzwicker (3 Euro). Dann kam jedoch der Hammer: das Kung-Pao-Huhn im Szechuan-Stil (9 Euro).

Ich sollte hinzufügen, dass das Kung-Pao-Huhn (über das es in der US-Wikipedia einen sehr interessanten Artikel gibt) vor der Peking-Ente aus dem Peking-Enten-Haus in der Rentzelstraße mein chinesisches Lieblingsgericht war. Als ich früher regelmäßig in New York City war, habe ich es mir an verregneten Tagen häufig für einen gemütlichen Fernsehabend ins Hotel liefern lassen.

In Deutschlands China-Restaurants habe ich es bislang noch nicht gefunden; oder zumindest nicht in einer so guten Qualität, dass ich mich daran erinnern könnte.

Im „Golden“ gab’s endlich die Offenbarung – genauso hatte ich es aus New York in Erinnerung: mariniertes, in Würfel geschnittenes Hühnerfleisch mit Szechuan-Pfefferkörnern, roten Chili-Schoten, die mir Schweißperlen auf die hohe Stirn trieben, Knoblauch, Ingwer satt, chinesischem Kochwein (aus Reis, glaube ich) und – was eine besonders knackige Zugabe ist – gerösteten Erdnüssen. Dazu ein Sake, und ich schwebte ein Essen lang in meinem persönlichen Gastro-Himmel. (Irgendwann setzte sich eine Gruppe von Japanern an den Nebentisch, und ich musste mich mit meinen Genussseufzern etwas zurückhalten. ;-) ).

Gastgeber Mister Wong, der genauso nett und auskunftsfreudig ist wie meine bisherigen asiatischen Service-Favoritinnen aus dem „Dragon Vietnam“ am Großneumarkt, empfahl mir zum Schluß noch einen sehr leckeren Szechuan-Getreideschnaps, der nicht auf der Karte steht und von dessen Namen Mr. Wong keine westliche Version einfiel. Er erzählte mir, wie er das Kung-Pao-Huhn selbst isst (nämlich mit Haut, „aber das mögen die Deutschen nicht!“), berichtete von den vielen unterschiedlichen Varianten von Szechuan-Pfeffer, die er einsetzt, und bot mir an, mir beim nächsten Mal von der Spezialitäten-Karte noch andere Leckereien zusammenzustellen.

In den letzten Jahren habe ich, wenn ich Lust auf asiatische Küche hatte, lieber in thailändischen und vietnamesischen Restaurants gegessen, deren Essen raffinierter rüberkam als die meisten Gerichte in den mir bekannten China-Restaurants. Mister Wong hat mich heute Abend zur historisch angeblich ältesten Küche zurückgeholt.

Fazit: Leute, wenn ihr auf authentische Szechuan-Küche steht - euer Hamburger Gastro-Leben ist nicht komplett, wenn ihr das „Golden“ nicht ausprobiert habt! ;-)

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Nachtrag am 9. 10. 2007: Mister Wong schrieb mir den chinesischen Namen des oben erwähnten Getreideschnapses auf gut Glück so auf: „Lu Zhou Lao Jiao“; mit der Erklärung, Lu Zhou sei der Herkunftsort, und Lao Jiao stehe für den Begriff "alter Keller".

Die vermutete Schreibweise hat sich jetzt durch Googlen als korrekt herausgestellt. Wobei sich ein paar erwähnenswerte Fakten zusammenfügten: „Lao“ ist eine von mehreren Alkoholarten, die schon in Texten aus der Zhou-Dynastie erwähnt wurden (1040-56 AC). Ein kaiserlicher Koch soll vor ca. 4000 Jahren in einem Tontopf Reis eingeweicht und ihn dann vergessen haben. Aus dem Reis wurde Wein. Der Koch versuchte ihn und stellte fest: Je mehr er davon trank, desto fröhlicher wurde er! ;-)

Die oben erwähnten Schnäpse wurden und werden wohl noch in unterirdischen Kellern fermentiert; ein Prozess, der durch Bakterien in der Erde und an die Wände geschmierten Ton beeinflusst wird. Dabei entstehen Ester, Säure und Öle, die äußerst aromatisch sind. Die meisten dieser Keller wurden in Szechuan angelegt, wobei Lao Jiao als einer der besten dort produzierten Schnäpse gilt.

Lu Zhou wurde 151 AC gegründet und ist heute mit rund 700.000 Einwohnern (resp. 5 Millionen Einwohnern im Verwaltungsbezirk) die zehntgrößte Stadt in der Provinz Szechuan.

So, das lernen wir jetzt auswendig. Morgen wird abgehört! ;-)

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Kompliment paraflyer (22.10.2007) 4

Als vierter im Bunde des spontanen Mini-Qype-Treffens - nagut, dreieinhalb, einer muss noch zu Qype bekehrt werden ;-) - stieß ich mittags in die illustre Runde meiner beiden Vorredner, um mich das erste Mal seit Ewigkeiten auf ein chinesisches Essen einzulassen.

Von außen ist das kleine "Golden" wirklich kaum zu erkennen. Schon wenn man schneller daran vorbeiLÄUFT könnte man es übersehen - geschweige denn man radelt oder fährt vorbei. Doch bereits wenige Meter hinter der Haustür zeigt sich das erste chinesische Flair.

Der Vorraum lädt ein zum Verweilen (siehe TomBlue's Fotos), selbst wenn man nicht auf einen freien Platz warten muss. Verzierte Wände und Decken, asiatische Deko und Tageszeitungen aus der Heimat zeigen, dass hier nicht die typische deutsche Klientel aus- und eingeht. Denn mit am Auffälligsten ist die Anwesenheit vieler anderer Chinesen, was davon zeugen dürfte, dass hier in der Tat traditionell gekocht wird und nicht alles für die Deutschen zurechtgeschnitten und -geschnippelt wurde.

Die Stimmung ist gediegen und ruhig, trotz der gut gefüllten Plätze. Und dies geschieht schneller als man 'Flühlingslolle' rufen kann, da das Restaurant verhältnismäßig klein ist - mehr lang als breit - was jedoch kein Nachteil sein muss. Noch mehr Verzierungen heben das Interieur von den sonst üblichen europäischen Kalkweiß-Wänden ab.

Alles in allem wirkt das "Golden" so ein wenig wie eines dieser urigen Restaurants, welches man aus den typischen Hollywood-Schinken kennt. Kein durchgestyltes Designerobjekt, sondern eine gemütliche Einrichtung im 30er- bis 50er-Jahre-Stil. Dazu passen auch die zu klein geratenen und älteren Toilettenräume, doch ich will hier ja speisen und nicht auf's Klo. ;-)

Der Service ist freundlich wie knapp und flott. Kaum sind die Speisekarten geschlossen, wird auch schon die Bestellung aufgenommen und wenig später ausgeführt. Bis auf den Warteprozess zum Bezahlen der Rechnung musste man im Grunde nie lange warten und hungern.

Nun bin ich kein Gourmet, der das Herkunftsland einer Zutat am Geschmack erkennen dann, doch bilde ich mir ein sagen zu können, ob ein Essen gelungen ist oder nicht. Und von letzterem war mein Menü - in diesem Fall Bratnudeln mit Geflügel mit einer gewürzten Gemüsesuppe als Vorspeise - mehr als weit entfernt.

Rein äußerlich gibt es keine Kritik - alles ist ansprechend hergerichtet und auch die Geschmacksprobe viel positiv aus: Kein labbriges Gemüse und kein geschmacklicher Einheitsbrei, sondern eine leckere Komposition aus dem, was die chinesische Küche für den Gaumen zu bieten hat.

Leider bin ich nicht experimentierfreudig genug, als dass ich einfach mal abseits der Pfade von 'gerösteter Ente' oder 'Hühnchen süßsauer' wandern würde. Da ich zudem nicht über eine chinesische Freundin wie TomBlue verfüge werden mir die wirklich authentischen Gerichte auch weiterhin verwehrt bleiben. ;-)

Wer die auf Deutschland getrimmte Einheitskost manch anderer Restaurants nicht mehr sehen bzw. essen mag, darf sich gerne mal in die 'goldenen' Hände - ist DAS nicht ein Wortspiel!? ;-) - begeben und sich hier von vorne bis hinten durchschlemmen. Selten habe ich so lecker gegessen wie hier und ich werde garantiert wiederkommen, sobald ich mich traue auch mal was anderes als sonst zu essen.

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Kompliment musensohn (18.10.2007) 4

Ob man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreist - die Kreuzung Wartenau/Wandsbeker Chaussee ist bestens zu erreichen. Autofahrer mögen da anderer Meinung sein, wenn sie bei strömendem Regen fünf Fußminuten entfernt einen Parkplatz gefunden haben. Womit sie dann streng genommen wieder unter die Fußgänger fallen...

Das Interieur hebt sich wohltuend von der Sorte Billig-Chinese ab. Dunkle Hölzer, beleuchtete Hinterglasmalerein und klassische Vierercoupés gehen eindeutig in die traditionell-nostalgische Richtung. Auf jeden Fall fühlen sich hier die Hamburger Chinesen wohl, die das Lokal in beachtlicher Zahl frequentieren. Kein schlechtes Zeichen.

Die Mittagskarte ist mit rund 20 Beiträgen reichhaltig ausgestattet. Für EUR 5,20 wird dem Gast ein Hauptgericht samt pikanter Gemüsesuppe serviert. In unserem Fall Hühnerfleisch mit Nudeln, im Geschmack sehr harmonisch komponiert. Die Ente, unwesentlich teurer, erwies sich als knusprig, perfekt gegart und sehr lecker. Ob die Abendkarte möglicherweise noch Raffinierteres bereithält, werden wir sicher demnächst mal austesten. Schade, einen Punktabzug gibt es für die schmuddelige Tischkultur: so war die Tischdecke schon reichlich eingekleckert und die Papiersets von den Vorgängern blieben einfach liegen. Bin gespannt, ob auf der Wandleiste der Streifen bald wieder dick zugestaubt ist, den ich mit meinem Zeigefinger freigewischt habe. Oder ist das mein Problem - bin ich einfach nur zu deutsch?

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Kompliment SvenHo (25.06.2007) 5

Hier nehmen mich meine chinesischen Freunde mit zum Essen, weil es original chinesische Küche ist, nicht das versalzene Essen vom "Deutsch-Chinesen", das man an anderen Plätzen serviert bekommt. Großer Tipp von mir: die gefüllten Tofu-Skins probieren - davon kann ich nie genug bekommen und auf jeden Fall mal den freundlichen Kellner fragen. Der verrät einem auch, welche Gerichte typisch chinesisch und eher ungewöhnich für Deutschland sind.
Übrigens: Schweinefleisch süss-sauer gehört nicht dazu, ist nicht mal ein chinesisches Essen!
Lasst Euch nicht vom Äußeren des Restaurants täuschen, hier bekommt Ihr wirklich gute chinesische Küche geboten - und das zu sehr akzeptablen Preisen.

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Kompliment TschoK (10.09.2006) 5

Ein absoluter Geheimtipp für alle Freunde der chinesischen Küche: Das "Golden" in Wandsbek. Hier gibts unglaublich leckeres und echtes chinesisches Essen in echtem chinesischem Ambiente mit überwiegend chinesischem Publikum. Die günstigste und einfachste Art und Weise, mal ein oder zwei Stunden Urlaub in China zu machen - die U2 hält fast direkt vor der Tür.

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