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wanderer (13.05.2008)
Traditionsreichstes Corps des Kölner Karnevals; gegründet 1823 und nebenbei den Straßenkarneval mitgegründet. Aufgeteilt in 4 Gruppen (vulgo: Knubbel - Streckstrump, Öllich, Dupp, Stoppe). Mitglieder erkennt man an der Uniform und dem Corpskreuz, das über dem Spitzenkragen hängt. Alles andere sind Immis, Musiker oder geladene und eingekleidete Gäste z.B. Rosenmontag (Eintagsfliegen oder Sundachsfunke). Die stärkste demokratische Kraft Kölns mit der sonst nur den Ärzten anhaftenden Selbstverwaltung - aber kritischer und präsenter und unabhängig vom Geld. Übrigens Geld, wer Prinzengarde, Ehrengarde, Golden Boys oder sonstige sehr auf das Äußerliche bedachte Gruppierungen (übrigens ein sicheres Zeichen für verirrtes Elitestreben) kennt, weiß was die Rute Funke auszeichnet. Corpsleben in den Knubbeln - getrennt marschieren, vereint wirken - Tradition mit einem gesunden Schuss Management, weil es sonst zu langsam würde und die schönsten Uniformen, weil authentisch u.v.m. Die Kommentatoren des Rosenmontagszuges gedenken beim Auftauchen des Funkencorps zu sagen; meine Damen und Herren, jetzt folgt 1 Stunde rot weiss. Das ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Größenordnung sowohl im Zug wie bei Bühnenauftritten ermüdend wirkt. Partizipieren tun davon nur die Freunde aus den Ostrepubliken am Wegesrand, die die geschnappten Kamellen in der Heimat für gutes Geld in den Umlauf bringen. Vorschlag: wie in Athen - da fahren die Autos nach geraden und ungeraden Endziffern des Nummernschildes. Für die Funken wäre es an der Zeit, das mal mit der Mitgliedsnummer zu testen. Aber dann müssen auch die Offiziere mitmachen. Aber die gehen ja in jedem Corps und immer mit dem besten Beispiel voran. Geht mal in´s Internt und lasst Euch von der Geschichte der Funken begeistern.
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