Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen, wir waren ebenfalls ( 7 Personen) am 31.12.2011 dort und fanden das Essen klasse und die Bedienung absolut top!
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Fette Henne
Nordend, Frankfurt am Main
40 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Friedberger Landstr. 62, 60316 Frankfurt am Main
- Kontakt:
-
069 90437307
Huckleberry R. Schneider
- Geöffnet:
-
Montag-Samstag 17-22 Uhr warme Küche
| Inhaber-Infos |
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| Nutzer-Infos |
|
Obermühlstr. 63, 63073 Offenbach
Zitat: "Gerade im Sommer gehe ich dort gerne essen. Schöner Biergarten und die Bedienungen sind alle auf zack. Leckere und große Portionen- es gibt alles was das Hessenherz begehrt. Ich esse dort am liebsten Schnitzel. Ich kanns nur empfehlen!"
40 Beiträge zum Platz "Fette Henne" auf Deutsch
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Sicher kann man an anderen Orten extravaganter speisen. Aber für mich ist es gerade die gemütliche, unpretentiöse Atmosphäre, die den Abend zu einem Erlebnis macht, in einem Raum, der von seiner Geschichte lebt und den Besucher nicht zur Dekoration in einem durchgestylten Ambiente macht.
Man isst mit viel Zeit, und ich finde, dass man sich hier beim Essen sehr gut unterhalten kann und - trotz der Enge - wenig von den anderen Gästen mitbekommt. Irgendwie ist eine günstige Akustik im Raum. Deswegen ist die Fette Henne für mich und meine Frau ein Lokal, in das man sehr gut einladen oder in dem man sich sehr gut mit jemanden treffen kann, eben wenn es nicht nur um das Essen geht.
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7 Beiträge
Seit dem ich denken kann wohne, lebe und arbeite ich im Nordend. Ob beliebter Döner um die Ecke, die zahlreichen guten Italiener oder auch der Imbiss am kleinen Friedberger Platz. Allesamt habe ich/haben wir schon etliche Male aufgesucht! Nur brauchten diese – ja schon fast – Institutionen Jahre bis sie sich etabliert haben – zumindest bei mir. Jeder Laden hat so seine Höhepunkte und Tiefgänge, Besitzer- und Personalwechsel…
Meine Familie und ich, meine Freunde und sogar der ein oder andere Kollege sind alle der gleichen Meinung! Die FETTE HENNE ist da eindeutig eine Ausnahme. Bislang sind alle meine Begleitungen unabhängig von mir immer wieder dort hin! (Danke facebook-Orte!) So überzeugend ist Huckleberry mit seiner “Henne”.
Erst vorgestern war ich wieder dort und jeder Besuch wäre ein neuer Eintrag wert!
Zur Vorspeise gab es eine kräftige Kürbissuppe mit Kernen, zum Hauptgang lies ich mich von dem äußerst reizenden Kellnerduo vom Lammfilet “überzeugen”! Wie soll ich sagen? Es war eine Wucht! Dass der Chef mir das Dessert (Mango-Bisquit-Charlotte) servierte, nutzte ich gleich, um mich auch für dieses leckere Essen zu bedanken!
Beide Kellner (männl. & weibl.) waren trotz des gefüllten Restaurants wie immer gut aufgelegt und für das ein oder andere kurze Schwätzchen zu haben und haben mir zudem zu jedem Gang den passenden Wein gekonnt empfohlen!
Zum Schluss wurden wieder diese kleinen Teufelsdinger (hausgemachte Pralinen) gereicht! :-)
Das Nordend ohne die Fette Henne? Niemals!
Bis morgen!
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Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme – insbesondere, wenn man sich hierzu vom heimischen Herd in ein Restaurant begibt.
Die “Fette Henne” – viel mit Vorschußlorbeeren bedacht, umso höher unsere Erwartungshaltung. Die Bewertung des Restaurants teilt sich in zwei Einzelwertungen, die Gesamtwertung jedoch ist eher dürftig und wird uns nicht mehr in die “Fette Henne” führen.
1. Das Restaurant war brechend voll – man wies uns (wir hatten reserviert und waren zu viert) einen Tisch direkt vor dem Kücheneingang zu. Zwei von uns mußten sich somit wohl oder übel auch immer mit dem Trubel in der Küche konfrontieren – alle anderen wurden vom ständigen “Rein und Raus” der bedienenden Kräfte gestört – von Gemütlichkeit und Ungestörtheit keine Spur.
Der Service schwankte je nach “Kraft” von kumpelhaft jovial bis hochnäsig. Darauf angesprochen, dass wir mit dem Tisch nicht zufrieden waren, sagte man uns, das sei zugegebenermaßen nicht der beste Tisch – auf unseren Einwurf, diesen Tisch aufzugeben, erwiderte man uns, das wolle man nicht – man würde dadurch ja vier Plätze verlieren – soviel zum gastronomischen Anspruch des Lokals. “Vogel friß oder stirb” – “Sei froh, dass wir Dir überhaupt einen Tisch an der Küche geben…”
2. Das Essen war ohne Beanstandung. Gut zubereitet und geschmacklich in Ordnung. Das Preisleistungs-Verhältnis (Speisen zu Preis) ist akzeptabel.
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Nach mehrfachen Besuchen, (2 bis 8 Gäste) kann ich die Fette Henne jedem empfehlen der bereit ist und Spass daran hat etwas mehr für ein gutes Essen auszugeben. Die Tatsache, dass man von aussen nicht sieht was einen drinnen erwartet, würde ich als Understatement bezeichnen. Relativ überschaubare Karte, dies macht die Auswahl leichter und birgt für die Frische der Zutaten. Getränkeauswahl gut. Das Team ist sehr symphatisch und fit. Gerichte die bodenständig und zugleich raffiniert gekocht werden. Mein Klassiker: Der Salat – immer erstaunlich frisch und mit leckerem Dressing serviert, welches leicht variiert; selten genug zu finden. Ich freue mich auch immer darüber, dass es einen leckeren Gruß aus der Küche gibt. Dieses Restaurant ist eine Bereichereung fürs Nordend und für Frankfurt.
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Ich hatte öfter mal schon von diesem Restaurant gehört und nun wollte ich es ausprobieren. Auf der Homepage der Fetten Henne kann man sich schon einmal vorab einen Eindruck verschaffen und man liest unweigerlich, dass der deutsch-kanadische Koch einst der Assistent von Amador war. Diese Tatsache wie auch die Präsentation des Restaurants lässt Erwartungen aufkommen.
Über Open Table reserviert, was einwandfrei klappte, kam meine Begleitung und ich nun dort an und wir freuten uns auf einen schönen Genussabend.
Leider wurde ich für meinen Teil enttäuscht.
Das Restaurant an sich schön und Atmosphäre schaffend, war das Essen alles andere als ein Genuß.
Auch wenn die Küche sich gutbürgerlich schimpft, fand ich es entgegen der heutigen Zeit unmöglich, dass es nur Fleischgerichte als Hauptgang auf der Karte gab. Nicht mal ein Fischgericht war zu finden, geschweige denn ein Vegetarisches.
Der Kellner pries dann jedoch noch einen Butterfisch mit Risottobeilage an, dem ich folgte.
Vorab jedoch bestellte ich die Zwiebelsuppe und die Jakobsmuscheln an Ruccolasalat.
Kurz und knapp:
Zwiebelsuppe: klassisch und gut. Jedoch für Gäste die eher Gewürzarm essen ist sie kein Genuß, da der Pfeffer jeglichen Geschmack der eigentlichen Zwiebelsuppe nahm.
Jakobsmuscheln: Die Muscheln an sich waren meiner Meinung nach durschnittliche Qualität. Der Ruccolasalat war leider in Dressing ertränkt.
Zudem wirkten die drei Streifen verschiedener Soßen zu den Muscheln leider so, als wäre eine Hausfrau kreativ gewesen.
Butterfisch mit Risottobeilage: Furchtbar! Es gab 3 Scheiben des Butterfischs, welcher auf dem Risotto angerichtet war. Als Zierbeilage konnte ich kleine Maiskölbchen ausmachen, die allerdings nicht wirklich passten. Risotto wie auch der Fisch waren leider auch hier völlig versalzen und so war leider kein Eigengeschmack der Komponenten mehr auszumachen.
Zu den insgesamt drei Gängen gab es jeweils einen passenden Wein. Allesamt waren durchschnittlicher Qualität, so dass es nichts daran zu bemängeln gab, umwerfend waren sie jedoch nicht.
Schade ist hier, dass kein Weingut der Weine auszumachen war, dadurch dürfte die Qualität nicht dauerhaft gleich sein, da die Weine jederzeit von einer anderen Bezugsquelle stammen können.
Fazit: Es war schwer ein Konzept zu erkennen. Einst Assitent von Amador muß man nicht den gleichen Weg einschlagen, aber auch Gutbürgerliche Küche kann man deutlich besser machen. Zudem sind die Preise für dieses Niveau zu hoch, wenn man für 2 Personen, á 3 Gänge, offene Weine und 3 Fl. Wasser ca 180.- EUR zahlt!
Die Bedienung war schnell und grundsätzlich freundlich > Durchschnitt.
Sollte ich mal wieder in der Nähe sein, hat die Fette Henne eine 2. Chance verdient, gezielt jedoch werde ich nicht noch einmal hingehen.
Auf mich macht die Fette Henne den Eindruch, als wolle man Bürgerlich daherkommen, jedoch essen auf hohem Niveau anbieten und basierend auf dem Essen die entsprechenden Preise verlangen. Das kann gelingen ist jedoch ein schmaler Grad, der in diesem Restaurant aktuell leider zu schmal ist.
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Wir waren über Neujahr Silvester in Frankfurt und sind durch Zufall (Bericht in einem Web-Gastroführer) auf die Fette Henne gestossen. Reservation hat tip-top geklappt. Als wir vor der Fetten Henne standen haben wir etwas ab der abgerissenen Fassade gestaunt, aber die herzliche Begrüssung und das tolle Silvestermenu haben uns absolut überzeugt.
Wir kommen auf jedenfall wieder!
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Die breite Streuung der Bewertungen hat mich schon nervös gemacht. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Es wurde hier mehrfach geschrieben, dass es von außen etwas einfach wirkt und früher waren hier auch eher einfachere Restaurants, insofern mag das manche Reaktion erklären, die meinten dass es so teuer wäre und so. Richtig ist, dass die Fette Henne kein einfaches, gutbürgerliches Lokal ist, mit niedrigen Preisen. Die Einrichtung wirkt etwas rustikal und aber man hat die schönen sehr alten Fliesen an der Wand gelassen. Hier wird sehr gut gekocht und das ist einfach nicht billig, aber seinen Preis wert. Die Schweinelendchen mit zweierlei Pflaumen gefüllt waren sehr lecker und die Portion fast ein bisschen zu groß. Vorweg ein sehr guter Gruß aus der Küche und hinterher selbst gemachtes Konfekt. Also wir waren happy. Die Weine sind ein bisschen hochpreisig kalkuliert, aber das ist in Frankfurt irgendwie Standard. Ich kann das Restaurant nur empfehlen.
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Die Qualität sieht man der “Fetten Henne” von außen einfach nicht an. Die lieblose Fassade und das erstklassige Essen erscheint ähnlich gespalten wie sich die Meinungen teilen.
Absolut unbemühte und freundliche Atmosphäre: Man nimmt sich Zeit, das Personal weiß zu unterhalten und besticht durch seine freundlich-zuvorkommende Professionalität. Selbst Chef Huckley kommt zu späterer Stunde noch in die Stube und gibt das ein oder andere Geheimnis der guten Küche preis.
Das Essen hat seinen Preis, aber Handwerk kostet, ebenso wie die Inneneinrichtung überzeugt das Essen mit der Liebe fürs Detail. Gefülltes Perlhuhn ein Traum mit einem feinen Sößchen, das so ehrlich schmeckt wie die selbstgemachten Trüffel.
Fazit: Wir haben schon wesentlich schlechter, zu weit höheren Preisen gegessen. Einmalige Atmosphäre.
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das war das aller letzte 31.12.2011 fette henne……….bekanntlich kommt HOCHMUT ja vor dem FALL.
für uns ist die fette henne definitiv fertig gerupft.
da gibt es wirklich 100 mal besseres und das direkt um die ecke.
auf keinen fall zu empfehlen.
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Runnerduck, 22 Januar 2012:
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DerGastKonsumet, 26 Februar 2012:
Gina, da man in Frankfurter Restaurants meist eh nur zweitklassige Küche bekommt, auch in diversen Cuisines um die Ecke, würde mich das von dir empfohlene Restaurant interessieren.
Vorab danke für den Tipp!
Die fette Henne: leider nur ein dünnes Huhn!
Beflügelt durch die positive Kritik machten wir uns nach einjähriger Abstinenz auf den Weg.
Die Begrüßung: etwas ungeübt steif – nun gut…
Die Bestellung: wurde zügig aufgenommen.
Cava vorneweg: die Laune steigt…
Der Gruss aus der Küche: nett gemeint, aber etwas bemüht angekündigt.
Die Vorspeise: leckere Suppe.
Wir freuen uns auf den Hauptgang wartend.
Und das eine volle 3/4 Stunde lang…
Dann endlich die Erkenntnis: viele gute Zutaten ergeben noch lange nicht ein rundes Mahl.
Sehr übersichtliche Portionen, besser angedacht als gelungen.
26,50 € pro Gericht und Gast lassen nur den Preis unvergeßlich werden…
Der Kellner: Kompetenz sieht anders aus.
Erst redet der gute Mann eine 3/4 Stunde im Stehen mit den Gästen vom Nachbartisch, dann setzt er sich mit eigenem Teller essend zu ihnen…???
Uns fehlen die Worte!
Apropos: die stattliche Rechnung gab es erst nach mehrmaliger Anforderung und einer 35-minütigen Wartezeit.
Ich frage mich nun ersthaft, welchen Anspruch dieser Gastronom hat, wenn er sebst essen geht…
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ginamaier, 2 Januar 2012:
letzte chance verpasst für uns ist ende gellende mit fette henne
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straightaway, 3 Januar 2012:
gellende, find ich gut! :D
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Lawica, 3 Januar 2012:
ja, ich habe eben auch lachen müssen -
ein gellendes Ende ? Gelände ? :o) -
ginamaier, 7 Januar 2012:
lachen ist erlaubt……. ist ja wirklich ein dummer fehler aber es geht um den inhalt und nicht um die rechtschreibung :-) abgesehen davon glaube ich ist es echt menschlich sich mal zu vertippen……..obendrein ist lachen sehr sehr gesund, es heist ja pro tag eine gute tat ;-) also noch mal für euch ENDE GELÄNDE mit fette henne
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Lawica, 10 Januar 2012:
war ja auch nicht böse gemeint, ich fands echt süß :-)
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straightaway, 10 Januar 2012:
Nee Gina um Gottes Willen, g Du wirst ja nicht Wulff heißen und selbst dem unterlaufen laufend Fehler. Gällend lachende Ente, oder Henne eben, würde in diesem Zusammenhang auch passen, wie ich finde.
Also den Bewertungen hier kann ich nur zustimmen! Ich war mit zwei Freunden zum Abendessen hier. Durch das warme Ambiente und die souveräne Bedienung fühlt man sich hier richtig wohl.
Von Vorspeise bis Dessert war das Essen mit französischer Note gelungen Zubereitet. Man spürt hier regelrecht die Erfahrung der Menschen die hier arbeiten, wenn man das noch arbeiten nennen kann. Es kommt eher so rüber als würde man zu Freunden nach Hause kommen.
Lediglich der Aperitif (was ein Aperol-Sprizz sein sollte) könnte noch etwas verbessert werden. In der Form haben wir ihn noch nicht getrunken. Aber in der Form waren wir auch noch nie Essen!
Interessant auch eine kleine Karte mit ca 16 Gerichten, welche alle zwei Wochen wechselt!
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Bis zu unserem letzten Besuch hätte ich der Fetten Henne wahrscheinlich noch 4 bis 5 Sterne gegeben.
Wir wohnten bis vor Kurzem direkt gegenüber und waren zuvor schon einige Male im Torrox, dem spanischen Vorgänger, gewesen und damit quasi “First Mover” in der FH. :)
Anfangs war ich von der Qualität und dem Konzept überzeugt, obwohl ich die Preise, gemessen am Niveau der Einrichtung und der Selbstbeschreibung der “einfachen Genussküche” schon immer etwas hoch fand. Das Essen war aber super, deshalb gingen wir immer wieder gerne dort hin.
Zu Anfang war das komplette Team sehr bemüht, der Service stimmte in welcher Hinsicht auch immer, von der Begrüßung über die Freundlichkeit bis zur Beratung bei den Getraenken alles super. Auch Huckleberry, der Inhaber, war oft präsent und bemueht um seine Gäste.
Wir haben schon bei den letzten 3-4 Besuchen festgestellt, dass sich dieses Niveau etwas verschoben hat. Zum Beispiel finde ich es schade (aber das hätte hier keine Auswirkung auf meine Bewertung gehabt), dass Huckleberry, wenn er schon hinter der Bar steht und man zum 5. oder 6. Mal dort ist, augenscheinlich kein Interesse an einer persönlichen Begrüßung oder einem netten, kurzen Smalltalk hat. Das gehört für mich in einem Lokal, in das man regelmäßig gerne geht, irgendwie dazu und zeugt auch von Gastfreundschaft.
Naja, wie dem auch sei, zu unserem letzten Besuch.
Ich wurde bereits am Telefon bei der Reservierung mehrfach gefragt, ob ich einen Groupon-Gutschein hätte. Nein, hatte ich nicht, und so war es auch möglich, noch einen Tisch für den nächsten Freitag zu reservieren. Als wir, zugegebenermaßen mit zehnminütiger Verspätung, das Lokal betraten, wurden wir, trotzdem es noch leer war, bereits sehr resolut darauf hingewiesen, dass wir Glück hätten, dass unser Tisch überhaupt noch frei wäre. Huckleberry stand währenddessen hinter der Bar, hat sich das angehört und war offensichtlich einverstanden.
Auf die Idee, im Garten noch einen Aperitif zu nehmen, wurde empoert mit dem Hinweis reagiert, dass man auf keinen Fall BEIDE Tische für uns freihalten könne – danke, wir hatten es verstanden und haben uns dann draußen (am wohlgemerkt ungedeckten und nicht reservierten Tisch) auch tatsaechlich beeilt.
Drinnen angelangt, wieder die Frage nach dem Groupon-Gutschein. Nein, kein Gutscehin, vielleicht einfach einen Vermerk im Reservierungsbuch machen. Die Karte, wie gewohnt, klein und uebersichtlich. Ich esse kein Fleisch und war daher auf der Suche nach einem vegetarischen Hauptgang oder Fisch. Leider keiner vorhanden, macht nichts – vielleicht kann ich den Hauptgang aus dem Menü waehlen, es gibt leider wirklich keine Alternative auf der Karte (einziges fleischloses Gericht: Lachs-Risotto als Vorspeise). Knappe Antwort des Kellners: “Nein.” Habe dann nach erneutem Nachfragen Huckleberry geschickt bekommen. Dieser besaß tatsaechlich die Freundlichkeit, mir einen Hauptgang der Vorspeise des Menüs zu ca. 17.50€ (?) kreieren zu lassen, welcher in homöopathischen Dosen daherkam: die Roulade von zweierlei Fisch entpuppte sich als sehr sparsam bemessenes Lachs-Carpaccio mit ein paar traurigen Salatblättern am Rand und drei fingernagelgroßen Kartoffel-Rösti, serviert auf einem Teller von ca. 10 cm Durchmesser. Als ich nachfragte, ob das ein Scherz sei, nachdem ich so hart um meine Hauptspeise hatte kaempfen müssen, wurde mir mitgeteilt, dass die Vorspeisenportion noch viel kleiner sei. Kann ich bis heute nicht glauben.
Auf ein Dessert zu 15.-€, um doch noch irgendwie satt zu werden, hatte ich zu dem Zeitpunkt dann auch keine Lust mehr.
Fazit: die Henne hat nach meiner Meinung viel von ihrem anfänglichen Charme und ihrer Servicequalitaet verloren. Es steht einem kleinen, gemütlichen, preislich in der oberen Mitte platzierten Restaurant nicht, durch Gutscheinaktionen Wagenladungen anzulocken und so das Konzept kaputt zu machen. Ich persönlich werde, auch wenn das vielleicht eine Ausnahmesituation war, wahrscheinlich so schnell nicht mehr hingehen. Wir hatten dort eigentlich ein Essen mit Freunden geplant, werden dieses aber ins Exil verlegen. Sorry für meine harsche Kritik, aber es kann einfach nicht sein, dass man sich in einem Lokal mit solchen Voraussetzungen so schlecht aufgehoben fühlt.
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Letzte Woche waren wir das erste Mal in der Fetten Henne. Es war Montags und wir waren die ersten Gäste. Wir nahmen am Fenster Platz. Der Gastraum war sehr klein, gemütlich und freundlich eingerichtet. Die schönen Hotztische hatten keine Tischdecken, was auch nicht nötig war. So wirkte es locker leicht. Hier konnte man sich wohl fühlen.
Wir schlugen die Speisekarte auf. Sie war schön klein und übersichtlich. Für jeden etwas dabei. Ich kann es nicht leiden wenn die Karten zu groß sind. Bei dieser Karte hatte ich schon meine Probleme mich zu entscheiden. Es klang alles super lecker. Am Ende hatten wir uns für das 5-Gang-Menü für zwei Personen (zusammen 119,- €) entschieden.
Diese Wahl haben wir nicht einmal bereut an diesem Abend. Als Amuse-bouche bekammen wir eine Scheibe Entenbrust mit Jus und Pfirsichschnitze an Pfirschich-Mangosauce. Das war schon ein Traum. Da kammen wir schon ins schwärmen. Diese Kompination kannten wir noch nicht, aber sie war fantastisch. Ab diesem Moment wussten wir, dass es ein Feuerwerk der Genüsse geben wird.
Als Vorspeiße bekammen wir eine Tomatenessenz mit Basilikum. Ich bin ein Suppenkasper, von dieser Suppe hätte ich noch Literweise essen können. Sie war so schön rund abgeschmeckt, so gehaltvoll. Wir waren begeistert.
Der zweite Gang war Hausgebeizter Lachs mit frisch geriebenem Meerettich und Salat. Dieser Gang war auch vorzüglich, aber dieser war der Schächste von allen.
Zum Hauptgang kam der Höchepunkt des Abends, Medaillons vom Kalb in Trüffelpanade auf Soße von Entenleberparfait und Gnocchi in Salbeibutter. Da fehlen mir die Worte. Das war das besste Essen seit langem. Die Soße war eine Wucht. Das Fleisch perfekt. Die Trüffelpanade war so eine Art Blini. Es war unvergesslich. Einfach nur beindruckend. Kein Schnick-Schnack. Einfach nur eine Bombe.
Die Torte von Tiramisu mit Fruchtcoulis schmolz auf der Zunge dahin. So ein gutes Tiramisu hatte ich noch nie gegessen. Ein Traum von einem Desster.
Der runde Abschluß kam dann mit dem Tête de Moine mit Trauben-Radischen-Salad. Himmlisch.
Das Preis-Leistungsverhältnis geht nicht zu topen. Super Qualität zu so einem Preis. Wir werden definitiv wieder kommmen. Gar keine Frage. Das ist das neue Lieblingsrestaurant von meinem Freund.
Was man auch nicht ausser Acht lassen sollte ist der leckere Cava. Denn hat sogar mein Freund getrunken, obwohl er kein Wein und Sekt mag.
Für mich war auch der Kaffee super lecker. Schön stark, frisch aufgebrüht und wunderbar lecker.
Unser Fazit: Wer auf die allseits geschätzten Attitüden von Gourmetrestaurants keinen gesteigerten Wert legt und lieber in freundlich-familiärer Atmosphäre zu gerechtfertigten Preisen sehr gut speist, sollte sich unbedingt mal in die Fette Henne verirren.
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jochengoetzelmann, 6 Oktober 2011:
Hand aufs Herz: Wer hat diesen Beitrag gelesen, ohne Schmunzeln zu müssen? (PS: Ich meine nicht die Tippfehler…)
Wir waren gestern in der Fetten Henne und auch ganz begeistert. Gehobene gut bürgerliche Küche verfeinert und zu fairen Preisen freundlich auf dem Teller serviert. Die Speisekarte ist übersichtlich und bietet für jeden Geschmack etwas - wirklich köstlich ich kann das Lokal nur wärmstens empfehlen. Ein kulinarisches Kleinod, wo man sich wohlfühlt.
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Ich kann den Hype um die Fette Henne nicht teilen.
Die Karte ist lästig verwirrend (Desserts, Vorspeisen, Hauptgänge durcheinander, auch am Preis ist das nicht unbedingt zu erkennen); die einzige Bedienung unfreundlich.
Das Essen war handwerklich recht gut gemacht, Rindercarpaccio auf Rucolasalat auf den Punkt und gute Sauce (aber kleine Portion für 14,50 EUR), eine Portion Nudeln schwammen in Öl.
Insgesamt teuer, slowfood hin oder her.
Die Tische im hinteren (gekachelten) Gastraum sind mit wahnsinnig schlechter Akustik gestraft - jedes Gespräch von den Nachbartischen habe ich besser verstanden als das eigene. Dazu noch Küchenlärm. Nach 1 Stunde mit Kopfweh rausgewankt, ich werde nicht mehr kommen.
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9 Beiträge
Huckleberrys feine kleine "Fette Henne" hat großes Potential ein Geheimtip zu werden. Von außen unscheinbar, von innen hey! - und das Essen..himmlich, die Bedienung-kompetent und freundlich. Hier kann man sich einfach wohlfühlen. Das Restaurant ist gemütlich, die Außenterasse läd zu den warmen Sonnertagen ein. Der Chef, ein Gourmet mit Charme - wer Klasse mit Herz mag ist hier genau richtig. Und die kleinen Aufmerksamkeiten-der Liebe zum Detail-finden Sie es selbst heraus*
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1 Beitrag
Freitag Abend, schönes Wetter, Friedberger Markt, hunderte von gut gelaunten Menschen versammeln sich dort um ins Wochenende zu starten. Und WIR? Wir gehen in die "Fette Henne"...Betrachtet man den Laden von außen fragt man sich ob das so eine gute Idee ist - ich kann vorweg nehmen es war eine der Besten seit langem :-)
Das Essen ist kurz gesagt eine Wucht und das Preis-/Leistungsverhältnis ist 1a. Wer Küche auf hohem Niveau geniessen möchte ohne mit Schlips und Kragen steif am Tisch zu sitzen, muss einfach dort hin. Die Karte ist klein aber fein. Ehrliches Essen ohne Schnickschnack in super Qualität. Dazu ist das Personal und der Chef nicht nur aufmerksam sondern auch noch sehr unterhaltsam. Ein echter Geheimtipp im Nordend - 5 Sterne Plus - thumbs up.
Bis bald in der Fetten Henne - wir kommen wieder.
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91 Beiträge
Fette Henne ist kein dickes Huhn – also rein ins nach Sedum spectabile, eine bei (Schwieger)Müttern in deutschen Ziergärten und Wohnzimmern sehr beliebte, zur Familie der Dickblattgewächse gehörende Pflanzengattung, benannte Restaurant, in dem ein reservierter Tisch im September 2010 auf uns wartet. Der Hang zu grünem Kraut wird uns den ganzen Abend begleiten, was wir aber zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen.
Die ca. 10 Tische sind über zwei ineinander übergehende Räume verteilt, bieten 35 bis 40 Personen Platz und sind bis auf zwei alle besetzt. Das Interieur wird dominiert von, alleine für sich betrachtet sehr schöne und wohl vom vorherigen Restaurantbetrieb übernommene, an andalusische Kachel-Mosaike erinnernde Wand- und Thekenverkleidung. Urdeutscher, aufmerksamkeitsstarker Name, deren Pate als Schnittblume auf jedem Tisch thront, andalusische Kacheln, Französisch akzentuierte Europäische Küche, amerikanischer Patron – ein durchgängiges Gesamtkonzept will sich nicht so recht erkennen lassen.
Freundliche Begrüßung und der Hinweis, wir können uns einen der beiden freien Tische aussuchen. Gesagt, getan, wir wählen den im vorderen Raum befindlichen Tisch, der verspricht, mehr vom wuseligen Treiben mitbekommen zu können.
Der Blick in die Karte offenbart eine kleine, aber Lust auf mehr machende Auswahl an jeweils drei bis vier Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Was zunächst verwirrt: die obersten drei Positionen sind Dessert resp. Käsegang. Warum das Pferd von hinten aufgezäumt wird? Mir wird erklärt „Damit der Gast die Desserts besser in Erinnerung behält“. Aha!
Weiters stolpere ich über zwei weitere Positionen, diesmal ganz am Ende der Karte. „Couvert bei Nachbestellung €1,50“. Frage: Wie schmeckt ein Couvert und wieso kann ich es nachbestellen, wenn es doch auf der Hauptkarte gar nicht gelistet ist? Antwort: Ein Couvert ist Brot und Butter. Ach ja!
Zweitbesteck zum Teilen von Vor-, Haupt- und Nachspeise €1 pro Person. Ah nein!
Wir haben Humor und die Stimmung steigt am Tisch.
Wir wählen letztlich als Vorspeise Risotto mit Hummerfumé, Artischocken und Meeresfrüchten und lauwarme Scheiben vom Kalbsbraten auf Salat. Als Hauptspeise Ochsenbäckchen auf Linsengemüse mit Balsamicoessig und Lammhufte mit Gemüsen und Polenta.
Das Risotto in der Konsistenz perfekt, im Geschmack solide. Die Artischocken leider zu klein gewürfelt und die Meeresfrüchte ok. Was Flusskrebse bei Meeresfrüchten suchen? Vom süßen Flußwasser ins salzige Meerwasser wandernde Gen-Flusskrebse sind die Lösung – oder aber Surimi-Krebsfleisch-Imitat. Auf beides kann ich verzichten. Geschmacklich fäll ein Würzöl irritierend auf, mit dem der Tellerrand ausdekoriert wurde. Vom Aussehen her Basilikum-Peso, geschmacklich jedoch an Räucheraromen erinnernd.
Das Ochsenbäckchen weich und schmackhaft, jedoch in der Konsistenz weit vom gewünschten Butter-weich-mit-der-Gabel-zu-zerteilen-Ideal entfernt. Irritierend wiederum ein starkes, fast an Rauch erinnerndes bitteres Aroma des Linsengemüses, das so stark und nicht einordenbar ist, dass mich mein Instinkt das Besteck beiseite legen lässt und jede weitere Nahrungsaufnahme verweigert bis der Grund dieses Geschmackes gefunden ist. Die Nachfrage beim Service ergibt, dass dies Bohnenkraut sei. Aha, ungewöhnlich stark das Aroma, aber nunmehr einordenbar und mein Instinkt lässt die Fortsetzung der Nahrungsaufnahme wieder zu. Der später an den Tisch kommende mürrische Koch sagt zum Grund des Aromas „klar, das ist Majoran“. Hä? Noch später klärt der Patron vermeintlich wissend auf „das ist der Oregano“. Die Verwirrung ist komplett, aber egal, um welchen Lippenblütler es sich nun gehandelt hat, hochgradig überdosiert ist er.
Den Grund der Verwirrung erfahren wir später, als der überaus nette Patron uns eine Küchenführung beschert und von alten, glanzvollen Zeiten als Diplomaten-Koch erzählt. Selten hab ich eine so chaotische und speckige Küche gesehen. Da können Aromaten schon mal der Verwechslung unterliegen – hoffentlich nur die Aromaten denke ich und wünschte mir, die glanzvollen Zeiten mögen auch hier einkehren und das soeben gesehene von meiner Festplatte putzen.
Der Wein, ein Rioja der Bodega El Cotto solide und mit €18 sehr fair.
Was gab’s noch mal als Dessert? In Erinnerung war geblieben, dass die beiden Positionen ganz oben auf der Speisekarte standen, das war’s dann aber auch. Also noch mal nachfragen. Wir entscheiden uns für Johannisbeersorbet an Hab-ich-Vergessen und sinds zufrieden.
Der Service bemüht, aber fachlich nicht auf der Höhe und heillos unterbesetzt für die mittlerweile voll besetzten Tische.
Fazit: Ambitionierte Küche mit noch viel Potential in durcheinander gewürfeltem Ambiente gespickt mit (noch?) unrund laufendem Team aus mürrischem Koch, hochmotiviertem Patron und überlastetem Service. Der Hang zum grünen Kraut scheint hier Programm zu sein – Fette Henne ist kein dickes Huhn, wohl aber babylonische Lippenblütler-Verwirrung, so schließe ich und beschließe, den Vogel ähh das zarte Pflänzchen in Kürze nochmals zu beehren.
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Yummi78, 7 Mai 2011:
Hammer - ich bin beeindruckt von solch gutem Gedächtnis - nach sieben Monaten noch den Preis des Riojas und die vielen anderen Details in Erinnerung zu haben...Cool. Die Fette Henne scheint einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Ich hab mir den Laden angeschaut. Der Service hat wohl sehr viel dazugelernt, die Nahrungsaufnahme musste ich zu keinem Zeitpunkt verweigern und der mürrische Koch war ziemlich gut aufgelegt. Bin mir sicher er freut sich wenn Du ihn bald wieder beehrst.
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GastroNordend, 9 Mai 2011:
Ich schließe mich Yummi78 an: ich frage mich, ob es in Frankfurt noch einen Laden gibt, der sich "Fette Henne" nennt!
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