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Kap der Guten Hoffnung von Ronja114
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Kap der Guten Hoffnung

Kapstadt

5 6 Beiträge

Adresse:

Peninsula National Park, 8001 Cape Town

Geöffnet:
Täglich 06.00-18.00 Uhr (Okt.-März); täglich 07.00-17.00 Uhr (April-Sept.)

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  • Kindgerecht: Ja
  • Englischsprachig: Ja
  • Parken: Privatparkplatz
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6 Beiträge zum Platz "Kap der Guten Hoffnung" auf Deutsch

Benutzerfoto: sailees
sailees
Hamburg
10 Beiträge
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5 Sterne für Kap der Guten Hoffnung
Beitrag zu Kap der Guten Hoffnung vom 18 Februar 2013
Absolut irre dagewesen zu sein. Der Weg durch den Nationalpark war zwar auf Fahrrädern etwas beschwerlich, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nicht nur die Fotos mit den Hinweisschildern, sonder auch die Aussicht von den Felsen war gigantisch. Ganz zu schweigen von Südafrika selber^^
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Benutzerfoto: Murphy22761
Murphy22761
Hamburg
26 Beiträge
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5 Sterne für Kap der Guten Hoffnung
Beitrag zu Kap der Guten Hoffnung vom 22 September 2012
Das Kap der Guten Hoffnung liegt im Nationalpark und ist der südwestlichste Punkt Afrikas. Es wird vom Atlantischen Ozean umspült, den der Indische Ozean beginnt erst am Kap Agulhas. Es ist eine frühe Anreise zu empfehlen, da sich sonst viele Besucher und Reisebusse dort aufhalten. In der Nähe liegt auch Cape Point mit seinen Leuchttürmen und einem Blick auf die False Bay. Auf der Rückfahrt sieht man meist viele Tiere (Strauße, Paviane und andere).
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Benutzerfoto: Ronja114
Ronja114
Laatzen
429 Beiträge
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5 Sterne für Kap der Guten Hoffnung
Beitrag zu Kap der Guten Hoffnung vom 27 August 2012
Kap der guten Hoffnung ...

... da habe ich zuerst bei dem Blick von den Klippen an die vielen Schiffe gedacht, die vor langer, langer Zeit den schwierigen Weg um das Kap fuhren und oftmals scheiterten.

Eine Legende besagt ...

... Kapitän Hendrik van der Decken umsegelte bei starkem Sturm das Kap - damals auch Kap der Stürme genannt - und erbat sich dabei Beistand "von den Göttern oder auch vom Teufel". Das Schiff verschwand jedoch und spukt nun als Geisterschiff "Fliegender Holländer" für ewig am Kap.



Die ca. 600 m lange Strecke von einem Parkplatz aus bis zum Kap der Guten Hoffnung ist gut zu Fuss zu bewältigen. Von einer Plattform bietet sich ein grandioses Bild, eine weite Aussicht auf  die
"Hout Bay" bis hin zu den "Hottentots Mountains ". 
 

Der Zusammenfluss von Indischen Ozean und Atlantik auch hier - dank der unterschiedlichen Stömungsfarben ist sehr gut zu erkennen. Ca. 300 m unterhalb der Felsen brandet die See an die gefährlichen Klippen, wo so manches Schiff unterging.

Fazit : Eindrücke, die sehr nachhaltig sind !




Kommentieren 4 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen

  • doritvirtuell, 27 August 2012:

    Da gebe ich dir Recht, traumhaft und sehr schönes Foto!

  • FalkdS, 28 August 2012:

    Die Fotos….
    spitze! :-)

  • tolki60, 18 September 2012:

    Toll!

  • Libellenflug, 25 September 2012:

    Sehr ungewöhnliche Fotos! – “Kapfotos”…. Nun kann ich mir das Kap vorstellen.

    Herzlichst

    Frank Gülden

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Benutzerfoto: Billybabe
Billybabe
Kiel
146 Beiträge
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5 Sterne für Kap der Guten Hoffnung
Beitrag zu Kap der Guten Hoffnung vom 27 August 2012
Hierher sollte man früh aufbrechen, denn sonst rollen zahlreiche Reisebusse an und man kann das tolle Erlebnis am Kap der Guten Hoffnung zu stehen nicht wirklich genießen. Wenn man so durch den Nationalpark fährt, begegnet ein auf der Straße manchmal Straußenfamilien und Paviankolonien. 
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Benutzerfoto: Susi58
Susi58
Mainz
34 Beiträge
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Beitrag zu Kap der Guten Hoffnung vom 13 März 2012

Ein wunderbarer Flecken Erde. Selten war ich von der Natur und Ihrer Gewalt so gefesselt wie hier. Man spürt erst hier, wie klein man eigentlich ist und wie unbedeutend.

Leider ist man an diesem Ort relativ selten, bis gar nicht, alleine oder ungestört und so verliert der Ort ein bisschen was von seiner Magie. Trotzdem sollte jeder einmal im Leben hier gewesen sein. Unglaublich!

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Benutzerfoto: Lenz
Lenz
Schaffhausen
410 Beiträge
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4 Sterne für Kap der Guten Hoffnung
Beitrag zu Kap der Guten Hoffnung vom 15 Juli 2010

Ich habe lange geglaubt, das Kap der Guten Hoffnung wäre der südlichste Punkt Afrikas. Das stimmt natürlich nicht, es ist das Kap Agulhas, das Nadelkap. Es wurde aus europäischer Sicht 1488 erstmals von Bartolomeu Diaz erreicht, einem Portugiesen, wie schon sein Name verrät. Die Portugiesen versuchten damals auf Teufel komm raus einen Seeweg ins gelobte Indien mit seinen Reichtümern zu finden. Exquisiter Pfeffer, kostbare Gewürznelken, seltener Muskat und Zimt waren zu der damaligen Zeit sündhaft teuer. Diese Kostbarkeiten islamischen Herrschern und andern schurkischen Zwischenhändlern abzukaufen war uncool. Die Seefahrer stellten sich bei der Suche nach Indien gar nicht so ungeschickt an, indem sie die Atlantikküste Afrikas entlang südwärts segelten. Die Seereisen fanden unter höchster Geheimhaltung statt und es gibt heute keine Karten und andere Aufzeichnungen darüber oder sie vermoderten in gut gehüteten Archiven. Portugal stand bei Entdeckungsreisen im Wettbewerb. Vor allem mit Spanien.

Diaz scheint ein außergewöhnlicher Mann gewesen zu sein. Das vermutet man, da über ihn nicht viel bekannt ist. Seine Vorfahren, ebenfalls Seeleute, hatten schon im Auftrag des portugiesischen Infanten Heinrich, genannt „der Seefahrer“, das Cabo Verde an der Küste des heutigen Senegal erreicht. König Dom João II., genannt „der Strenge“, beauftragte nun Bartolomeu Diaz endlich den Sack zuzumachen. Diaz stach im Sommer 1487 mit einer Flottille von drei Schiffen in See. Ausgerüstet mit genügend Wasser, gepökeltem Fleisch, Getreide und natürlich Wein. Zur Gesellschaft hatten sie auch einige Kongolesen an Bord. Diese sollten, an verschiedenen Punkten ausgesetzt, das Landesinnere erkunden und auch nach dem legendären Priesterkönig Johannes fahnden. Der Priesterkönig war aber eine Legende und nicht Wahrheit, auch wenn Geschichten über sein Reich den Portugiesen verlockend erschienen. So sollten in diesem Paradies Diamanten wie Kieselsteine in den Flüssen lagern und selbst beim Königspalast als Mörtelbeigabe Verwendung gefunden haben. Bei der Lage des Paradieses hätten sich die Tüchtigen auch getäuscht. Der christliche Johannes wäre mit seinem Reich in Asien zu finden gewesen. Das ahnte schon Papst Alexander III. im Jahre 1177.

Bereits am Cabo de Volta, an der heutigen Namibia-Küste, ließ Bartolomeu Diaz einen ersten steinernen Wappenpfeiler errichten, um den Landstrich für Portugal in Besitz zu nehmen. Diese gute Sitte sollte er beibehalten. Auf der Weiterfahrt wurden die Karavellen von starken Winden und Stürmen über das Kap der Guten Hoffnung hinaus gegen Süden auf die offene See getrieben. Die Temperaturen fielen und Diaz ließ nach Norden abdrehen. Bei der ersten Landberührung stieß er auf eine bewohnte Bucht und nannte sie wegen der dort weidenden Rinderherden Angra dos Vaqueiros. Es war das heutige Mosselbaai an der Küste Südafrikas, etwas östlich vom Kap der Guten Hoffnung. Bartolomeu Diaz fuhr weiter Richtung Osten und errichtete seine Wappenpfeiler. Als seine Mannschaften kurz vor der Meuterei standen hatte er genug gesehen. Der Küstenverlauf zeigte nun eindeutig Richtung Norden. Halleluja oder halelu-Jáh , wie das Hebräische sagt. Die Südspitze Afrikas war umrundet!

Auf dem Rückweg sichtete Diaz das Kap der Guten Hoffnung, das er „Cabo Tormentoso“, Sturmkap, nannte. Dom João II. wollte es besser wissen und gab ihm dann den Namen „Kap der Guten Hoffnung“, denn mit dem Seeweg waren doch einige Gedanken an seine Reichsschatulle verbunden. So, und nun sind wir endlich da, wo wir hinwollten. Aber in der christlichen Seefahrerei wimmelt es von Irrwegen.

Links der Indische Ozean, rechts der Atlantische Ozean. Weit hinten die Antarktis. So in etwa

Um das Kap der Guten Hoffnung möglichst einsam vorzufinden fuhren wir in der brütenden Mittagshitze los und auch das nur zu zweit. Von Cape Town südwärts gibt es erst eine gut ausgebaute Straße, die M3. Doch dann, im Cape Peninsuela National Park Richtung Cape of Good Hope, wird die Straße zum Sträßlein. Wir beschlossen, das Infocenter der Nationalparkverwaltung und das direkt daneben liegende Veld Museum auszulassen und uns ganz den unverfälschten Eindrücken zu widmen. Man hätte im Museum etwas über die Flora und Fauna der Kapregion lernen können. Im hügligen Gelände des Cape of Good Hope Nature Reserve wächst eine einmalige Fynbos - Vegetation. Erikaarten, Orchideen, Proteen. Über 1.300 andere Pflanzenarten. Großtiere findet man nicht so viele, aber immerhin Paviane, Schildkröten, Strauße, Bergzebras und Elenantilopen. Letztere Spezies ist so ziemlich die größte Antilopenart und auch die weiblichen Tiere haben Hörner. Köstlich. Und so groß wie Rinder sind sie, aber schlanker. Weniger köstlich sind die giftigen Schlangen wie die Puffotter und die Kobra. Die gibt es aber auch außerhalb des Parks. Von alledem haben wir in der Hitze nicht viel gesehen, aber einige Begegnungen der komischen Art gab es doch. Davon ein andermal.

Am Parkplatz des Cape Point war dann Schluss mit lustig. Der Parkplatz war gut gefüllt mit Bussen und so richtig einsam waren wir nicht. Aber wie sagte schon mein Kunstlehrer? „Mit Imagination geht alles“. So ließen wir das Second Lighthouse Leuchtturm und Souvenirladen sein und wanderten stolz bis zum eigentlichen Kap. Das 250 Meter hoch gelegene Historical Lighthouse wäre eh im Nebel gewesen. Ein Luftzug kühlte unsere stolze Brust und wir hatten den Ozean vor uns. Ein Ozean, der in unserer Fantasie erst im Eis der Antarktis aufhören würde. Und wenn man es nicht so genau nimmt waren es zwei Ozeane: Der Atlantische und der Indische Ozean. Was für ein Gefühl, diese erbärmliche Welt hinter sich gelassen zu haben und mit den Meeren eins zu sein. Was für ein Gefühl. Und das Hitzeflimmern über dem Meer verstärkte noch diese Illusion. Yemoya, Ymoya oder Iemanya sei Dank. Der Ursprung allen Lebens. Halt, waren da nicht zwei Wale, oder drei? Tatsächlich.

Dies ist ein Beitrag, den ich vorher schon in meinem Blog veröffentlicht habe. Ich denke, er ist für Qype geeignet.

Kommentieren 7 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    buskutscher8, 15 Juli 2010:

    Was heißt hier, ich Denke.( Der Beitrag ) Lieber Lenz, er ist mehr als geeignet. Ganz toller Beitrag über ein Land welches immern noch viele Geheimnisse hat.

  • Lenz, 15 Juli 2010:

    Lieber Exlenker von Bussen,

    im Unterschied zu vielen andern Beiträgen in meinem Blog hat der zumindest eine Adresse und er wird wohl nicht gelöscht, da es ein Platz ist und genügend Information dahinter steckt.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    Eisenherz, 16 Juli 2010:

    Sehr interessanter Beitrag. Und wieder etwas gelernt! Ich wünsche mir mehr solcher Beiträge.

  • Lenz, 16 Juli 2010:

    Eisenherz, danke.

  • roma49, 16 Juli 2010:

    ein toller beitrag, ich bin total begeistert. eine für uns ganz unbekannte welt so informativ und lebendig zu erzählen, da spürt man viel von deinen gefühlen, die du auf deiner reise erlebt hast.

  • Ronja114, 27 August 2012:

    Oh, oh … lieber Lenz … nun bin ich dran … :) … Nach deinem so tollen Beitrag für mich eine ganz schwierige Fortsetzung !

  • Lenz, 28 August 2012:

    Nur Mut, liebe Ronja. Du bist ja wesentlich reiseerfahrener als ich und das Schreiben geht dir leicht von der Hand. :o

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