den einen oder anderen hasen, sah man dort des weges, seine hacken elegant versuchend, dem frohlockendem rufe des Eichelhäher´s folgend, zu hüpfen. man war sich nicht sicher zu welcher jahreszeit sich dieses zutrug. es könnte aber ein cousin des osterhasen gewesen sein.
von Liese
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Naturschutzgebiet Wittenbergener Heide/Elbwiesen
Rissen, Hamburg
- Adresse:
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Leuchtturmweg 48, 22559 Hamburg
- Kontakt:
| Nutzer-Infos |
|
Sievekingdamm 80, Reeperbahn 1, 20535 Hamburg
Hamburg hat nicht nur unzählige Sehenswürdigkeiten und mehr Brücken wie Amsterdam und Venedig zusammen, sondern Hamburg ist auch ein Lebensgefühl. Wenn man nun dieses Lebensgefühl und Hamburgs Sehenswürdigkeiten zusammenwirft kommt etwas einmaliges..
4 Beiträge zum Platz "Naturschutzgebiet Wittenbergener Heide/Elbwiesen" auf Deutsch
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Exkursion des Langobardischen Institut für Naturschutz!
Auch wenn der Sommer gerade wieder eine kleine Pause macht und wir Langobarden das Gefühl haben als würde uns der Himmel auf den Kopf fallen, so treiben wir uns doch am liebsten in der freien Natur herum. Dass Rissen sehr reich an Natur ist, hatte ich ja schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt und gerade in der letzten Empfehlung wurde ich auf die Wittenbergener Heide angesprochen.

Schon im Kindergarten haben wir ausgedehnte Spaziergänge hierher gemacht und ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als kleiner Junge mit meinen Freunden in den Dünen eine Falle für den Osterhasen gegraben habe. Keine Angst, der Osterhase war zu schlau und ging uns nicht in die Falle.
Am liebsten betrete ich die Heide vom Tinsdaler Kirchenweg über einen schmalen, leicht unheimlichen Gang, direkt gegenüber der Straße Heidewisch. “Stinkbüddels Gang” ist ein nur ungefähr einen Meter breit und geht über die Strecke von drei bis vierhundert Metern zwischen zwei Grundstücken direkt in die Heide. Von hier hat man auch einen tollen Blick in die Gärten der Anwohner. Achtung Arachnophobiker sollten hier nicht durch gehen.
Sobald ich diesen Gang hinter mir gelassen habe stehe ich mitten im Wald und sofort schlägt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einer der zahlreichen Eichelhäher Alarm und fordert seine tierischen Artgenossen auf die Karten beiseite zu legen und die Touristen zu unterhalten.
Das Gebiet besteht im höher gelegenen Teil, dem höchsten Hamburger Elbhang, aus Heideflächen, Kratteichen sowie einer Binnendüne, einem Überrest eines 10.000 Jahre alten sichelförmigen Dünenzuges der von Wittenbergen über das Schnaakenmoor bis Elmshorn reichte, und verläuft den Geesthang hinunter bis zum Wittenbergener Leuchtturm an der Elbe.
Jetzt ist Vorsicht geboten, denn das Areal ist, zumindest wenn man es von hier betritt, ein wenig unübersichtlich. Es ist auch immer noch nicht abschließend geklärt ob Hänsel und Gretel sich hier verlaufen haben. Allerdings ist das Knusperhaus vor ein paar Jahrzehnten zwangsversteigert und abgerissen worden.
Hier in der Heide findet Ihr eine sehr Intakte Flora und Fauna und wer früh morgens in den Mischwäldern unterwegs ist, dem begegnen vielleicht auch noch ein paar Rehe. Tagsüber ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, denn das Reh an sich, traut sich nicht hinaus ans Licht.
Langsam erreiche ich den Elbhang und bin immer wieder fasziniert von dem Ausblick hier. Vor mir liegt in seiner vollen Ausdehnung das Elbe-Urstromtal, und unter mir wirkt der Wittenbergener Leuchtturm fast ein wenig mickerig.

Die zugehörigen von Ebbe und Flut regelmäßig überfluteten Elbwiesen liegen ein Stück weiter in Richtung Hamburg. In der Nähe des Falkensteiner Ufers (von hier aus Links), dem letzten Hamburger Naturstrand. Sie zählen mit ihrer Pflanzenvielfalt, bestehend aus Beinwell, Erz-Engelwurz, Roter Pestwurz, Sumpfdotterblumen, Wasser-Schwaden und der seltenen Schachbrettblume, inzwischen zu den nährstoffreichsten Gebieten Norddeutschlands, wobei sich die Schachbrettblume dort wahrscheinlich erst im Laufe der Jahre angesiedelt hat.
Und hier schließt sich dann ein Kreis, denn jetzt bin ich auch schon wieder am Falkensteiner Ufer.
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aaandrea, 27 Juli 2010:
Unsere Runde am Wochenende um aufzutanken und Natur zu geniessen “fernab ;)” des städtischen Trubels. Nicht nur wir, auch unser Hund fühlt sich hier sauwohl.
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Die Wittenbergener Heide liegt etwas versteckt im Hamburger Vorort Rissen. Viele kennen das Wittenbergener Ufer mit seinem markanten Leuchtturm und dem Strand. Sehr wenige aber erkunden das Hinterland, welches sich nach Erklimmen der Treppen oder der steilen Wege erschließt. Dabei gibt es hier nicht nur einen grandiosen Ausblick über die Elbe, welcher im Gegensatz zum Hirschpark kaum vom Airbusgelände "verstellt" wird, sondern auch das weitere Naturschutzgebiet hier auf der Geest bietet wunderschöne Ecken, die wir letztes Wochenende mit unseren drei Zwergen in Wittenbergen erkundet haben.
Wir wählen den Zugang über den Leuchtturmweg. Ganz am Ende der Straße gibt es einen Wendehammer und begrenzte Parkmöglichkeiten. Von dort macht sich unsere lärmende Bande auf in Richtung Hinterland. Sämtliche Hoffnungen auf das Erblicken der heimischen Tierwelt sind damit schoneinmal begraben. Aber meine Kinder haben zumindest ihren Spaß, sämtlichen Ermahnungen zum Trotz, laut schreiend die Waldwege entlangzurennen.
Am Rande bermerkt: Übrigens sehr schöne Waldwege. Kiefern und Eichen bestimmen hier den Wald. Eine Kiefer wurde scheinbar als Wohnsilo für Spechte benutzt. Gut und gerne 20 Spechtlöcher sind zu zählen.
Wir genießen die Strecke und gelangen allmählich zu einer großen Sandfläche inmitten des Gebietes. Die größte Sandkiste im Hamburger Westen (oder so). Wunderbar läßt sich hier auch Wüste samt verdursten spielen. Papa will nicht als Kamel herhalten, das kommt sicher noch später, wenn die Beine von dem jüngsten erlahmen. Die Düne ist eingegrenzt von sogenannten Kratteichen. Mehrstämmige verschlungene niedrige Bäume, deren Form wohl auch durch den kargen Sandboden begründet ist.
Weiter geht es nun in einen recht neu gestalteten Bereich. Hier wurde das Land für die Besiedelung durch Heidekraut vorbereitet, wie es in anderen Bereichen des Naturschutzgebietes noch erhalten ist. Aktuell ist hier noch etwas karg. Wir ziehen die Runde zurück nach Süden in den Wald und wollen noch an den Elbhang. Inzwischen habe ich den Kamelstatus errungen und muß mit Rücksicht auf den Treiber im Nacken den niedrigen Ästen ausweichen.
Zwischen den Ästen wird es wieder heller. Die Elbe kommt in Sicht. Wir gelangen zu einem tollen Aussichtspunkt. Auf dieser Elbseite sehen wir den Anleger und den Wittenbergener Leuchtturm. Auf der anderen Elbseite geht der Blick weit in das Alte Land. Ist das die Kirche von Estebrügge (St. Martini)? Burkey weiß es sicher.
Wir lassen uns hier jedenfalls auf einer der Bänke nieder und zerstückeln Äpfel und Birnen zwecks Verzehr. Die Wasserflaschen machen die Runde. Und dann liegt hier dieser schöne Baumstamm, direkt in Flucht mit dem Leuchtturm. Ein großartiger Punkt, um Nachwuchs oder Angebetete(n) im Grünen zu fotografieren. Den Elbhang sparen wir uns. Unsere Bande ist fertig, es geht zurück zur Familienkutsche.
So, und wie kommt man nun hin?
Per Kfz:
a) Am Tinsdaler Heideweg (Richtung Wedel) bei der Abknickenden Vorfahrt geradeaus, dann später links in den Leuchtturmweg bis ganz an das Ende.
b) Am Wittenbergener Strandparkplatz (Straße: Rissener Ufer) parken und dann den "Berg" rauf.
Per Bus:
Den 189er nehmen und am Tinsdaler Heideweg aussteigen. Dann z.B. in Richtung Elbe gehen und sich sobald möglich links in die Büsche schlagen.
Per Schiff:
An Wochenenden und Feiertagen fährt die HADAG mit ihrer Tour Niederelbe-Fahrten nach Wittenbergen. (Nicht im Winter)
Hunde:
Hunde dürfen das Gebiet betreten. Da es aber ein Naturschutzgebiet ist, müssen sie an der kurzen Leine gehalten werden.
Weiterführendes:
Kommentieren 11 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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ottogang, 26 Mai 2008:
Sehr schöne Beschreibung eines Ausflugs, die weckt die Lust, das Ganze nachzuvollziehen.
(fotos muss ich heute abend daheim anschauen, von hier geht nix.) -
Lenz, 26 Mai 2008:
Zauberhaft. Wie könnte man das nennen? Lehrpfad. Klasse.
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Landstreichler, 26 Mai 2008:
Danke für die Kommentare. Lehrpfade hatte ich ja schon genug.
Wenn meine Bande etwas ruhiger geworden ist, dann geht’s hier bei sonnigem Wetter an den Elbhang. Eidechsen suchen. Die sollen sich dort zuweilen in der Sonne räkeln…
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Lenz, 26 Mai 2008:
“Lehrpfad” ist als Kompliment gemeint. Aber das ist ja klar. Viel Spaß mit den Eidechsen.
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Landstreichler, 26 Mai 2008:
2xDanke. Das erste Foto war ja auch im Lenz-Stil, wie Du bestimmt bemerkt hast, mit Rosamunde-Pilcher Rand. Nein, ich meine natürlich mit weichgezeichnetem Rand, den ich bei Dir abgekupfert habe.
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ottogang, 26 Mai 2008:
Jetzt wirkt das natürlich noch schöner, Text mit Bildern, mein Büro PC zeigt das nicht.
Aber, ihr zwei Schlaumeier, wer gibt mir jetzt mal Unterricht im Bilder zwischen die Texte klemmen? -
Lenz, 26 Mai 2008:
Der Rosamunde-Pilcher Rand, doch immer wieder schön. Demnächst probiere ich den Büttenrand aus:)). ottogang, Landstreichler ist der crack. Aber schreibe mir doch mal, ob du PC- oder Mac-User bist. Beim Mac kenne ich mich etwas aus.
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Landstreichler, 26 Mai 2008:
Ottogang,
ich habe in der Gruppe Qyperia eine Anleitung zum Thema geschrieben:
Hier nachzulesen.Man sieht dort schon, daß das Thema nicht ganz simpel ist, aber nicht gleich erschrecken, ich gehe in dem Text schrittweise auch auf kompliziertere Verwendungen ein, die man auch getrost ignorieren darf.
Irgendwann demnächst werde ich auch eine Video-Anleitung basteln, die das Grundlegende so in 2-3 Minuten erläutern wird.
Das landet dann in der Qype Hobbythek.
Das kann aber noch dauern, momentan arbeite ich noch am Schnurrbart und dem Kölner Akzent ;-)
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Lenz, 26 Mai 2008:
Mensch Landstreichler, du hast dich wirklich verdient gemacht. Schade dass es keine Orden dafür gibt:)).
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Lucie, 3 Juni 2008:
... und tolle Fotos … Danke schön.
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herbert19, 12 Dezember 2008:
text- und bildbeitrag ergänzen einander prima.
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