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St. Marxer Friedhof, Wien
- Kategorien:
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Denkmäler & Gedenkstätten Wien
Friedhöfe Wien - Adresse:
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Leberstraße 6-8, 1030 Wien
+43 1 796 36 13
- Website:
- Geöffnet:
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April, Oktober: 7h - 17h
Mai, September: 7-18h
Juni - August: 7h - 19h
- Gibt es hier künftig Events? Eintragen
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7 Beiträge zu St. Marxer Friedhof auf Deutsch
Ruhiger und ein wenig geheimnisvoller Friedhof aus der Zeit des Biedermeier, der als einer der fünf außerhalb der Stadt liegenden Kommunalfriedhöfe vom Ende des 18.Jhs. bis zum Ende des 19.Jhs. belegt und später in eine heute unter Denkmalschutz stehende Parkanlage umgewandelt wurde.
Der St. Marxer Friedhof ist vor allem aufgrund der Grabsteine und Statuen sowie der etwas mystischen Stimmung interessant, zudem befindet sich hier das Grab von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Grabreihen und Gruften im hinteren Bereich sind teilweise dicht bewachsen und die Steine schon arg verwittert, was dem Friedhof eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.
Wie ich sehe, gibt es zwei Einträge auf Qype zu dem Sankt Marxer Friedhof und dem Friedhof St. Marx.
Was mich als Nicht-Wiener zu diesem Friedhof, der vor einiger Zeit schon als Friedhof stillgelegt und in eine Parkanlage umgewandelt wurde, hingezogen hat, ist das Grab Mozarts. Man kann es hier im Rahmen der Öffnungszeiten besuchen. Betritt Mensch diesen Friedhof vom Hauptportal in der Leberstraße 6–8 aus kommend, dann muss man nicht erst lange suchen, um das Grab von Mozart zu finden.
Der Weg dorthin ist ausgeschliedert. Neben Mozart sind dort auch viele andere Persönlichkeiten Wiens beerdigt worden. Inspiriend auf dem gesamten Friedhof ist die Tatsache, dass er jahrzehntelang nicht gepflegt wurde und sozusagen verwilderte und das gesamte Areal heuer dicht mit Bäumen und Sträuchern bewachsen ist. Eine Baum bzw. Strauchart hat sich dabei am besten durchsetzen können: der Flieder. So gilt dieser Friedhof als eines der dichtest mit Flieder bewachsen Gebiete Wiens. Die Fliederblüte im April und Mai ist somit besonders erwähnenswert, während der man den ehemaligen Friedhof ungewohnt farbenprächtig erleben kann.
Hier liegt der gewesene bürgerliche Schneider und am 2.10.1850 verarmt verstorbene Josef Madersperger in einem Schachtgrab.
Schon im zarten Alter von 17 beschäftigte er sich mit der Erfindung der Nähmaschine, die zunächst eiserne Hand genannt wurde. www.bezirksmuseum.at
Er war aber wohl nicht geschäftstüchtig genug, die Erfindung zu vermarkten und verschenkte sein Nähmaschinenmodell an das k.u. k polytechnische Institut, so stehts überall im Netz.
In Wien wohnte er trotzdem oder vielleicht deshalb (?) in der Himmelspfortengasse und schlug sich als Obsthändler durch.
Nach seinem Tod stellte die Schneiderinnung, die ja von seiner Nähmaschinenerfindung sehr profitiert hatte, an seiner ungefähren Grabstelle ein gusseisernes Kreuz auf.
Er erhielt auch ein Denkmal am Karlsplatz , allerdings als er bereits 83 Jahre tot war und eine Gedenktafel , sage und schreibe 100 Jahre nach seinem Tod.
Seine Geburtsstadt Kufstein hat auf 14 qm eine Nähmaschinenausstellung mit Multimediashow eingerichtet
Warum sollten wir uns heute noch für den auch "Landstraßer wider Willen" genannten, österreichischen Erfinder interessieren ?
Die geneigte Qypegemeinde sollte wissen, dass unsere so sehr verehrte Joulupukki , die sich mit einem leisen Servus von uns verabschiedet hat, eine große Verehrerin des Herrn Madersperger ist und schlicht keine Gelegenheit mehr hatte, ihn selbst auf Qype zu würdigen.
Ihr letzter Wunsch war, an seiner Seite virtuell beerdigt zu werden.
Beileidsbezeugungen werden in Beiträgen und Kommentaren gerne entgegengenommen.
Statt Blumen bitte ich im Namen der zu früh sich selbst ausgelöscht habenden Jou um das Hochladen von Gartenzwergbildern.
In jubelnder Trauer
Gletscherkuh ( Verluste machen erwachsen)
allerdümmstes eselkalb Und gestern kam ein Päckchen aus Wien mit einer echten, keiner virtuellen Postkarte drin, auf der sich Joulupukki für die schönste Grabrede ihres Lebens bedankt und schöne Grüße sendet.
Hoffentlich bleibt es bei dem einen virtuellen Tod oder gibt es Hoffnung auf eine virtuelle Auferstehung ?
Also seid gegrüßt aus Wien (nicht davor und nicht dahinter)
25 Juni 2008
Dieser zum längeren Verweilen geeignete Biedermeier-Friedhof verfügt nicht nur über das angebliche Mozart-Grab. Bei einer längeren Besichtigungstour können zahlreiche interessante Grabstellen entdeckt werden.
Einige bequeme Bänke laden zu einer kleinen Rast ein. Auch junge Mütter mit Kinderwagen wurden dort schon gesichtet.
Der St. Marxer Friedhof ist vor allem im Frühling und Herst zu empfehlen( sehr viele Laubbäume und Fliederbüsche) , außerdem ist er ein recht gut erhaltener, leider nicht mehr benützter Friedhof , nicht sehr weit von der Wiener Innenstadt entfernt,
Leider geht es mir so wie vielen Touriste- ich habe bis heute noch nicht das fiktive Mozartgrab gefunden.
Alter Friedhof, der aber seit längerer Zeit nicht mehr als solcher genutzt wird. Dort liegt Mozart begraben. Die alten Gräber machen einfach eine ganz tolle Atmosphäre. Etwas morbide, aber auch für Pärchen zu empfehlen.
Der St. Marxer Friedhof ist einer der naturbelassenen Friedhöfe in Wien. Als Ausflugsziel erwartet den Besucher eine tolle Auswahl an reich verzierten Grabsteinen und - als Hauptattraktion - das Mozart Grab. Ob Mozart wirklich dort begraben ist - zweifle ich - aber ein Foto ist es auf jeden Fall wert.
Trotz der nahen Autobahn (A23) hat der St. Marxer Friedhof erholungswert.
emililly Die Grabsteine sind dort eigentlich nicht geschmückt, sondern ganz im Gegenteil dem Verfall preisgegeben.
Ein Ort zum innehalten und morbid romantisch.
6 August 2007
Irmgard Ja, einen Besuch ist dieser Friedhof allemal Wert, dann wenn man Ruhe sucht, abschalten will er ist eine wahre Oase der Stille.
Der Friedhof wurde im Jahr 1784 angelegt, da lt. einer Hygieneverordnung v. Kaiser Joseph II. alle Tote außerhalb der Stadt beerdigt werden mussten. Allerdings wuchs die Stadt Wien so rasch, dass der Friedhof bereits nach 90 Jahren stillgelegt wurde. Fortan verwilderte er, und erst 1937 wurde er unter Denkmalschutz gestellt, renoviert und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Zu erreichen ist er mit derStraßenbahnlinie 18 bis Wildgansplatz und dann ca 8 min zu Fuß in die Leberstraße 6
18 September 2007





